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Die Geschichte der Stadt Baden-Baden

Hier ein erster Entwurf der Stadtgeschichte, Erweiterungen folgen ...

Die Geschichte der Stadt Baden-Baden bis zum Jahr 1000.

Auch wenn es nicht direkt zur Geschichte der Stadt Baden Baden gehört, sollten die wohl frühesten Hinweise auf Besiedlung im Bereich der Kurstadt nicht unerwähnt bleiben. Ein Forschungsprojekt des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg, bei dem über 200 archäologische Fundstellen in Baden-Baden untersucht wurden, geben erste Hinweise auf Besiedlung für das 9. bis 5. Jahrtausend vor Christus an.


Es waren aber die Römer, die um 75 nach Christus das keltisch besiedelte Oostal besetzt und die ersten (bewiesenen) und auch heute noch zu bestaunenden erhaltenen Bauwerke in der Bäderstadt errichtet haben. Waren diese militärischen Bauten zunächst aus Holz gefertigt, veranlassten die 58 bis 68°C heißen Thermalquellen im Gebiet der heutigen Altstadt die Römer zum Bau mehrere Bäder aus Stein. Die Badruinen unterhalb des Friedrich-bades stammen von "Soldatenbäder", waren ausgestattet mit Wand- und Fußbodenheizung und , es gab "Kaiserbäder", die aufwändige Marmor-Verkleidungen erhalten haben, zu finden unter dem Pflasterbelag des Marktplatzes. Die Römer nannten die Stadt wie viele andere Städte mit Heilquellen Aquae. Gefundene Inschriften weisen unter anderem hin auf die "cohours VII raetorum equitata" und die cohors XXVI voluntariorum".

In der Zeit um 100 bis 200 nach Christus wandelt sich die Stadt Aquae bedingt durch die Heilkraft ihre Heilquellen zum "Hauptort" genannt "Civitas Aurelia Aquensis" von einem militärischen zu einem zivilen Badeort. Eine Zunahme der Bevölkerung geht einher mit der Entstehung städtisch geprägter Strukturen. Die Römer bauen Straßen, errichten neben Wohnhäuser auch Tempel für ihre Göttern, bauen Theater, Forum und errichten eine Stadtmauer. Aus dieser Zeit fanden sich bei Ausgrabungen und besonders beim Neubau des Dampfbades 1846 viele historisch bedeutende Funde aus dem häuslichen Alltag sowie dem kulturellen und religiösem Leben der Römer. In der Stadt herrschte reger Handel und auf dem Rettig gab es sogar eine Art Kurverwaltung. Aus einer Inschrift im Bereich der Kaiserbäder geht hervor, das unbesiegte Herrscher und Kaiser Caracalla, der "Fromme und Glückliche" das Kaiserbad wiederhergestellt, ausgebaut und mit Mamorplatten versehen lassen hat.

Das Ende der römischen Herrschaft wird durch die Alemannen besiegelt, im Zuge der Völkerwanderung durchbrechen diese im Osten den Limes und nehmen um 260 die Stadt in Besitz. Unter den Alemannen wie auch den Nachfolgenden Franken bekommt das Städtchen den vom lateinischen "aquae" (Wasser) abgeleiteten Namen " Badon im Ufgau". Ansonsten ist aus der Zeit der Alemannen wenig überliefert, einige Alemannengräber bei Oos stammen aber aus dieser Zeit.  

Um die Zeit 500 kam mit den Franken auch das Christentum nach Baden. Die Franken errichteten am heutigen Schlossberg eine "Königspfalz". Oos und Murgtal werden zum Grenzgebiet zwischen Alemannen und Franken. Natürlich gibt es reichlich Konflikte zwischen den Christen und den heidnischen Alemannen, zumal die Franken das Christentum durchsetzen wollten.

Erst 712 finden sich mit einer Schenkungsurkunde des Merowingerkönigs Dagobert III wieder Hinweise auf die Stadt, in dieser Urkunde überlässt Dagobert Bäder, die von den römischen Kaisern Antonius und Hadrian erbaut wurden dem Kloster Weißenburg im Elsaß. Es ist heute aber umstritten ob diese Urkunde wirklich Echtheit besitzt. In Urkunden aus der Zeit von 873 und 987, die eine kaiserliche Schenkung von Otto III beinhaltet, wird die Stadt unter dem Namen Badon an einen Grafen Managold gegeben.

Das Jahr 987 beurkundet erstmals die erste Stadtkirche.
994 Otto der III. ist in Baden

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