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WESTWEG – Etappe 5WESTWEG – Etappe 5 - Alexanderschanze – Auf der Hark

Kurzbeschreibung:
Die als leicht eher einzustufende Etappe mit 16,9 km verläuft überwiegend auf bequemen Forstwegen ohne nennenswerten Steigungen und ist nur auf einem Teilstück ab der Lettstädter Höhe bis zur See Ebene beim Glaswaldsee und der Littweger Höhe (bei der Haaghütte) und der Hark auf naturbelassenen Waldpfaden zu erwandern. Durch einsamen Wald mit wenigen Aussichtspunkten erstreckt sich die Wanderstrecke ohne Einkehrmöglichkeit bis zum Harkhof. Ein Schmankerl für jeden, der Glaswaldsee, eines der Blauen Augen im Nordschwarzwald.

Ausgangspunkt/Ziel: Alexanderschanze (Kreuzung B500/B28)/Harkhof (Auf der Hark)

Streckenverlauf: vorwiegend auf bequemen Forst-Waldwegen, teilweise naturbelassene Pfade

Anfahrt: vom Bahnhof Baden-Baden mit dem Bus 245 zum Mummelsee, dort umsteigen in Buslinie 12 (Montag - Freitag), Freizeit Buslinie F2 (Samstag, Sonn- und Feiertag)

Die wichtigsten Standorte:
- Alexanderschanze
- Vogtmaiers Kanzel
- Hildahütte
- Lettstädter Höhe
- Seeblick Glaswaldsee
- Kastelstein
- Juliusbrunnen
- Freiersberg Brunnen und Westweg Portal
- Haaghütte
- Harkhof

Einkehrmöglichkeit:  erst auf dem Harkhof

Übernachtung:

Mögliche Abstecher: Glaswaldsee, Klagstein

Dreifürstenstein AlexanderschanzeEtappe 5 des Westwegs beginnt an der Alexanderschanze

Vor dem Dreifürstenstein mündet ein Pfad, wurzelig und steinig, leicht abschüssig in den Wald hinein. Schon nach wenigen Metern gelangen wir an eine Abzweigung, nach links geht es hier zum Westwegportal am Kniebis.

Westwegporal am Kniebis

Das Portal am Kniebis ist unserer Meinung nach absolut deplaziert, vielleicht wollte hier jemand der Schwarzwaldgemeinde etwas gutes tun, wer als Wanderer von der Alexanderschanze kommt läuft Gefahr die 1,8 Kilometer zum Portal und zurück zu laufen. Das ist absolut unnötig, zumindest für die Wanderer die nicht in Kniebis übernachten möchten.

Westweg-PortalDarum aufgepasst, an der Gabelung die wenige hundert Meter nach Westweg Etappenstart kommt, NICHT links zum Westweg-Portal sondern der Westweg Raute entsprechend geradeaus weiter folgen. Das Bild zeigt die entsprechende Stelle, die Schilder sind mit einem roten Kreis markiert.
Also vorbei am Wolfsursprung (945 m üNN) zum Schanzenweg zur nächsten Gabelung und rechts in den Heuplatzweg einbiegen. Wir erreichen den Parkplatz beim großen Windrad an der B28 mit Tischen und Bänken, und biegen in den Neuer Höhenweg ein.

Entlang des Höhenweges gibt es einige Aussichtspunkte  in das Renchtal, die das Orkantief Lothar geschaffen hat. Wir erreichen  bald darauf nach einem leichten Anstieg auf bequemem Forstweg die Vogtmaiers Kanzel, den Startplatz für Gleitschirmflieger.

Vogtmaiers KanzelVogtmaiers Kanzel

Die Vogtmaiers Kanzel (Fluggelände Griesbach) ist Startplatz für Gleitschirme und Hängegleiter des Drachen- und Gleitschirmverein Baiersbronn e.V., der Landeplatz über 300 Meter unterhalb bei der Landewiese "Wilde Rench". Zwei Sitzbänke laden mit aussichtsreichen Blicken in die umliegenden Täler und Berge ein, es gibt auf der gesamten Westweg Etappe im Nordschwarzwald nur wenige Stellen die mit eines solchen Aussicht ins Tal aufwarten können. Mit etwas Glück kann man den Start eines Gleitschirme Flieger beobachten.

Weiter geht es auf der Hochebene durch Fichtenwald, in der Ferne können wir den Habererturm erkennen.

Wir gelangen schließlich zum Graseck, 900 üNN. Die Beschilderung zeigt uns, dass wir hier die Möglichkeit hätten, mit einem Abstecher über die Teufelskanzel auf einem alpinen Steig zur Lettstädter Höhe zu gelangen.

Der Westweg zweigt jedoch an dieser Gabelung nach links ab und an der kurz darauf auftauchenden Wegspinne nehmen wir die erste Abzweigung rechts und erreichen nach wenigen Minuten die Hildahütte,

Hildahütte WestwegHildahütte

Die Hildahütte ist eine offene Schutzhütte mit Tisch und Bänken im Inneren, einer Feuerstelle und Bank auf dem Vorplatz. Ruhig, idyllisch abgelegen, erweckt Hütte und Wiese den Eindruck guter Pflege, die kurz gemähte Grasfläche um die Hildahütte herum, lädt zu einer Übernachtung im Zelt unter Sternenhimmel ein.

Auf einem mit Heiden und Farnen gesäumten Fußpfad, der durchaus breiter und steiniger wird, geht der Westweg geradeaus weiter durch den hier gekennzeichneten Bannwald und Naturschutzgebiet.

Am Schnepfenmoos, überqueren wir einen Forstweg bewegen uns über die Freifläche in den Fichtenwald hinein bis hin zur Lettstädter Höhe Stein 77.

Lettstädter HöheLettstädter Höhe

Auf einer größeren Gabelung an die nach dem Bergipfel benannte Lettstädter Höhe, eine gleichnamige offene Hütte mit Bänken und Tisch und einer Feuerstelle. Im Inneren der Lettstädter Hütte sind umlaufende Bänke, bei unserem letzten Besuch hat hier ein Wanderer sein Zelt zum Übernachten aufgeschlagen.

Wir biegen nach links ab und wandern über einen durchaus grobsteinigen leicht abfallenden Pfad. An der nächsten Kreuzung müssen wir nach links und kurz darauf nach rechts auf den Weg ab und erreichen 400 m weiter den Standort Seeblick.

Seeblick GlaswaldseeSeeblick Glaswaldsee

Am Glaswald-Seeblick auf der Seeebene sind Bänke und Tische angebracht, die zu einer Rast einladen und einen herrlichen Ausblick auf den Glaswaldsee bescheren. Wer hier Lust hat kann noch den Abstecher von 1,4 km zum Ufer des Glaswaldsees machen, lohnt sich auf jeden Fall. Seit 1960 ist der Karsee mit seiner Umgebung als Naturschutzgebiet Glaswaldsee ausgewiesen. Obwohl es eigentlich nicht gestattet ist im Glaswaldsee zu baden, nutzen viele Wanderer oder Mountainbiker die Gelegenheit sich hier im Sommer zu erfrischen.

Wir wandern über den Seekopf oberhalb der Karwand des Glaswaldsees entlang auf wurzeligem und steinigen Pfad, stoßen bald auf einen Waldweg, halten uns links und erreichen die Seeebene an der großen Kreuzung, an der mehrere Wege zusammenführen. Wir wenden uns nach rechts und wählen an der Gabelung abermals rechts. Steil bergab bringt uns der Stegerlesweg auf breitem Forstweg an Bänken und Abzweigen zum Klagstein vorbei.

KlagsteinKastelstein

Der Kastelstein liegt zwischen 200 und 400 Meter vom Westweg entfernt. Der Kastelstein, ein flächenhaftes Naturdenkmal ist eine Felsformation aus Sandsteinmonolithen, eine Wanderung auf den Klagstein lohnt sich, denn neben diesem eindrucksvollen Felsen gibt es eine grandiose Panorama-Sicht auf die Bergkronen der näheren und weiteren Umgebung und sollte eigentlich nicht auslassen werden. Der Stein besitzt eine Bronzetafel mit der Inschrift " Zum Andenken an die erstmalige hohe Anwesenheit Ihrer Königlichen Hoheiten, des Grossherzogs Friedrich und der Grossherzogin Luise im September 1858".

Juliusbrunnen

Weiter geht es bergab, wir kommen am 1912 errichteten Juliusbrunnen vorbei, aus dem natürliches Quellwasser fließt. Das Wasser des Juliusbrunnen wird jedoch nicht nach der Trinkwasserverordnung untersucht, so dürfen wir Ihnen leider keine eindeutige Empfehlung zur Wasserentnahme abgeben.

Freiersberg Brunnen und Westweg Portal

Freiersberg Brunnen und Westweg PortalSo wandern wir weiter und steuern den Freiersberg 747 üNN an. Auch hier finden wir einen Brunnen mit natürlichem Quellwasser, welches jedoch auch nicht untersucht wird, vor. Bänke Tische, eine Hütte, mancher Wochenendes mit Bewirtung, und das Freiersberger Tor (Westweg) finden wir auf diesem großen Platz vor.

Wir überqueren die Autofahrstraße, wandern weiter und auf dem Hundskopfsträssle immer geradeaus auf leicht ansteigendem Weg bis wir in etwa 2,5 km die Littweger Höhe mit der hier errichteten Haaghütte erreichen.

 Haaghütte

An der mit Bänken und Tischen umgebenen Haaghütte befindet sich auch eine Feuerstelle. Die Hütte selbst war bei unserer Westwegwanderung unverschlossen. Im Innenraum befinden sich Bank und Tisch, An der Wand sind im Etagenbettformat vier Liegplätze. Ein Ofen befindet sich ebenfalls in der Hütte. Der Eingang der Haaghütte ist überdacht, eine Bank und ein Tisch befinden sich unter der Überdachung.

Wir überqueren die Kreuzung und wandern kurz darauf links in einen Pfad hinein, der uns abwärts leitet, auf einen Forstweg und wieder nach rechts in einen Pfad steil bergauf abzweigt. Am Ende des Pfades stoßen wir wieder auf den Forstweg bei dem wir zuvor in den Pfad hineingebogen sind.

Angenehm, fast eben mit einer geringfügigen Steigung wandern wir weiter, nach einer großen Rechtskurve zeigt uns ein Schild, dass wir uns auf dem Herbensattelweg befinden.

Harkhof WestwegHarkhof

Bald darauf fällt der Weg langsam ab und geht in einen unbefestigten Weg über und wir folgen immer der Westwegraute. Beim Standort Jägerbrünnele gelangen wir wieder auf einen Forstweg und kommen nach 1 km auf der Hark an. Bänke laden zu einer Rast bzw. der Harkhof zu einem Vesper ein. Der Harkhof ist sogleich Endpunkt dieser 5. Etappe des Westwegs, wohl dem der einen Schlafplatz im Gasthof Hark gebucht hat oder ein Zelt zum Übernachten mit dabei hat. Für Tages-Etappler ist dieser Endpunkt etwas ungeschickt, da es keine Möglichkeit gibt mit öffentlichem Verkehrsmittel zum nächsten Bahnhof zu kommen, dieser etwa 4 km Fußweg entfernt in Oberharmersbach ist. Es empfiehlt sich so evtl. zum 6,5 km entfernten Brandenkopf weiterzuwandern, jedoch sollte auch dort im Vorfeld die Übernachtung gebucht werden.

Etappenende ist beim Harkhof

Weiter gehts, wenn sie jetzt mehr Bilder der Westweg Etappe 5 sehen möchten. Alle Etappen des Westweg ansehen!


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