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Persönlichkeiten in der Region Baden Baden und dem Rebland

Die Ehrenbürger der Stadt Baden Baden, da die Ehrenwürde mit dem Tode erlischt, gibt es mit dem Kunstmäzen und Besitzer des gleichnamigen Museum Frieder Burda im Moment nur einen Ehrenbürger der Stadt Baden-Baden.

Die Liste stimmt nicht mit der offiziellen Liste der Stadt Baden-Baden überein, zwei Ehrenbürger sind aber als solche in älterer Literatur des Arbeitskreis für Stadtgeschichte Baden-Baden, unter der Redaktion des bekannten Chronisten und früheren Stadtarchivar e.h.R.G. Haeber als solche genannt.

Jacques Bénazet
Der große Mäzen der Stadt Baden-Baden
wurde am 3. 12. 1778 im französischem Foix en Ariège als Sohn eines Hufschmieds geboren und in Bordeaux ein juristisches Studium abgeschlossen. Seine Arbeit als Rechtsanwalt wurde ihm aber wohl schnell zu Langweilig, so er kaufte sich mit einem Betrag von sechs Millionen Francs in der Spielbank im Palais Royal in Paris ein.

König Wilhelm I.
Als König Wilhelm I. (ab 1871 Deutscher Kaiser) im Jahr 1861 nach dem Fürstenkongress wieder mit seiner Gattin Kaiserin Augusta nach Baden-Baden kommt, wo er über 40 Jahre regelmäßiger Gast sein sollte, macht er wie immer seine gewohnten Vormittagsspaziergänge in der Lichtentaler Allee, die er meist ohne Begleitung unternimmt. Und dieser 14. Juli 1861 sollte auf erschreckende Weise unterbrochen werden und als Tag des Attentats auf den König in die Deutsche Geschichte eingehen, an dem der König nur mit viel Glück dem Tode entgehen kann.

Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden
Der Badische Markgraf, der schon zu Lebzeiten bei Freund und Feind unter dem Namen Türkenlouis bekannt war, gehört sicher zu den berühmtesten Persönlichkeiten seiner Zeit. Geprägt war das Leben des Markgrafen von einem lebenslangen Streben nach Standeserhöhung, "Non Deteriora Sequendo" übersetzt "Nichts Geringeres verfolgen" war das Leitmotiv nach dem schon sein Vater Erbprinz Ferdinand Maximilian von Baden strebte. Und das sollte die Aufnahme in den erlauchten Kreis der Kurfürsten sein. Aber die Erfüllung dieses Lebenstraums sollte dem Badener Markgrafen, der zwar über große militärische Eigenschaften, als einer der größten Feldherren seiner Zeit galt, aber wenig diplomatisches Geschick verfügte versagt bleiben.

Friedrich Weinbrenner

Friedrich Weinbrenner, der große Architekt Badens
Wer sich im Badischen, besonders in der Stadt Karlsruhe umschaut, wird nicht umhin kommen, seine im klassizistischen Stil erbauten Gebäude zu bewundern. Hier sind wir dabei eine Liste seiner Gebäude zu erstellen. Die wird aber nie komplett sein, da Weinbrenner nicht nur einzelne Gebäude geplant hat, sondern speziell in Karlsruhe den Weg des Ausbaus der Stadt auch in zukünftige Wege eingeleitet hat.

Am 29. November 1766 kommt Johann Jakob Friedrich Weinbrenner in Karlsruhe als Sohn des Hofzimmermeisters Johann Ludwig und seiner Ehefrau Anna Rebekka Weinbrenner zur Welt. Die Stadt ist zum damaligen Zeitpunkt noch klein, nur 4000 Menschen leben in der Stadt, in der Markgraf Karl Wilhelm nur knapp drei Monate nach Grundsteinlegung des Karlsruher Schlosses am 24. September 1715 die Weichen für die zukünftige Versorgung des Schlosses und damit den Beginn der Ansiedlung der Stadt Karlsruhe stellte....


 




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