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Genießerpfad Satteleisteig

Zertifiziert mit dem Qualitätssiegel Premiumwanderweg erfüllt der Genießerpfad Satteleisteig die dafür erforderlichen Kriterien. Gekennzeichnet ist er mit dem Wegzeichen „Schwarzwald Genießerpfade Satteleisteig“ Auf überwiegend weichen Waldpfaden und vielen Aussichtspunkten ins Tonbachtal und Baiersbronn leitet der Satteleisteig rund um den Rinkenberg. Die Einkehr in die Wanderhütte Sattelei lässt den Genießerpfad zu einem kulinarischen Highlight werden.

Start/Ziel: Standort Sommerseite beim Parkplatz Sommerseite 
Länge der Strecke: ca. 11,4 km
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Charakteristik: überwiegend Pfade, Natur- und Wanderwege, wenig Asphalt 
Sehenswertes: Rinkenkopfturm, Wanderhütte Sattelei
Einkehrmöglichkeiten: Wanderhütte Sattelei
Dauer der Wanderung: ca. 3,5 bis 4 Stunden Gehzeit
Aufstieg:  393 Höhenmeter
Abstieg:  393 Höhenmeter
Höchster Punkt: 837 m
Niederster Punkt: 606 m

Anfahrt mit dem PKW:
Von Freudenstadt oder vom Ruhestein herkommend beim Kreisel in Baiersbronn auf die Murgtalstraße Richtung Klosterreichenbach fahren und links in die Häslergasse abbiegen. Der Weg ist schmal und steil bis zum Sommerseitenweg. Hier links abbiegen und bis zum Parkplatz Sommerseite fahren.

Von Klosterreichenbach herkommend auf der Murgtalstraße fahren und ein Stück vor dem Kreisel nach rechts in die Häslergasse abbiegen. Steil bergauf bis zum Sommerseitenweg folgen, dann links zum Parkplatz Sommerseite fahren.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Vom Bahnhof Baiersbronn zu Fuß auf der Freudenstädter Straße bis zum Kreisel, dann auf der Murgtalstraße bis zur Häslergasse, dem Murgleiter Wegweiser folgend. Links einbiegen und steil bergauf bis zum Sommerseitenweg. Nach links bis zum Parkplatz Sommerseite.

Standorte:

Sommerseite 605 m üNN
Rechen 622 m üNN
Rinkenkopfwegle 618 m üNN
Häslen 622 m üNN
Am Waldacker 621 üNN
Heideweg 610 m üNN
Rinkenteichwegle 656 m üNN
Schnittwegle 690 m üNN
Schuhhanselebrunnen 723 m üNN ?
Braunbergle 755 m üNN ?
Petermännle 837 m üNN
Labronnerkopf 820 m üNN
Labronnerwegle 760 m üNN
Gartenbühlwegle 650 m üNN
Gartenbühl 645 m üNN
Satteleiwegle 687 m üNN
Wasserstube 714 m üNN
Sattelei 706 m üNN
Rinkenwall 698 m üNN
Rinkenturm 747 m üNN
Rinkenkopf 750 m üNN
Rinkenturmwegle 707 m üNN
Rauhfelsen 623 m üNN
Rechen 622 m üNN

Wegbeschreibung:

Der Satteleisteig beginnt am Standort Sommerseite. Am Standort Rechen begeben wir uns nach rechts in einen Naturpfad. Oftmals verläuft die Streckenführung parallel mit den Mehrtagesetappenwanderungen Seensteig, Murgleiter oder Murgtalwanderweg. Am Waldrand entlang offenbart sich auf dem Rinkenkopfwegle eine hervorragende Sicht auf Baiersbronn. Das Murgleiter-Portal bleibt rechter Hand liegen und unter uns erblicken wir den Ortsteil Tonbach, etwas weiter entfernt Klosterreichenbach.

Tonbach

Tonbach ist vor allem bekannt durch das Sterne Hotel und Restaurant Traube Tonbach und der zugehörigen Blockhütte am Waldrand.

Am Saumgastpfad wachsen verschiedene Baumarten, jedes Bäumchen eine Spende, der Wald schließt sich bald darauf hinter uns, das stimmungsvolle Plätschern eines Bergbaches dringt an unsere Ohren.

Die Wegführung leitet uns am Schnittwegle links auf einen schmalen Fußpfad. Wurzelig und steinig im ZickZack über eine Sutrmwurfläche bis zum Schuhhainbrunnen. In einer Linkkehre biegen wir auf den Schotterweg ab, um am Braunbergle auf dem unbefestigten Waldweg steil bergauf zu wandern. Der Einstig auf einen schmalen naturbelassenen Fußpfad leitet uns erneut aufwärts mitten durch eine Sturmwurffläche zum Petermännle auf der Tonbacher Winterseite.

Die Sage vom Petermännle

Die Sage vom Petermännle erzählt, dass er, der in diesem Waldgebiet zu Hause war, Wild für das Kloster in Reichenbach jagte. Die Mönchen sahen das gerne, aber das Volk fürchtete das Petermännle, machte es den Leuten doch das Leben schwer. Es wollte sein Revier für sich alleine beanspruchen und plante Streiche und allerlei Untaten für die Harzer und Beerensucher.

Auf einer Tafel ist folgendes zu lesen:

"Petermännle, lass mi gauh, lass mir meine Beerle stauh. Lass mir’s stauh ond nimm mir’s nit, do hoscht a paar, sei z’frieda mit!"

Die Kinder, die auf Beerensuche waren und am Petermännle-Stein vorbeikamen, legten eine Handvoll Beeren in die Steinmulde und machten sich dann auf den Heimweg.

Der Rastplatz beim Petermännle mit der Himmelsliege lässt uns das Wandervesper auspacken. Unser Blick fällt auf die Traube Tonbach unten im Tal sowie den Priorstein, den wir auf der gegenüberliegenden Talseite vage erkennen können.

Angenehm weich federt der mit Fichtennadeln und Zapfen bedeckte schmale Fußpfad unter unseren Füßen während wir in Richtung Labronnerkopf weiter wandern. Dunkel und kühl wirkt der Wald mit den bemoosten Buntsandsteinen und dicht bewachsenen Fichten.

Am Labronnerwegle gabelt sich der Pfad und wir folgen nun der gelben Raute, einem Saumpfad, umrahmt mit Heidelbeesträuchern und Moosen. Über das Gartenbühlwegle und Fuchsloch gelangen wir zum Satteleiwegle und der Wanderhütte Sattelei.

Wanderhütte Sattelei

Die Wanderhütte Sattelei ist das ganze Jahr über geöffnet, liegt zwischen Baiersbronn Tonbachtal und Mitteltal auf 706 m üNN und wird vom Hotel Bareiss bewirtschaftet. Auf die Bedürfnisse der Wanderer ausgerichtet, wird eine zünftige Vesperkarte mit schwäbischen Leckereien aus der Bareiss-Küche angeboten.

Abseits des Forstwegs entdecken wir eine ehemalige gepflegte Pflanzschule, die …stillgelegt wurde.

Am Rinkenwall führt der Satteleisteig bergwärts auf einen weichen unbefestigten Waldweg der sich zu einem schmalen mit Heidelbeeren und Fichten gesäumten Pfad verjüngt und am Rinkenturm endet.

Rinkenturm

Auf dem 760 m üNN hohen Rinkenkopf im oberen Murgtal bei Baiersbronn im Nordschwarzwald steht der Rinkenturm. Fantastisch ist die Aussicht vom Rinkenturm auf dem Rinkenkopf. Ganz Baiersbronn und die umliegenden Berghänge bieten ein einzigartiges Panorama.

Am Standort Rinkenkopf beginnt der etwa 1 km lange Abstieg auf Waldwegen und Fußpfaden zum Rinkenkopfwegle und Rauhfelsen. Kurze Zeit später ist der Ausgangspunkt des Genießerpfades Satteleisteig erreicht.

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