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Genießerpfad Himmelssteig für Höhenverliebte

Länge der Strecke: ca. 10,6 km
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Charakter: Waldwege, Naturpfade, wurzelige Fußpfade, Wiesenpfade
Dauer der Wanderung ohne Pausen:  ca. 4 Stunden
Start/Ziel: Wanderportal Himmelssteig Bad Peterstal

Anfahrt/Rückfahrt:
Mit dem Pkw von der A5 herkommend, Ausfahrt Appenweier auf der B28 über Oppenau nach Bad Peterstal. Bei der katholischen Kirche in der Ortsmitte nach rechts auf die Schwimmbadstraße abbiegen und bis zum Freibad nach dem Ortsausgang fahren. Hier befinden sich nur wenige Meter unterhalb vom Wanderportal Himmelssteig Parkplätze.
Von der Schwarzwaldhochstraße bzw. Freudenstadt herkommend an der Alexanderschanze in Richtung Bad Peterstal fahren und bei der katholischen Kirche in der Ortsmitte nach links auf die Schwimmbadstraße abbiegen.

Mit öffentliche Verkehrsmittel:
Von Offenburg bzw. Appenweier erreichen Sie Bad Peterstal-Griesbach mit der Ortenau-S Bahn
Von Baden-Baden mit Linie 245 bis zum Mummelsee, dann umsteigen in die Linie 12 oder den Freizeitbus F2 bis zur Alexanderschanze. Von dort weiter mit dem Freizeitbus "Über den Buckel"
Von Freudenstadt kommend mit dem Freizeitbus "Über den Buckel.
Der Freizeitbus "Über'n Buckel fährt vom 1. Mai bis 1. November an Samstagen, Sonn- und Feiertagen und verkehrt zwischen Freudenstadt und Bad Peterstal-Griesbach.
Vom Bahnhof Bad Peterstal in Richtung Ortsmitte laufen und auf die Schwimmbadstraße abbiegen. Bis zum Portal sind es ca. 1 km.

Wichtige Standorte am Himmelssteig
Wanderportal Himmelssteig für Höhenverliebte
Himmelsbank
Bistrich 660 m üNN
Paradiesfelsen
Holchen Wasserfall 872 m üNN
Himmelsfelsen
Palmspring

Kurzbeschreibung:
Bad Peterstal bietet mit dem Himmelssteig für Höhenverliebte den dritten Premiumwanderweg an. Zertifiziert wurde er im September 2016. Die offizielle Einweihungsfeier findet im Frühjahr 2017 statt.
Auf 10,6 km Länge lässt sich die Natur hautnah erleben. Die Rundwanderung beginnt und endet am Wanderportal Himmelssteig in Bad Peterstal. Für den ersten schönen Ausblick von einer langen Weißtannenbank ins obere Renchtal müssen 225 Höhenmeter überwunden werden. Die Hälfte der Strecke ist am Holchenwasserfall geschafft. Für den zweiten steilen Anstieg zum Himmelsfelsen mit Blick ins Tal müssen auf kurzem Stück 100 Höhenmeter bewältigt werden. Überwiegend naturbelassene Waldwege, Wiesenpfade und Fußpfade zeichnen den sehr gut beschilderten Wanderweg aus. Schattenspendende Laub- und Nadelwälder, so manch lauschiges Plätzchen mit herrlichen Ausblicken und das leise Plätschern der Bachläufe lassen den Wanderer zur Ruhe kommen.

Ausführliche Beschreibung:

Start am Wanderportal Himmelssteig

Auf einem breiten bemoosten Fußweg tauchen wir gleich zu Beginn der Genusswanderung in den schattenspendenden Mischwald ein. An besonders warmen Tagen ist das sehr erfreulich, zumal auf den ersten 3 Kilometern bis die Himmelsbank erreicht ist mehr als 200 Höhenmeter Anstieg bewältigt werden müssen.
In langgezogenen Serpentinen, Schritt für Schritt windet sich der Wanderweg empor. Nach 1,4 km öffnet sich der Wald und die erste Himmelsliege erwartet uns. Der Blick ins Tal und die Renchtalberge ist unverdeckt.
Ob Buchen,- Fichten-, Kastanien- oder Tannenbäume, der Wald zeigt sich auf der gesamten Rundwanderung abwechslungsreich und vielfältig. Naturbelassen schön, moosig, felsig, urwüchsig wurzelig oder vergrast, die Wege und Pfade lassen den Wanderer die Natur ganz nah erleben.
Zahlreiche Bänke am Wegrand säumen den Himmelssteig und immer wieder finden wir Himmelsliegen und entspannen. Nicht zu vergessen, der Wanderweg ist hervorragend ausgezeichnet, ein Falschlaufen ist fast unmöglich.
Dem aufmerksamen Wanderer wird auch nicht entgehen, dass ihm auf dem Genießerpfad Himmelsteig für Höhenverliebte immer wieder mal der Renchtalsteig auf der III. Etappe und der Landwirtschaftliche Lehrpfad begegnet.


Himmelsbank

Nach dem ausgedehnten Aufstieg zweigt der Forstweg auf einen Pfad rechts zu einer Wiese ab. 22,5 Meter lang ist sie, die Himmelsbank.  Peter Huber hat für die Himmelsbank eine Weißtanne gespendet. Weit blicken wir nach Westen auf die Berge und Täler des Renchtals
An einem Tiergehege entlang umgehen wir auf einem Wiesenpfad die nur wenigen Häuser am Überskopf. Eine Sitzgruppe und die nächste Himmelsliege oben am Waldrand laden an diesem sonnenverwöhnten Plätzchen zu einer Pause ein.
Stille umgibt uns hier, der Wind säuselt in den Haaren und nur das Zwitschern eines Vögleins durchdringt die Ruhe.
Auf einem naturbelassenen schmalen Wurzelpfad verläuft der Himmelssteig parallel zur Fahrstraße. Nach dem Überqueren. Den Himmel über uns, durch Wiesenwege fast immer am Waldrand entlang, durchwandern wir die Einsamkeit. Nur zwei einzelne Bergbauernhöfe am Ende des Tales bewirtschaften hier ihr Gut. Unser Weg säumt ein groß angelegtes Tiergehege mit einer Vielzahl von Rehen.

Paradiessteig

Beim Umrunden des Tals stoßen wir unweit des Paradieshofs auf den Paradiessteig. Der Paradiessteig ist ein 2 km langer ausgeschildeter Rundweg. Zahlreiche Aussichtsbänke locken die idyllische Ruhe zu genießen.

Paradiesfelsen

Wir wechseln die Talseite und auf einem schmalen Pfad durch Buchenwald wandern wir auf dem weichen Waldboden talabwärts. Der Paradiesfelsen ragt empor, verspricht einen wunderbaren Blick zur gegenüber liegenden Talseite von der wir gerade kommen. Ihn zu erklimmen natürlich auf eigene Gefahr, versteht sich. Daneben eine Sitzgruppe um noch ein Weilchen die Stille zu genießen.

Holchenbachwasserfall

Das leise plätschernde Gebirgsbächlein kündigt immer lauter werdend den in Talsohle rauschenden Holchenbachwasserfall an. Über zwei Kaskaden fällt er mitten im Wald 8 Meter herunter. Die Hälfte der Wanderung ist geschafft. Im Bach kühlen Erfrischungsgetränke die sich jeder gegen eine Spende nehmen kann.
Um jedoch das absolute Highlight des Himmelssteig zu genießen, bedarf es nochmals 100 Höhenmeter zu überwinden.

Himmelsfelsen

Ein schmaler Serpentinenpfad mit teils ausgesetztem Wegrand windet sich auf 500 Metern den steilen Berg hinauf. Und plötzlich erhebt über uns eine karge Felswand. Über uns posiert der Himmelsfelsen und lädt zum Vesper auf dem Rastplatz ein. Nicht zu vergessen die Himmelsliege, kommt zum Entspannen gerade zum richtigen Zeitpunkt. Unser Blick schweift umher und wir erkennen den Bauernhof auf der anderen Talseite von der wir gekommen sind.
Und weiter sucht sich ein urwüchsiger Pfad seinen Weg durch die Felsenlandschaft bergauf und mündet schließlich in einen Forstweg. Aber gleich zweigen wir rechts ab auf den nächsten Fußpfad, quer durch den Bergwald. Meter um Meter verlieren wir an Höhe.

Palmspring

Auf einer Himmelsliege unter einem geschützten Blätterdach oberhalb vom Palmspring lässt sich nochmals ein Päuschen einlegen. Palmspring war zu früheren Zeiten ein Höhengasthaus, heute dient es als Gruppenhaus. Es ist ein Selbstversorgerhaus für bis zu 100 Personen.
Palmspring lassen wir zu unserer Linken liegen und wandern zwischen Weidewiesen in den Wald hinein. Nochmals lassen wir unseren Blick über die Schwarzwaldhöhen gleiten bevor wir auf einem häufig von Farn umsäumten Waldpfad bergab wandern.
An einem Forstweg angekommen folgen wir dem Himmelssteig-Wegweiser auf Holzstufen zu einem naturbelassenen Waldpfad durch ein idyllischen Bergbachtal. Saftiggrüne Farne und Sträucher, mit Moos bedeckte Felsen und das leise plätschern eines Bergbachs begleiten uns. Der Wald lichtet sich, über einen Bergrücken und anschließend auf einem bemoosten Pfad zu einem Holzlagerplatz.
Nach Überqueren des Forstwegs beginnt ein naturbelassener wurzeliger Pfad. In sanften Schwingungen bergauf und bergab genießen wir den Duft des Nadelwaldes.

Blick ins Tal

Gemütlich geht die Wanderung auf dem Himmelssteig zu Ende. Auf Wald- und Wiesenwege am Freiersbachtal entlang erblicken wir bald die ersten Häuser des Ortes im Tal. Dicht beieinander liegen die Hänge des Schwarzwaldes. Eine letzte Himmelsbank mit Rastplatz und einem Getränkebrunnen gibt uns nochmals die Gelegenheit die Abendsonne ein Weilchen zu genießen.
Bad Peterstal liegt vor uns, das Freibad und der Parkplatz. Nur noch wenige Meter durch den Wald bergab zum Wanderportal des Himmelssteigs, und das Ziel und Ausgangspunkt der Rundwanderung ist erreicht.

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