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Genießerpfad Schwarzwaldsteig - Bad Peterstal


Der Schwarzwaldsteig ist am Anfang des Weges, im Bereich des Bachbeets in der Zeit vom 17. November bis 15. April, wegen starkem Laubfall und Glatteisbildung im Winter gesperrt, dann kann der Uferweg oberhalb der Rench alternativ genutzt werden. Ebenfalls gesperrt ist bei Wintereinbruch der Wegabschnitt zwischen Sattelplatz und Ibacher Schliff.

Länge der Strecke: ca. 10,9 km
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Dauer der Wanderung mit Pausen:  ca. 4 – 4,5 Stunden ohne Pause
Start/Ziel: Bahnhof Bad Peterstal

Anfahrt/Rückfahrt:
Mit dem Pkw von der A5 Ausfahrt Appenweier, B28 nach Bad Peterstal, der Bahnhof mit Parkmöglichkeit befindet sich links, von Freudenstadt herkommend nach Bad Peterstal, der Bahnhof befindet sich rechts

Mit öffentliche Verkehrsmittel:
Von Offenburg oder Appenweier mit der Ortenau-S-Bahn (OSB) nach Bad Peterstal, Haltestelle Bahnhof Bad Peterstal
Mit dem Südwestbus zur Haltestelle Bahnhof Bad Peterstal
Standorte am Peterstaler Schwarzwaldsteig:
Bahnhof Bad Peterstal, 400 m üNNl
Genießerpfad-Portal, 385 m üNN
Bad Peterstal Unterführung, 400 m üNN
Am Berg, 420 m üNN
Am Altanen Häusle, 410 m üNN
Hilsenhof, 420 m üNN
Bühlacker, 530 m üNN
Bästenbachblick, 685 m üNN
Sattelplatz, 743 m üNN
Ibacher Schliff, 688 m üNN
Rollwasen Parkplatz, 625 m üNN
Bollenbacher Schliff, 611 m üNN
Braunberg, 627 m üNN
Am Braunbergstüble, 620 m üNN
Tanzstrasse, 595 m üNN
Wendelinserg, 600 m üNN
Beim Urbanskreuz, 595 m üNN
Wieseneck, 525 m üNN
Unterm Wendelinsberg, 450 m üNN
Am Wendelsbächle, 450 m üNN
Bad Peterstal Eisenbahnbrücke 400 m üNN


Wegbeschreibung Peterstaler Schwarzwaldsteig

Optimal gewählt ist der Startpunkt am Genießerpfad-Portal an der Rench, nur wenige Meter entfernt vom Bahnhof in Bad Peterstal. Zum einen sind Parkplätze vorhanden, zum anderen ist es auch möglich bequem und ohne Stress mit der Bahn anzureisen.
Abenteuerlich beginnt der Peterstaler Schwarzwaldsteig, nachdem er über eine kurze Treppe direkt zum Ufer der Rench führt. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit wird vorausgesetzt, zumal der Steig über große Felsbrocken im Bachbett stromaufwärts leitet. So manch ein Stein wird vom rauschenden Wasser um- oder gar überspült, deshalb heißt es vorsichtig sein, denn leicht kann man an den nassen Felsen, die auch mal mit Algen benetzt sein können, ausrutschen. Hinweistafeln klären über die Gefahr auf. Ein tolles Erlebnis besonders an heißen Tagen.
Viel zu schnell endet diese aufregende Exursion am strömenden Wasser, wenn wir in Sichtweite der Kneippanlage auf den bequemen Uferweg (Sebastian-Kneipp-Weg) zurückkehren. Links gelangen wir nach wenigen Metern zur Bahnunterführung.
Der erste Aufstieg beginnt hier hinter der Bahnunterführung auf einer Treppe, die uns in den Schatten spendenden Wald bringt und wir die ersten Höhenmeter auf einen in Serpentinen angelegten Pfad hinter uns lassen. Der ringsum offene Pavillon lässt uns auf die Rench und Bad Peterstal zurückblicken und diese schöne Aussicht genießen.  

Kraftvoll setzen wir den ständigen Aufstieg durch den kühlen Wald fort, queren eine erste Wiese und bewundern den herrlichen Ausblick ins Tal. Beim Pavillon führt der Peterstaler Schwarzwaldsteig links auf dem oberen Weg hinauf in den lichten Nadelwald. Sobald sich der Wald hinter uns geschlossen hat, verleihen schroffe Felsen im Berghang dem Nadelwald einen besonderen Charakter. Immer weiter steigen wir im kommenden Fichtenwaldabschnitt in die Höhe. Ein Abzweig nach rechts unterbricht unsere Träumerei und auf dem breiten Waldpfad mit jungen Laubbäumen ereichen wir den Rand einer Wiese. Eine erste Himmelsliege lädt uns zu einem Sonnenbad und einer Aussicht ins Tal ein.

Langsam neigt sich der Wiesenpfad wieder dem Wald zu, entlang eines Weidezaunes mit grasenden Ziegen wandern wir nun abwärts zu einer kleinen Straße, die wir überqueren und beim Hilsenhof scharf links abbiegen. Durch herrliche Magerwiesen mit einer Vielfalt an Wiesenblumen bewältigen wir den steilen Aufstieg vorbei an der Birkenruh im Bästenbachtal hinauf zum Waldrand, der uns für die Mühe mit einem originellen Sandsteinrastplatz und einer Himmelsliege belohnt. Genussvoll schauen wir ins Tal und auf die gegenüberliegende Talseite mit Ziegen.
Nach unserer Pause überwinden wir den den ständigen Höhenunterschied wieder im schattigen Wald, passieren die J. Echle Holzfällerbank, ein plätscherndes Bächlein klingt wie Musik in unseren Ohren. Im finsteren Fichtenwald begegnen wir noch der Kräuterhexe bevor wir auf eine Lichtung hinaustreten und sich anschließend der Wald wieder hinter uns schließt.

Holderstanzenhof

So erreichen wir nach 4 km den Holdergrund. Am Holderstanzenhof sorgt ein sprudelnder Brunnen mit Peterstaler Mineralwasser für eine kostenlose Erfrischung. Die benötigen wir auch, denn nun steht uns noch der steile Anstieg zum Sattelplatz auf 743 m üNN bevor, der höchste Punkt des Peterstaler Schwarzwaldsteigs, bevor.
Hinter dem Holderstanzenhof weist uns ein geschnitzter Bär mit einer Laterne in der Tatze in den steilen urwüchsigen Pfad aufwärts. Durch düsteres Nadelgehölz, der Skulptur eines Försters und einem Bildstock wandern wir zum Bästenbachblick. Auf den letzten vierhundert Metern zum Sattelplatz lassen wir nochmals 59 Höhenmeter hinter uns liegen um dann eine wohl verdiente Pause auf dem großen Rastplatz mit offener Rasthütte einzulegen.

Panoramablick Renchtal

Keinesfalls sollten Sie sich den etwa 300 Meter entfernten Abstecher zum Panoramablick Renchtal entgehen lassen, der in etwa 6 Minuten erreichbar ist. Ein atemberaubendes Panorama eröffnet sich mit Blick zum Windrad Alexanderschanze, zur Hornisgrinde, Zuflucht, Schliffkopf, Maisacher Grat, Rheintal bis hin zu den Vogesen, dem Buchkopfturm Oppenau und noch mehr.....
Etwas links vom Sattelplatz biegen wir auf dem Peterstaler Schwarzwaldsteig auf einen mit Kiefern, Birken, Heidekraut und Waldheidelbeeren umsäumten schmalen Waldpfad ab. Wie gebannt fesselt uns der Anblick der leuchtend roten Felsen des Ibacher Schliffs nach der ersten Biegung.

Ibacher Schliff

Große Felsabbrüche, aus rotem Buntsandstein über Jahrtausende geformt und zu feinem Staub zermahlen.
Gigantisch, links die atemberaubende Natur aus rotem Fels und nordischem Pflanzenwuchs, rechts der steile Abhang mit Ausblicken auf die Schwarzwaldkuppen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wird da schon abverlangt. Doch viel zu rasch endet der 400 Meter lange Saumpfad und stößt in einer Kurve auf einen breiten Forstweg am Standort Ibacher Schliff 688 m üNN.

Berggasthaus Braunbergstüble

Im Schatten des Waldes setzen wir den angenehmen Abstieg der durch kurze Anstiege unterbrochen und auch mal die sich Richtung wechselt weiter zum Braunberg fort. Im Großen und Ganzen verlieren wirEjedoch stetig an Höhe und erreichen das Berggasthaus Braunbergstüble. Es liegt oberhalb des Renchtals zwischen Oppenau und Bad Peterstal-Griesbach, umgeben von Wald und Wiesen, auf 600 Höhenmetern mit atemberaubenden Aussichten.
Eine Einkehr lohnt sich hier, wir jedoch folgen dem Pfad links aus dem Wald hinaus auf die im Wind sich wiegenden Gräser und Blumen. Zu unseren Füßen liegt das Braunbergstüble, ein einzigartiges Panoramabild mit abwechslungsreichen Perspektiven breitet sich vor uns aus. Der Schwarzwaldsteig lotst um ein Gelände, am Wegrand eine Bank, ein aus Holz geschnitzter Wandersmann mit Akkordion. Zwar erklingen keine Töne daraus, doch das Zirpen der Grillen ist ein mit der dann noch einladenden Himmelsliege ein lohnender Ersatz
Es kommt keineswegs Langeweile auf, denn die folgende Passage durch den Wald zum Wendelinsberg ist abwechslungsreich genug. Gleich am ersten Kirschbaum wandern wir nach links über den Graspfad durch die Obstbaumwiese und erneut in den Wald.

Urbankreuz

Unweit vor dem prunkvollen Urbankreuz ergötzen wir uns am Anblick mehrerer geschnitzter Kunstwerke. Beim Eintreffen am Urbankreuz wandern wir gleich über eine Kirschbaumwiese abwärts obwohl uns hier noch einmal eine Himmelsliege zum Ausruhen einlädt. Besonders im Frühling während der Kirschbaumblüte ist dies eine wahre Pracht, zusammen mit dem Summen der fleißigen Bienen und Insekten, die Nektar sammeln und die Kirschblütenpollen von Blüte zu Blüte tragen, um diese zu befruchten und ein leises Summen die Luft durchschwingt.

Am Wieseneck beim unteren Waldrand wenden wir uns nach rechts und tauchen wieder erneut in den Hochwald ein, wo sich der Weg kurze Zeit später gabelt und die Wegweiser des Peterstaler Schwarzwaldsteigs nach links zeigen. Langsam dringen nun die Geräusche des alltäglichen Lebens des Renchtals immer lauter werdend an unsere Ohren. Der bislang breite Weg wird nun zunehmend steiler, an einer Sitzbank wechseln wir links in einen Serpentinenpfad,. Auf dem schleifenförmigen Pfad verlieren wir zunehmend an Höhe und gelangen schließlich einem Bach.

Dem Bachlauf folgend stoßen wir auf einen Forstweg, nahe einer Kneippanlage. Die kommende Weggabelung bringt uns weiter dem Ort entgegen. Beim ersten Haus, macht der Weg noch einmal eine Linkskehre in den Wald zurück, doch beim nächsten Wegweiser lassen wir endgültig den Wald hinter uns liegen. An der Eisenbahnbrücke stoßen wir auf die Straße und erreichen nach wenigen Metern links abwärts den schon sichtbaren nahen Bahnhof, dem Ende dieser Rundwanderung.

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