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Die Gemeinde Sinzheim

Sinzheim mit seinen Ortsteilen Kartung, Winden, Vormberg mit Ebenung, Leiberstung, Halberstung, Müllhofen, Schiftung liegt nur etwa 3 km von Baden-Baden und ca. 5 Kilometer von der Grenze nach Frankreich/Elsass entfernt und gehört zum Landkreis Rastatt. Der Ort wird erstmals im Jahre 884 als Sunninisheim erwähnt, der ursprüngliche Name hat sich im Laufe der Jahrhunderte aber mehrfach geändert, erst im Jahr 1620 erhielt die Gemeinde Sinzheim ihren jetzigen Namen.

Zentraler Punkt im Zentrum der Gemeinde ist die Pfarrkirche St. Martin von 1898 bis 1900 nach Plänen des Erzbischöflichen Baurats Johannes Schroth erbaut.

Unter Sehenswertes in Sinzheim gehört natürlich der Ortsteil Vormberg mit seinem romantischen, vielleicht etwas unheimlichen Bergsee, der den Betrachter schon mal an die Kulisse der alten Karl May Filme (der Schatz im Silbersee) erinnert. Vom Bergsee bietet sich dann gleich mal eine Wanderung zum Turm Fremersberg an, es ist bereits der dritte Turm, der seinem schwindelfreien Besucher eine erstklassige Aussicht auf die Schwarzwaldberge, das Oostal mit Baden-Baden und die Rheinebene samt den Vogesen bietet. Zuvor müssen allerdings noch 144 Stufen zur 30 Meter hohen Aussichtsplattform bestiegen werden. Hauptaufgabe des Turm Fremersberg ist allerdings seine Funktion als Richtfunkstelle für den Südwestrundfunk (SWR).

Wer seine Freizeit lieber in der Ebene verbringt, der kann von Sinzheim aus wunderschöne Radtouren starten oder in den nahe gelegenen Altrheinarmen ausgiebige Wanderungen durchführen.

Der Bergsee in Sinzheim Vormberg

In direkter Nachbarschaft von Baden-Baden liegt in nur 3 km Entfernung die Gemeinde Sinzheim. Die Gemeinde Sinzheim mit ca. 11000 Einwohnern blickt schon auf eine 1100 Jahre Vergangenheit zurück. Im Vorort Vormberg am Fuß des Fremersberges, 158 m ü. d. M. befand sich früher ein Steinbruch mit einem Steinzerkleinerungswerk. Schon im Jahre 1820 wurden im Sinzheimer Stein-bruch Porphyrgestein für die Rheinbegradigung, die Landstraße und den alten Turm Fremersberg gewonnen.

1914 in dem Jahr, in dem es im Steinbruch zu einem Erdrutsch kam, waren ca. 60 Mann beschäftigt, die jährlich etwa 25 000 qm fertige Steinsorten absetzten. Bedingt durch Schuttablagerungen im Steinbruch fand 1914 ein großer Erdrutsch statt. Diesem Unglück fielen elf Häuser zum Opfer, Bewohner kamen, da der Erdrutsch sich über mehrere Tage hinzog nicht zu schaden.

Da der badische Staat zu dieser Zeit der Eigentümer des Steinbruchs war, ließ er die Häuser auf Staatskosten im heutigen Hofrebenweg wiederaufbauen, in welche die Familien einzogen.

Im dabei entstandenen Loch des stillgelegten Steinbruches hat sich im Laufe der Jahre ein romantischer, vielleicht etwas unheimlicher Bergsee gebildet, früher wurde im Sommer sogar im See gebadet. Gerüchten zufolge sollen deutsche Soldaten auf der Flucht vor den Alliierten Soldaten im Bergsee Waffen und Munition aus dem 2. Weltkrieg versenkt haben. Der Abbau im Bergwerk wurde übrigens erst 1943 eingestellt, die freigewordenen Maschinen nach Norwegen verkauft. Bezeichnenderweise erreichte das mit den Maschinen beladene Schiff sein Ziel nie, das Schiff versank.

Vom Bergsee führt ein schattiger Waldweg zur Mariengrotte, für viele Menschen ein Ort der Besinnung, des Gebetes und des Dankes. Direkt neben dem Vormberger Bergsee findet sich ein familiär geführtes Hotel, das Haus am See.

Der Bergsee in einer Aufnahme 2010 - in voller Größe anzeigen!

http://www.schwarzwald-informationen.de/bilder/sinzheimer-bergsee/bergsee-mittel.jpg


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