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MathisleweiherMathisleweiher

Der Mathisleweiher 999 m ü. NN ist ein kleiner Moorsee in Hinterzarten im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Das Gewicht eines eiszeitlichen Gletscher hat an dieser Stelle eine Mulde in den Boden gedrückt, so entstand wie an vielen anderen Stellen im Schwarzwald ein Moorsee. Er ist ca. 1,8 Hektar groß, an den längsten Stellen 140 Meter mal 200 Meter groß.

Benannt wurde der See im Hochschwarzwald nach dem Vornahmen des Mathias Rombach, einem Bauer, dem im 18 Jahrhundert der nahe gelegene Mathislehof gehörte.

Der Moorsee liegt zwischen Hinterzarten und dem Feldsee , im erst im Dezember 1984 entstandenen Naturschutzgebiet Eschengrund. Der Mathisleweiher ist nur zu Fuß erreichbar, er liegt als kleiner Abstecher (500 Meter) auf dem Wegverlauf des Westweg Etappe 10. Im Winter führt am Mathisleweiher die Oberzarten-Langlaufloipe vorbei.
Der kleine Weiher wird vom Zartenbach gespeist, er durchfließt den See um im weiteren Verlauf in den Rotbach, die Dreisam zu fließen, weiter in die Elz, die wiederum fließt in den Rhein, der bekanntlich in der Nordsee aufgeht.

Der Mathislehof
mathisleweiher in hinterzarten
Die Hofgeschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück
Die Ursprünge des Schwarzwälder Bauernhofs reichen bis in das 15. Jahrhundert zurück. So kann er als Hofgut mindestens bis zum Jahr 1446 zurückverfolgt werden. Eigentümer des Mathislehofs waren von 1588 bis 1808 die Freiherren zu Sickingen-Hohenburg in Ebnet. Mit der Übergabe der Landeshoheit von Österreich an Baden ging der Hofgrund an Baden. Die jeweiligen Lehensbauern waren die Besitzer. Im Jahr 1908 wurden die Freiburger Kaufleute Norbert Müller und Karl Schöck Besitzer des Hofguts. Im Jahr 1956 stifteten die Erben der Familie Müller den Besitz, zu dem auch der Mathisleweiher gehörte der Universität Freiburg. 1958 wurde das Vermögen der Erben in die Müller-Fahnenberg-Stiftung überführt.

Wie den Mathisleweiher ereichen

Der See ist nur zu Fuß erreichbar, der bekannteste Fernwanderweg im Schwarzwald, der Westweg führt als nördlich und südlich verlaufender Wanderweg an einem Standort vorbei, der 500 Meter vom See entfernt liegt. Also am besten den Wegzeichen des Westwegs folgen.

Informationen zum Urheberecht
 
Die in diesem Artikel eingestellten Bilder dürfen unverändert und unter Angabe der Quelle kopiert und zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung in allen Medien weiterverarbeitet werden.
 
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Moorsee im Schwarzwald

WindgfällweiherWindgfällweiher bei Feldberg-Altglashütten

Zwischen Titisee und dem Schluchsee auf dem Gebiet der Gemeinde Lenzkirch im Hochschwarzwald liegt ein Weiher, der Windgfällweiher. Der kleine See ist mit Namensgeber für die Dreiseenbahn, eine nur knapp 20 Kilometer lange eingleisige Nebenbahn der Schwarzwaldbahn. Sie verläuft an seinem östlichen Ufer, das westliche Ufer wird durch die Bundesstraße 500 eingegrenzt. Was sich bei der Anfahrt mit dem PKW als ideal herausstellt. Parkplätze und Einkehrmöglichkeiten gibt es z.B. am Strandbad oder etwas gehobener, am Hotel Seehof.

Geschichte des WindgfällweiherDie Geschichte des Windgfällweiher

Der heutige kleine Stausee war ursprünglich ein Moorsee, das Gewicht eiszeitlicher Gletscher haben an dieser Stelle eine Mulde in den Boden gedrückt, so entstand wie an vielen anderen Stellen im Schwarzwald ein Moorsee. Im Jahr 1895 wird der flache Moorsee gestaut, eine Staumauer und ein zusätzlicher wasserführender Kanal bewirkt ein Ansteigen des Wasserspiegels um 6 Meter.

Im Jahr 1932 wird der See ins Schluchseewerk eingebunden, ein abgedeckter Kanal führt Wasser auf der  nördlichen Seite in den See, dieser entwässert dann nach Süden. Das Wasser des Windgfällweiher wird in einen Kanal geleitet und erreicht dann als Windgefällbach und später Schwarzach den Schluchsee.

Seit  dem Jahr 1950 steht der Windgfällweiher unter Landschaftsschutz, im Jahr 2002 wurde am Grund des Sees PCB entdeckt, was zu einem Angel- und Fischverzehrverbot führte.

Windgfällweiher bei Feldberg-AltglashüttenStrandbad am Windgfällweiher

Am bewaldeten Ostufer des Windgfällweiher gibt es ein Strandbad dessen Gebäude unter Denkmalschutz steht. Im Gegensatz zum Schluchsee oder Titisee geht es am kleinen Stausee noch recht ruhig zu, große Besuchermassen findet man an diesem See noch nicht.

Der naturbelassene Windgfällweiher ist 700 Meter lang, 400 Meter breit und 6 Meter tief. Der Badestrand ist von Ende Mai bis Mitte September geöffnet. Ein Bereich des Weihers wurde abgegrenzt, hier können kleine Kinder und Nichtschwimmer gefahrlos planschen und Baden.

Ein Spielplatz, eine Surfschule und ein Kiosk erweitern das Angebot am Windgfällweiher. Die Wasserqualität des Weihers wurde in den letzten Jahren als sehr gut bewertet. Bei einer Wassertemperatur im See, die selten über 20 °C hinausgeht ist der Badespaß am Windgfällweiher garantiert.

Auf einem Seerundweg läst sich der kleine Stausee im Schwarzwald in einer dreiviertel Stunde umwandern.

Informationen zum Urheberecht  

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Talsperren und Seen im Schwarzwald

nagoldtalsperreAn der Nagoldtalsperre haben auch Eltern mal Urlaub
Zwischen Altensteig und Freudenstadt und circa 70 Kilometer südwestlich von Stuttgart gelegen findet man eine ganz besondere Perle des Nordschwarzwaldes – die Nagoldtalsperre, von Einheimischen auch Erzgrube genannt. Eingebettet in einem etwa 650 ha großen, traumhaft schönen Landschaftsschutzgebiet liegt der Stausee und ist vor allem von Wald umgeben.
Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts plante man jene Talsperre, die die Orte entlang des Flusses Nagold vor Hochwasser schützen sollte. Doch dauerte es noch weitere 65 Jahre an, bis der erste Spatenstich erfolgte. 1971 endlich wurde die Nagoldtalsperre in Betrieb genommen.

 

Die Schwarzenbach-TalsperreDie Schwarzenbach-Talsperre
Sie liegt unweit der Schwarzwaldhochstraße und gehört somi zur Umgebung des Nationalpark Schwarzwald. Große Wasserflächen, eingebettet zwischen dem vielfarbigen Grün von Bäumen und Büschen, dazwischen blitzender Sand und feiner Kies bis ans Ufer, lassen uns meist gestresste Menschen jederzeit tief durchatmen.
Von einem Wanderweg aus der Höhe fällt der Blick frei auf den über zwei Kilometer langen Schwarzenbachstausee. Abgesehen von dem wundervollen Panorama treffen hier menschlicher Nutzen und natürlicher Ursprung aufeinander, trotzdem bleibt ein insgesamt eher idyllischer Eindruck, der durch den sommerlich-stahlblauen Himmel, dessen Wolken sich im Wasser des Sees spiegeln, noch verstärkt wird.

SchluchseeSchluchsee im Hochschwarzwald
Der auf 930 üNn gelegene Schluchsee ist der größte See im Schwarzwald, als Relikt der letzten Eiszeit, als Gletschersee des Feldberg-Gletschers entstanden, ist er heute ein Stausee.
Der einstige Gletschersee wurde in den 30er Jahren aufgestaut, der alte Wasserspiegel um 30 Meter erhöht, er ist heute ca. 7,3 Kilometer lang und 1,4 Kilometer breit. Die künstliche Stauung macht den Schluchsee so zur höchstgelegenen Talsperre Deutschlands.
Der Schluchsee der sich seit Jahren als einer der saubersten Badeseen Deutschlands benennen kann, hat sich in den Jahrzehnten auch zu einem großen Bade- und Wassersportzentrum im Schwarzwald entwickelt.

WindgfällweiherWindgfällweiher bei Feldberg-Altglashütten

Zwischen Titisee und dem Schluchsee auf dem Gebiet der Gemeinde Lenzkirch im Hochschwarzwald liegt ein Weiher, der Windgfällweiher. Der kleine See ist mit Namensgeber für die Dreiseenbahn, eine nur knapp 20 Kilometer lange eingleisige Nebenbahn der Schwarzwaldbahn. Sie verläuft an seinem östlichen Ufer, das westliche Ufer wird durch die Bundesstraße 500 eingegrenzt.
Am bewaldeten Ostufer des Windgfällweiher gibt es ein Strandbad dessen Gebäude unter Denkmalschutz steht. Im Gegensatz zum Schluchsee oder Titisee geht es am kleinen Stausee noch recht ruhig zu, große Besuchermassen findet man an diesem See noch nicht.

 

MathisleweiherMathisleweiher bei Hinterzarten

Der Mathisleweiher 999 m ü. NN ist ein kleiner Moorsee in Hinterzarten im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, das Gewicht eines eiszeitlichen Gletscher hat an dieser Stelle eine Mulde in den Boden gedrückt, so entstand wie an vielen anderen Stellen im Schwarzwald ein Moorsee. Er ist ca. 1,8 Hektar groß, an den längsten Stellen 140 Meter mal 200 Meter groß.

Benannt wurde der See im Hochschwarzwald nach dem Vornahmen des Mathias Rombach, einem Bauer dem im 18 Jahrhundert der nahe gelegene Mathislehof gehörte.

SchluchseeSchluchsee im Hochschwarzwald

Der auf 930 üNn gelegene Schluchsee ist der größte See im Schwarzwald. Als Relikt der letzten Eiszeit, als Gletschersee des Feldberg-Gletschers entstanden, ist er heute ein Stausee. Er gehört zur gleichnamigen Gemeinde, dem heilklimatischen Kurort Schluchsee bei St. Blasien und liegt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.  
Der einstige Gletschersee wurde in den 30er Jahren aufgestaut, der alte Wasserspiegel um 30 Meter erhöht, er ist heute ca. 7,3 Kilometer lang und 1,4 Kilometer breit. Die künstliche Stauung macht den Schluchsee so zur höchstgelegenen Talsperre Deutschlands. Da der Schluchsee in einer ehemaligen Moorlandschaft liegt können bei starken Schwankungen der Wasserhöhe noch heute aufsteigende Torfinseln beobachtet werden.

Der Schluchsee, der sich seit Jahren als einer der saubersten Badeseen Deutschlands benennen kann, hat sich in den Jahrzehnten auch zu einem großen Bade- und Wassersportzentrum im Schwarzwald entwickelt. Der Schluchsee ist ein wahres Paradies für Surfer und Segler, aber auch Taucher und Angler kommen hier auf ihre Kosten. Lange saubere Strände mit gutem Zugang zum Wasser laden Badegäste ein. Im Freizeitbad gibt es Attraktionen für alle Altersgruppen, so bietet eine 105 Meter lange Rutsche, ein Strömungskanal und ein Kinder-Abenteuer-Spielplatz Badespaß für die ganze Familie. Aufgrund seiner Höhenlage bleibt das Wasser des Schluchsees auch im Hochsommer angenehm kühl.

Schluchsee im HochschwarzwaldBeliebtester Wanderort in Deutschland

Aber auch Wanderer und Radfahrer/MTB kommen in der Landschaft um den Schluchsee auf ihre Kosten, so erhält der Kurort im Jahr 2005 die Auszeichnung "Beliebtester Wanderort in Deutschland".   

Zu dieser Auszeichnung mit beigetragen hat ein 18 Kilometer langer Seerundweg, der direkt am Wasser entlang führt. Überregional bekannte Wanderwege gehören oder tangieren das 160 Kilometer lange Wanderwegenetz des Schluchsee, so der Schwarzwald-Mittelweg und der Schluchtensteig. Für Mountainbiker und Radfahrer sind über 300 Kilometer Radwege verschiedener Schwierigkeitsstufen von gemütlich bis sportlich ausgeschildert.

Im Winter gibt es im Schluchseegebiet 60 Kilometer präparierte Loipen mit Anschluss an den Fernskiwanderweg Schonach-Belchen. Es gibt Möglichkeiten zum Winterwandern und Pferdeschlittenfahrten. Für Skifahrer gibt es am Skilift in Fischbach nach Einbruch der Dunkelheit Flutlichtbeleuchtung.

Interessenkonflikte Schluchseewerk und Schluchseegemeinde

Es ist jedoch nicht immer unproblematisch zwischen den Interessen des Schluchseewerkes, das an möglichst wirtschaftlicher Betreibung des Stausees gelegen ist und den Interessen der Schluchseegemeinde eine einvernehmliche Lösung zu finden. Der Betreiber der Staustufe braucht für eine rentable Nutzung je nach Strombedarf einen möglichst hohen Wasserstand, auch sinkt der Wasserspiegel zur Stromproduktion schon mal stark ab. Die Gemeinde möchte für die Nutzung des Sees als Erholungsgebiet einen möglichst einheitlichen Wasserspiegel der keine unschönen Uferpartien freigibt.  

Die Daten zum See

Höhenlage (bei Stauziel) 930 m
Wasseroberfläche 5,14 km²
Stauseelänge 7,5 km
Stauseebreite 1,4 km
Speicherraum 108 000 000 m³
Gesamtstauraum: 114,3 Mio. m³
Einzugsgebiet 72,78 km²
Bemessungshochwasser: 139,8 m³/s
Daten zum Bauwerk
Bauzeit: 1929–1932
Höhe über Talsohle: 35 m
Höhe über Gründungssohle: 63,5 m
Höhe der Bauwerkskrone: 931,5 m
Bauwerksvolumen: 124 000 m³
Kronenlänge: 250 m
Kronenbreite: 3,7 m

Vriesenbuehlturmom im Jahr 2001 errichteten Riesenbühlturm nördlich des Dorfs Schluchsee ist der größte Teil des Sees zu überblicken.

Der Riesenbühlturm über dem Schluchsee   Google Maps

Der erst am 21.10.2001 eingeweihte Riesenbühlturm gehört sicher zu den beeindruckendsten Aussichtstürmen im Schwarzwald. Er befindet sich im südlichen Hochschwarzwald auf dem Bergplateau des Riesenbühl über dem Schluchsee gelegen. Auf den Schluchsee und die umgebenden Orte bietet der auf 1096 ÜNN befindliche Riesenbühlturm dann auch eine nicht minder beeindruckende Aussicht. Bei guter Fernsicht gelingt der Blick sogar bis in die Alpen. Vor dem Turm steht eine offene Schutzhütte, Sitzbänke und Tische geben Wanderern und Besuchern die Möglichkeit beim Turm eine Ruhepause einzulegen

nagoldtalsperreAn der Nagoldtalsperre haben auch Eltern mal Urlaub

Zwischen Altensteig und Freudenstadt und circa 70 Kilometer südwestlich von Stuttgart gelegen findet man eine ganz besondere Perle des Nordschwarzwaldes – die Nagoldtalsperre, von Einheimischen auch Erzgrube genannt. Eingebettet in einem etwa 650 ha großen, traumhaft schönen Landschaftsschutzgebiet liegt der Stausee und ist vor allem von Wald umgeben.

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts plante man jene Talsperre, die die Orte entlang des Flusses Nagold vor Hochwasser schützen sollte. Doch dauerte es noch weitere 65 Jahre an, bis der erste Spatenstich erfolgte. 1971 endlich wurde die Nagoldtalsperre in Betrieb genommen. Natürlich kann die Nagoldtalsperre, die ungefähr 5,6 Millionen Kubikmeter Wasser beinhaltet, weit mehr, als nur vor Hochwasser schützen. Sie gleicht den Wasserstand bei lang anhaltender Dürre aus und liefert umweltfreundlichen Strom – dank einer Turbine am Fuße der Staumauer. Kommen wir zu dem für Urlauber wohl wichtigsten Punkt: Die Nagoldtalsperre bezaubert.

nagoldstauseeEinmal davon abgesehen, dass man meint, in einem Paradies abgetaucht zu sein, hat das Erholungsgebiet rund um die Erzgrube einiges zu bieten. Die Talsperre – umrahmt vom Weiler Wald – ist in zwei Seen unterteilt: den vorderen und den hinteren See. Insgesamt bedeutet das Wasserfreuden auf einer Länge von 2850 Metern. Der vordere, kleinere Teil der Nagoldtalsperre ist vor allem für Badegäste angedacht, die sich auf grünen Wiesen entlang des Sees wunderbar entspannen können.

Der hintere Hauptsee gehört einzig den Seglern und Freunden des Surfsports; selbst an Gast-Landliegeplätze für Segelboote hat der ansässige Segelverein gedacht. Das Segeln ist übrigens unter dem Jahr von 1. April bis einschließlich 30. September erlaubt. Möchte man ein Ruderboot mieten, so kann man dies an der Bootsanlegestelle beim Kiosk am Vordamm.

nagoldtalspere-brueckeMit seiner Tiefe von 35 Metern ist die Erzgrube ebenso für Taucher ein interessantes und lohnendes Ziel. Und natürlich kommen auch die Angler nicht zu kurz. Der Forellenstand sucht seinesgleichen. Ferner trifft man auf Karpfen, Barsche, Schleien und Rotaugen. Ein gültiger Fischereischein ist Voraussetzung zur Erlangung einer Anglerkarte und schon kann der Angelspaß beginnen. Informationen hierzu gibt es beim Landratsamt Freudenstadt.

Wer sich übrigens nicht `nur´ dem Wassersport hingeben möchte, der findet einladende Wanderwege rund um die Talsperre, kann aber die Erzgrube auch direkt – auf sehr gut ausgebauten Wegen - umrunden. Inline-Skater kommen auf diesen Wegen ebenfalls voll auf ihre Kosten. Überall laden zudem grüne Uferwiesen und Sitzbänke zum Verweilen ein, um dem Treiben am See zu frönen.
Ist man Radsportfan – ganz gleich, ob Trekking-, Hobby- oder Rennradfahrer – so stößt man entlang der Nagoldtalsperre auf ein gut beschildertes Wegenetz von 800 Kilometern. Während der Trekkingfahrer sein Heil beim Durchqueren von Wald und Flur sucht, finden die übrigen Radfahrer Radrundtouren in Längen von 18 und 32 Kilometer vor. Ganz gleich also, wie fit man ist, ob man seine Touren eher ehrgeizig angehen will oder aber auch eine Radrundfahrt mit Familie und Kindern plant, man entdeckt definitiv seine gewünschte Ausfahrtmöglichkeit rund um die idyllische Nagoldtalsperre. Zudem organisiert der Touristik-Verein Seewald gemeinschaftliche Ausfahrten für Anfänger bis hin zum anspruchsvollen Profi.
Oder wie wäre es mit einer Runde Beachvolleyball unmittelbar an der Erzgrube? Direkt beim Kiosk am Vordamm kann man sich verausgaben und hoffentlich so manches Spiel für sich entscheiden. Insgesamt gibt es sage und schreibe sechs Beachvolleyball-Plätze im Kreis.

nagold-wassserspielgelaendeKinder sind ja nun nicht gerade bekannt dafür, stunden- oder gar tagelang an ein und denselben Ort ausharren zu können. Selbstverständlich hat man sich in der Gemeinde Seewald, die aus gleich elf schmucken Orten besteht (alphabetisch geordnet: Allmandle, Besenfeld, Eisenbach, Erzgrube, Göttelfingen, Hochdorf, Morgental, Omersbach, Schernbach, Schorrental und Urnagold), hierzu seine Gedanken gemacht und herausgekommen ist ein bunte Auswahl an Abwechslungsmöglichkeiten für Klein und Groß. An dieser Stelle können leider nur einige aus einer Vielzahl an tollen Angeboten genannt werden:
Ein absoluter Hit ist mit Sicherheit der Eisvogelpfad, in dem ein sagenhaftes Wasserspielgelände integriert ist. `Spielerisch entdecken´ heißt die Devise und es wurde eigens zu diesem Zwecke eine 100 m lange `Mini-Nagold´ geschaffen. Quelle, natürlicher Bachlauf und selbst ein kleiner Stausee geben den Kleinen die Möglichkeit, ausgiebig zu spielen, zu sandeln oder auch zu klettern. Außerdem gibt es viel Wissenswertes über einen der wohl schönsten Vögel – den Eisvogel – zu erfahren.

http://www.schwarzwald-informationen.de/bilder/nagoldtalsperre/nagold-kettcar-fahren-k.jpg
Für die Kleinen, die noch mehr Action wollen, bietet sich die Gokartbahn, ebenfalls an der Seestraße gelegen, an. Unmittelbar am Nagold-Stausee dürfen die kleinen Eroberer auf vier Rädern `entlangrasen´.


Wer bereit ist, circa 20 Kilometer mit dem Auto zu fahren, für den dürfte die Riesenrutschbahn im Poppeltal in Enzklösterle ein besonders lohnendes Ziel sein, das Kurzweil garantiert. Denn hier kann man nicht nur auf 900 Metern rasant hinabrutschen. Verschiedene Trampoline laden zum Abheben ein und auch für die Kleinsten der Kleinen ist dank verschiedener Fahrgeschäfte gesorgt. Zudem gibt es in Enzklösterle einen neuen, aufregenden Adventure-Minigolfplatz, auf dem man unbedingt sein Glück versuchen sollte.

Zum Schluss noch einige Fakten:

Parkplätze: Entlang der Erzgrube gibt es sechs öffentliche und zwei private Parkplätze.
Toiletten: Am Nagoldeinlauf, sowie an den Parkplätzen 2, 4 und 6 befinden sich öffentliche Toiletten.
Feuerstellen: Am Mitteldamm und bei Parkplatz 5 und 6 kann gegrillt werden.
Spielplätze: Am Vorsee, dem Badesee, befindet sich ein wunderschön angelegter Spielplatz.
Lokale: Am Vordamm gibt es einen Kiosk, bei dem man einen Imbiss, Getränke, Kaffee und Kuchen erstehen kann. Unbedingt empfehlenswert ist der Gasthof Seeheiner, direkt am See gelegen und mit einer drehenden Freiluft–Seeterrasse.

Anfahrt: Von der A81 in Richtung Singen fährt man nach Nagold ab und anschließend durch Nagold hindurch in Richtung Altensteig/Freudenstadt. In Altensteig in Richtung Erzgrube/Talsperre abbiegen (gut beschildert). Danach schlängelt sich die Straße noch circa dreizehn Kilometer durch den Wald, bevor man am Ziel ist.

 

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