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In der Zeit um 100 bis 200 nach Christus wandelt sich die Stadt Aquae bedingt
durch die Heilkraft ihre Heilquellen zum "Hauptort" genannt "Civitas Aurelia
Aquensis" von einem militärischen zu einem zivilen Badeort. Eine Zunahme der
Bevölkerung geht einher mit der Entstehung städtisch geprägter Strukturen. Die
Römer bauen Straßen, errichten neben Wohnhäuser auch Tempel für ihre Göttern,
bauen Theater, Forum und errichten eine Stadtmauer. Aus dieser Zeit fanden sich
bei Ausgrabungen und besonders beim Neubau des Dampfbades 1846 viele historisch
bedeutende Funde aus dem häuslichen Alltag sowie dem kulturellen und religiösem
Leben der Römer. In der Stadt herrschte reger Handel und auf dem Rettig gab es
sogar eine Art Kurverwaltung. Aus einer Inschrift im Bereich der Kaiserbäder
geht hervor, das unbesiegte Herrscher und Kaiser Caracalla, der "Fromme und
Glückliche" das Kaiserbad wiederhergestellt, ausgebaut und mit Mamorplatten
versehen lassen hat.
Das Ende der römischen Herrschaft wird durch die Alemannen besiegelt, im Zuge
der Völkerwanderung durchbrechen diese im Osten den Limes und nehmen um 260 die
Stadt in Besitz. Unter den Alemannen wie auch den Nachfolgenden Franken bekommt
das Städtchen den vom lateinischen "aquae" (Wasser) abgeleiteten Namen " Badon im
Ufgau". Ansonsten ist aus der Zeit der Alemannen wenig überliefert, einige
Alemannengräber bei Oos stammen aber aus dieser Zeit.
Um die Zeit 500 kam mit den Franken auch das Christentum nach Baden. Die
Franken errichteten am heutigen Schlossberg eine "Königspfalz". Oos und Murgtal
werden zum Grenzgebiet zwischen Alemannen und Franken. Natürlich gibt es
reichlich Konflikte zwischen den Christen und den heidnischen Alemannen, zumal
die Franken das Christentum durchsetzen wollten.
Erst 712 finden sich mit einer Schenkungsurkunde des Merowingerkönigs
Dagobert III wieder Hinweise auf die Stadt, in dieser Urkunde überlässt Dagobert
Bäder, die von den römischen Kaisern Antonius und Hadrian erbaut wurden dem
Kloster Weißenburg im Elsaß. Es ist heute aber umstritten ob diese Urkunde
wirklich Echtheit besitzt. In Urkunden aus der Zeit von 873 und 987, die eine
kaiserliche Schenkung von Otto III beinhaltet, wird die Stadt unter dem Namen Badon an einen Grafen Managold gegeben.
Das Jahr
987 beurkundet erstmals
die erste Stadtkirche.
994 Otto der III. ist in Baden
bis 1000
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1000-1499
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1500-1799
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1800-1899
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1900-1949
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1950-1999
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2000bis heute
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