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Maisacher Turmsteig – Qualitätsweg
Das Renchtal ist um einen Qualitätswanderweg reicher. Am 25. Mai 2017 wurde der Rundwanderweg Maisacher Turmsteig im Rahmen einer offiziellen Eröffnungsfeier für die Wanderer freigegeben. Der Deutsche Wanderverband hat den Maisacher Turmsteig im Sommer 2017 mit dem Qualitätssiegel „Traumtour“ ausgezeichnet.
Auf schmalen, naturbelassenen Pfaden verläuft die Route teilweise steil bergauf über den Maisacher Grat zum 2015 eröffneten Buchkopfturm. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wird dem Wanderer beim überqueren des Maisacher Grat abverlangt, sind doch einige Stellen mit alpinem Charakter dabei, bei denen auch festes Schuhwerk von Nöten ist. Der Buchkopfturm öffnet die Sicht auf Oppenau, die umliegenden Schwarzwaldhöhenzüge, in die Rheinebene bis hin zu den Vogesen. Der höchste Punkt ist erreicht, jetzt geht es entspannt abwärts. Am Weg liegt auch die bekannte Renchtalhütte, die zu einer Einkehr einlädt. Vorbei am Pavillon steigt der Wanderer ins Tal hinab zum Ausgangspunkt an der Maisacher Ortsverwaltung.
Start/Ziel: Ortsverwaltung (Schule) Maisach
KoordinatenStart/Ziel: 48.472380 N 8.201050 E
Schwierigkeitsgrad: sehr anspruchsvoll, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
Länge / Dauer: 14,1 km, 5 Stunden Gehzeit ohne Pausen
Charakteristik: Naturpfad, Waldwege, alpine Pfade
Aufstieg: 656 m
Abstieg: 656 m
Höchster Punkt: 910 m
Niederster Punkt: 340 m ?
Sehenswertes: Buchkopfturm
Einkehrmöglichkeiten: Renchtalhütte
Anfahrt/Rückfahrt:
Mit öffentlichen Verkehrsmittel: von Offenburg mit der Ortenau S-Bahn zum Bahnhof Oppenau, oder Buslinie 7137 vom Offenburger zentralen Busbahnhof. Von Oppenau zu Fuß nach Maisach
Mit Pkw: von der A5 kommend, Ausfahrt Appenweier in Richtung Appenweier – Oberkirch – Oppenau, dann Richtung Zuflucht bis Abzweig in Richtung Maisach
An Weggabelungen sind Schilder des Maisacher Turmsteigs angebracht, im Übrigen ist der gelben Raute zu folgen.
Standorte:
- Maisach Schule 352 m
- Maisach 350 m
- Unterm Grat 446 m
- Maisacher Grat 530 m (mit Aussichtspunkt)
- Rankeck 567 m
- Filderhard 600 m
- Wernest 635 m
- Landeplatz 640 m
- Buchkopfturm 910 m
- Brandkopf 858 m
- Geisenhark 756 m
- Am Bildstückle 695 m
- Martinshof 659 m
- Breitenberg 652 m
- Breitenberg Bildstöckle 650 m
- Pavillon 602 m
- Wilfeneck 490 m
- Maisach Schule 352 m
Wegbeschreibung Maisacher Turmsteig
Eine anstrengende Wanderung steht uns bevor. An der Schule und Ortsverwaltung Maisach, die am Ortsrand liegt beginnt die Rundwanderung Maisacher Turmsteig. Auf dem Maisachtalweg entlang dem plätschernden Bach überqueren wir am Standort Maisach die Fahrstraße um der Beschilderung in Richtung Maisacher Grat zu folgen. Der unbefestigte Feldweg steigt gleich zu Beginn an.
Nach wenigen Metern zweigt ein breiter Waldpfad ab, der sich jedoch zusehends in einen schmalen Fußpfad verjüngt. Wir gewinnen stetig an Höhe und nähern uns dem Felsgrat, auf dessen Rücken wir uns zum ersten Aussichtspunkt fortbewegen. Eine herrliche Aussicht ins Maisachtal öffnet sich uns. Auf unwegsamem urwüchsigen, beinahe alpinem Fußpfad über den Maisacher Grat erreichen wir nun bald den Standort Rankeck.
Rechts auf dem Forstweg, dann der gelben Raute und dem Wegweiser „Schnapsbrunnen folgend“ wandern wir quer durch den Buchenwald auf erkennbarem Waldfußpfad zum Waldrand. Der Fußpfad mündet in einen unbefestisgen Feldweg, entlang oberhalb des Maisachtals, wo sich auch der Schnapsbrunnen befindet. Auf der gegenüberliegenden Talseite ragt bereits der Buchkopfturm in die Höhe.
Ein Stück noch des Weges, dann beginnt ein knackig steiler Anstieg quer durch den bewaldeten Berg, der nach etwa 400 Metern auf einem Forstweg endet. Unser erstes verdientes Vesper nehmen wir am überachten Restplatz am Standort Filderhard zu uns.
Etwas entspannter geht es nun weiter zum Wernest, nahe am Landeplatz der Oppenauer Gleitschirmflieger vorbei. Am Standort Landeplatz zweigt der Maisacher Turmsteig nach links in einen Pfad ab. Nochmals schweißtreibend steil bergauf neben einem plätschernden Gebirgslauf, auf schmalem urwüchsigem Fußpfad der einen alpinen Charakter annimmt lassen wir Meter um Meter hinter uns. Mehrmals einen Waldweg überquerend, vorbei am Igelsbrunnen, erklimmen wir letztendlich die restlichen Meter durch Felsgestein zum höchsten Punkt unserer Rundwanderung Maisacher Turmsteig am Buchkopfturm.
Er gehört zu den neueren Aussichtstürmen im Schwarzwald, die Eröffnungsfeier des Buchkopfturm fand im Mai 2015 statt. Der aus verzinktem Stahl und Holz gebaute 28 Meter hohe Buchkopfturm steht im Stadtwald von Oppenau in der Nähe derr Zuflucht im Nordschwarzwald.
Nach 8 km beinahe nur ansteigendem Wanderweg haben wir uns die Pause redlich verdient. Und heute an der Eröffnung des Maisacher Turmsteigs, gibt es hier oben auch eine Bewirtung. Wie schön ….
Nachdem wir uns gestärkt haben, setzen wir unsere Wanderung auf dem Qualitätswanderweg fort.
Bergab geht es nun auf Forst- und Waldwegen auf der Route des Renchtalsteig Etappe IV über den Brandkopf und Brandstaße zur Renchtalhütte. Wir entdecken, dass auch der Wiesensteig hier vorbeiführt.
In der Renchtalhütte erhält man original Schwarzwälder Spezialitäten. Von der Panoramaterrasse der Renchtalhhütte bietet sich eine hervorragende Aussicht ins Tal zu den gegenüberliegenden Schwarzwaldhöhen.
Wir wandern rechts an der Renchtalhütte vorbei in einen Waldweg mit schattenspendenden Nadelbäumen. Der Waldweg verjüngt sich rasch zu einem schmalen Fußpfad und in einem Wiesental endet. Auf dem Teersträßchen am Bildstöckle und Martinshof vorbei, erhalten wir nchmals die Gelegenheit zur Einkehr im Gasthaus zum Breitenberg. Am Standort Bildstöckle zeigt das Wegzeichen des Maisacher Turmsteig nach rechts in den Wald. Auf ansteigendem Waldweg, nochmals zeigt sich in der Ferne der Buchkopfturm, folgen wir der gelben Raute.
Auf unbefestigten Waldpfaden wandern wir durch Laub- und Nadelwald bald am Pavillon vorbei. Am Waldrand können wir bereits ins Maisachtal blicken. Über Wilfeneck steigen wir hinab, in der Villa Sorglos, einer überdachten Sitzgruppe sowie einer Wohlfühlliege macht sich ein herrlicher Blick ins Tal auf.
Nochmals durchqueren wir ein kurzes Waldstück, um dann zwischen Wald- und Wiesenrand, auf der gegenüberliegenden Seite erblicken wir den Maisacher Grat, rasch die ersten Häuser von Maisach erreichen. Bei der Maisacher Schule im Josef-Schneider-Weg ist das Ziel der Rundwanderung erreicht.
Informationen zum Urheberecht
Die in diesem Artikel eingestellten Bilder dürfen unverändert und unter Angabe der Quelle kopiert und zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung in allen Medien weiterverarbeitet werden.
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Genießerpfad – Premiumwanderweg - Karlsruher Grat
Ausgezeichnet mit dem Wandersiegel für Premiumwege vom Deutschen Wanderinstitut bietet der Genießerpfad Karlsruher Grat aussichtsreiche und abwechslungsreiche Wege. Ein besonderes alpines Wandererlebnis ist das Begehen des Klettersteigs. Doch Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gutes Schuhwerk sind hier unbedingt erforderlich.
Beim Kurpark in Ottenhöfen beginnt der Genießerpfad im Schwarzwald, führt über den Hildahain und auf naturbelassenem Pfad durch den Wald über den Eichkopf und auf Serpentinen-Pfad abwärts zum Einstieg in die Edelfrauengrab-Wasserfälle. Im Gottschlägtal führt der Wanderpfad vorbei am Edelfrauengrab, bergwärts entlang dem Gottschlägbach zum Romntischen Brückle. Schließlich im oberen Gottschlägtal beim Getränkebrunnen zweigt ein steil ansteigender Pfad in Richtung Herrenschrofen und Karlsruher Grat ab. Man gelangt entweder über den Klettersteig oder auf einem Umgehungsweg zum Bosensteiner Eck.
Entlang saftiger Bergwiesen und einem Rotwild-Gehege wird der Brennte Schrofen mit Schutzhütte erreicht. Auf dem Grenzweg steil bergab über das Kleineck mit Aussicht auf Seebach und der Hornisgrinde naht am Hotel Sternen beim Ortseingang Hagenbruck nach kurzer Zeit das Ende der Premiumwanderung.
Start/Ziel: Kurpark in Ottenhöfen/Kurpark Ottenhöfen
KoordinatenStart/Ziel: 48.567261 N 8.151817 E
Schwierigkeitsgrad: sehr anspruchsvoll
Länge / Dauer: 12,2 km
Charakteristik: Wanderwege, Fußpfade, Naturpfade, Trittsicherheit, gutes Schuhwerk, Schwindelfreiheit erforderlich
Aufstieg: 654 m
Abstieg: 650 m
Höchster Punkt: 822 m
Niederster Punkt: 297 m
Sehenswertes: Edelfrauengrab, Gottschlägwasserfälle, Romantisches Brückle, Felsenkanzel Herrrenschrofen, Karlsruher Grat, Brennte Schrofen
Einkehrmöglichkeiten:
Hotel Sternen, Gasthaus Bosenstein
Anfahrt/Rückfahrt:
Mit öffentliche Verkehrsmittel: Mit der Bahn nach Ottenhöfen
Mit Pkw: von der A5 kommend Ausfahrt Achern nach Ottenhöfen
Alternative Einstiegsmöglichkeit am Bosensteiner Eck:
Mit dem PKW Abzweig Ruhestein Richtung Allerheiligen Wasserfälle zum Bosensteiner Eck
Standorte entlang des Wanderweges:
- Kath. Kirche 309 m
- Ottenhöfen Hildahain 311 m
- Kath. Kirche 311 m
- Ottenhöfen Mariengrotte 338 m
- Am Erchkopf 450 m
- Holderbrünnele 482 m
- Edelfrauengrab 394 m
- Gottschlägtal 492 m
- Am Karlsruher Grat 655 m
- Dreierschrofen 628 m
- Bosensteiner Eck 823 m
- Am Brennte Schrofen 783 m
- Am Grenzweg 670 m
- Anfang Grenzweg 512 m
- Kleineck 500 m
- Ottenhöfen Hagenbruck 333 m
- Hildahain 311 m
Startpunkt des Genießerpfads Karlsruher Grat ist am Kurpark, unweit vom Bahnhof in Ottenhöfen. Ebenfalls beginnen hier die Rundwanderwege Mühlenweg, Felsenweg und der Landwirtschaftliche Erlebnispfad LEPO. Die Brücke über die Acher in der Allerheiligenstraße überquerend zur Katholischen Kirche mündet der Genießerpfad in die Albert-Köhler-Straße ein.
Richtungsweisend zum Hildahain auf einem Fußpfad bergwärts an der Mariengrotte vorbei zu einer Aussichtungsplattform mit Blick auf den Kurort Ottenhöfen und zur Hornisgrinde und weiter zum Denkmal zur Erinnerung der Toten des Weltkrieges 1939-45 bei der Achertal-Klinik. Die Wohnstraße folgend mündet diese am Ende in einen Pfad, der sich in Serpentinen durch den Wald empor schlängelt zu einer Lichtung am Hübschberg. Der Wald gibt hier den Blick über Ottenhöfen und zur Hornisgrinde frei.
Am Eichkopf trifft der Genießerpfad auf einen Waldlehrpfad. Der schmale Fußpfad windet sich über den Eichkopf abwärts zur Eichkopfhütte.
Ein wagemutiges unerschrockenes Mäuschen mitten auf dem Weg zieht bei unserer heutigen Wanderung die Aufmerksamkeit auf uns.
Weiter führt der Wanderweg über die Blöchereckstraße zum Holderbrünnele. Auf schmalem naturbelassenen Serptentinenpfad bergab ist der Einstieg in die Edelfrauengrab-Wasserfälle nicht mehr weit.
Schon nach wenigen Metern sind die unteren Wasserfälle mit dem Edelfrauengrab, einer natürlichen Auskolkungshöhle, erreicht.
Die Edelfrauengrab-Wasserfälle liegen im Naturschutzgebiet Gottschlägtal – Karlsruher Grat. Über mehrere Stufen hinweg haben Sie eine Fallhöhe von 45 Metern. Der Wanderweg Genießerpfad Karlsruher Grat erstreckt sich auf 1,4 km durch die Wasserfälle und überwindet etwa 180 Höhenmeter. Der Name hat seinen Ursprung aufgrund einer Sage, die sich um das Edelfrauengrab dreht. Direkt beim Edelfrauengrab, eine Auskolkungs-Höhle, kann die Sage nachgelesen werden.
Über Treppen und Brücken überwindet der Gottschlägbach mit mehreren bis zu acht Meter hohen Wasserfällen auf kurzer Strecke einen Höhenunterschied von über 100 Metern. Am Bach entlang führt der Weg bis zum „Romantischen Brückle“. Danach weiter sich das Tal und nach etwa 2 km erreicht man den Getränkkebrunnen im oberen Gottschlägtal.
Nun zweigt ein ständig ansteigender Pfad nach links in Richtung Herrenschrofen/Karlsruer Grat ab.
Eine herrliche Aussicht, den die Felsenkanzel Herrenschrofen auf den tiefen Taleinschnitt des Gottschlägtals, freigibt.
Nur noch ein paar Schritte bis der Klettersteig am Karlsruher Grat erreicht ist.
Naturschutzgebiet Gottschlägtal – Karlsruher Grat
Der Karlsruher Grat liegt im Naturschutzgebiet Gottschlägtal-Karlsruher Grat auf etwa 750 m ü.NN . Der Felsgrat ist etwa 400 Meter lang, über ihn führt eine alpine Route, der einzige Klettersteig im Nordschwarzwald.
Über den Klettersteig zum Bosensteiner Eck
Oder den Umgehungsweg über den Dreierschrofen zum Bosensteiner Eck
Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gutes Schuhwerk werden vorausgesetzt den Klettersteig begehen zu können. Es ist jedoch zu beachten, dass vor allem bei Nässe und im Winter die Felsen gefährlich rutschig sein können. Mit Ausrüstung zu klettern ist nur am Eichhaldenfirst erlaubt.
Am Bosensteiner Eck verläuft auch die Wegführung des Schwarzwälder Genießerpfads Bosensteiner Almpfad. Am Rotwildgehege und entlang sartiger Almwiesen führt die Wanderung zum Brennte Schrofen. Eine Schutzhütte lädt hier zur Rast und zum Verweilen ein. Vom Aussichtsfelsen Brennte Schrofen erhält man einen gigantischen Ausblick auf den Ort Ottenhöfen und die vielen Seitentäler.
Brennte Schrofen
Der Brennte Schrofen liegt auf 805 m ü.NN. Der Name rührt daher, dass der Felsen, wenn er von der Abendsonne angestrahlt wird rot leuchtet, sozusagen „brennt“
Steil bergab folgt der Wanderer dem Grenzweg zum Kleineck mit Ausblick nach Seebach und zur Hornisgrinde. Ein kurzes Stück auf der Straße, dann ist ein kleines Waldstück zu durchqueren. Dem Wanderweg immer bergab folgend erreicht der Genießerpfad den Ortseingang Hagenbruck beim „Hotel Sternen“.
Evangelische Kirche Ottenhöfen
Erbaut im Stil einer norwegischen Stabskirche wurde die evangelische Kirche in Ottenhöfen im Jahr 1936 eingeweiht.
Jedes Jahr wurde Ottenhöfen von vielen Kurgästen besucht was auschlaggebend für den Bau der Kirche am Theresienweg im „Geißdorf“ war.
Nachdem die Edelfrauengrabstraße und Brücke des Gottschlägbachs überquert ist, führt der Wanderweg auf dem Theresienweg an der Hammerschiede und der evangelischen Kirche zurück zum Kurpark beim Bahnhof.
Informationen zum Urheberecht
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Der Schwarzwald: Ein Reiseziel wie für Wohnmobilfans gemacht
Der Schwarzwald – einer der bekanntesten und traditionsreichsten Flecken Deutschlands. Und das ideale Reiseziel im Sommerurlaub für alle, die ihre Heimat mit dem Wohnmobil erkunden wollen.
Denn dafür ist das größte und höchste zusammenhängende Mittelgebirge des Landes wie gemacht. Wir verraten, welche Sehenswürdigkeiten man sich nicht entgehen lassen darf, welche Städte einen Besuch wert sind und vor allen Dingen, auf welchen Campingplätzen es sich richtig schön entspannen lässt.
Ohne Check geht es nicht auf die Straße
Denn vor der Reise steht erst einmal der Wohnmobil-Check an und das bedeutet:
- Ölstand kontrollieren
- Beleuchtung überprüfen
- Reifendruck testen
- Trinkwassertank auffüllen
- Abwasserbehälter entleeren
- Gegenstände im Innenraum sicher verstauen
- Türen verschließen
- Campingstühle und Vorzelt einpacken
Zudem sollten Eigentümer ihr Fahrzeug zum Start der Saison immer auf Verschleißerscheinungen überprüfen. Bei größeren Schäden muss rechtzeitig Ersatz aus dem Online-Campingfachhandel her, damit die Sicherheit während der Fahrt gewährleistet ist.
Bad Dürrheim: Beim Sport oder im Wasser einfach relaxen
Ist alles gut verstaut, kann es losgehen und zwar im Kurort Bad Dürrheim. Gelegen im südlichen Schwarzwald nicht unweit der der Schwäbischen Alb, blickt die 13.000-Einwohner-Stadt auf eine bewegte Geschichte zurück. Anfang des 19 Jahrhunderts wurde bei Bohrungen ein großes Salzlager entdeckt. Bis in die 1960er Jahre prägte schließlich die Soleförderung das Stadtbild. Die alte Saline ist heute für Besichtigungen geöffnet.
Wer Erholung sucht, ist im Solemar Bad Dürrheim richtig. In diesem Wellness- und Gesundheitszentrum können Besucher in über elf Schwimmbecken, diversen Heilbädern und Saunen sowie in einer Salzgrotte die Seele baumeln lassen. Sportfreunde powern sich beim Bouldern, Tennis oder Bogenschießen im Bad Dürrheimer Sportpark aus. Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnmobilcamper bietet der örtliche Campingplatz. Er ist ganzjährig geöffnet und verfügt über 300 Stellplätze. Ein echtes Highlight: Der platzeigene Badesee, der besonders im Sommer für Abkühlung sorgt.
Ein Exportschlager aus dem Schwarzwald
Neben der Schwarzwälder Kirschtorte ist die Region noch für einen zweiten Exportschlager bekannt: die Kuckucksuhr. Das weltweit größte Exemplar steht in der Nähe von Triberg im Uhrenpark Eble. Riesige Holzzahnräder sorgen dafür, dass pünktlich zur vollen Stunde das Vögelchen aus dem Haus schaut. Nicht verpassen dürfen Camper die Triberger Wasserfälle in der Nähe des örtlichen Naturerlebnisparks. Mit einer Fallhöhe von 163 Metern sind sie die höchsten Wasserfälle Deutschlands. Der Eintritt kostet pro Person drei Euro und die lohnen sich beim Anblick dieses einzigartigen Naturschauspiels allemal. Im Gepäck dürfen die Wanderschuhe aber nicht fehlen. Gut ausgebaute Wanderwege rund um das Areal laden zu einer ausgiebigen Tour ein.
Mit dem Wohnmobil kommt man auf dem Campingplatz in Unterkirnach unter. Und hier lohnt sich eine Frühbuchung, denn es gibt insgesamt nur 16 Stellplätze. Ruhig gelegen entschädigt der Rundumservice vor Ort: Freier Hallenbadeintritt, kostenlose Bustickets sowie eine kostenfreie Wasserversorgung.
Der Titisee: Auf den Spuren der Schwarzwaldklinik
Ohne ein bestimmtes Reiseziel ist jedoch kein Schwarzwaldurlaub komplett: der Titisee. Wohnmobilfreunde haben dort unter anderem die Auswahl zwischen den Campingplätzen Weiherhof, Sandbank oder Bühlhof. Wer in der Hauptsaison verreist, muss sich aufgrund der großen Nachfrage jedoch rechtzeitig um eine Reservierung kümmern. Mit Fahrrädern im Gepäck lassen sich der See und die dazugehörige Natur gemütlich erkunden. So gelangt auch schnurstracks nach Titisee-Neustadt. Die kleine Stadt überzeugt neben regionalen Souvenirs vor allem kulinarisch: In den Restaurants und Gaststätten steht natürlich die Schwarzwälder Kirschtorte auf der Karte. Wer ein bisschen Zeit mitbringt, kann im nahegelegenen Glottertal die berühmte Schwarzwaldklinik (aus den Außenaufnahmen) der ZDF- Kultsendung besuchen. Mit diesen Reisetipps wird der Wohnmobilausflug in den Schwarzwald garantiert unvergesslich.
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Rundwanderung zum Buhlbachsee
Standorte
Parkplatz Lotharpfad 927 m
Buhlbacher Läger 885 m
Hahnenmisse 863 m
Spaltbächle 768 m
Buhlbachsee 789 m
Hahnenmisse 863 m
Buhlbacher Läger 885 m
Parkplatz Lotharpfad 927 m
Wegbeschreibung
Was für ein herrlicher Frühlingstag schon Anfang April 2018. Bei 19° Celsius und Sonnenschein starten wir am Lotharpfad im Nationalpark Schwarzwald an der Schwarzwaldhochstraße zu unserer kleinen Sonntagswanderung.
Nach überqueren der Schwarzwaldhochstraße folgen wir einem Waldweg abwärts. Das Wegzeichen des Seensteig ist unser Wegweiser. Auf dieser Waldfläche ist der Wald immer noch sehr licht, die Folgen des Orkantiefs Lothar am 2. Weihnachtsfeiertag 1999.
An der Gabelung links und einige Meter nach dem Standort rechts, kurz darauf entspringt eine kleine Quelle, der Ursprung des Spaltbächle, dessen Bachlauf wir jetzt folgen.
Der Lärm der Schwarzwaldhochstraße verflüchtigt sich, Stille umgibt uns, nur das leise Plätschern und das Singen der Vögel dringt zu unseren Ohren.
Mitten im Nationalpark Schwarzwald liegt der idyllische Buhlbachsee, ein Überbleibsel aus der letzten Eiszeit.
An diesem warmen Frühlingstag ist es für die Amphibien wieder Zeit der Paarung. Auf den letzten 300 Metern werden es immer mehr, die sich auf den Weg zum Laichgrund am Buhlbachsee machen, um ihren Laich abzulegen.
Grasfroschwanderung
Frösche und Kröten fallen wenn der Winter naht in die Winterstarre. Wenn es dann im Frühling wärmer wird und das Thermometer nachts nicht mehr weniger als 5 Grad Celsius anzeigt erwachen sie aus ihrer Winterstarre. Dies passiert meist so ab dem 20. März. Die Tiere machen sich dann auf den Weg, zu dem Gewässer, in dem sie sich von einer Kaulquappe in einen Frosch oder Kröte verwandelt haben und dann aufgewachsen sind. An diesem Laichgrund möchten Sie ihre Eier ablegen. Leider ist die Krötenwanderung für die Amphibien gefährlich. Häufig müssen sie Straßen überqueren, damit sie zu ihrem Laichgrund kommen und werden dabei überfahren.
Hier am Buhlbachsee im Nationalpark Schwarzwald, ist es zwar nicht so gefährlich, jedoch können Sie Grasfrösche auf ihrem Weg zum Laichgewässer auch von Mountainbikern und Fahrradfahrern überfahren werden. Deshalb ein Appell an alle Zweiradfahrer, seid vorsichtig, es wäre schade, wenn die Tiere auf Ihrer Reise sterben müssten.
Einige Stockenden kreisen über dem See, landen und tummeln sich im Wasser.
Buhlbachsee im Nationalpark Schwarzwald
Der Buhlbachsee liegt still im Nationalpark Schwarzwald, in der Kerbe eines tiefen Karsessels auf der Gemarkung Baiersbronn östlich des Schliffkopf-Höhenzugs. Ein Relikt der letzten Eiszeit im Schwarzwald entstanden, verlandet er vom Ufer her immer mehr. Auf der mitten im See schwimmende Verlandungsinsel wachsen Moorbirken, was dem See eine besondere Note verleiht, liegt er durch inmitten umberührter Natur.
Nach einer erholsamen Pause umrunden wir auf dem Forstweg den Buhlbachsee. Ein Wintersturm hat eine Linde quer über den Forstweg geworfen. Nach Auskunft eines Mitarbeiters des Nationalparkzentrums wird der Baum nicht beseitigt. Laut erarbeiteten Wegekonzept für den Nationalpark wird der Forstweg, der die Karwand teilt, zurückgebaut und der Natur überlassen.
Der Buhlbachsee erstrahlt im Glanz des Sonnenlichts und versetzt die Umgebung in eine besondere Stimmung.
Dem Verlauf des Wegs folgend, an der Gabelung sich links orientierend, wandern wir nun stets aufwärts. Alsbald erreichen wir den Bachlauf des Spaltbächle, erinnern uns, dass wir am Hinweg hier gelaufen sind. Wir setzen unsere Wanderung fort und gelangen nach geraumer Zeit zum Ausgangspunkt unserer Rundwanderung am Lotharpfad.
Informationen zum Urheberecht
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Westweg Etappe 11 – Feldberger Hof – Wiedener Eck
Hier sehen Sie Infos aller Westweg Etappen!
Direkt am Fuße des Seebucks beginnt der Aufstieg zum Feldberggipfel. Alleine schon das Tor zum Höchsten beim Haus der Natur zu durchschreiten, bereitet ein Wohlgefühl und lässt erahnen, was zu erwarten ist. Unendliche Weite auf dem kahlen Rücken des Feldbergmassivs und eine herrliche Aussicht lassen nicht nur den Westwegwanderer ins schwärmen kommen. Der Abstieg vom König im Mittelgebirge erfolgt über die St. Wilhelmer Hütte und den Stübenwasen. Bei der Passhöhe des Notschreis öffnet sich das Naturschutzgebiet Langenbachtal in dem seltene Tier- und Pflanzenarten beheimatet sind. Mit einem einzigartig Schwarzwaldpanorama nähert sich der Westwegwanderer seinem Ziel beim Wiedener Eck oberhalb des Münstertals.
Start: Haus der Natur, Feldberg im Schwarzwald, Tor zum Höchsten
Ziel: Wiedener Eck
Länge der Strecke: ca. 22,5 km
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer Charakteristik: Forstwege, Waldwege, Naturpfade
Sehenswertes:
Einkehrmöglichkeiten: Raimartihof (Variante über Feldsee)
Dauer der Wanderung: ca. 7,5 Stunden Gehzeit
Anfahrt: Anreise mit dem PKW zum Wiedener Eck, dann mit dem Bus zum Feldberger Hof
Rückfahrt: am Ziel mit dem PKW nach Hause
Standorte:
Westwegvariante bis zum Grüblesattel:
Haus der Natur 1300 m
Franz-Klarmeyer-Weg 1368 m
Hoerzogenhornblick 1370 m
Bismarck-Denkmal 1441 m
Grüblesattel 1410 m - (Westwegvariante trifft hier auf die eigentliche Westweg-Route)
Feldberggipfel 1490 m
Oberhalb Todtnauer Hütte 1450 m
St. Wilhelmer Hütte 1380 m
St. Wilhelmer Hüttenweg 1337 m
Stübenwasen 1386 m
Gasthaus Stübenwasen 1270 m
Langenmoos 1235 m
Neustütz 1233 m
Spänplatz 1150 m
Notschrei 1210 m
Beim Notschrei 1125 m
Trubelsmattkopf 1210 m
Münsterweg 1218 m
Glashofwald 1200 m
Auf den Böden 1200 m
Wiedener Eck 1035 m
Ausführliche Wegbeschreibung:
Am Feldberger Hof angekommen, wenden wir uns dem Franz-Klarmeyer Weg in Richtung Haus der Natur zu.
Wir durchschreiten das Tor zum Höchsten, dem Feldberggipfel. Auf dem Teersträßchen stetig aufwärts wandern, in einen breiten Wanderweg übergehend an der Abzweigung nach links und erreichen nach 1 km den Standort Franz-Klarmeyer-Weg 1368 m üNN bzw. Herzogenhornblick 1370 m üNN.
Wir biegen nach rechts in einen schmalen naturbelassenen Pfad ab und kommen nach 500 Meter beim Bismarckdenkmal 1441 m üNN an. Nur wenige Meter daneben steht der Feldbergturm.
Das Haus der Natur beherbergt neben der Geschäftsstelle des Naturparks Südschwarzwald auch das Naturschutzzentrum Südschwarzwald. Diese bieten gemeinsame Veranstaltungsprogramme.
Aus unterschiedlichen Themenbereichen werden für Besucher unterschiedlicher Altersgruppen, Führungen, Naturerlebnistage, Vorträge und Seminare angeboten
Das dem ersten Reichskanzler des Deutschen Reiches gewidmete Denkmal auf dem Seebuck wurde am 4. Dezember 1896 eingeweiht, es ist das erste Bismarckdenkmal Badens, dem sollten noch eine Reihe weiterer Denkmäler folgen. Infolge starker Erosionsschäden, hervorgerufen durch seine exponierte Lage auf dem Feldberg musste das Bismarckdenkmal auf dem Seebuck 1956 nach dessen Einsturz wieder aufgebaut werden. Mittlerweile gehört das Denkmal zu den Wahrzeichen des Feldbergs.
Feldbergturm
Der Feldbergturm war bis 2001 im Eigentum des Südwestrundunks, im April 2003 ging das Besitzrecht auf die Gemeinde Feldberg über. Seit 2003 dient er als Aussichtsturm. Seit dem Jahr 2013 befindet sich im höchst gelegenen Aussichtsturm im Schwarzwald ein Schinkenmuseum. In den Sommermonaten ist es möglich im höchstgelegenen Trauzimmer Baden-Württembergs zu heiraten.
Den Feldbergturm erreicht man nicht mit dem Auto, erreichbar ist er mit der Feldbergbahn oder ab Haus der Natur zu Fuß in ca. 40 Minuten Gehzeit.
Der Feldsee, er wird auch Feldbergsee genannt, liegt unterhalb des Seebuck am Fuße des Feldbergs auf 1110 m. ü. M. Ein Rundweg um den See zeigt interessierten Wanderern alle Seiten des als dunkles Auge bezeichneten Karsees.
Der Feldsee ist ein klassischer Karsee und Relikt der vergangenen Eiszeiten. Jahrtausende mit Gesteinsverwitterung durch Frostsprengung sind für die Entstehung der Karwände und der dadurch erfolgten Bildung des Sees verantwortlich.
Von der Plattform auf dem Seebuck beim Bismarcksturm kann man direkt in die Tiefe auf das dunkle Auge schauen. Der Feldsee liegt direkt unter den steilen Hängen des Feldbergs.
Das Bismarkdenkmal, eine mächtige Steinpyramide, auf dem Seebuck von allen Seiten betrachten und natürlich den Zauber des Feldsee und der entfernten Gebirgszüge genießen und wer Lust hat, kann den Feldbergturm besteigen. Weiter ins Naturschutzgebiet Feldberg auf breitem Wanderweg über die ausgedehnte Gebirgskuppe des Feldbergs zum Grüblesattel 1419 m üNN wandern. Hier trifft unsere Westwegvarianter mit der direkten Westwegführung zusammen.
Nach 1,2 km wandern auf dem breiten Schotterweg kreuzen wir bergwärts das Fahrsträßchen zum Feldberggipfel, beim Standort A. n. Feldberggipfel 1490 m üNN, geradeaus, am Funkturm zu unserer linken Seite vorbei, vor der oberen Wetterstation nach rechts zum Gipfelplateau des Feldbergs.
Nachdem wir jetzt den höchsten Punkt des Feldbergs erreicht haben, gehen wir zum Standort Feldberggipfel zurück, um auf dem Westweg abwärts zur Oberhalb Todtnauer Hütte 1450 m üNN. Wir biegen rechts ab und erreichen auf etwas holprigen Weg mit Stufen nach 400 m die St. Wilhelmer Hütte 1380 m üNN mit Einkehrmöglichkeit. Von der St. Wilhelmer Hütte aus links in Richtung Stübenwasen, gelangen nach etwa 500 m zum St. Wilhelmer Hüttenweg, 1337 üNN. An der Gabelung rechts auf den Forstweg 2 km in sanften Wellen über den Bergrücken auf den fast unscheinbaren Gipfel des Stübenwasen in 1386 m üNN.
Stübenwasen
Auf dem Gipfel des Stübenwasen befindet sich die größte Baumliege der Welt und das Stübenwasenkreuz. Kahl, mit Borstgras, Heidelbeeren und Heidekraut bewachsen, fällt der Bergrücken im Süden nach Todtnauberg ab. Er ist der höchste Punkt zwischen Feldberg und Schauinsland. Der lange ausgedehnte Bergrücken des Stübenwasens ist zugleich der Kamm zwischen dem St. Wilhelmer Tal im Norden und dem Wiesental im Süden.
Der Bergrücken des Stübenwasen neigt sich nun abwärts und nach 1,3 km ist das Gasthaus Stübenwasen 1270 m üNN erreicht.
Wir überqueren den Fahrweg um auf einem unbefestigten Weg zwischen Wald und einer Lichtung abwärts zu wandern. Nach 300 Metern bieten wir links ein und gleich wieder nach rechts auf einen breiten Forstweg der uns zum Standort Langenmoos 1235 m üNN führt. Wir halten uns an den Weg nach halb rechts und wandern dann 700 Meter gerade aus durch Mischwald zum Neustütz 1233 m üNN. Auf dem breiten durch den Wald abwärts führenden Fußpfad stoßen wir nach 600 Meter wandern auf einen Forstweg. Wir biegen nach links ab und nach weiteren 700 Meter erreichen wir die Sparkassen-Arena, auf der Lichtung beim Biathlon-Leistungszentrum. Wir bieten direkt nach dem Austreten aus dem Wald nach links ab. Am Spönplatz 1150 m üNN . Wir wandern nun auf dem Höhenweg auf der breiten Schotterstraße abwärts bis wir beim Waldhotel am Notschreipass (Notschrei 1210 m ü NN) ankommen.
Der Notschrei
Die Passhöhe Notschrei im Südschwarzwald liegt zwischen dem Dreisamtal und oberen Wiesental. Er verbindet die im Tal liegenden Orte Oberried und Todtnau über die Landesstraße 126 miteinander. Touristisch ist der Notschrei im Sommer Ausgangspunkt mehrerer Wanderungen. Der Notschrei ist bekannt für seine Langlaufloipen Richtung Schauinsland, Wiedener Eck, Stübenwasen und dem Feldberg. Es gibt mehrere Skilifte und Hotels in der Nähe der Passhöhe.
Am Notschrei befindet sich das Nordic-Center mit angeschlossener Gaststätte in Selbstbedienung. Das Waldhotel am Notschrei lädt ebenfalls zur Einkehr ein, Übernachtungsmöglichkeit wird angeboten, selbstverständlich mit Vorbuchung.
An der Passhöhe nach der Bushaltestelle mit der Linie 7215 überqueren wir die Fahrstraße und biegen nach links in den Forstweg zum Standort Beim Notschrei 1125 m üNN ein. An der Gabelung biegen wir links in das Naturschutzgebiet Langenbachtal ein.
Naturschutzgebiet Langenbach – Trubelsbach
Zwischen dem Notschrei und Trubelsmattkopf entspringen zwei Naturbergbäche, die sich beim Campingplatz Muggenbrunn vereinen. In den beiden Tälern haben seltene Tier und Pflanzenarten, eine Heimat gefunden. Das Wachstum des Alpen-Milchlattich, Arnika und das schmalblättrige Wollgras zählen zu den Besonderheiten dieses Gebietes. Aus diesem Grund wurden das Langenbach – und Trubelsbachtal als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Am Oberlauf der beiden Bäche haben sich Moore entwickelt in denen Pflanzenarten vorkommen, die Insekten fangen oder welche die mit den Nährstoffen aus dem Regenwasser auskommen. Heute kann man immer noch erkennen, dass vor wenigen Jahrzehnten in den Mooren Torf gestochen wurde. Die einzigartige Flora und Fauna lässt sogar Orchideen wachsen. … s. foto Schild
Entlang dem leise vor sich hin plätschernden Langenbach mit den im Tal wachsenden Flachmooren und Wollgras sowie den so herrlich blühenden Blumen, hier ist auch eine Orchideenart beheimatet. Nach einem steilen Wegstück auf dem Langenbachweg umrunden wir auf einem breiten Waldpfad den Trubelsmattkopf. Fast eben verläuft nun der naturbelassene mit Wurzeln durchzogene breite Waldpfad. An der Gabelung zeigt und die Westweg-Markierung in den Pfad nach rechts. Durch Mischwald wandernd erreichen wir auf leicht abwärts führendem Wanderweg den Standort Glashofwald.
Geradeaus gehen wir weiter kommen am Unterstand, einer offenen Hütte vorbei. Bei „Auf den Böden“ 1200 m üNN auf dem unbefestigten Waldweg leicht bergab zu unserer Rechten große Weidefläche mit kleinen Baumgruppen. Beim Austritt aus der bewaldeten Fläche begeben wir uns links auf den schmalen Fußpfad und wandern hinterm Zaun am Waldrand entlang dem Naturschutzgebiet der Wiedener Weidberge. Der schmale Fußpfad zwischen den Weidezäunen bringt uns zur neuen Linienführung des Westwegs, an unserer rechten Seite lassen wir einen Bauernhof inmitten der Bergwiesen liegen. Friedlich weiden die Rinder im Schatten unter altem Baumbestand, in der Ferne grüßt der Belchengipfel bereits zu uns herüber.
Der urwüchsige Pfad leitet uns durch ein kurzes Waldstück, abwärts zu einem Forstweg auf die ursprüngliche Westweg-Route. Wir biegen nach links auf den Forstweg, zwischen Waldrand und Weidefläche und durchwandern nochmals zwei kleine Waldstücke, bis wir beim Berghotel Wiedener Eck nach etwa 1 km ankommen.
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