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Gebeugte Waldkiefer im Naturschutzgebiet Sanddünen bei SandweierNaturschutzgebiet Sanddünen 48°49'16.4"N 8°11'15.1"E

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Das Naturschutzgebiet „Sandheiden und Dünen bei Sandweier und Iffezheim“, bei Baden-Baden ist eines der bedeutendsten Sandgebiete Baden-Württembergs. Es wurde erst zum 8. November 2011 unter Naturschutz gestellt. Das Naturschutzgebiet besitzt eine Größe von 239 Hektar.

Das Naturschutzgebiet ist nach den Maßgaben der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000 das Ziel hierbei ist der Schutz und die Erhaltung gefährdeter wildlebender heimischer Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume.

Seinen Besuchern zeigt das Schutzgebiet eine für Baden-Württemberg ungewöhnliche und interessante Landschaft, wo kann man schon einmal Binnendünen mit Magerrasen fern vom Meer sehen.

Beeindruckend für Liebhaber schön und urig gestalteter Bäume ist zudem das lichte Waldgebiet mit alten solitär stehenden Waldkiefern, Der Wald ist in vielen Bereichen so licht und lückig, dass viele Stellen mit Magerrasen mit Hartem Schafschwingel (Festuca guestfalica) und Silbergras ausgebildet werden.

Es gibt mehrere als Rundweg angelegten Familienpfade „Mit Ziege Lisa zu den Sandrasen“, der „Dünen-Rundweg“ und der „Sandglöckchenweg“ der dem Berg-Sandglöckchen (Jasione montana) gewidmet ist. Die Wege verlaufen größtenteils im Bereich der Sand- und Magerrasen und lückigen Staudenfluren. An Naturerlebnisstationen erhalten Kinder spannende Naturfragen und Informationen zur Landschaft, Tier und Pflanzenwelt. Auch für Kinderwagen, die über eine entsprechende Robustheit verfügen, sollte der Weg kein Problem sein.

Solitäre Waldkiefer und lichte Birkenbestände in den Sandheiden bei SandweierNeben dem Waldkieferbestand bei denen die einzelnen Bäume die typischen Formen des Niederwalds zeigen, gibt es lichte Birken- und Robinien-Bestände auf den ehemals durch die militärische Nutzung frei gehaltenen Flächen.

Die Teile des Schutzgebietes bestehen aus einer Mosaiklandschaft mit Sand- und Magerrasen und lückige Staudenfluren, einen Dünen-Kiefernwald, einem lichten Eichenwald, lückig stehenden Birken und einem Laub- und Nadelbaumwald-Bereich.

Der Untergrund im Naturschutzgebiet besteht aus Kiesboden, der von Flugsand während der Eiszeit überweht wurde, mehr dazu gibt es gleich.

Lebensraum bedrohter Tier- und Pflanzenarten

Da das Naturschutzgebiet bei Baden-Baden „Sandheiden und Dünen bei Sandweier und Iffezheim“ mit seinen Sanddünen in Baden-Württemberg fast einzigartig ist, finden wir viele Pflanzen und Tiere, die als sehr selten und gefährdet eingestuft sind.

Die Pflanzenwelt im NSG Sanddünen

Die Bereiche der Sand- und Magerrasen, der lückigen Staudenfluren werden von Ziegen und Schafe beweidet, sie sorgen für eine deutlichen Reduktion der Brombeer Strauchschicht, sie tragen somit zur Erhaltung der vorhandenen Vegetation bei. Leider fressen sie die in einigen Bereichen aus Nordamerika vorkommende, stellenweise sogar überhand nehmende Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina) nicht. Da sie nicht gefüttert werden, sollen sie dem Boden zudem nicht erwünschte Nährstoffe entziehen, auch das ein Umstand, der bei genauerem Hinsehen wohl nicht überall gelingt. Schade, denn eine Faustregel besagt „Je magerer der Boden, desto größer die Pflanzenvielfalt“.

Lichter Birkenwald in den Sanddünen bei SandweierRund 400 Pflanzenarten sind aus dem Schutzgebiet bekannt, bei einer Erhebung der Vegetation in Teilgebieten wurden in der Zeit von 1989 bis 2010 insgesamt 34 Arten der Roten Liste Baden-Württembergs nachgewiesen, das liegt auch daran, das im Schutzgebiet 25 verschiedene Biotoptypen vorkommen, insofern hier natürlich nur wenige Beispiele.

Nachgewiesen wurden die einzigen aktuellen Vorkommen der Knorpelblume (Illecebrum verticillatum) und des Rauhen Klees (Trifolium scabrum) in der Oberrheinebene Baden-Württemberg.

Charakteristisch für die durchlässigen Sandrohböden der tieferen Lagen ist das Silbergras (Corynephorus canescens), daneben gibt es viele einjährige, niedrigwüchsige und an Trockenheit angepasste Pflanzenarten wie das Berg-Sandglöckchen (Jasione montana), den als stark gefährdeten eingestuften Bauernsenf (Teesdalia nudicaulis), das Hügel- und gefährdete Bunte Vergißmeinnicht (Myosotis ramosissima und M. discolor).

Weitere unter den vielen seltenen und gefährdeten Pflanzenarten sind die Nelken-Haferschmiele (Aira caryophyllea), die Frühe Haferschmiele (Aira praecox),Trespen-Federschwingel (Vulpia bromoides), das Kleine und Gewöhnliche Filzkraut (Filago minima und F. vulgaris) und das Acker-Filzkraut (Filago arvensis).

Die Tierwelt im NSG Sanddünen

Bluthänfling (Linaria cannabina)Vogelarten
Die Heidelerche hat im NSG eines ihrer letzten Brutgebiete am Oberrhein, schon Aufgrund der vielen Vogelarten die in einer Erhebung im Jahr 1998 gefunden wurden, wurde das Naturschutzgebiet als „landesweit bedeutend“ eingestuft. So konnten 82 Vogelarten nachgewiesen werden, 47 Vogelarten sind brüten im NSG, bei weiteren 10 Arten vermutet man eine mögliche Brut.

Neben der Heidelerche gibt es Bestände des Schwarzkehlchens, des Neuntöters, des Bluthänflings und der Dorngrasmücke. Die Feldlerche (Alauda arvensis), die nach 1998 nun 2019 nun schon zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausgerufen wurde, soll sogar noch häufig vorkommen.
Im Bereich der Waldränder und der halblichten Baumbestände finden sich Wendehals, Baumpieper, Grauspecht, Grünspecht, Turteltaube und Fitis.

Die dichteren Buchenwälder und Hochwälder sind besiedelt mit Kleinspecht, Mittelspecht, Schwarzspecht und Hohltaube. Auf den offenen Kiesflächen im Schutzgebiet brütet der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) erfolgreich, eine Besonderheit, da seine beanspruchten ursprüngliche Lebensräume an flachen Ufern unverbauter Flüsse rar geworden sind. Am Stürmlinger-See brütet im Uferröhricht der Teichrohrsänger als Feuchtgebietsart.

Aber nicht nur für Brutvögel ist das Gebiet wichtig, es dient durchziehenden Vögeln als wichtiger Nahrungs- und Rastplatz, so wurden Raubwürger, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Brachpieper, Wiedehopf und Kornweihe im Gebiet beobachtet.

Fledermausarten
Neben den Vögeln gibt es weitere fliegende Tiere im NSG, so wurden zahlreiche Fledermausarten im unmittelbar angrenzenden Gebiet gefunden. (Dietz 2010). Die Bechstein-Fledermaus (Myotis bechsteinii) die zur Gattung der Mausohren (Myotis) gehört, lebt im Bereich des Buchenwaldes.

Gelbbauchunke (Bombina variegata)Amphibien und Reptilien
Sechs Amphibien- und zwei Reptilienarten konnten im Naturschutzgebiet nachgewiesen werden, darunter die stark gefährdeten Arten Kreuzkröte (Bufo calamita) und Wechselkröte (Bufo viridis). Bei der Gelbbauchunke (Bombina variegata) kann sich das Mittlerweile leider wieder geändert haben, in der ehemaligen Trockenbaggerfläche Stürmlinger der Grundwasseranschluss hat, findet man zudem Erdkröte (Bufo bufo), Wasserfrosch (Rana lessonae) Teichfröschen (Rana esculenta) und Ringelnatter (Natrix natrix).

Wirbellose Tiere
Die Sandbiotope sind für wirbellose Tiere ausgesprochen artenreich, ein großes Angebot an Blühpflanzen und der von Wärme begünstigte Sandboden sorgt für diesen Artenreichtum. Bezeichnend, dass fast die Hälfte der nachgewiesenen Arten auf der Roten Liste Baden-Württembergs stehen.

119 Wespen-Arten wurden gefunden, 160 Arten und damit 34 % aller im Land heimischen Wildbienen und Stechimmen Arten kommen im Gebiet vor, was das Gebiet zu landesweiter Bedeutung hervorhebt.

Einige der seltenen Wildbienen-Arten, die Seidenbiene (Colletes marginatus), das Steppenbienchen (Nomioides minutissimus), die Dünen-Pelzbiene (Antophora bimaculata), die Kreiselwespe (Bembix rostrata).

Weiter konnten insgesamt 25 Arten von Heuschrecken-Arten und die auch durch den Klimawandel begünstigte wärmeliebende Gottesanbeterin (Mantis religiosa) erfasst werden, erfasst wurde auch die stark gefährdete Grüne Strandschrecke (Aiolopus thalassinus), im Naturschutzgebiet bei den Sanddünen kommt die Art die auszusterben droht, in drei großen Populationen vor.

Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa)Zu finden sind weiterhin die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens), der Rotbäuchige Grashüpfer (Omocestus haemorroidalis), der gefährdete Verkannte Grashüpfer (Chorthippus mollis) und die gefährdete Gefleckte Keulenschrecke (Myrmeleotettix maculatus) sowie der Warzenbeißer (Decticus verrucivorus).

Auch eine große Zahl an Käfer-Arten konnte im Naturschutzgebiet nachgewiesen werden, eine große Gruppe dieser Käfer bilden insgesamt 98 Arten von Laufkäfern. Darunter der in Baden-Württemberg vom Aussterben bedrohten Sand Steppenläufer (Masoreus wetterhallii), der stark gefährdete Sand-Schnellläufer (harpalus solitaris), der stark gefährdete Breite Ginster-Prachtkäfer (Anthaxia mendizabali) aus der Familie der Prachtkäfer (Buprestidae).

Dazu kommen Marienkäfer-Arten, wer jetzt glaubt es gibt nur die Asiatischen und die einheimischen Art der Marienkäfer, der täuscht sich, 31 Marienkäferarten wurden nachgewiesen, ein Beispiel der Marien-Prachtkäfer auch Großer Kiefernprachtkäfer (Chalcophora mariana) genannt, wurden im Gebiet festgestellt.

In den mindestens drei Monate Wasser führenden Kleingewässern, der Flachwasserzone des Kühlsees und im Kiesteich in der Trockenbaggerfläche Stürmlinger wurden insgesamt 32 Libellen-Arten nachgewiesen.

Bei den Schmetterlinge die ihren Lebensraum im Naturschutzgebiet finden, sind besonders die Nachtfalter gut dokumentiert, insgesamt konnten 335 Nachtfalter-Arten nachgewiesen werden. Eine in Baden-Württemberg stark gefährdete Nachtfalterart ist die Grüneule (Calamia virens), die in der Oberrheinebene auf Mager- und Sandrasen angewiesen ist.

Entstehungsgeschichte der Sanddünen Landschaft

Die Entstehungsgeschichte unserer Landschaft selbst reicht weit zurück, schon mit den Ereignissen im Paläozoikum vor etwa 380 Millionen Jahren beginnt sich das Relief unserer Landschaft zu gestalten. Die eigentlichen Veränderungen die zu dem Landschaftsbild führen das wir heute kennen, geschehen aber erst während der letzten Eiszeit im Oberrheintal.

Baden-Württemberg wurde während der Eiszeit von den großen Eiszeitgletschern, die sich aus Skandinasien heranschoben verschont, die schmelzenden Eismassen der Alpengletscher und in kleinerem Maßstab auch der Eis und Schneemassen auf den Schwarzwaldhöhen, die in die Flußsysteme der Täler abführten haben unsere Landschaft trotzdem nachhaltig geformt.

Die Sanddünen im Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen wurden ähnlich wie die Löss und Lösslehm-Ablagerungen, die wir entlang des Oberrheingrabens, insbesondere am Kaiserstuhl kennen durch eiszeitliche Windverfrachtungen vor allem während der Würm-Kaltzeit geschaffen.

Die Landschaft in der Oberrheinebene entsprach damals aber nicht dem, was wir heute sehen, die als Mammutsteppe bezeichnete Landschaft hatte bei dem vorherrschenden trockenen- kalten Klima nur eine spärliche Vegetation. Die weit verzweigten Flüsse führten nur in der frühsommerlichen Schneeschmelze genügend Wasser um größere Teile zu transportieren, das meiste das transportiert wurde waren Sand, Schluffe und Tone die, wurde das Wasser wieder weniger, auf Schotterbänke geschoben wobei Sand und Kiesanhäufungen zurück blieben.

Kalte Gletscherwinde sorgten vor allem entlang des Rheins mit seinen vielen Seitenarmen dazu, dass sich keine Pflanzen ansiedeln konnten, durch die fehlende Vegetationsdecke wurden die während der Schneeschmelze angehäuften Schluffe und feiner Sand durch die vorherrschenden Winterstürmen aus dem Rheinschlamm ausgeweht.

Die Sedimente die auswehten, wurden je nach stärke der Winde und ihrem Gewicht über Süddeutschland geweht, im Gegensatz zum Löss wurde der schwerere Sand  wie hier in den Sanddünen bei Sandweier aber recht schnell wieder abgelagert.

Der Löss wiederum ist viel feinkörniger (0,01–0,05 mm) als der in Sandweier abgelagerte Flugsand, er wurde besonders aus dem Alpenvorland von den Nacheiszeitlichen Winden viel weitergetragen, so dass er insbesondere an den ostexponierten Hängen des Kaiserstuhls sozusagen im „Windschatten“ hohe Mächtigkeiten bilden konnte.

Die großen Vorkommen von Flugsand im NSG Sandweier haben nicht unwesentlich zur Ernährung gerader der armen Bevölkerung beigetragen, die als „Sandbauern“ bezeichneten Akteure haben ihn an die örtlichen Bauhandwerker, besonders an Gipser und Stuckateure verkauft.

Im frühen Mittelalter

Letztlich ist es dann noch der Mensch, der sich die Landschaft nach seinen Wünschen umbaut und so weit als möglich „ausraubt“, bei uns in Mitteleuropa war das bis Mitte des 19. Jahrhunderts aber kein Problem, für unsere Artenvielfalt sogar ein Glücksfall.

Erst die Erfindung des Mineraldünger durch JUSTUS LIEBIG im Jahr 1840, die den Bauern die Möglichkeit gibt, erstmals entnommene Pflanzennährstoffe im Boden nicht nur zu ersetzen, sondern Nährstoffe zu erhöhen, ist der Beginn eines in den nächsten fast 200 Jahren unvergleichlichen Artensterben.

Der Mensch beginnt im Bereich des heutigen Schutzgebietes vermutlich schon im frühen Mittelalter einen Teil der Sand- und Dünenlandschaft nach seinen Wünschen zu kultivieren, er wurde so ackerbaulich genutzt, im Norden des Schutzgebietes weisen Wölbäcker-Strukturen im Wald darauf hin. Diese heute noch zu erkennende früher stattgefundene Bodenbearbeitung erfolgete durch die Verwendung nicht wendbarer Pflugschare, bei der Saatbettbereitung.

Bodenkundlich Untersuchungen belegen zudem eine durch Menschenhand erfolgte Umlagerung von einem Teil des Flugsandes.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts entstehen die lichten Wälder

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde in den Waldbereichen herabgefallenes Laub und Nadeln zur Einstreu in Viehställen aufgesammelt. Der Jahrzehnte oder Jahrhunderte dauernde Nährstoffentzug führte zu einer Förderung der Vegetation nährstoffarmer und lichter Standorte.

Schriften des französischen Militärs an der Rinde einer BucheDas Militär beansprucht das Gebiet

Wir kennen alle das Beispiel der Truppenübungsplätze oder Sperrzonen bei denen große Gebiete Deutschlands als „Nebenprodukt“ für die Natur bewahrt wurden. Im Naturschutzgebiet „Sandheiden und Dünen bei Sandweier und Iffezheim“ war es nicht anders, die militärische Nutzung hat das Gebiet geprägt und gleichzeitig zum Erhalt, besonders der Sandrasen beigetragen.

Im Jahr 1861 wird erstmals ein preußischer Schießstand im Niederwald erwähnt, das deutsche Militär legt 1909 außerhalb des Waldes einen Übungsplatz an.

Nach dem 2. Weltkrieg nutzen die französischen Streitkräfte von 1954 bis 1999 den Übungsplatz unter dem Namen „Puységur-Gelände“. Bis zum Abzug der Franzosen Ende der 1990er Jahre wurde das Gelände immer wieder für Manöver mit schweren Fahrzeugen genutzt.

Kleiner Tipp für die es interessiert, wer im Laub- und Nadelwald oder im Hainsimsen-Buchenwald läuft, kann heute noch die eingeritzten Schriften an der Rinde vieler alter Buchen lesen, der einheimischen Bevölkerung haben die Französischen Militärangehörigen nicht viel verraten, den Bäumen schon.

Ich bin als Jugendlicher Ende der 1970 Jahre ab und zu im Gelände gewesen, in dieser Zeit wurden die Sanddünen als Trainings und Turnierplatz für Motocross-Rennen genutzt, das diese „Zerstörung“ der Natur letztlich zum Erhalt dieser einzigartigen Landschaft führt, hätte damals wohl niemand bedacht.

Um die Jahrtausendwende war ich dann nach langer Zeit wieder mal im Gebiet unterwegs, man konnte sehen, die Natur bricht überall die alten betonierten Wege auf, sie holt sich ihren Lebensraum zurück.

Um zu verhindern, dass die Flächen wieder zuwachsen und immer wieder frische Sandflächen entstehen können, werden jetzt in Absprache mit der Naturschutzbehörde des Regierungspräsidiums einmal jährlich Motocross-Rennen veranstaltet. Wo genau die Rennen stattfinden wird jedes Jahr neu festgelegt.

Die Veranstaltung darf aber nur in den Monaten von September bis Februar, außerhalb der Brut- und Fortpflanzungszeit stattfinden.

Anfahrt

Eine wirklich vernünftige Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmittel ist leider nicht möglich.
Wer mit dem PKW anreist, aus der Richtung Rastatt kommt oder die A5 nutzt, fährt die Autobahnausfahrt Rastatt Süd raus, weiter auf der B3 in Richtung Rastatt fahren, dann links auf die K 9617 in Richtung Sandweier abbiegen, an der zweiten Möglichkeit rechts ab befindet sich vor der Schranke eine Parkmöglichkeit.

Wer aus südlicher Richtung kommt, kann der B3 Neu in Richtung Rastatt folgen, über die Autobahn A5 hinwegfahren (K9617), an der nächsten Möglichkeit links abbiegen und das Auto abstellen.

Einen richtigen Parkplatz gibt es nicht, leider auch nur begrenzte Anzahl von „wilden“ Parkmöglichkeiten.

Wer sich auskennt, kann auch von der Schranke am Pflugweg am Kühlsee losgehen, dann von Sandweier aus der Beschilderung in Richtung „Strandbad“ folgen.

Bilder vom August 2020

Pferde im Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen

Das Ausdauernde Sandglöckchen (Jasione laevis)

Ausdauernde Sandglöckchen (Jasione laevis), auch als Ausdauernde Sandrapunzel bezeichnet

Aussichtsplattform im Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen

Lichter Wald im Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen

Blick über die Sanddünen bei Sandweier

Lichter Birkenwald in den Sanddünen bei Sandweier

Ziegen weiden in den Sanddünen bei Sandweier

Fußweg durch das Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen

Hasen-Klee oder Ackerklee (Trifolium arvense) im Naturschutzgebiet

Das Naturschutzgebiet Sandheiden und Dünen bei Sandweier und Iffezheim

Das Naturschutzgebiet bei Sandweier und Iffezheim

Informationen zum Urheberecht

Die in diesem Artikel eingestellten Bilder dürfen unverändert und unter Angabe der Quelle kopiert und zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung in allen Medien weiterverarbeitet werden.

Quellen alle 08.05.2020
https://rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/ripsservices/apps/naturschutz/schutzgebiete/steckbrief.aspx?id=919001000227
https://de.wikipedia.org/wiki/Natura_2000
https://de.wikipedia.org/wiki/Sandheiden_und_D%C3%BCnen_bei_Sandweier_und_Iffezheim
https://lgrbwissen.lgrb-bw.de/rohstoffgeologie/rohstoffe-des-landes/ziegeleirohstoffe-grobkeramische-rohstoffe/loess-loesslehm
http://heimatverein.sandweier.de/flugsanddunen-in-sandweier/

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