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Zum Enzkreis gehören die nachfolgenden Orte und Gemeinden

Städte im Enzkreis

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  Knittlingen
  Maulbronn
  Mühlacker
  Neuenbürg


Gemeinden im Enzkreis

 Birkenfeld
 Eisingen
 Engelsbrand
 Friolzheim
 Illingen
 Ispringen
 Kämpfelbach
 Keltern
 Kieselbronn
 Königsbach-Stein
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 Neulingen
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 Ölbronn-Dürrn
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 Remchingen
 Sternenfels
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 Tiefenbronn
 Wiernsheim
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 Wurmberg

Den Enzkreis erkunden

Wer auf der Autobahn von Karlsruhe nach Stuttgart unterwegs ist, sollte sich die Zeit nehmen, den Enzkreis mit seinen interessanten und liebenswerten Städten und Dörfern zu erkunden.

Maulbronn
Hier dreht sich alles um das alte Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert. Diese Klosteranlage zählt zu den besterhaltenen Klosteranlagen in Mitteleuropa. 1994 wurde es zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Jährlich findet ein altertümlicher Markt im Klosterhof statt, der das Leben im 12. Jahrhundert wiederspiegelt. Auch ein reges Kulturleben zieht viele Touristen nach Maulbronn. Die Klosterkonzerte, die teils in der Kirche, teils im Innenhof stattfinden, ziehen Kunstliebhaber von weither an. Der Film "Der Name der Rose" von Umberto Eco mit Sean Connery wurde in der Klosteranlage in Maulbronn gedreht und hat viele Einheimische als Statisten beschäftigt.

Das Kloster hatte früher und hat auch heute noch ein Evangelisches Seminar sowie ein humanistisches Gymnasium mit Internat. Hier gingen der Dichter Friedrich Hölderlin und der Schriftsteller Hermann Hesse zur Schule. Wahrscheinlich haben die Buben damals schon im "Tiefen See", einem wunderschönen Naturfreibad gleich hinter dem Kloster gebadet. Auch heute ist im Sommer der Tiefe See noch ein Anziehungspunkt für die Einwohner von Maulbronn und seiner Umgebung.

Pforzheim
Diese Stadt ist als die "Goldstadt" bekannt. Den Namen bekam sie deshalb, weil aus den umliegenden Dörfern in der alten Zeit die sogenannten "Rassler" kilometerweit zu Fuß nach Pforzheim kamen, um dort in der Schmuckindustrie zu arbeiten. Gegenüber dem Haus der Pforzheimer Zeitung steht ein Denkmal, das eine Gruppe der Rassler zeigt. Heute zeigt sich die Goldstadt mit dem Reuchlinmuseum, in dem interessante Schmuckausstellungen stattffinden, von seiner goldenen Seite. Momentan gibt es eine große Ausstellung mit Werken des britischen Künstlers David Watkins. Es geht um Jazz und Schmuck im Einklang. Das neue Kind der Goldstadt sind die "Schmuckwelten" mitten in der Stadt. Wer sich bisher schon für Schmuck interessiert hat, jedoch keinen Einblick in die Herstellung bekam, kann hier erleben, wie Schmuck hergestellt wird und kann dann das edle Endprodukt bestaunen. Auch kaufen kann man den Schmuck hier bei ausgewählten Juwelieren.

Dass Pforzheim wieder so attraktiv wurde, ist ein kleines Wunder. Wer alte Bilder von Pforzheim 1945 sieht, kann es kaum glauben. Im Februar 1945 wurde Pforzheim fast völlig zerstört. Fast 20 000 Tote waren zu beklagen. Oft hört man von Touristen, dass Pforzheim keine anheimelnde Altstadt hat. Der Schutt dieser Altstadt liegt auf der Wilferdinger Höhe auf dem sogenannten "Monte Scherbelino". Die Stadt musste schnell wieder aufgebaut werden und mancher Fehler, der damals gemacht wurde, wird jetzt langsam wieder ausgebessert. Die neuen Enzanlagen, wo man mitten in der Stadt gemütlich am Wasser sitzen kann, sind ein gutes Beispiel. Die Schlosskirche St. Michael zeigt ein weiteres Beispiel für den Wiederaufbau Pforzheims. Diese Kirche, die die Grablege des Hauses Baden ist, war ebenso fast völlig zerstört. Heute erstrahlt die Schlosskirche im neuen Glanz. Ganz neu ist das Museum Johannes Reuchlin, das mit vielen privaten Spenden außen der Kirche angepasst, innen sehr modern das Leben und Wirken Johannes Reuchlins zeigt, der von 1455 - 1522 gelebt hat. Das Museum wurde nach alten Plänen wieder an der Stelle aufgebaut, wo die alte Studierstube Johannes Reuchlins stand.

Im heutigen Pforzheim ist ein reges Leben in der Kulturszene wie auch im Bereich der Gastlichkeit zu sehen. Das Öchslefest, das gerade im September beendet war, zog viele auswärtige Besucher in die Goldstadt, wo auf dem Marktplatz Lauben mit Speisen und den Weinen der Landschaft warben.

Kämpfelbach-Ersingen
Dieser kleine Ort im Enzkreis ist ein ganz besonderes Schmuckstück. Erstmalig wurde Ersingen 1197 urkundlich genannt. Zahlreiche historische Gebäude zeugen heute noch von der Bedeutung dieses Ortes. Der sehr gut erhaltene Amtskeller, der heute ein Gasthaus ist, war früher die Verbindung zum Kloster Frauenalb. Der Ortskern von Ersingen besteht aus vielen kleinen Gassen mit gemütlichen Fachwerkhäuschen und versteckt liegenden Gartenwirtschaften.

Bekannt ist Ersingen aber durch die traditionelle Fastnacht. Es werden extra Sonderzüge aus Pforzheim und Karlsruhe eingesetzt, wenn der Fastnachtsumzug am Fastnachtssonntag stattfindet. Die Ersinger Fastnacht wird von der Fastnachtsgesellschaft Fledermaus ausgerichtet und hat ihren Ursprung im Jahre 1532. Auch andere kirchliche Feiertage werden in der katholisch geprägten Gemeinde sehr aufwändig gefeiert. Fronleichnam ist so ein hoher Festtag für Ersingen. Es werden Blumenteppiche ausgelegt, über die nur der Pfarrer mit seiner Monstranz schreitet.

Keltern-Emmendingen
Hier ist der Weinanbau zu Hause. Alles dreht sich in der Gemeinde um den Wein. Die alte Kelter, ein Holzständerbau mit einem Walmdach aus dem Mittelalter zeigt noch, wie der Wein aus den umliegenden Anbaugebieten hier gekeltert wurde. Heute dient die alte Kelter nur noch kulturellen Zwecken wie den Kelterkonzerten, die weithin bekannt sind. Der besonders wohlschmeckende Wein mit dem Namen Ellmendinger Keulebuckel ist ein bekanntes Aushängeschild der Gemeinde Ellmendingen. Alljährlich wird im Herbst die Weinkönigin gekrönt bei einem Weinfest, das mehrere Tage dauert.

 

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