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Der Bergsee in Sinzheim Vormberg
In direkter Nachbarschaft von
Baden-Baden
liegt in nur 3 km Entfernung die
Gemeinde
Sinzheim. Die Gemeinde Sinzheim mit
ca. 11000 Einwohnern blickt schon auf eine
1100 Jahre Vergangenheit zurück. Im Vorort
Vormberg am Fuß des Fremersberges, 158 m ü.
d. M. befand sich früher ein Steinbruch mit
einem Steinzerkleinerungswerk. Schon im
Jahre 1820 wurden im Sinzheimer Stein-bruch
Porphyrgestein für die Rheinbegradigung, die
Landstraße und den alten Turm Fremersberg gewonnen.
1914 in dem Jahr, in dem es im Steinbruch zu
einem Erdrutsch kam, waren ca. 60 Mann beschäftigt, die jährlich etwa 25
000 qm fertige Steinsorten absetzten. Bedingt durch Schuttablagerungen
im Steinbruch fand 1914 ein großer Erdrutsch statt. Diesem Unglück
fielen elf Häuser zum Opfer, Bewohner kamen, da der Erdrutsch sich über
mehrere Tage hinzog nicht zu schaden. |
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Da der badische
Staat zu dieser Zeit der Eigentümer des
Steinbruchs war, ließ er die Häuser auf
Staatskosten im heutigen Hofrebenweg
wiederaufbauen, in welche die Familien
einzogen.
Im dabei entstandenen Loch des stillgelegten
Steinbruches hat sich im Laufe der Jahre ein
romantischer, vielleicht etwas unheimlicher
Bergsee gebildet, früher wurde im Sommer
sogar im See gebadet. Gerüchten zufolge
sollen deutsche Soldaten auf der Flucht vor
den Alliierten Soldaten im Bergsee Waffen
und Munition aus dem 2. Weltkrieg versenkt
haben. Der Abbau im Bergwerk wurde übrigens
erst 1943 eingestellt, die freigewordenen
Maschinen nach Norwegen verkauft.
Bezeichnenderweise erreichte das mit den
Maschinen beladene Schiff sein Ziel nie, das
Schiff versank.
Vom Bergsee führt ein schattiger Waldweg zur
Mariengrotte, für viele Menschen ein Ort der
Besinnung, des Gebetes und des Dankes.
Direkt neben dem Vormberger Bergsee findet
sich ein familiär geführtes Hotel, das Haus
am See.
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