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Darmstätter HütteDarmstädter Hütte im Nationalpark Schwarzwald

Die Darmstädter Hütte auf 1.030 m ü. NN gelegen, gehört mit zu den am meist genutzten Einkehrmöglichkeiten im Nordschwarzwald. Die Hütte liegt mitten im Nationalpark Schwarzwald, zwischen Wildseeblick und Altsteigerskopf. Zu erreichen ist die Darmstädter Hütte nur zu Fuß oder Fahrrad, am einfachsten und auf kürzestem Weg mit 2,2 km vom Nationalparkzentrum am Ruhestein. Vom Seibelseckle über den Altsteigerkopf  sind es zur Darmstätter Hütte auf bequemem Forstweg 3,5 km.

Einige Wanderwege führen an der Ski- und Wanderhütte vorbei, darunter der Fernwanderweg Westweg und der Seensteig vom Baiersbronner Wanderhimmel. Im Winter führt die Langlaufroute Gaiskopfspur an der Darmstätter Hütte vorbei. Hier oben bei der Darmstädter Hütte befindet sich der höchstgelegende Skihang des Nordschwarzwaldes, der allerdings nicht mehr in Betrieb ist. Der Hang ist aber hervorragend zum Rodeln geeignet.

Skilift Darmstaetter-Huette


Übernachten und Bewirtung


Die Darmstätter Hütte bietet auch die Möglichkeit zur Übernachtung an. Es gibt Zimmer für 3 bis 8 Personen, insgesamt 40 Gäste können hier übernachten. Die Zimmer sind speziell ausgerichtet für Wanderer, Langläufer, Familien und Schulklassen. Die Betreiber sind ganzjährig für die Gäste da, nur am Silversterabend sind keine Übernachtungen möglich und an Heilig Abend ist geschlossen. Ebenfalls können in der Ski- und Wanderhütte keine Übernachtungen für Sonntag auf Montag gebucht werden. Die Gastronomie ist in der Regel täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, warmes essen gibt es aber nur bis 17 Uhr.

Die Darmstädter Hütte verwöhnt ihre Übernachtungsgäste und vorbeikommende hungrige Wanderer und Spaziergänger mit einfachen leckeren Gerichten. Von Kaffee, Kuchen und Eis, bis hin zu kalten und warmen Speisen gibt es alles. Es gibt leider keine Bedienungsservice, anstehen ist obligatorisch und das kann bei schönem Wetter mit hohem Besucheraufkommen auch mal dauern...

Wandern bei InversionswetterlageDie Geschichte der Darmstädter Hütte

Sie ist eng mit dem ehemaligen Ski Club Darmstadt-Odenwald (SCDO) verbunden, im Jahr 1924 beschlossen die Mitglieder des Ski Club mit dem damaligen Schwimmclub "Jung Deutschland" (heute DSW 1912) zusammen eine Hütte zu erbauen.
Die Ski- und Wanderhütte sollte den Skiläufern aus Darmstadt und Umgebung Treffpunkt, Unterkunft und Verpflegung im schneesicheren Nordschwarzwald ermöglichen. Eine Spendenaktion ermöglichte die Finanzierung der Hütte, so wurde im November 1924 der Grundstein gelegt und schon nach 2 Jahren Bauzeit konnte die Darmstädter Hütte eingeweiht werden. Dass der Bau der Hütte im Schwarzwald im damals noch unwegsamen Gebiet nicht einfach zu bewältigen waren versteht sich wohl. Seit dieser Zeit wurde die Hütte mehrmals erweitert und hat so ihr heutiges Aussehen erhalten.

Tipp: Wandern bei Inversionswetterlage

Während die Menschen im Tal unter einer grauen, feuchten und kalten Nebeldecke sitzen, können Besucher der Schwarzwaldhöhen strahlenden Sonnenschein und milde Temperaturen genießen. Wer sich im Herbst an einem Spätnachmittag auf den Schwarzwaldhöhen aufhält wird das Phänomen der Inversionswetterlage schon erlebt und bewundert haben. Speziell auf der Hornisgrinde oder auf dem Westweg über den Altsteigerkopf von der Darmstädter Hütte zum Seibelseckle ist das Ereignis besonders beeindruckend.

 
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