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Die Grinde-Hütte auf der Hornisgrinde - eine Katastrophe für Naturliebhaber

Moorauge auf der HornisgrindeNormalerweise versuchen wir auf unserer Seite Informationen über die im Schwarzwald zu findenden "Attraktionen" zu veröffentlichen, die Grinde-Hütte in der jetzigen Form ist uns zumindest keine Positive wert. Wir hoffen, dass sich das noch ändern wird, geht das so weiter, was kommt dann als nächstes? Wird die Zufahrt zur Darmstätter Hütte auch für den Verkehr freigegeben mit der Begründung Schmälzle: „Dieses Schild ist im Interesse des Betreibers. Und wir wollen, dass der Betrieb gut läuft.“

Die neue Grinde-Hütte auf der Hornisgrinde ist eine Katastrophe, zumindest so lange wie nur des Kommerz wegen eines der empfindlichsten Gebiete im Schwarzwald darunter leiden muss.

Kurz vor Weihnachten 2018 war es soweit, die nach wenigen Monaten Bauzeit eröffnete Grinde-Hütte auf der Hornisgrinde hat seine Türen für Gäste geöffnet. Und das nicht nur unserer Meinung nach mit einem katastrophalen Fehlstart.

„Grinde-Hütte – Zufahrt für Gäste und Besucher frei.“ So steht es auf einem Schild am Mummelsee. Dass so eine Einladung dann natürlich rege genutzt wird sollte doch klar sein. Jetzt wird darüber nachgedacht eine „intelligenten Schranke“ zu installieren" die "gegen Entgelt" die Zufahrt nur dann freigeben wird, wenn die rund 45 Parkplätze nicht vollständig besetzt sind. Allerdings werde die Schranke erst im Sommer kommenden Jahres zur Verfügung stehen, so Seebachs Bürgermeister Reinhard Schmälzle.

Unsere Meinung, die viele Kenner der Hornisgrinde teilen: Auf der Hornisgrinde haben Autos von Besuchern grundsätzlich nichts zu suchen..... Wer auf der Hornisgrinde ein Gasthaus eröffnet, der muss wissen, dass andere Maßstäbe gelten. Auch die Straße vom Mummelsee zur Hornisgrinde, die von Wanderern rege genutzt wird, muss autofrei bleiben.

Wer will schon Zustände wie am Mummelsee? Wenn es jetzt leicht wird auf die Hornisgrinde zu kommen, werden noch mehr Touristen angezogen die für ein Selfie schnell mal ins Hochmoor trampeln.... Die empfindlichen Bereiche, Hochmoor und Grindenflächen werden unter einem so verstärkten Tourismus noch mehr leiden, schon jetzt kann beobachtet werden, dass sich viele Menschen und Hunde nicht an die Absperrungen halten. Das mag für die Grinden, die sich hauptsächlich an der Hangfläche Richtung Rheintal befinden noch vertretbar sein, die Hochmoorbereiche in der Mitte des Hornisgrind-Plateaus sind schon genug belastet, nicht umsonst wird diese Fläche bereits jetzt als schwer geschädigt eingestuft.

Die Straßenverkehrsbehörde beim Landratsamt Ortenaukreis oder eine übergeordnete Stelle, sofern es sie gibt, sollte die Erlaubnis widerrufen.

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