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Gleitschirmfliegen auf dem Merkur in Baden BadenGleitschirmfliegen auf dem Merkur in Baden Baden

Der Merkur ist überregional bekannt als Treffpunkt für Gleitschirmflieger, ein Startplatz befindet sich in westlicher Richtung direkt an der Bergstation der Merkurbergbahn, ein weiterer in nordöstlicher Richtung. Als Landeplätze für die Gleitschirmflieger sind Wiesen unterhalb der Talstation der Bergbahn Baden-Baden und Gernsbach-Staufenberg gedacht.
Orkan Lothar macht es möglich

Der Orkan "Lothar" im Jahr 1999 hat im Stadtwald Baden Baden ja so einiges zerstört, einige sportliche Menschen in der Region haben dem Sturm aber viel zu verdanken. Auf dem Gipfel des Merkur hat der Orkan die Bäume abgeräumt, breite Schneisen im Hang freigelegt. Das führt neben einer verbesserten Aussicht der Gipfelbesucher zu zwei optimalen Startbahnen für die Freunde der Sportart des Gleitschirmfliegens. So sind die Gleitschirmflieger der "Schwarzwaldgeier" die "Gewinner" nach dem Jahrhundertsturm.

Seit Oktober 2002 ist es möglich auf dem Fluggelände Merkur in Richtung Baden-Baden zu starten. Zwischen Gipfel und Landeplatz beträgt der Höhenunterschied mehr als 400 Meter. Mit der im Jugendstil erbauten Anlage aus Bergbahn, Bergbahnhof, Talstation und Fußgängerbrücken sowie dem gepflegtem Start- und Landeplatz ist das Merkurgebiet wohl eins der schönsten Fluggebiete der Mittelgebirge.

Die Schwarzwaldgeier

Der größte badische Gleitschirmverein, der Gleitschirmverein Baden e.V., dessen Mitglieder sich passenderweise "Die Schwarzwaldgeier" nennen, konnten mit der Baden Badener Stadtverwaltung einen Pachtvertrag abschließen und hat so das Glück, nicht mehr in die Alpen in die Schweiz oder nach Österreich fahren zu müssen, um den Sport des Gleitschirmfliegens ausüben zu können. Denn das Fliegen ist bei den optimalen thermischen Bedingungen durch die Kessellage auf dem Merkur möglich. So kann der Gleitschirmflieger bis zu zwei Kilometer an Höhe gewinnen und dabei das sowohl beeindruckende wie auch berauschende Panorama der Rheinebene genießen, bevor es Richtung Landeplatz geht.
Der Gleitschirmverein Baden e.V. zählt über 300 Mitgliedern (Stand: Juni 2012) und die sorgen zusammen mit vielen Schaulustigen für einen Anstieg des Fahrkartenverkaufs der Merkur Bergbahn. Auch im auf dem Merkur befindlichen Lokal, das "Merkurstüble" sind Gleitschirmflieger und Besucher gleichermaßen willkommen.


Startbahnen auf dem MerkurDie Startbahnen auf dem Merkur Gipfel

Startplatz West
Direkt neben dem Merkurbahnhof liegt die Startbahn West, die in Richtung Baden-Baden zeigt. Die Startrichtung beträgt 260 Grad, der Starthang ist mäßig steil und bietet Platz für das parallele Auslegen zweier Schirme. Im Jahr 2012 wurde der Startplatz verbreitert und optimiert, was vor allem der weiteren Sicherheit beim Starten diente. Am Landeplatz wurde die neue Gerätehütte die passenderweise den Namen "Geierhütte" trägt eingeweiht.
Wer nur "kurz" mal nach unten zum Landeplatz fliegen möchte benötigt dafür rund 8 Minuten. Bei guter Thermik kann der Flug aber weit länger gehen, eine Flughöhe auf über 2000 Meter ist dann schon mal drin. Erst im Mai 2012 wurden über 120 Kilometer Streckenlänge von einem Schwarzwaldgeier erreicht.

Startplatz Nordost
Nur etwa 100 Meter entfernt geht es zum Startplatz Nordost, der in Richtung Murgtal führt. Die Startrichtung beträgt ca. 30 Grad, auch hier ist der Starthang mäßig steil. Das Fluggelände Merkur Nordost sollten jedoch nur erfahrene Piloten mit ausreichender Flugpraxis befliegen. Eine Einweisung ist in jedem Fall erforderlich.

Extra Ticket für Gleitschirmflieger
Für Gleitschirmflieger hat die BBL ein eigenes Ticket geschaffen, die Flieger die nur bergauf, dafür aber mit großem Gepäck anreisen bezahlen leider etwas mehr als normale Fahrgäste.

Die aktuellen Preise gibt es immer hier!

Auf der Webpräsenz der Schwarzwaldgeier gibt es weitere Informationen zum Gleitschirmfliegen am Hausberg Merkur in Baden-Baden

Informationen zum Urheberecht

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