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Während des 30jährigen Krieges (1618 bis
1648) wird Baden-Baden von schwedischen Truppen angegriffen, das geht einher
mit der Teilung Badens sowie einer Zeit mit häufigem Regierungswechsel.
Plünderungen zerstören die Bade-anlagen der Stadt, die Unruhen, die vielen
Glaubenswechsel und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen gehen einher mit
Seuchen und halten die Badegäste fern.
1627 wird das Jahr, in dem auch in Baden
die Hexenprozesse beginnen.
1631 Markgraf Wilhelm I. siedelt zur Stärkung des
Glaubens ein Kapuzinerkloster (heute Hotel Badischer Hof) und
1632 ein Jesuitenkolleg (im heutigen Rathaus) an.
Um 1650 entsteht mit der Anlage einer
Eichenallee der Vorläufer der späteren
Lichtentaler Allee. Die Drei-Eichen-Kapelle
wird als Wallfahrtskirche erbaut.
1670 stiftet Katharina (Ehefrau von
Markgraf Wilhelm I.) die Klosterschule vom Heiligen Grab, wie es in der
Stiftungs-urkunde heißt "zur größeren Ehre Gottes und zur besseren Instruierung
der Jugend". Der Bau des Kloster wird 1681 begonnen und 1689 fertig gestellt und fällt noch im
gleichen Jahr dem großen Stadtbrand zum Opfer. 1698 ist das Kloster
wieder aufgebaut.
Französische Truppen besetzen im "Pfälzischen
Erbfolgekrieg" 1688/89 Baden-Baden, am 24 August 1669 geben die
Befehlshaber Duras und Mélac den Befehl die Stadt in Brand zu setzen. Fast die
ganze Stadt und die umliegenden Burgen werden zerstört. Der derzeitige
Markgraf
Ludwig Wilhelm, auch unter seinem Beinamen "Türkenlouis" genannt muss fernab in
Wien, beschäftigt mit der "Abwehr der türkischen Gefahr" ohnmächtig zusehen,
lässt das Neue Schloss und die Stadt aber wieder notdürftig errichten. Er
verlegt 1706 seine Residenz von Baden nach Rastatt. Dort lässt er ein
Barockschloss nach dem Vorbild des Versailler Schlosses erbauen. Mit seinen
beiden Söhnen stirbt auch die katholische Badenen-Badener Bernhardinischen Linie
aus.
1748 erste Urkunde über konzessioniertes
Glückspiel in Baden
1760 Wiederaufbau des Spitals und der Spitalkirche.
1760 Errichtung einer Porzellanfabrik in Baden-Baden.
1766 wird an der Stelle des heutigen
Kurhauses das Promenadenhaus erstellt, die Kastanienallee wird angelegt. 1802
unter dem Pächter Chvilly schon wieder erweitert.
1771 wird das Land (nach dem Aussterben der
katholischen Badenen-Badener Bernhardinischen Linie im männlichen Stamm) unter Markgraf Karl-Friedrich per
Erbschaftsvertrag wieder vereinigt und aus den beiden Markgrafschaften
Baden Baden und Baden-Durlach wieder die Markgrafschaft Baden. Die
Neuentwicklung und der Wiederaufbau der Stadt Baden beginnt. Markgraf
Karl-Friedrich verlegt, nach dem Wunsch der Königin Luise von Preußen "die
Badener Kur" zu genießen 1805 die Sommerresidenz von Karlsruhe-Durlach nach Baden in
das neu restaurierte Neue Schloss. Zur Ausgestaltung der Stadt wird der
großherzogliche Baudirektor und Architekt Friedrich Weinbrenner beauftragt, er
erbaut das neue Kur- und Promenadenhaus.
bis 1000
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1000-1499
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1500-1799
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1800-1899
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1900-1949
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1950-1999
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2000bis heute
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