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Die Schwarzwaldhochstraße

Die Geschichte der Schwarzwaldhochstraße
Die Schwarzwaldhochstraße (B500) ist mit über 75 Jahren die wohl älteste und bekannteste Straße im mittleren Nordschwarzwald und eine der schönsten Panoramastraßen in Deutschland, sie führt über 60 km von Baden Baden   nach Freudenstadt. Die Straße ist ganzjährig stark befahren und führt Touristen und Einheimische bis auf 1164 Höhenmeter in die Schwarzwälder Höhengebiete.

Sehenswertes entlang der Schwarzwaldhochstraße

LotharpfadLotharpfad
Nur zu gut erinnert man sich noch heute an das verheerende Orkantief Lothar, das sich am 26. Dezember 1999 über der Biskaya entwickelt hat und in nordöstlicher Richtung über West- und Mitteleuropa mit über 200 Stundenkilometer hinweg zog. Der durch den Orkan Lothar verursachte Schaden war enorm, 30 Millionen m³ Sturmholz wurden in nur wenigen Stunden auf rund 40.000 Hektar hinterlassen. Große Waldgebiete wurde so in eine trostlose und baumlose Kahlfläche verwandelt.
Fährt man die Schwarzwaldhochstraße von Baden Baden zum Kniebis hinauf, sind die Sturmschäden auch heute noch nicht komplett verwachsen und die Spuren des Orkans zu erkennen.

Luchspfad

Luchspfad
Der Luchspfad am Plättig ist mehr als ein Wanderweg, an dieser Stelle nur den gelungenen Wanderpfad vorzustellen wäre eine Gelegenheit verpasst, für dieses seltene Raubtier und die Bemühungen es in unseren Wäldern wieder anzusiedeln zu werben. Wissenschaftliche Untersuchungen geben den ausgedehnten Waldgebieten mit gutem Wildbestand im Schwarzwald gute Chancen für eine Wiederansiedlung.

Das Projekt Luchs und der Wunsch den auf leisen Pfoten schleichenden Pinzelohr, wie der Luchs wegen seinem Haarbüschel an den Ohren oft genannt wird, im Baden Württembergischen Wald wieder anzusiedeln besteht schon seit über 20 Jahren. Die damals gegründete Verein Luchs-Initiative wirb schon seit Jahren für den Luchs, auch mit einer kostenlos zur Verfügung gestellten Wanderausstellung. Gemeinsam mit dem NABU Baden-Württemberg, mit der die Luchs-Initiative seit Jahren eine enge Kooperation verbindet, wird versucht in der Bevölkerung die Akzeptanz für den Luchs zu erhöhen.

Mummelseegeist

Der Mummelsee                                                                               
Der Mummelsee, zwischen Unterstmatt und Ruhestein gelegen ist vor allem in der schneelosen Zeit die wichtigste Attraktion entlang der Schwarzwaldhochstraße, Der Mummelsee mit 800 Metern Umfang und 17 Metern Tiefe liegt auf 1036 m Höhenlage, etwas unterhalb der 1164 m hohen Hornisgrinde.
Der Mummelsee mit seinem Geist

Der Mummelsee galt für die Menschen lange Zeit als unergründlich tief und Furcht einflößend, der Geist des Sees bedrohte jeden mit dem Tode, der die Tiefe des Sees erforschen wollte. Im Glauben der Menschen reichte der Mummelsee tief ins Erdinnere und führte direkt in die Wohnung der Wassergeister. Wirft man Steine in das Wasser so brodelt der See und der Mummelsees Geist rächt sich an den Menschen indem er furchtbare Unwetter über die Menschen bringt.
Ein Grund dafür, dass der Mummelsee so unheimlich wirkt, ist die Tatsache, dass im 290 Meter langen, 195 Meter breiten und 17 Meter tiefen Mummelsee keine Fische leben. Das von der Hornisgrinde in den See fließende Moorwasser enthält zuviel Schwefel und so wenig Sauerstoff damit keine Fische darin überleben können.

Hornisgrinde

Hornisgrinde
Die Hornisgrinde mit 1164 Meter ü. NN ist der höchste Berg im Nordschwarzwald. Der Bergrücken der Hornisgrinde erstreckt sich über eine Länge von rund zwei Kilometern mit einer etwaigen Ausrichtung in Nord-Süd.
Ab dem 15. Jahrundert wurde der Wald gerodet und anschließend als Weidefläche genutzt. Es entstanden baumlose Feuchtheiden auf der dieser Hochfläche, auch Grinden genannt. Im südöstlichen Bereich des Gipfelplateaus ist das Hochmoor bis zu fünf Meter stark und vermutlich mindestens 6000 Jahre alt. 1992 wurden 95 ha der Hochfläche mit dem Hochmoor sowie die Karwand zum Biberkessel zum Naturschutzgebiet Hornisgrinde-Biberkessel erklärt.


Die Badener Höhe
Die Badener Höhe als höchster Punkt auf der Gemarkung Baden-Baden ist der nördlichste Gipfel des Schwarzwalds mit 1002,5 m ü. NN und liegt nicht weit entfernt von der Schwarzenbachtalsperre oberhalb des Forbacher Ortsteils Herrenwies. Viele Besucher und Wanderer waren bereits auf der Badener Höhe, allein schon durch die Tatsache, dass der berühmte Westweg über die Gipfelkuppe führt.

buhlbachseeBuhlbachsee
Während der letzten Eiszeit vor etwa 100000 Jahren ist der Buhlbachsee im Nordschwarzwald entstanden. Idyllisch liegt der See in der Kerbe eines tiefen Kessels auf 803 Höhenmeter auf der Gemarkung Baiersbronn östlich des Schliffkopf-Höhenzugs. Beinahe unscheinbar schmiegt sich der Buhlbachsee an seine etwa 120 m hohe Karwand, vollkommene Heile-Welt-Romantik ausstrahlend.

 hoherochsenkopfHoher Ochsenkopf 
Auf der Gemarkung der Gemeinde Forbach im Nordschwarzwald liegt der Hohe Ochsenkopf. Der Hohe Ochsenkopf ist mit 1054,5 m üNN der höchste Berg der Gemeinde Forbach und somit auch des Landkreis Rastatt.
Der Hohe Ochsenkopf ist Teil eines östlichen Ausläufers am Hauptkamm im nördlichen Schwarzwald, mit Verlauf zwischen Rheinebene und Murgtal.
 
Naturschutzgebiet und Bannwald Wilder See Naturschutzgebiet und Bannwald Wilder See
Der Karsee im Nordschwarzwald ist auch unter dem Namen Wildsee bekannt, der Name Wilder See soll ihn vielleicht auch von dem nur wenige Kilometer entfernten Wildsee bei Kaltenbronn  unterscheiden. Das Naturschutzgebiet und Bannwald Wilder See liegt im nördlichen Schwarzwald im Gemeindegebiet von Baiersbronn (Freudenstadt), genauer in den Hochlagen östlich des Gebirgskammes zwischen Hornisgrinde und Ruhestein. Da er in der Nähe der Darmstätter Hütte liegt wird zumindest der auf dem Seekopf (1055 m ü. NN) dazu gehörende Wildseeblick mit Euting-Grab oft besucht.

Nationalparkzentrum RuhesteinDas Nationalparkzentrum am Ruhestein
Möchte die Besucher des Nationalparks für die Natur, insbesondere ohne eine Einflussnahme des Menschen begeistern, und zu einem schonungsvollen Umgang mit der Natur gewinnen.Dazu sollen Besucher die Natur hautnah erleben dürfen und sich gleichzeitig ihrer Verantwortung für den Lebensraum der Tier- und Pflanzenwelt bewusst werden.
Um das zu bewerkstelligen bietet das Nationalparkzentrum am Ruhestein das ganze Jahr über Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene an.


Naturschutzgebiet SchliffkopfDas Schutzgebiet des Schliffkopf

Die urwüchsige Landschaft des Schwarzwaldes, besonders die nicht bewaldeten Grinden im Nordschwarzwald faszinieren von jeher Besucher und Naturliebhaber. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts erwandern Naturliebhaber, damals als Sommerfrischler oder Luftschnapper bezeichnet diese herrliche Natur. In diesem Artikel möchten wir nicht auf das Schliffkopfhotel, nur auf das Schliffkopf-Schutzgebiet, einem der schönsten Fleckchen im neu gegründeten Nationalpark Schwarzwald eingehen.

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