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Die Schwarzwaldhochstraße

Lesen Sie auch die Geschichte der Schwarzwaldhochstraße!

Die Schwarzwaldhochstraße ist mit über 85 Jahren die wohl älteste und bekannteste Straße im mittleren Nordschwarzwald und eine der schönsten Panoramastraßen in Deutschland. Die Straße führt als Teil der B500 von Baden Baden bis zur Alexanderschanze um dann weiter als Teil der B28 bis nach Freudenstadt zu verlaufen.

Die Stationen von Baden-Baden nach Freudenstadt

Wir möchten hier die Stationen der Schwarzwaldhochstraße aufzeigen, einige der Sehenswürdigkeiten liegen Abseits der Straße, aber wer den Nordschwarzwald besucht möchte ja nicht nur am Rande bleiben. Alles Interessante in der Kurstadt Baden-Baden würde diese Seite überfüllen, daher beginnen wir in Baden-Baden Geroldsau.

Stationen der Schwarzwaldhochstraße in Baden-Baden Geroldsau, Startpunkt Geroldsauer Mühle

Geroldsauer MühleGeroldsauer Mühle   Google Maps

Sie ist das Tor zum Schwarzwald an der Schwarzwaldhochstraße. Im August 2015 eröffnet das 3000 m² großes Schwarzwaldhaus seine Türen erstmals. Es ist aber nicht nur der Hotelbetrieb und die Gastronomie was die Mühle auszeichnet.

85 Landwirte und Hofläden beliefern den Einkaufsmarkt in der Mühle mit regionalen Produkten. Das Sortiment umfasst rund 1.500 Produkte, die allesamt sorgsam ausgewählt wurden.

In der Geroldsauer Mühle wird außerdem über den Naturpark, den Nationalpark und die Stadt Baden-Baden informiert. Hierfür wurde eine Dauerausstellung ins Leben gerufen.


Geroldsauer WasserfälleGeroldsauer Wasserfall nach ca. 3,6 Kilometer Google Maps

Der Wasserfall liegt auf der linken Seite etwas abseits der Straße, einige 100 Meter nach dem Ortsausgang.
Hier gibt es eine Landschaft die schon so Manchen an die verträumte Landschaft des Auenlandes, Heimat der Hobbits aus der berühmten Herr der Ringe Trilogie, erinnert hat. Nicht umonst ist der Geroldsauer Wasserfall als flächenhaftes Naturdenkmal eingestuft.

Im idyllischen Wald der Geroldsauer Wasserfälle sind Bäume und Steine, es handelt sich bei den runden Steinen zumeist um eiszeitliche Findlinge mit Moos bewachsen.

Das Wasser ist klar, sauber und vor allem kalt und so ist ein Spaziergang am ca. 1,5 Kilometer langen Fußweg des Grobbachs zum Wasserfall auch an den heißesten Tagen ein angenehmes Erlebnis.

 


Helbing-FelsenHelbing-Felsen  Google Maps nach ca. 5,2 Kilometer

Der Felsen liegt an einem Parkplatz auf der linken Seite der sich bergauf schlängelnden Schwarzwaldhochstraße, der Felsen bietet sich ein schöner Blick auf die östlich aufragenden Schwarzwaldhöhen.

Der Streckenbereich um den Helbing Felsen steht leider öfter im Unfallbericht der Polizei, da sich hier Motorradfahrer oft überschätzen.

 



Stationen der Schwarzwaldhochstraße, der Schwanenwasen nach ca. 9,7 Kilometer         Google Maps

 

Gasthaus SchwanenwasenSchwanenwasen

Die Schwanenvasen auf 664 MüNN gehören zu den weniger bekannten Standorten entlang der Schwarzwaldhochstraße. Wer von der Höhenstraße in Richtung Baden-Baden fährt hat beim Anblick der Schwanenwasen oftmals das Gefühl, dass dieses Gasthaus am Anfang der Schwarzwaldhochstraße ein klein wenig einen Dornröschenschlaf vollführt.

Von den ganz großen Zeiten der Höhenhotels an der Schwarzwaldhochstraße hat der Standort wohl auch nie profitiert. Das heute vorzufindende Gasthaus an der Schwanenwasen wurde erst in den 1960er Jahren errichtet.

Es steht an der Stelle der Remise und Stallungen, die zum ursprünglichen 1927 abgerissenen Höhen und Luftkurhotel Schwanenwasen (1900 bis 1927, abgerissen) gehörten.


Stationen der Schwarzwaldhochstraße, der Plättig nach ca. 11,8 Kilometer        Google Maps

Vor dem Plättig gibt es noch  Abzweigungen die zum Dr. Fecht-Waldheim und zum 1976 erbauten Freizeit- u. Erholungsheim dem Else-Stolz-Heim der AWO führen, hier kommen Infos später.

Der Plättig wurde vor allem durch die dort befindliche Bühlerhöhe und das Plättig Hotel bekannt, mittlerweile ist der Standort aber auch Startpunkt beliebter Rundwanderungen. Weitere Sehenswürdikeiten am Plättig sind:

Schlosshotel BühlerhöheSchlosshotel Bühlerhöhe

Das einst von Herta Isenbart zu Ehren ihres Ehemannes, dem preußischen Generalmajor Wilhelm Isenbart erbaute Erholungsheim für Offiziere gehört heute leider auch zu den Höhenhotels deren Zukunft in den Sternen steht.

Einst ein von reichen und adligen Gästen besuchtes Haus, steht das Schlosshotel Bühlerhöhe heute leer.

Lediglich das Sanatorium davor, wird noch heute als Max Grundig Klinik betrieben. Wie es mit dem einstigen Hotel der reichen und Adligen weitergeht .... es bleibt spannend.

 


Kurhotel PlättigHöhenhotel Kurhaus Plättig

Die Geschichte des Höhenhotel Kurhaus Plättig ist eng verbunden mit der Bühlerhöhe. Die Gebäude wurden in den Jahren 1884 und 1890 erbaut.

Im Juni 2010 wurde das Hotel auf dem Plättig geschlossen. In den letzten Jahren wohnten noch einige Arbeiter im Gebäude die den Umbau der Bühlerhöhe bewerkstelligen sollten, tatsächlich renovierten sie lediglich einige Baden-Badener Villen.

Heute ist es ruhig geworden um das einstige Höhenhotel.

 

 


Maria Frieden KapelleMaria Frieden Kapelle, auch als "Adenauerkapelle" bekannt

Vom Besucherparkplatz des Luchs- und Wildnispfad auf der Seite der Bühlerhöhe gelangt man an eine Treppe aus Sandstein, es geht vorbei an einer mächtigen von Karl Link aus Bühlertal geschaffenen Figur des Engels Gabriel. Die Eingangstür der Kapelle zeigt eine stilisierte Arche und einen Lebensbaum zu den Worten Christi: „Meinen Frieden gebe ich Euch!“.

Die ersten Messfeiern in der kleinen Bergkirche "Maria Frieden" finden im Juni 1960 statt, eine offizielle Weihe erhält die Kapelle erst 1965 durch Weihbischof Karl Gnädinger.


St. Antonius KapelleSt. Antonius Kapelle

Die St. Antonius Kapelle, die am Beginn des Luchspfades steht, wurde 1897 erbaut, der Bau erfolgte auf Wunsch von Maria Weis. Am 24. November 1897 erfolgt die Einweihung durch den Prälaten Dr. Franz Josef Lender, er ist den Bühlern besonders durch die Heimschule Lender in Sasbach bekannt.

Bundeskanzler Adenauer war häufiger Gast bei den Gottesdiensten in der kleinen Kapelle auf dem Plättig, so das die bald zu klein für den Besucheransturm war, den so eine bekannte Persönlichkeit nachzog. Was letztlich zum Bau der Maria Frieden Kapelle führte.

LuchspfadLuchspfad

Der Luchspfad am Plättig ist mehr als ein Wanderweg, an dieser Stelle nur den gelungenen Wanderpfad vorzustellen wäre eine Gelegenheit verpasst, für dieses seltene Raubtier und die Bemühungen es in unseren Wäldern wieder anzusiedeln zu werben.

Wissenschaftliche Untersuchungen geben den ausgedehnten Waldgebieten mit gutem Wildbestand im Schwarzwald gute Chancen für eine Wiederansiedlung. Das Projekt Luchs und der Wunsch den auf leisen Pfoten schleichenden Pinzelohr, wie der Luchs wegen seinem Haarbüschel an den Ohren oft genannt wird, im Baden Württembergischen Wald wieder anzusiedeln besteht schon seit über 20 Jahren.

 

 


Wildnispfad SchwarzwaldhochstraßeWildnispfad

Die Einweihung des Wildnispfad fand im Jahr 2006 statt. Er umfasst eine etwa 70 Hektar große Waldfläche. Nachdem Stürme viele Bäume umgeworfen haben, hat das Orkantief Lothar mit seiner Naturgewalt am 26. Dezember 2009 letztendlich die Voraussetzungen für den Wildnispfad bei Baden-Baden geschaffen.

In dieser Sturmwurffläche, die vor Lothar nicht zugänglich war können wir nun ein Stück "echte Wildnis" kennen lernen, beginnt der Pfad etwa 200m bergauf gegenüber dem Wanderparkplatz Plättig mit einer Länge von 4,5 km, in der Mitte des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.

Es bestehen jedoch zwei Möglichkeiten den Weg abzukürzen, auf 2,8 km bzw. 3,5 km. Für die gesamte Strecke benötigt man ca. 2 Stunden.



Stationen der Schwarzwaldhochstraße, Sand nach ca. 13,4 Kilometer          Google Maps

Der "Sand" besteht aus einer Straßenkreuzung mit mehreren Gebäuden, rechts führt die Sandstraße (L83) talwärts über den Wiedenfelsen nach Bühlertal. Wer an der Kreuzung links fährt kommt nach knapp 300 Meter zum Mehliskopf, hier kann im Winter Alpinski gefahren werden, nach ca. 2,7 Kilometer kommt das Langlaufcenter Herrenwies. Wegen der katastrophalen Parksituation beim Mehliskopf muss wer zum Langlaufen will mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Die Autos blockieren die Zufahrt nach Herrenwies. Erwähnenswert natürlich der Sandsee, der am besten über einen Wanderweg gegenüber des Mehliskopf erreichbar ist. Wer noch weiter fährt kommt über die Schwarzenbachtalsperre bis nach Forbach. Wer zur Die Badener Höhe möchte findet hier einen guten Einstieg für eine Wanderung, am besten den Schildern des Westweg folgen..

Kurhaus SandKurhaus Sand
Das einstige Höhenhotel 828 MüNN wurde 1869 erbaut, der Hotelbetrieb ging bis ca. 1990.

Das Gebäude steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Zum Kurhotel gehört auch die Skiwiese und der ehemalige Lift am Sand.

Versuch betreibt das Kurhaus in den neu gegründeten Nationalpark einzubinden schlug leider fehl, wie es weiter geht wird sich zeigen....

 

Burg BärensteinBurgstadel Bärenstein        Google Maps

Das Burgstadel Bärenstein liegt etwa 300 Meter unterhalb der Talstation des ehemaligen Liftes an der Sandkreuzung, genau gegenüber der im Sommer 2013 abgebrannten Fachklinik Berghof.

Ein Wanderweg, nur wenige Meter unterhalb der Sandkreuzung mit dem ehemaligen Kurhaus, führt zum Aussichtsplateau Bärenstein. Die Felsformation aus Granit, die einst die kleine Burg Bärenstein auch unter Burg Bernstein bekannt beherbergte, war bis Mitte des Jahres 2014 nur Kennern des Nordschwarzwaldes bekannt.

 

Stationen der Schwarzwaldhochstraße, Hundseck nach ca. 15,2 Kilometer             Google Maps

Am Hundseck 884 MüNN gibt es zwei Skihänge mit Lift, ein dazugehöriges ehemaliges Gasthaus das sich mittlerweile in privater Hand befindet, eine Skihütte des SC Bühlertal eV, das Soldatenbergheim Hundseck eV. Die Panoramapavillon „Hundshütte" am Skilift ist auch im Sommer Mi – So 11 – 18 Uhr geöffnet. Ein paar Meter weiter das Berghaus Hundseck Freizeitwerk des BDKJ Karlsruhe e.V.  Es wird an Selbstversorgergruppen vermietet und bietet neben einem großen Aufenthaltsraum, drei weitere Räume die sich als Besprechungs-, Gruppen-, und Meditationsraum nutzen lassen. Von der Hundseck aus empfehlen wir eine Wanderung zum Hohen Ochsenkopf oder Hochkopf, bei der Hochkopfwanderung einfach der Westwegmarkierung folgen.


Kurhaus HundseckKurhaus Hundseck

Das Kurhaus Hundseck (1818 bis ca. 1980), Abbiegung links geht nach Hundsbach

Wintersportlern, Wanderern sowie vorbei fahrenden Gästen bietet sich auf Hundseck kein schönes Bild – vielmehr das Bild von unfertigen Abrissarbeiten und liegen gebliebenem Bauschutt. Und das inmitten einer wunderschönen Landschaft an der beliebten Schwarzwaldhochstraße.

Das teilweise abgerissene Gebäude Hundseck ist Ärgernis vieler Menschen und Diskussionsthema Nummer eins.

Im November 2017 teilt das Regierungspräsidium Karlsruhe mit, die vom Landratsamt Rastatt im Jahr 2013 verfügte Abrissverfügung wird aufgehoben. Enttäuschung allerorten, wie geht es nun weiter?

 

MehliskopfturmMehliskopf-Turm     Google Maps

Der Mehliskopf-Turm oberhalb von Hundseck ist am Besten über die Schwarzwaldhochstraße zu erreichen, er liegt auf 1.010 m ü. NN an der Bergstation des nördlichen Hundseck-Liftes ist somit nur zu Fuß erreichbar.

Im Jahr 1900 vom badischen Schwarzwaldverein erneuert, zeigt der Turm mit nur geringer Höhe auch heute noch einen sehr gepflegten Erhaltungszustand.

 


Stationen der Schwarzwaldhochstraße, Unterstmatt nach ca. 18,5 Kilometer              Google Maps 

An der Unterstmatt 928,4 M ü. NHN. führt rechts eine Abzweigung (K3765) nach Neusatzeck in Richtung Bühlertal. Auch hier steht noch heute ein ehemals erfolgreiches Wintersporthotel Höhenhotel. Es gibt den Skiliftbetrieb Unterstmatt und eine Sportschule. Einkehrmöglichkeiten gibt es in der Hochkopf-Stub und etwas einfacher in de bei Motorradfahrer beliebten "Zur grossen Tanne". Etwas Abseits steht das Gebäude der Bergrettungsstation Unterstmatt.

Wer vom Unterstmatt Richtung Mummelsee fährt kommt nach ca. 3,3 Kilometer an eine Abzweigung die zum Wildgehege Breitenbrunnen führt.

Hotel Unterstmatt RückseiteHotel Unterstmatt

Auch wenn heute nichts mehr viel über das 1904 gebaute Wintersporthotel Höhenhotel an der Unterstmatt bekannt ist, der Standort Unterstmatt nur noch mit dem Skihang in Verbindung gebracht wird, das war einmal ganz anders.....

Die Schwarzwaldhochstraße soll neu belebt werden, voraussichtlich im Frühjahr 2018 soll das alte Hotel auf der Unterstmatt abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

 

 

Stationen der Schwarzwaldhochstraße, Mummelsee nach ca. 23,7 Kilometer        Google Maps


Der Mummelsee 1028,5 M ü. NN ist sicher der am meisten frequentierte Standort an der Schwarzwaldhochstraße. Neben dem eiszeitlichen Karsee steht das erst erst 2010 wieder neu eröffnete Berghotel. Im Hotel gibt es ein Restaurant auch für Tagesgäste, ein Laden mit Kiosk. Gegenüber dem Parkplatz ein Gebäude das einen Schwarzwaldladen beherbergt. Es gibt mehrere Denkmäler bezw. Gedenksteine, einen Kunstpfad, die St. Michael-Kapelle und das Westweg-Portal des Schwarzwaldvereins. Vom Mummelsee fährt ein Bus auf die Hornisgrinde, weit schöner ist aber der ca. 1,5 Kilometer lange Wanderweg der auf das Gipfelplateau der Hornisgrinde führt.


MummelseegeistMummelsee

Der Mummelsee mit seinem Geist Der Mummelsee galt für die Menschen lange Zeit als unergründlich tief und Furcht einflößend, der Geist des Sees bedrohte jeden mit dem Tode, der die Tiefe des Sees erforschen wollte. Im Glauben der Menschen reichte der Mummelsee tief ins Erdinnere und führte direkt in die Wohnung der Wassergeister.
Wirft man Steine in das Wasser so brodelt der See und der Mummelsees Geist rächt sich an den Menschen indem er furchtbare Unwetter über die Menschen bringt.

Ein Grund dafür, dass der Mummelsee so unheimlich wirkt, ist die Tatsache, dass im 290 Meter langen, 195 Meter breiten und 17 Meter tiefen Mummelsee keine Fische leben.
Das von der Hornisgrinde in den See fließende Moorwasser enthält zuviel Schwefel und so wenig Sauerstoff damit keine Fische darin überleben können


Das alte Berghotel Mummelsee nach dem Brand 2008Die Geschichte des Berghotel Mummelsee ( seit 1893, Großbrand am 5. Mai 2008 Neuaufbau und Wiedereröffnung am 27. März 2010), Auffahrt zur Hornisgrinde, nur für Linienbus und Befugte möglich
Das alte Berghotel Mummelsee nach dem Brand 2008

1872 wurde die erste im Jahr 1850 aus Holz gebaute Schutzhütte am Mummelsee auf 1032 m zum ersten Mal von July Willerer bewirtschaftet. Über die Sommermonate wurde den Gästen verschiedene Getränke und kalte Speisen angeboten. Den Sommer darauf wurden die Gäste vom Hirschwirt Gustav Springmann aus Seebach in der bäuerlichen, großräumigen Hütte bedient. Als dieser 1874 verstarb führte seine  Witwe Anna Springmann 10 Jahre die Wirtschaft weiter.

 


Berghotel Mummelsee heuteBerghotel Mummelsee heute

Am 5. Mai 2008 schlug dann das Schicksal zu  Von einer kapitalen Feuersbrunst wurde das Mummelsee-Hotel dahingerafft, ausgelöst durch eine fahrlässige Brandstiftung. 200 Feuerwehrleute von Kehl bis Bühl kämpften Stundenlang vergeblich um den Erhalt des Hotels Das Berghotel wurde durch den Brand und die damit verbundenen, notwendigen Löscharbeiten in einem Ausmaß beschädigt, dass Anfang August 2008 ein Teilabriss bis zum Erdgeschoss folgte.

Die Wiedereröffnung des Mummelsee-Berghotels erfolgte am 27. März 2010. Im Nachhinein, man möge mir das verzeihen, hat sich der Brand und Neubau für den Mummelsee als Glücksfall erwiesen.


MummelseeblickMummelseeblick

Der über dem See gelegene Aussichtspunkt bietet einen unvergleichlichen Blick auf das unten liegende Mummelseehotel und den eiszeitlichen Karsee. Der Mummelseeblick ist ein gern verwendetes Fotomotiv vieler Reiseführer die über Nordbadens beliebtestes Auszugsziel im Schwarzwald berichten.
Der Mummelsee an Schwarzwaldhochstraße ist besonders bei schönem Wetter von ständigem Rummel begleitet. Hier oben in der Karwand lässt sich der See noch in angenehmer Ruhe betrachten, von diesem Rummel ist nichts zu spüren. Dabei kann beim Blick auf den See, das Hotel und die anschließenden Gebirgszüge herrlich entspannt werden.

Die Holzbänke am Mummelseeblick laden geradezu ein zum Ausruhen, Entspannen, Vespern und zum Genießen von Mummelsee und Landschaft. Wer sich diese Sehenswürdigkeit entgehen lässt ist selber schuld...


HornisgrindeHornisgrinde

Vom Mummelsee geht ein Wanderweg und eine Busstrecke hinauf zur Hornisgrinde. Die Hornisgrinde mit 1164 Meter ü. NN ist der höchste Berg im Nordschwarzwald.

Der Bergrücken der Hornisgrinde erstreckt sich über eine Länge von rund zwei Kilometern mit einer etwaigen Ausrichtung in Nord-Süd.

Ab dem 15. Jahrundert wurde der Wald gerodet und anschließend als Weidefläche genutzt. Es entstanden baumlose Feuchtheiden auf der dieser Hochfläche, auch Grinden genannt. Im südöstlichen Bereich des Gipfelplateaus ist das Hochmoor bis zu fünf Meter stark und vermutlich mindestens 6000 Jahre alt. 1992 wurden 95 ha der Hochfläche mit dem Hochmoor sowie die Karwand zum Biberkessel zum Naturschutzgebiet Hornisgrinde-Biberkessel erklärt.


 
Stationen der Schwarzwaldhochstraße, Seibelseckle nach ca. 25,0 Kilometer    Google Maps

Im Winter ist das Seibleseckle 955,6 M ü. NHN mit dem Skilift und seinem 500 Meter lange Abfahrtskihang für Abfahrtler interessant aber auch Startpunkt einiger schöner Langlaufrouten, leider auch etwas überlaufen....  Mit der Seibleseckle-Hütte gibt es eine Einkehrmöglichkeit, leider nur mit wenigen Plätzen in der Hütte.


Stationen der Schwarzwaldhochstraße, Ruhestein nach ca. 29,9 Kilometer      Google Maps


Die Passhöhe zwischen dem Murgtal und Achern liegt auf 915 M ü. NN. Hier befindet sich an der Abzweigung auf die L401 nach Baiersbronn das Nationalparkzentrum. Es ist heute noch in der ehemaligen Villa Klumpp und weiteren kleineren erst in den letzten Jahren erbauten Gebäuden, daneben ein noch nicht fertiger Neubau in dem das Nationalparkzentrum künftig unterkommen soll.  
Einen Skilift, der wird bei entsprechenden Gästen übrigens auch im Sommer betrieben. Einkehrmöglichkeit gibt es in der Ruhesteinschänke, die kleine Gasthütte das "Grenzstüble" ist leider im November 2016 abgebrannt. Gegenüber der L401 steht das Verkaufshäuschen "Erlebnis Biene Ruhestein" wo es neben Honig auch Einblick in die Arbeit der Bienen gibt. Daneben steht die Ski- und Wanderhütte Ruhestein eine Selbstversorgerhütte, die Hütte bietet 20-25 Personen Platz zum Übernachten. Über den Parkplatz gegenüber der Ski- und Wanderhütte Ruhestein kommt man auf die in der ersten Version bereits 1907 errichtete Sprungschanze. Kurz nach dem Ruhestein zweigt rechts die K5371 ab, die Straße führt zur Klosterruine Allerheiligen und den Wasserfällen.
Der Ruhestein ist idealer Startpunkt für eine ca. 3,7 Kilometer lange Wanderung zum Bannwald Wilder See, wer nicht soweit gehen möchte, geht zum ca. 2,7 Kilometer entfernten Wildseeblick und dann vielleicht zur 1 Kilometer entfernten Darmstädter Hütte.

Der mitten im Nationalpark Schwarzwald zu findende Karsee ist auch unter dem Namen Wildsee oder Wilder See Hornisgrinde bekannt, der Name Wilder See soll ihn vielleicht auch von dem nur wenige Kilometer entfernten Wildsee bei Kaltenbronn unterscheiden.

Das Kurhaus Ruhestein  bestand von 1864 bis 1971, danach wurde es abgerissen, heute befindet sich auf dem Ruhestein das Nationalparkzentrum
 
Nationalparkzentrum RuhesteinNationalparkzentrum am Ruhestein

Möchte die Besucher des Nationalparks für die Natur, insbesondere ohne eine Einflussnahme des Menschen begeistern, und zu einem schonungsvollen Umgang mit der Natur gewinnen. Dazu sollen Besucher die Natur hautnah erleben dürfen und sich gleichzeitig ihrer Verantwortung für den Lebensraum der Tier- und Pflanzenwelt bewusst werden.

Um das zu bewerkstelligen bietet das Nationalparkzentrum am Ruhestein das ganze Jahr über Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene an.

Bis zu 20 Millionen EUR will sich das Land ein neues Informationszentrum kosten lassen, dabei soll das geplante Besucher- und Informationszentrum neben Besucherinformation und Besucherlenkung auch der Umweltbildung dienen.

Naturschutzgebiet und Bannwald Wilder See Naturschutzgebiet und Bannwald Wilder See     Google Maps

Der mitten im Nationalpark Schwarzwald zu findende Karsee ist auch unter dem Namen Wildsee oder Wilder See Hornisgrinde bekannt, der Name Wilder See soll ihn vielleicht auch von dem nur wenige Kilometer entfernten Wildsee bei Kaltenbronn unterscheiden.

Der See liegt zwischen Ruhestein und Darmstätter Hütte unterhalb des Seekopf (1055 m ü. NN), der oberhalb des Wildsee liegende Wildseeblick mit Euting-Grab gehört so zu den am meisten besuchten Orten im Nationalpark Schwarzwald.

Wer vom Wildseeblick zum See runterläuft kommt an einer alten Großvatertanne vorbei, die als Naturdenkmal eingestuft ist.



Stationen der Schwarzwaldhochstraße, Vogelskopf nach ca. 30,3 Kilometer         Google Maps


Am Standort Vogelskopf 980 MüNN gibt es einen großen Parkplatz und den Skilift Vogelskopf. er einen der steileren Skihängen im Nordschwarzwald. Der Hang wird besonders von sportlichen Skifahrern und Snowboadern geschätzt. Für Einsteiger, Skischulen und Familien eignet sich die ca 1 Kilometer lange "Waldabfahrt" mit sanftem Gefälle.

Stationen der Schwarzwaldhochstraße, beim Hotel Schliffkopf nach ca. 34,1 Kilometer          Google Maps

Das Schliffkopfgebiet 1053,6 M ü. NN gehört zu den schönsten hochmoorartigen Naturbereichen entlang der Schwarzwaldhochstraße, wer es erleben möchte startet am besten an einem der Parkplätze rund um das Schliffkopf-Hotel. Empfehlen können wir eine Wanderung zum Aussichtsplateau am Vogelkopf (nicht die Aussichtsplattform Steinmäuerle) und dann weiter zum Gedenkstein Dinkelacker. In nur knapp 900 Meter Luftlinie Entfernung befindet sich übrigens die Murgquelle, ruhig mal hinwandern...

Naturschutzgebiet SchliffkopfDas Schutzgebiet des Schliffkopf

Sie liegt im Nationalpark Schwarzwald, die urwüchsige Landschaft des Schwarzwaldes, besonders die nicht bewaldeten Grinden im Nordschwarzwald faszinieren von jeher Besucher und Naturliebhaber.

Schon Mitte des 19. Jahrhunderts erwandern Naturliebhaber, damals als Sommerfrischler oder Luftschnapper bezeichnet diese herrliche Natur. In diesem Artikel möchten wir nicht auf das Schliffkopfhotel, nur auf das Schliffkopfgebiet, einem der schönsten Fleckchen im Nationalpark Schwarzwald eingehen.

Das Naturschutzgebiet Schliffkopf liegt im Kreis Freudenstadt auf dem Gebiet der Gemeinde Baiersbronn, erreichbar ist der Schliffkopf über die Schwarzwaldhochstraße, es liegt in der Nähe des Lotharpfades zwischen Ruhestein und Zuflucht.

 

Nationalpark-Hotel SchliffkopfNationalpark-Hotel Schliffkopf

Es liegt heute im Nationalpark Schwarzwald auf den baumfreien Grinden des Schliffkopf Bergrücken, vorbei am Lotharpfad zum Kurhaus Zuflucht (1832 bis 2006)

Das Schliffkopfhotel brennt ab, ein Lebenswerk wird zerstört In der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober 1991 brennt das Hotel Schliffkopf mit Ausnahme des Südflügels bis auf die Grundmauern nieder, das Lebenswerk von drei Fahrner Generationen wird scheinbar in einer Nacht zerstört.

Es wird bis zum Oktober 1994 andauern, bis nach zähen Verhandlungen mit Baubehörde, Naturschutzverwaltung und finanziellen Engpässen wieder eröffnet werden kann. Grund für die Verzögerung war auch die Tatsache, dass nach Wunsch der Bezirksstelle für Naturschutz Karlsruhe und der Landesnaturschutzverband das Hotel an anderer Stelle wieder aufgebaut werden sollte.


Stationen der Schwarzwaldhochstraße, beim Lotharpfad nach ca. 37,3 Kilometer        Google Maps

 

LotharpfadLotharpfad

Der Pfad liegt auf 927 MüNN, Nur zu gut erinnert man sich noch heute an das verheerende Orkantief Lothar, das sich am 26. Dezember 1999 über der Biskaya entwickelt hat und in nordöstlicher Richtung über West- und Mitteleuropa mit über 200 Stundenkilometer hinweg zog.

Der durch den Orkan Lothar verursachte Schaden war enorm, 30 Millionen m³ Sturmholz wurden in nur wenigen Stunden auf rund 40.000 Hektar hinterlassen. Große Waldgebiete wurde so in eine trostlose und baumlose Kahlfläche verwandelt.

Fährt man die Schwarzwaldhochstraße von Baden Baden zum Kniebis hinauf, sind die Sturmschäden auch heute noch nicht komplett verwachsen und die Spuren des Orkans zu erkennen.

 

 

 

Stationen der Schwarzwaldhochstraße, beim Parkplatz Bärenteich nach ca. 39,7 Kilometer        Google Maps


Wer vom Lotharpfad weiterfährt, kommt nach ca. 2,5 Kilometer, kurz vor der Abzweigung L402 zur Zuflucht an einem Parkplatz vorbei. Achtung, der schmale Parkplatz befindet sich auf der rechten Seite. Von hier aus gibt es einen ca. 1,2 Kilometer langen Wanderweg zum Buhlbachsee.

buhlbachseeBuhlbachsee

Während der letzten Eiszeit vor etwa 10000 Jahren ist der im im Nordschwarzwald liegende Buhlbachsee entstanden. Idyllisch liegt der Karsee in der Kerbe eines tiefen Kessels auf 803 Höhenmeter auf der Gemarkung Baiersbronn östlich des Schliffkopf-Höhenzugs.

Beinahe unscheinbar schmiegt sich der Buhlbachsee an seine etwa 120 m hohe Karwand, vollkommene Heile-Welt-Romantik ausstrahlend.  Hier lässt sich vieles vergessen, der Buhlbachsee ist wie ein ruhender Pol mitten in der Hektik des Alltags. Der Buhlbach, der weiter im Norden in die Rechtmurg fließt, mündet in den See.


 
Stationen der Schwarzwaldhochstraße, die Abzweigung zur Zuflucht nach ca. 40,3 Kilometer          Google Maps


Von der Abzweigung geht es über die L402, dann L92 ca. 1 Kilometer zur Zuflucht 963 MüNN hier ist das im Sommer 2012 neu eröffneten Sterne Natur- und Sporthotel Zuflucht in der 3 Sterne Superior Kategorie. Etwas abseits davon ist der Skilift Zuflucht, er eignet sich besonders für Familien mit Kindern. , Gegenüber des Hotels geht ein kurzer Wanderweg zur Röschenschanze, unbedingt mitnehmen...

RöschenschanzeRöschenschanze

Eine alte militärische Anlage im Schwarzwald

Die Röschenschanze befindet sich in nur 2 Wegminuten Entfernung zur Zuflucht, sie ist eine der vielen Militärischen Schutzwehren in der Geschichte des Schwarzwaldes, die seit dem 30-jährigen Krieg (1618 bis 1648) angelegt wurden um vorwiegend die Truppen des französischen Nachbar abzuwehren.

Die Schanze ist benannt nach dem württembergischen Major Jakob Friedrich Rösch †1841. Bekannt wurde Rösch insbesondere durch seine Lehrtätigkeit an der Militärischen Pflanzschule sowie durch den Bau der Röschenschanze, auch Schwabenschanze genannt. Rösch wurde 1794 mit dem Bau einer sechseckigen sternförmigen Schanze zur Verteidigung der württembergischen Landesgrenze betraut.

 

 

Stationen der Schwarzwaldhochstraße, Aleanderschanze nach ca. 42,9 Kilometer               Google Maps


Hier unser Streckenverlauf der B500 die als Schwarzwaldhochstraße bezeichnet wird zu Ende, an der Alexanderschanze kreuzt die B28 die Straße. Im weiteren Verlauf der B28 geht es entweder über den Kniebis nach Freudenstadt oder über Bad Griesbach nach Oppenau.

Kurz vor dem Standort ist das Hochmoorgebiet im Bereich der Zollstockhütte sehenswert. An der Alexanderschanze 970,6 m ü. NN befindet sich das ehemalige Höhenhotel Alexanderschanze, das zukünftig als Nationalpark-Rangerstation genutzt werden soll. Wenige 100 Meter entfernt seht ein großes Windrad, davor steht der Dreifürstenstein, ein Dreiherrenstein der die Grenze zwischen Württemberg, Fürstenberg und dem Bistum Straßburg festlegt.
Ca 2 km nördlich der Alexanderschanze etwa 300 Meter östlich der Schwarzwaldhochstrasse liegt die ehemalige Anlage für Hitlers Führerhauptquartier Tannenberg.

Hotel AlexanderschanzeHotel Alexanderschanze

Im Jahr 1868 läst der "Waldschütz" Johann Georg Gaiser eine Unterkunft für Wanderer und Fuhrleute, das einstige Gasthaus zur Alexanderschanze brannte bereits im Jahr 1911 ab. Das heute an dieser Stelle zu findende Kurhaus Alexanderschanze wurde erst im Jahr 1915 errichtet.

Aus jedem Rückschlag kann etwas neues noch besseres entstehen, so auch aus dem verheerenden Brand auf der Alexanderschanze. An gleicher Stelle wurde ein neues Haus errichtet, und das mit allem "Schnickschnack" der damaligen Zeit, so besaß der Neubau jetzt 28 Fremdenzimmer, die über fließendes Wasser und elektrischem Licht verfügten.
Im Jahr 1925 ging das Kurhaus Alexanderschanze auf August Gaiser und seine Ehefrau über, die zwei ließen bis zum Tod August Gaisers mehrere Verbesserungen und Umbauten durchführen - dann kam der Krieg


Stationen der Schwarzwaldhochstraße, Kniebis nach ca. 44,7 Kilometer              Google Maps


Der Ort Kniebis 971 MüNN ist vor allem durch seine Wintersportmöglichkeiten bekannt, neben dem Skilift Kniebis mit Kniebis-Hütte und Hoflädele gibt es auch ein Westweg-Portal, da es aber nicht direkt am Streckenverlauf des Fernwanderwegs steht, ist es für uns an dieser Stelle etwas deplaziert.
Für Langlauffreunde ist vor allem das Loipennetz interessant. Das DSV Nordic Aktiv Zentrum besitzt, was im Nordschwarzwald einzigartig ist eine Nachtloipe mit Beschneiungsanlage. Im Ortskern gibt es noch Reste eines einstigen Klosters zu sehen. Seit dem Start in Baden-Baden Geroldsau ist Kniebis der erste Ort mit nennenswerter Bevölkerungszahl, so finden sich hier auch zahlreiche Hotels und Pensionen die sich über Touristen freuen.


Stationen der Schwarzwaldhochstraße, Freudenstadt nach ca. 56,4 Kilometer               Google Maps


Herzog Friedrich AussichtsturmDie Stadt Freudenstadt, mitten im Nordschwarzwald gelegen ist ein anerkannter heilklimatischer und Kneippkurort, der erste Kurgast kam schon 1881 nach Freudenstadt.

Da die Innenstadt von Freudenstadt 1945, nur wenige Wochen vor Kriegsende nahezu vollständig zerstört wurde, gibt es leider keine Altstadt im eigentlichen Sinne mehr.

Das bedeutet aber nicht, das die Innenstadt keine Sehenswürdigkeiten besitzt, neben durchaus interessanten Gebäuden wie die Stadtkirche, Denkmälern und Parkanlagen besitzt die Stadt den mit 219 x 216 Meter größten Marktplatz Deutschlands.

 

In Freudenstadt endet die Schwarzwaldhochstraße, alle Sehenswürdigkeiten Freudenstadts aufzuzeigen ist nicht leicht möglich, bitte schauen Sie hier nach Sehenswürdigkeiten in Freudenstadt.

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