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Persönlichkeiten in der
Region Baden Baden und dem Rebland
Jacques Bénazet der
große Mäzen der Stadt Baden-Baden. Nachdem der
französische König Louis Philippe im Jahr 1837 das Glückspiel in
Frankreich verboten
hatte, war der Mitpächter der Pariser Spielbank Jacques Bénazet, der in
Frankreich 10 Spielsalons betrieb,
gezwungen sich nach einem neuen Tätigkeitsfeld umzusehen.
Als
König Wilhelm I. (ab 1871 Deutscher
Kaiser) im Jahr 1861 nach dem Fürstenkongress wieder mit seiner Gattin
Kaiserin Augusta nach Baden-Baden kommt, wo er über 40 Jahre
regelmäßiger Gast sein sollte, macht er wie immer seine gewohnten
Vormittagsspaziergänge in der Lichtentaler Allee, die er meist ohne
Begleitung unternimmt. Und dieser 14. Juli 1861 sollte auf erschreckende
Weise unterbrochen werden und als Tag des Attentats auf den König in die
Deutsche Geschichte eingehen, an dem der König nur mit viel Glück dem
Tode entgehen kann.
Der Badische Markgraf
Ludwig Wilhelm von Baden,
der schon zu Lebzeiten bei Freund und Feind unter dem Namen Türkenlouis
bekannt war, gehört sicher zu den berühmtesten Persönlichkeiten seiner
Zeit. Geprägt war das Leben des Markgrafen von einem lebenslangen
Streben nach Standeserhöhung.
Ehrenbürger der Stadt Baden-Baden
Friedrich Weinbrenner, der große Architekt
Badens, wer sich im Badischen, besonders in Karlsruhe
umschaut, wird nicht umhin kommen seine im klassizistischen Stil erbauten Gebäude
zu bewundern. Am 29 November 1766 kommt Johann Jakob
Friedrich Weinbrenner in Karlsruhe als Sohn des Hofzimmermeisters Johann Ludwig
und seiner Frau Anna Rebekka Weinbrenner zur Welt. Die Stadt ist zum damaligen
Zeitpunkt noch klein, nur 4000 Menschen leben in der Stadt, in der Markgraf Karl
Wilhelm nur knapp drei Monate nach Grundsteinlegung des Karlsruher Schlosses am
24. September 1715 die Weichen für die zukünftige Versorgung des Schlosses und
damit den Beginn der Ansiedlung der Stadt Karlsruhe stellte. |