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Der
Schartenberg-Rundweg in der Baden-Badener Rebland Gemeinde Neuweier
Für ungeübte Wanderer
und Spaziergänger ist der Schartenberg-Wanderweg nur bedingt geeignet.
Für den ca. 3,5 km langen Aufstieg bis zur Schartenberghütte sind rund
310 Meter zu überwinden, was eine durchschnittliche Steigung von fast
9% bedeutet. Auf den ersten 1,5 km des Abstieg wiederum sind fast 240
Meter zu überwinden, was so manchem Knie Probleme bereiten kann. Wer die
Natur und Trampelpfade liebt und es gerne etwas sportlicher mag, ist
hier aber genau an der richtigen Stelle, entsprechender Zeckenschutz ist
je nach Jahreszeit und Pflanzenwachstum aber unbedingt zu empfehlen.

ANFAHRT: Der Schartenberg-Rundweg
beginnt an der Einmündung zur Friedrichsbühn an der Weinstraße gegenüber
der linken Längsseite der St.-Michael-Kirche in der Baden-Badener
Rebland Gemeinde Neuweier.
Die Strecke:
Begonnen wird der Rundweg noch innerhalb der Ortschaft. Der ansteigende
Weg in der Friedrichsbühn führt zunächst an schmucken Häusern mit
gepflegten Gärten entlang. Schon hier hat man einen herrlichen Ausblick
auf die Yburg und die Rebstöcke. Bei Sonnenschein wäre der geteerte Weg
komplett in die Sonne getaucht was das Laufen für uns im Hochsommer
immer etwas unangenehm macht. Nach weiteren 150 – 200 m macht die
Friedrichsbühn eine Rechts-Biegung. Man geht bis zur Teilung der
Friedrichsbühn zur Heiligensteinstraße. Hier geht es nach links auf
einem schmalen steilen Fußweg (Trampelpfad), umsäumt von Gräsern, Farnen
und Brombeerhecken weiter. Nun macht der Trampelpfad eine Biegung nach
rechts, zwischen den Bäumen hindurch kann man einen atemberaubenden
Blick auf das Hotel Heiligenstein und in der Ferne auf das Schloss
Neuweier werfen kann. Im weiteren Verlauf steigt der Weg jetzt nochmals
kurz an, oben angekommen erwartet uns eine Sitzbank. Der
Höhenunterschied zur NW Kirche nach 0,8 km, beträgt 78 m.
Geradeaus weiter erhält man einen wunderbaren Blick auf Neuweier. Auf
einem breiterer Grasweg, der gleich darauf wieder zu einem weiteren
Trampelpfad wird, geht es aufwärts. Der Fußweg schlängelt sich im Slalom
den Hang bis zum Heiligenstein aufwärts.
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Der
Heiligenstein
Ein aus der
Bergkuppe heraus eroisierte Granitstein oder Felsen auf dem
Schartenberg wurde von den Bewohnern des Tales vor der
Christianisierung, die wohl um das 8. Jahrhundert stattgefunden
hat, als heidnische Kultstätte verehrt. Vor dieser Zeit waren
wohl heidnische bzw. germanische und keltische Gottheiten in
größerer Zahl vertreten.
Vom Heiligenstein führt ein weiterer schmaler lichter
Trampelpfad weiter, der in einen wieder bewaldeten schmalen
Forstweg übergeht. |
Der Weg führt ca. 700 Meter nach
dem Heiligenstein zu einer größeren Kreuzung die zahlreiche weitere
Wandermöglichkeiten bietet, wir gehen geradeaus weiter in einen
breiteren leicht ansteigenden, später etwas mehr ansteigenden Forstweg.
Wir erreichen nach einigen Minuten eine breite Waldkreuzung die uns 7
verschiedene Wege zum weiter wandern bietet.
Wir bleiben auf dem
Schartenbergrundweg, der führt geradeaus mit leichter Steigung weiter
nach oben. Wir erreichen einen kleinen Aussichtspunkt mit Sitzbänken der
uns einen Blick in Richtung Rheinebene? ermöglicht. Nach links
geht’s weiter nach Bühlertal. Bis zur Schartenberghütte sind es jetzt
noch 0,5 km. Das letzte Stück ist ein leicht ansteigender Fußweg der
sich dann gabelt und nach links zur Hütte führt.
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Die
Schartenberghütte
Die Hütte ist
ein rundherum begehbares Blockhaus, sie wurde 1968/1969
vom Schwarzwaldverein Bühlertal errichtet. auf dem Flachdach der Hütte
gibt es ein ca. 30 qm große Aussichtsplattform/Dachterrasse die
bei gutem Wetter einen guten Ausblick nach Bühlertal, Altschweier, Hornisgrinde,
die
Rheinebene
und die Reblandgemeinden bietet. Die Schartenberghütte Im unteren äußeren Bereich in
Richtung Südwest befinden sich Bänke zum Ausruhen. Im Inneren der Hütte
befinden sich ein großer Tisch und Bänke, die an der Hüttenwand
angebracht sind. |
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Wir gehen wieder
zurück, es geht jetzt auf dem Rundweg weiter nach links in Richtung Neuweier 2,9
km.
Leider geht der Weg nun überwiegend im Slalom auf Fußwegen bzw.
Trampelpfaden
bergab immer dem Hinweisschildchen des Schartenberg-Rundwegs folgen. Nur
an
wenigen Stellen erhält man nochmals Ausblick auf Eisental und Neuweier.
Der Weg
kreuzt einmal den Trimmdichpfad Eisental, an diesem Punkt sind es zum
Schartenberg 0,9 km (Höhe 174) und nach rechts zur Kirche Neuweier 2 km
(HM
192). Der Fußweg führt schließlich im Ammagrün am Waldrand Neuweier mit
angrenzendem Weinberg aus dem Wald heraus.
Der
Schartenberg-Rundweg führt
nun auf asphaltierter Rebenstraße weiter in Richtung Ortskern Neuweier
mit Blick
auf die Reblandgemeinden Steinbach, Neuweier, Varnhalt. Während des
Weges gibt
es noch einen Zugangsweg zum Schartenberg mit 2,4 km. Der Weg verzweigt
sich
nach weiteren 100 Metern nach rechts zum Hotel Heiligenstein und links
zum Im
Viertel. Der Rundweg führt weiter nach links und dann Richtung Friedhof
auf
der Losenbergstraße, dann nach links Richtung Grundschule und an der
Fußgängerampel nach rechts auf die Weinstraße, vorbei im weiteren
Verlauf am
Kindergarten bis zum Ausgangspunkt des Wanderwegs an der Weinstraße Ecke
Friedrichsbühn.
Das Streckenprofil:
ca. 6,4 km mit ca. 310 Höhenmetern Anstieg von 190 Höhenmeter auf 500
Höhenmeter.

Unser Fazit: Der Schartenbergrundweg
ist sehr gut mit Hinweisschildern
gekennzeichnet,
leider bietet er kaum Sehenswürdigkeiten und nicht viele Ausblicke. Aber
wer die
Natur liebt und auch einigermaßen gut in Form ist, ist hier bestens
aufgehoben. Die Bilder links geben einige Momente in Reihenfolge der
Wanderung wieder.
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