1900
- Eine Volkszählung findet im
Großherzogtum Baden statt, im Ergebnis finden sich 15.718 Einwohner
in der Kurstadt.
- In Baden-Oos wird das neue
Bahnhofsgebäude eröffnet, mit den neuen Wartesälen und
Restaurationsbetrieben der ersten bis dritten Klasse wird den damals
üblich Gesellschaftsklassen genüge getan, auch die Bahnsteigen
erstrahlen im neuen modernen Glanz und Technik.
- In Lichtental wird das Heim für
Badische Lehrerinnen eröffnet, hier sollen Lehrerinnen Erholung
finden oder ihren Lebensabend verbringen.
- Auf der Klosterwiese wird zu Ehren
des 25jährigem Dienstjubiläum von Oberbürgermeister Gönner eine
Eiche gepflanzt.
- Mit dem Schwarzwaldflügel erhält
das Brenner Parkhotel Stephanie einen modernen Anbau.
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1901
- Kaffee König Hermann Sielcken
stiftet der Stadt 25.000 Mark für einen Brunnen, der Betrag wird für
die 1912 errichtete
Gönneranlage verwendet.
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1902
- Am 15. März wird im Gasthaus
"Schützenhof" der Fussball-Club Germania gegründet.
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1903
- Ein Großbrand vernichtet bei
Baden-Badens größtem Arbeitgeber der Stolzenberg Fabrik Gebäude und
Anlagen. Große Teile des 20.000 Quadratmeter großem Gebäudekomplexes
in dem Büromöbel gefertigt wurden, sind zerstört.
- Am 11 Mai wird in der Altstadt
Baden-Baden die erste öffentliche Bedürfnisanstalt (Toilettenhaus)
in Betrieb genommen. Erst nach Einwurf von zehn Pfennig öffnet es
seine Tür.
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1904
- "Mariahalden" wird eröffnet, mit
44 Hektar das größte Villen-Anwesen in Baden. Besitzer ist der mit
Kaffee reich gewordene Hermann Sielcken.
- Das Städtische Kurorchester wird
in Städtisches Orchester umbenannt.
- Die berühmte Tänzerin Isadora
Duncan gibt ein Gastspiel in der Bäderstadt.
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1905
- In der
Lichtentaler Allee wurde
seit 1880 jeden Sommer ein Blumenkorso durchgeführt, dabei
beteiligten sich zahlreiche Kutschen die reichhaltig mit Blumen
geschmückt sind. Zahlreiche Preise gab es zu gewinnen, im Jahr 1905
durften erstmals Automobile am Korso teilnehmen.
- Seine Kaiserliche Hoheit der
Großherzog von Baden besucht die
Iffezheimer Galopprennbahn.
- Das erst 1903 eröffnete
Toilettenhaus wird wegen zu großer Verunreinigung wieder
geschlossen.
- In
Baden Baden wird der erste
Taxistand eröffnet.
- Die erste Omnibuslinie betrieben
von der "Automobilverkehr Gernsbach GmbH" folgt im Mai.
- Die Schützenvereine "Oostal" und
"Waldheil" werden gegründet.
- Die Idee einer "Großen
Karnevals-Gesellschaft Baden-Baden" wird umgesetzt, die ersten
Umzüge folgen.
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1906
- Die Nummernschilder für Autos
werden eingeführt.
- Mord in der Kaiser-Wilhelm-Straße,
das Kapitalverbrechen an der vermögenden Josephine Molitor sollte
noch jahrzehntelang die Phantasie der Romanschreiber und Filmemacher
beschäftigen.
- Die heutige Dr. Dengler Klinik
wird als Sanatorium DR.Frey/Dr. Gilbert eröffnet.
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1907
- Oberbürgermeister Albert Gönner
tritt aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück.
- Oberbürgermeister Reinhard Fieser
tritt die Nachfolge von Albert Gönner an, der wird am 21. Dezember
1907 zum
Ehrenbürger ernannt..
- Die Lutherkirche in der
Lichtentaler Hauptstraße wird eröffnet.
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1908
- Der Vorort Lichtental wird in die
Stadt
Baden Baden eingemeindet.
- Der Neubau der Stulz'schen
Waisenanstalt wird in Betrieb genommen, Großherzog Leopold samt
Gattin nimmt an den Feierlichkeiten teil.
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1909
- Der neoklassizistische Bau der
Kunsthalle an der Lichtentaler Allee, erbaut vom Karlsruher Architekten Hermann Billing
wird eröffnet.
- Die Cigarettenfabrik A.BATSCHARI
beginnt mit der Produktion, ca. 800 Beschäftigte produzieren bis zu
100.000.000 Zigarren und Zigaretten im Monat.
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1910
- Am 21. August, genau in der Zeit
der "Großen Woche" auf der
Iffezheimer Pferde-Rennbahn
wird der erste
Zeppelin
Passagierlufthafen Deutschlands in
Baden-Oos eröffnet.
- Am 27. September 1910 wird
Graf Ferdinand von Zeppelin
zum
Ehrenbürger der Stadt Baden-Baden
ernannt.
- Der Arzt und Nobelpreisträger
Robert Koch stirbt im Sanatorium DR.Frey/Dr. Gilbert.
- Enrico Caruso kommt nach
Baden-Baden, im Kurhaus gibt er ein Gastspiel.
- Das
Kurhaus wird auf
Staatskosten erweitert.
- Das erste Kino in Baden-Baden wird
im Hotel Deutscher Hof eröffnet.
- Die Straßenbahn fährt in
Baden-Baden, für 10 Pfennig konnte man die Strecke von der drei
Eichen Kapelle bis in die Beuerner Straße oder vom Hindenburgplatz
nach Lichtental fahren.
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1911
- Das zur damaligen Zeit berühmte
"Baden-Badener Künstler-Marionettentheater" wird vom Maler Ivo
Puhonny gegründet.
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1912
- Wird der Reiherbrunnen (heute in
der Mitte der Allee in der Sophienstraße) vom Künstler Karl Albiker entworfen und erbaut.
- Die Straßenbahn Zubringerlinie zur
Talstation, vom Leopoldsplatz zum Merkurwald wird eröffnet.
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1913
- Am 16. August 1913 wurde der
Betrieb der
Merkurbergbahn unter
Anwesenheit zahlreicher, sogar internationaler Gäste von
Oberbürgermeister Fieser eröffnet.
- Das vom Kaffeekönig Hermann
Sielcken gestiftete Wöchnerinnenheim Josephinenheim, das den Namen
seiner Ehefrau Josephine trug (heute DRK-Klinik Baden-Baden) wird
eröffnet.
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1914
- Die St. Bernarduskirche wird
erbaut, der dem Aachener Münster nachempfundene Bau wird dem Markgrafen Bernhard
II geweiht.
- Der Erste Weltkrieg beendet die
Aufschwungsphase in Iffezheim, die
Pferderennen
werden ausgesetzt.
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1915
- Im Juni wird die Bismarck Statue auf dem
Jesuitenplatz gestellt.
- Der Krieg und Ausländerhass wirkt
sich auch auf Baden-Baden aus, Hotels und öffentliche Gebäude, die
bisher französische Namen trugen werden umbenannt. Aus dem Conversationshaus wird
jetzt auch offiziell das
Kurhaus.
- In Sandweier wird das neue
Grundwasserwerk in Betrieb genommen.
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1916
- Auf dem Merkurturm wird eine
Volkssternwarte eröffnet. Im Kurhaus wird der Bénazetsaal angebaut.
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| 1917
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1918
- Die neu gegründeten "Städtischen
Schauspiele" haben ihre erste Vorstellung im
Theater, das mit 40 Mitgliedern
neu gegründete Ensemble arbeitete unter der Leitung von Intendant
Dr. Waag.
- Die Stadt Baden-Baden druckt, weil
offizielles Geld nicht zu erhalten ist das "Notgeld der
Stadtgemeinde Baden-Baden".
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1919
- Grabräuber rauben in der Stourdza
Kapelle auf dem Michaelsberg den Schmuck in der Grabkammer der
Fürstenfamilie Stourdza.
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| 1920
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1921
- Das erste große Baden-Badener
Automobilturnier findet in der Kurstadt statt.
- Der Europäische Hoff wird
eröffnet.
- Am 26. August 1921 kann unter
schwierigsten Bedingungen wieder ein
Pferderennen
in Iffezheim durchgeführt werden. Den Grossen Preis von Baden
gewinnt OSSIAN mit Otto Schmidt.
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1922
- Die Arbeiten an der Ooswinkel
Siedlung, die 1920 begonnen wurden sind größtenteils abgeschlossen,
Auftraggeber ist die gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft, die die
Siedlung im Stil einer Gartenvorstadt anlegen ließ.
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1923
- Das "Notgeld der Stadtgemeinde
Baden-Baden" wird fleißig gedruckt, über 9000 Billionen Mark werden
"hergestellt". Erst die Währungsreform bringt eine
Verbesserung der Verhältnisse.
- Großherzogin Luise von Baden
stirbt am 23. April.
- Der Maler Max Beckmann erschafft
das Gemälde "Tanz in Baden-Baden".
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1924
- Das "Notgeld der Stadtgemeinde
Baden-Baden" wird abgeschaft.
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1925
- Wird das "Paradies", eine
Parkanlage auf dem Weg zum
Merkur vom Architekten und Gartenkünstler
Max Laeuger, der schon die
Gönneranlage angelegt hat
geschaffen.
- Der erste Werbefilm über
Baden-Baden wird unter der Regie von Oberingenieur Dreyer gedreht.
- Baden-Baden wird an das
süddeutsche Luftverkehrsnetz angeschlossen, im Flughafen Oos nimmt
die Linie "Baden-Baden-München" ihren Betrieb auf.
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1926
- Die Straßenbahn fährt jetzt von
der Dreieichen-Kapelle
zum Ooser Bahnhof, was besonders den Arbeitern Erleichterung im
Arbeitsweg verschafft.
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| 1927
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1928
- Wird die Gemeinde Oos mit ihren
4500 Bürgern in die Stadt
Baden Baden eingemeindet.
- Der Minigolfplatz in der
Lichtentaler Allee eröffnet.
- Die Baden-Badenerin Lina Radke
Batschauer gewinnt bei den Olympischen Spielen in Amsterdam die
Goldmedaille im 800 Meter Lauf.
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1929
- Oberbürgermeister Fieser geht nach
zweiundzwanzig Jahren in den Ruhestand und erhält die
Ehrenbürgerwürde.
- Der Golfplatz unterhalb des
Fremersberg entsteht.
- Die Straßenbahn fährt jetzt bis
zur Bildeiche.
- Die älteste deutsche
Zigarettenfabrik Batschari wird von Reemtsma übernommen.
- Am 24.Oktober wird die
Weltwirtschaftskrise eingeleitet.
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1930
- Baden-Baden hat mit Dr.Potyka
einen neuen Oberbürgermeister.
- Albert Steigenberger ersteht den vor
dem Ruin stehenden "Europäischer Hof" in einer
Zwangsversteigerung und legt dabei den Grundstein zu seiner
zukünftigen Hotelkette.
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1931
- Wird der Doppelname Baden-Baden
am 1. September
offiziell eingeführt.
- Im Neuen Schloß wird mit dem
Markgraf Berthold von Baden und der Prinzessin Theodora von
Griechenland eine prunkvolle Hochzeit abgehalten.
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| 1932
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1933
- Wird die Spielbank wieder eröffnet.
Eine Ausnahmegenehmigung des Reichsministeriums, unterstützt wohl
von Adolf Hitler, der in der Bühlerhöhe für eine Nacht verweilte, macht das Glückspiel
ab 3. Oktober wieder möglich. Eine französische Unternehmensgruppe
übernimmt, da es keine geeignete deutsche Pächter gibt die
Spielleitung.
- Im April wird der Gemeinderat
aufgelöst, die NSDAP ist im neuen Gemeinderat mit 5 Mitgliedern
vertreten. Bürgermeister Paul Potyka wird in den Ruhestand versetzt.
Ende des Jahres geht auch der Oberbürgermeister Hermann Elfner in
den Ruhestand.
- Am 20. April 1933 wird Adolf
Hitler zum
Ehrenbürger ernannt. (Der Name Hitlers wird in der
offiziellen Statistik der Stadt
Baden Baden nicht
gelöscht, wohl aber durchgestrichen)
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1934
- Hans Schwedhelm wird neuer
Oberbürgermeister, den Posten des Bürgermeisters übernimmt der
Kreisleiter der NSDAP Kurt Bürkle.
- Die Bäder- und Kurverwaltung wird
gegründet und erhält auch die Vergabe der Spielbankpacht.
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| 1935
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| 1936
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1937
- Jüdischen Bürgern wird die Nutzung
der Kureinrichtungen verboten.
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1938
- 10 November, Novemberpogrom. Alle
männlichen Juden ab 18 Jahren werden aus Wohnung und Arbeitsplatz
geholt und im Hof der Polizeidirektion gesammelt, von wo sie durch
die Innenstadt zur Synagoge in der Stephanienstraße getrieben
werden. Anschließend wird die Synagoge durch Brandstiftung zerstört
und alle Männer unter 60 Jahren ins KZ Dachau deportiert. Erst Mitte
Dezember durften die Juden nach Baden-Baden zurück kehren.
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1939
- Der Ortsteil Balg wird am 1. April
auf Anordnung der NSDAP Führung in Baden-Baden eingegliedert,
Proteste der Balger und Badener blieben ungehört.
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1940
- Die Gestapo holt am 20. Oktober
die letzten noch lebenden Juden in der Stadt ab, 120 Menschen werden
in das französische Internierungslager Gurs deportiert.
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| 1941
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| 1942
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| 1943
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1944
- Wird die Spielbank wieder
geschlossen.
- Am 30. Dezember sterben bei einem
Luftangriff amerikanischer Bomber 36 Menschen im Stadtteil Oos, an
die 200 Häuser werden zerstört.
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1945
- Marschieren am 12. April wieder französische
Truppen in die Stadt.
Baden Baden wird für lange Zeit (bis 1999) Sitz des
französischen Oberbefehlshaber.
- Ab 8. August erschein das Badische
Tageblatt wieder, bis 1948 unterliegt das Blatt aber der strengen
französischen Zensur.
- Der Schulbetrieb wird wieder
aufgenommen, ebenso erste Theaterveranstaltungen in deutscher
Sprache.
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1946
- Der Südwestfunk wird auf
Veranlassung der französischen Besatzer gegründet, durch
entsprechend aufbereitete Informationen und Kulturprogrammen soll
die deutsche Bevölkerung zur Demokratie gebracht werden. Im
Hotel Kaiserin Elisabeth nimmt SWF seinen Sendebetrieb auf, auch das
Baden-Badener-Orchester des SWF findet im Kurhaus und Kurpark ein dankbares
Publikum. Auf dem höchsten Punkt des
Merkur Berges
befindet sich seit 1946 der Merkurturm. Der Merkurturm dient dem
Südwestrundfunk, zum damaligen Zeitpunkt noch Südwestfunk genannt als Sendeturm
für seine Hörfunkprogramme
- 14. Januar, die Stadt erhält mit
Dr. Eddy Schacht einen neuen Oberbürgermeister, seine Amtszeit ist
nur kurz und geht nur bis zum September 1946.
- Die französische Militärverwaltung
ernennt Dr. h.c. Ernst Schlapper zum neuen Oberbürgermeister der
Stadt, der später mit Erlaubnis der Besatzer gegründete neue Stadtrat bestätigt das mit einer
Wahl.
- Das
Theater wird wieder eröffnet.
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| 1947
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| 1948
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| 1949
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1950
- Die Nachkriegszeit bringt 1950-51 wieder
die erste Saison als Kurort, es gibt wieder internationale
Pferderennen in
Iffezheim und die Badener Spielbank wird im April 1950 wieder eröffnet.
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