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Der Merkur in Baden Baden
Der 668 Meter hohe Berg Merkur befindet sich
direkt am Fuße Baden-Badens, der Merkur ist
benannt nach dem altrömischen Gott des
Handels und Gewerbes. Zu früheren Zeiten
hieß der Berg "Großer Staufen", was eine
Anspielung auf die Form eines umgedrehten
Trinkbechers entsprach. Seit der Entdeckung
eines römischen Votivsteins (Weihesteins)
für den Gott Merkur im 17. Jahrhundert trägt
der Merkur seinen heutigen Namen.
Zu erreichen
ist der Merkurgipfel zu fuß oder von
Baden-Baden
aus mit der
Merkurbergbahn. Die schon im
Jahr 1913 erbaute Bergbahn ist mit 1200
Metern eine der längsten Standseilbahnen
Deutschlands und überwindet dabei eine
Steigung von bis zu 54 %. Zwischen 10 und 22
Uhr fährt die Merkurbergbahn alle 15 Minuten
zum Gipfel und zurück.
Auf der
Bergstation befindet sich neben dem
Merkurbahnhof eine Gipfelrestaurant. Für
Besucher idealerweise auch eine Liegewiese,
ein Grillplatz und ein Spielplatz für
Kinder. Vom Merkurgipfel aus gibt es eine
ganze Reihe gut ausgeschilderten und sichere
Wanderwege die nicht nur am Wochenende regen
Zuspruch finden.
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Der Merkur ist
überregional bekannt als Treffpunkt für
Gleitschirmflieger, ein Startplatz befindet
sich in westlicher Richtung direkt an der
Bergstation der Merkurbergbahn, ein weitere
in nordöstlicher Richtung. Als Landeplätze
für die Gleitschirmflieger sind Wiesen
unterhalb der Talstation der Bergbahn in
Baden-Baden und Gernsbach-Staufenberg
gedacht.
Der Merkur
Berg bietet einen wunderbaren Rundumblick
über Baden-Baden hinaus, zu sehen sind die
höchsten Berge des Nordschwarzwaldes und das
Murgtal mit den Städten
Gaggenau und
Gernsbach, der Blick reicht bis in die
Oberrheinebene, zu Vogesen, Haardt und
Odenwald. Im Blickfeld des Merkurberges
liegen die
Ruine Hohenbaden, die
Battertfelsen, die
Burgruine Alt
Eberstein, der Fremersberg, die
Yburg, die Badener Höhe und
die Hornisgrinde sowie die Großstädte
Karlsruhe und Straßburg. |
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Auf dem höchsten Punkt des Berges
befindet sich seit Mitte des 19.
Jahrhunderts der Merkurturm.
Der
Merkurturm dient seit den 1950
Jahren dem Südwestrundfunk, zum
damaligen Zeitpunkt noch Südwestfunk
genannt als Sendeturm für seine
Hörfunkprogramme seit 1953 dient der
Merkurturm auch als Standort eines
Fernsehsenders.
In den
70er Jahren wurde der Merkurturm
grundlegend saniert. Dabei wurden
auch die untergebrachten
funktechnischen Einrichtungen
erweitert. Neben einem
unterirdischen Betriebsraum wurde
ein Stahlbetonanbau errichtet, der
mit dem Aussichtsturm eine Einheit
bildet. In dieser Erweiterung wurde
unter anderem auch ein
Besucheraufzug installiert, der
Besucher kostenlos auf die 23 Meter
hohe Aussichtsplattform bringt.
Auf
dem Anbau gut zu erkennen, die
Stahlbetonkonstruktion, die auf
ihrer Spitze einen 40 Meter hohen
Antennenträger mit Sendeantennen für
UKW-Hörfunk und TV trägt und somit
eine Gesamthöhe von 63 Metern
besitzt. Am Mast befinden sich auch
Richtfunkantennen unter anderem für
SWR-interne Verbindungen.
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