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Der Hornisgrinde-Aussichtsturm und der Bismarckturm              Google Maps

Die Hornisgrinde mit 1164 Meter ü. NN ist der höchste Berg im Nordschwarzwald. Der Bergrücken der Hornisgrinde erstreckt sich über eine Länge von rund zwei Kilometern mit einer etwaigen Ausrichtung in Nord-Süd.

Hornisgrinde-Aussichtsturm Der Hornisgrinde-Ausichtsturm

Am 30. Oktober 1910 fand die Einweihungsfeier des Hornisgrinde-Turmes statt. Die Grundsteinlegung des Hornisgrindeturmes wurde zuvor in aller Stille und Abgeschiedenheit vollzogen. Anlass für den Bau eines Aussichturmes auf der Hornisgrinde war, dass im Jahre 1900 vom damaligen Badischen Schwarzwaldverein der berühmte über 200 Kilometer lange Westweg von Pforzheim nach Basel fertiggestellt war. Der Westweg führt auch über den Gipfelrücken der Hornisgrinde. 

HornisgrindeturmWährend des 2. Weltkrieges wurde der Aussichtsturm im Schwarzwald von der deutschen Luftwaffe beschlagnahmt und in der Nachkriegszeit vom französischen Militär genutzt. Die Waldgenossenschaft Seebach hat den Hornisgrindeturm im Jahr 2000 vom Bund zurück erworben und der Gemeinde Seebach in Erbpacht übertragen. Die Wiedereröffnung des Turmes für die Allgemeinheit fand am 29. Mai 2005 statt. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat den Turm im Juni 2005 zum „Denkmal des Monats“ ernannt.

Die Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen des Hornisgrindeturmes fand am 2. August 2010 statt. Bereits 2003 wurde auf Anregung des Bezirksvorsitzenden Klaus Mohr durch die Mitglieder des Schwarzwaldvereins eine Bausteinaktion gestartet. Freunde und Liebhaber des Hornisgrindeturmes  konnten gegen einen Spendenbetrag Schindeln mit einem Bild des Honrisgrindeturmes erwerben. Mit dieser Aktion kamen  mehr als 50.000 EUR zusammen, die nur für die Sanierung  des Hornisgrindeturmes verwendet wurden. 

Geöffnet und zu Betreten ist der Hornisgindeturm nach Bezahlung eines Eintrittsgeldes, jedoch nur bei günstiger Witterung und guter Sicht. In den Ferienzeiten täglich, ansonsten an Samstagen und Sonntagen sowie Feiertagen. Öffnungszeiten vom 1. November bis 30. April 11 – 16 Uhr, vom 1. Mai bis 31. Oktober 10.30 – 17 Uhr.

Der Birmarckturm

Am höchsten Punkt des Hornisgrindeberges befand  sich bereits 1822 ein acht Meter hoher Signalpfeiler für die Landesvermessung.

Der Signalpfeiler bestand aus Sandsteinquadern und wurde 1871 mit festem Mauerwerk versehen. Das Bauwerk
SWR-Sendeturm Hornisgrindewurde Bismarckturm genannt, nach dem damals politischen Architekten des Kaiserreiches. Wilhelm Nauwerck war Vorsitzender der Acherner Sektion des Schwarzwaldvereins und befasste sich mit dem Projekt eines Aussichtsturms. So wie Philipp Bussemer als einer der „Väter des Westweges“ galt, so war Nauwerck alsbald „Vater des Hornisgrindeturms“ der 1892 in einen Aussichtsturm umgewandelt wurde. Während der militärischen Nutzung war dieser Turm, der Bismarksturm, nicht zugänglich. Eine Sanierung des Bismarkturms fand im Jahr 2000 statt und wurde durch eine äußere aus Stahl gebaute Wendeltreppe wieder zugänglich gemacht.

Auf der Plattform des Turmes befinden sich vier Panoramatafeln, die dem Besucher die bei guter Wetterlage zu sehenden Berge und Täler erklären. Der Bismarckturm ist jederzeit frei zugänglich. Es wird kein Eintritt erhoben.

Bei günstiger Wetterlage hat man vom Turm eine Rundumsicht über sämtliche Berge des Nordschwarzwalds, bis in die Vogesen und sogar Tele des Pfälzer Waldes und der Schwäbischen Alb. Bei guter Fernsicht ist es möglich im Süden einige Alpengipfel zu erkennen.

Der SWR-Sendeturm

Am Ende der Gipfelplattform im Norden ist ein Sendeturm der Deutschen Telekom AG gebaut, welcher u.a. mit einer Relaisstation für Amateurfunk-Fernsehen ausgestattet ist. Der Turm strahlte bis 2005 aud das Programm des Deutschlandfunks aus, danach wurde der Sender jedoch zu dem höheren und deshalb weiter reichenden SWR-Turm verlagert.

Tourismus

Über den Bergrücken führt der berühmte Westweg. Die Schwarzwaldhochstraße verläuft entlang des West- und Südabhangs der Hornisgrinde. Am unterhalb liegenden Mummelsee befindet sich ein großer Parkplatz von welchem ein Lehrpfad mit Schautafeln, aufgestellt vom Nationalparkzentrum Ruhestein, über die Ebene des Hornisgrindehochmoors mit einem Holzbohlenweg durchquert.
Wanderer, Spaziergänger, Ausflügler von Nah und Fern kommen zu diesem beliebten Ausflugsziel am Mummelsee und der Hornisgrinde.

Hier finden Sie mehr Informationen zu der Hornisgrinde, dem höchsten Berg im Nordschwarzwald

Informationen zum Urheberecht

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