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Die Merkur Seilbahn im zweiten Weltkrieg
Diente der Aussichtsturm auf dem
Merkur dem
Flugmeldezug 11 Pforzheim zur Luftüberwachung, gab es Fliegeralarm wurde dieser
vom Merkur aus ausgelöst. Da der Gipfel für Besucher gesperrt war, fuhr die
Bergbahn von 1939 bis 1945 ausschließlich für Soldaten. Nach Ende des Krieges
wurde das Gipfelhotel von den Französischen Besatzern beschlagnahmt.
Erste Renovierungen stehen an
Nachdem sich 1955, über 40 Jahre nach Eröffnung
der Bergbahn altersbedingte Schäden an Gleisen und Brücken zeigten und die
Wartung der Betriebseinrichtungen immer kostspieliger wurde, standen
Entscheidungen über die Zukunft der Bahn an. Kabinenbahnen waren der neueste
Stand der Technik und die Badener mussten sich entscheiden zwischen Erneuerung
oder bestehenden Bahn nebst Anlagen oder einem umstieg auf die neuen
Kabinenbahnen. Aus finanziellen Gründen wurde die Erneuerung der bestehenden
Bahn durchgeführt. Die Arbeiten erfolgten mit eigenen Arbeitskräften in den
Wintermonaten von 1956 bis 1959.
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Der Bahnbetrieb wird auf Drehstrom
umgestellt
Der Merkurturm dient seit den 1950 Jahren dem
Südwestrundfunk, zum damaligen Zeitpunkt noch Südwestfunk genannt, als Sendeturm
für seine Hörfunkprogramme. Seit 1953 dient der Merkurturm auch als Standort
eines Fernsehsenders. Da der Betrieb der Anlage, aber auch der Hotelbetrieb eine
Drehstrom Hochspannungsleitung erforderlich machten, wurde in den Jahren 1956
bis 1959 auch der Bahnbetrieb auf Drehstrom umgestellt.
Die Investitionen in Bahn und Anlage sowie der
Wirtschaftsgebäude wurden in den Folgejahren nicht weniger, als 1967 wieder
einmal 2 Millionen Mark für Wagenerneuerungen und Gebäudesanierungen anfielen,
zog der Gemeinderat in Baden Baden die finanzielle Notbremse, die Bahn wurde 1
November 1967 stillgelegt.
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Die
Wiederinbetriebnahme der Merkur Bergbahn
Mit der
Stilllegung der Bahn können sich
insbesondere viele Kurgäste gar nicht
anfreunden, die Stadtverwaltung
Baden-Baden,
allen voran der damalige Oberbürgermeister
der Stadt DR. Walter Carlein versuchen eine
Lösung zu finden, die Bahn wieder zum Leben
zu erwecken. Verschiedene Konzepte, unter
anderem wurde die Möglichkeit durchgespielt,
eine Gondelbahn unter privaten Betreibern zu
ermöglichen wurde durchgerechnet, aber
aufgrund der Vorleistungen die die Stadt zu
tragen hätte wieder ad acta gelegt.
Im Juni 1975
wurde dann ein neues Konzept aufgenommen und
verwirklicht. Die Idee, Die Stadt errichtet
eine eigene Standseilbahn und ist so frei
von finanziellen Anforderungen die
Fremdunternehmer in Punkto
Wirtschaftlichkeit stellen. Eine
Standseilbahn ermöglichte weitgehend die
Übernahme der bestehenden Bahnanlagen und
ist bedingt durch wartungs und personalarme
Betriebsweise kostengünstig zu betreiben.
Nach einer Bauphase von 18 Monaten wurde die
Merkur Bergbahn am 27. April 1979 wieder in
Betrieb genommen.
Die Geschichte der
Merkur Bergbahn in Baden Baden
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