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Die Geschichte der Stadt Baden-Baden

Hier ein erster Entwurf der Stadtgeschichte, Erweiterungen folgen ...

bis 1000 / 1000-1499 / 1500-1799 / 1800-1899 / 1900-1949
1950-1999 / 2000bis heute

Markgraf Christoph I. war es auch, der 1507 Baden eine Stadtordnung für das Bäder und Heilungswesen gibt und im gleichen Jahr die erste Kurtaxe erhob, ein Kurdirektor kümmerte sich um den aufstrebenden Kurbetrieb. Berühmte Arzte geben sich in Baden mit nicht weniger berühmten Schriftstellern die Ehre und verhelfen der Stadt so zu weiterer Berühmtheit.

Markgraf Christoph I. übergibt das Land 1515 seinen drei Söhnen Bernhard, Philipp und Ernst und teilt damit die Markgrafschaft zunächst in drei Teile. Als Philipp 1533 ohne Erben verstirbt, teilen die beiden Brüder das Erbe unter sich auf. Damit entstehen ab 1533 die protestantische „Ernestinische Linie“, später Baden-Durlach und die katholische „Berhardinische Linie“ Baden Baden.

Leibarzt Dr. Johannes Matthäus führt 1601 die unter "Fango" bekannte Badeschlammkur ein.

1632 wird am Marktplatz das heutige Rathaus als Jesuitenkolleg erbaut.

 

Während des 30jährigen Krieges (1618 bis 1648) wird Baden-Baden von schwedischen Truppen angegriffen, das geht einher mit der Teilung Badens sowie einer Zeit mit häufigem Regierungswechsel. Plünderungen zerstören die Bade-anlagen der Stadt, die Unruhen, die vielen Glaubenswechsel und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen gehen einher mit Seuchen und halten die Badegäste fern.

1627 wird das Jahr, in dem auch in Baden die Hexenprozesse beginnen.

1631 Markgraf Wilhelm I. siedelt zur Stärkung des Glaubens ein Kapuzinerkloster (heute Hotel Badischer Hof) und 1632 ein Jesuitenkolleg (im heutigen Rathaus) an.

Um 1650 entsteht mit der Anlage einer Eichenallee der Vorläufer der späteren Lichtentaler Allee. Die Drei-Eichen-Kapelle wird als Wallfahrtskirche erbaut.

1670 stiftet Katharina (Ehefrau von Markgraf Wilhelm I.) die Klosterschule vom Heiligen Grab, wie es in der Stiftungs-urkunde heißt "zur größeren Ehre Gottes und zur besseren Instruierung der Jugend". Der Bau des Kloster wird 1681 begonnen und 1689 fertig gestellt und fällt noch im gleichen Jahr dem großen Stadtbrand zum Opfer. 1698 ist das Kloster wieder aufgebaut.

Französische Truppen besetzen im "Pfälzischen Erbfolgekrieg" 1688/89 Baden-Baden, am 24 August 1669 geben die Befehlshaber Duras und Mélac den Befehl die Stadt in Brand zu setzen. Fast die ganze Stadt und die umliegenden Burgen werden zerstört. Der derzeitige Markgraf Ludwig Wilhelm, auch unter seinem Beinamen "Türkenlouis" genannt muss fernab in Wien, beschäftigt mit der "Abwehr der türkischen Gefahr" ohnmächtig zusehen, lässt das Neue Schloss und die Stadt aber wieder notdürftig errichten. Er verlegt 1706 seine Residenz von Baden nach Rastatt. Dort lässt er ein Barockschloss nach dem Vorbild des Versailler Schlosses erbauen. Mit seinen beiden Söhnen stirbt auch die katholische Badenen-Badener Bernhardinischen Linie aus.

1748 erste Urkunde über konzessioniertes Glückspiel in Baden
1760
Wiederaufbau des Spitals und der Spitalkirche.
1760 Errichtung einer Porzellanfabrik in Baden-Baden.

1766 wird an der Stelle des heutigen Kurhauses das Promenadenhaus erstellt, die Kastanienallee wird angelegt. 1802 unter dem Pächter Chvilly schon wieder erweitert.

1771 wird das Land (nach dem Aussterben der katholischen Badenen-Badener Bernhardinischen Linie im männlichen Stamm) unter Markgraf Karl-Friedrich per Erbschaftsvertrag wieder vereinigt und aus den beiden Markgrafschaften Baden Baden und Baden-Durlach wieder die Markgrafschaft Baden. Die Neuentwicklung und der Wiederaufbau der Stadt Baden beginnt. Markgraf Karl-Friedrich verlegt, nach dem Wunsch der Königin Luise von Preußen "die Badener Kur" zu genießen 1805 die Sommerresidenz von Karlsruhe-Durlach nach Baden in das neu restaurierte Neue Schloss. Zur Ausgestaltung der Stadt wird der großherzogliche Baudirektor und Architekt Friedrich Weinbrenner beauftragt, er erbaut das neue Kur- und Promenadenhaus.

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