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Die Stadt Pforzheim           Google Maps

Pforzheim, die Stadt im Nordwesten Baden-Württembergs bezeichnet sich selbst als "Tor zum Schwarzwald" gehört mit fast 120.000 Bewohnern zu den zehn größten Städten im Schwarzwald. Das mit dem Tor kann durchaus stimmen, so ist in Pforzheim das erste Tor des berühmtesten Wanderweg im Schwarzwald, die Pforte in den Westweg. Darüber hinaus ist die Goldstadt Pforzheim eng mit der Geschichte der Schmuck- und Uhrenindustrie verbunden so findet sich im Pforzheimer Reuchlinhaus das Schmuckmuseum, ein weltweit einzigartiges Museum zur Geschichte des Schmucks.

Die Drei-Flüsse-Stadt Pforzheim, hier fließen Enz, Nagold und Würm zusammen ist reich an Parks und Stadtgärten, historischen Gebäuden und Denkmälern. Eingebettet in die Regionen Kraichgau-Stromberg und Heuchelberg ist Pforzheim ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung.

Die Stadtteile

Zur Stadt Pforzheim gehören neben den Stadtteilen der Kernstadt die Gemeinden Büchenbronn, Eutingen an der Enz, Hohenwart, Huchenfeld und Würm.

Aus der Geschichte der Stadt Pforzheim

Die Stadt entstand ursprünglich aus einer römischen Siedlung die um das Jahr 90 n. Chr. im heutigen Stadtgebiet entstand.
Im Jahr 1067 wird Pforzheim erstmals urkundlich in einem Dokument des Kaiser Heinrichs IV. erwähnt, um 1080 erhält die Stadt Pforzheim das Marktrecht. Ende des 17. Jahrhunderts wird die Stadt mehrmals durch französische Truppen zerstört. Am 23. Februar 1945 wurde Pforzheim durch einen britische Luftangriff innerhalb von 20 Minuten fast vollständig zerstört. Der Angriff forderte fast 18.000 Menschenleben, es hat fast vier Jahrzehnte gebraucht, bis die Stadt die Folgen diese verheerenden Luftangriffes beseitigt hatte.

Markgraf Karl Friedrich von Baden gründete im Jahr 1767 die Schmuck- und Uhrenindustrie, die macht Pforzheim weltbekannt. So wird auch heute noch etwa 75 Prozent der in Deutschland gefertigten Schmuckwaren in Pforzheim produziert.

Sehenswürdigkeiten in Pforzheim

Das Schmuckmuseum Pforzheim
Es ist ein weltweit einzigartiges Museum mit Informationen zur Geschichte des Schmucks. Im Museum finden sich rund 2.000 Stücke aus fünf Jahrtausenden, die entstanden von der Antike aus bis in die Gegenwart. Eine Abteilung zeigt den Besuchern die Geschichte der Pforzheimer Schmuckindustrie.

Wildpark Pforzheim
Der Wildpark Pforzheim gehört laut einem Internet Bewertungsportal 2015 zu den 10 besten zoologischen Einrichtungen in Deutschland, Besucher entdecken hier in Europa heimische Tierarten wie Luchse, Fischotter, Marderhunde oder Elche.

Sehenswürdigkeiten im Umkreis Pforzheim

Wildgehege beim Herrmannsee
Der im Jahr 1930 aus Feuchtwiesen angelegte Herrmannsee befindet sich in einem nördlich von Büchenbronn gelegenen Waldstück, um den See herum befindet sich das stadteigene Wildgehege. Es gibt eine Minigolfanlage und ein Ruderbootverleih.

Hohe Wart Aussichtsturm bei Pforzheim - 48°49'31.3"N 8°43'25.5"E
Mit einer Gesamthöhe von 40 Metern ist er der höchste Aussichtsturm im Nordschwarzwald, er wurde Im Jahr 2002 aus einer Kombination aus Lärchenholz und Stahl errichte

Büchenbronner Aussichtsturm in der Nähe von Pforzheim  - 48°50'35.9"N 8°38'30.2"E
Der Büchenbronner Aussichtsturm auf dem Eichberg wurde bereits im Jahr 1883 erbaut, Er ist somit möglicherweise der älteste Stahlfachwerkturm der Welt. Der Turm ist circa 25 Meter hoch, die Aussichtsplattform ist über 125 Stufen auf einer Wendeltreppe zu erreichen.

Burgruine Hoheneck
Die "Ruine Hoheneck" besteht aus Resten einer mittelalterlichen Burg, das genaue Gründungsdatum der Burg Hoheneck ist nicht bekannt, es wird vermutet das sie im Zuge des salischen Landesausbaus um oder vor 1100 entstand.

Ruine Kräheneck
Die Wehranlage der ehemaligen Spornburg Kräheneck liegt am Hang des Weißensteiner Schloßbergs unweit der Burg Rabeneck. Die ehemalige Burganlage besteht aus einer ungefähr 10 m hohen Schildmauer aus Sandsteinquadern. Vor der Burg ist ein breiter Graben eingeschnitten. Das genaue Alter der mittelalterlichen Schildmauer ist unbestimmt, sie wurde wohl im 11. Jahrhundert durch die Herren von Weißenstein erbaut .

Ruine Rabeneck
Die Burgruine "Rabeneck" auch Dillweißenstein genannt liegt im Ortsteil Weißenstein. Es handelt sich bei der zu findenden Anlage um die Reste einer mittelalterlichen Niederadelsburg. Die Burg Rabeneck wurde um das Jahr 1240 von den Herren von Weißenstein erbaut. Nur knapp 300 Meter Luftlinie von Rabeneck entfernt liegt die Ruine Kräheneck.

Burgruine Liebeneck
Bei der Burgruine Liebeneck handelt es sich um die Reste einer hochmittelalterlichen Spornburg, sie liegt in einem Bannwald südöstlich des Ortsteiles Würm. Die Burganlage wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut. Wer den Ostweg wandert kommt automatisch zur Burg, Der etwa 30 m hohe Bergfried der Burg darf leider nicht bestiegen werden.

Die Schlossruine (Wildberg)
Die Burg, die im frühen 13. Jahrhundert vermutlich von den Grafen von Hohenberg erbaut. die Burg- und Schlossruine steht auf einem steil Richtung Osten in das Nagoldtal vorspringenden Bergsporn in Wildberg. Es sind nur Teile der Burg, wie die Umfassungsmauern und das Tor in Südwesten erhalten. Die Burganlage ist etwa 65 Meter mal 38 Meter groß.

Ruine NeuenbürgSchloss Neuenbürg
Das Schloss Neuenbürg im Enzkreis in Baden-Württemberg liegt hoch über der Enz und Stadt Neuenbürg, etwa zwölf Kilometer südwestlich von Pforzheim. Schloss Neuenbürg ist seit 2001 ein Zweigmuseum des Badischen Landesmuseums Karlsruhe.
Das Schloss (heutige hintere Burgruine) wurde vermutlich von den Grafen von Vaihingen im 11. Jahrhundert gegründet. Die Grafen von Württemberg erwarben die Burg um das Jahr 1320 und errichteten hier einen Amtssitz für die Stadt, die ihnen bereits gehörte, und umliegenden Dörfer. Es folgte 1572 ein Umbau der hinteren Burg zu einem Fruchtkasten (hier Getreidespeicher und Weinlager).

 

Sportliche Herausforderungen

Die Stadt Pforzheim wird als Pforte zum Schwarzwald bezeichnet, und das durchaus zurecht, neben dem wohl bekanntesten Weg, dem vom Schwarzwaldverein bereits im Jahr 1900 als erster Fernwanderweg in Deutschland initiiert Westweg beginnt hier auch der Mittelweg und Ostweg. Auch der Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg hat seinen Startpunkt in Pforzheim.

Die Fernwanderwege

WestwegDer Westweg
In Pforzheim beginnt die erste Etappe des Westweg am Kupferhammer, das Wanderwegenetz des Westwegs wird vom Schwarzwaldverein e.V. gepflegt. Gekennzeichnet ist der Westweg mit einer roten Raute auf weißem Grund. Angelegt wurde der Westweg 1900 von der badischen Sektion des Schwarzwaldvereins. Philipp Bussemer war der Begründer des Westwegs. Ein Gedenkstein auf dem Seekopf des Herrenwieser Sees erinnert an ihn.


Der Mittelweg
Der Mittelweg beginnt in Pforzheim und endet in Waldshut, steile Auf- und Abstiege sind beim Mittelweg nur wenige zu bewältigen. Die Wanderstrecke beträgt etwa 230 Kilometer, der Mittelweg wurde im Jahre 1903 angelegt, auch er wird vom Schwarzwaldverein gepflegt und betreut. Sein Wegzeichen ist eine rote Raute mit weißem Balken auf weißem Grund.

Der Ostweg
Auch der Ostweg hat seinen Anfang in Pforzheim, er führt von Pforzheim nach Schaffhausen. Die Wanderstrecke beträgt etwa 240 Kilometer. Auch der Ostweg wurde im Jahre 1903 angelegt und vom Schwarzwaldverein gepflegt und betreut. Sein Wegzeichen ist eine schwarz-rote Raute auf weißem Grund.

Wanderwege rund um Pforzheim

Der drei-Täler-Weg, er führt von Pforzheim-Eutingen nach Neuenbürg

Der drei-Burgen-Weg, es ist ein Rundweg der zu den Burgruinen Hoheneck, Kräheneck und Rabeneck führt.

Walderlebnispfad im Nagoldtal, Der Wanderweg führ den etwa zwei Stunden Zeit eingeplant werden sollte führt über Stock und Stein den Nagoldhang hinauf. Es geht durch einen Bannwald, geschnitzte Holzfiguren weisen den Weg, zahlreiche Informationstafeln informieren über Fauna, Flora, Landschaft und Historisches.

E1 - Fernwanderweg durch Pforzheim, Pforzheim ist Station des ca. 2800 Kilometer langen Weges, der führt von der Nordsee bis ans Mittelmeer.  Stationen in der Umgebung sind die Badener Höhe, Hornisgrinde, der Mummelsee, der Wildsee, der Schliffkopfgipfel und die Alexanderschanze.

Der Nordrandweg
Er ist der nördlichste Querweg des Schwarzwaldvereins und führt in etwa 55 Kilometern von Mühlacker nach Karlsruhe-Durlach, seine Wegmarkierung ist die weiße Raute mit stilisiertem N auf gelben Grund.

Kulturfernwanderweg "Hugenotten- und Waldenserpfad"
Er entstand durch eine Europäische Kooperation aus Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz, die sich die Bewahrung  des Bewusstsein für das historische Kulturerbe der Hugenotten und Waldenser zum Ziel gesetzt hat.

Wanderweg "Eppinger Linie"
Unter der Eppinger Linie bestand einst ein Wall-Graben-System mit Wachtürmen die Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden, besser bekannt als Türkenlouis während des Pfälzischen Erbfolgekrieges von Neckargemünd über Sinsheim, Eppingen und Mühlacker nach Pforzheim errichten ließ, um die Franzosen abzuwehren.

Frankenweg - HW 8
Der Frankenweg ist  ein etwa 220 km langer Wanderweg der von Pforzheim nach Rothenburg ob der Tauber führt. Der Wanderweg ist vom Schwäbischen Albvereins mit einem roten Querbalken auf weißem Hintergrund markiert. Oftmals findet sich der Text „HW 8“ in schwarzer Farbe unter- oder oberhalb des Balkens.

Keibelweg - Rundwanderweg um Huchenfeld, der etwa 13 Kilometer lange Keibelweg ist ein Rundweg um Huchenfeld. Er führt von Würm aus um Huchenfeld herum.

 

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