Der Dreifürstenstein auf der Hornisgrinde
Der Dreifürstenstein liegt in einem kleinen Waldstück am südöstlichen Rand des Hochplateaus der Hornisgrinde. Wer den am Rande des Nationalpark Schwarzwald gelegenen höchsten Bergrücken im Nordschwarzwald besucht, der sollte auch beim Dreifürstenstein vorbeischauen. Der schattige Platz dort ist für uns im Sommer bei hochsommerlicher Hitze ein willkommener Ruhepunkt.
Der Dreifürstenstein auf der Hornisgrinde, es gibt die Dreifürstensteine sogar noch älter an anderer Stelle, z.B bei der Alexanderschanze. Jener ist allerdings nicht so spektakulär. Der Dreifürstenstein auf der Hornisgrinde besteht aus einer großen Felsenplatte aus Bundsandstein, die von mehreren kleinen Felsenplatten umgeben ist.
Verwendet wurde die an dieser Stelle vorgefundene Felsenplatte im Jahr 1722 zur Markierung der endgültigen Grenzen zwischen den damaligen Herrschaftsgebieten der Markgrafschaften Baden, dem Herzogtum Württemberg und dem Fürstbistum Straßburg. Des weiteren markiert der Dreifürstenstein den höchsten Punkt Württembergs mit 1154 müNN.
Die Markierungen auf dem Dreifürstenstein
Vor der Bestimmung der Grenzen kam es oft zu Streit in Hoheits- und Rechtsfragen zwischen den Ländern, so wurde von Forst und Zivilbeamten der beteiligten Länder die auf der Hornisgrinde vorgefundene Bundsandsteingruppe zur gemeinsamen Land- und Forststelle erhoben. Dazu wurde die größte der Felsplatten mit den Hoheitszeichen der Länder versehen. Im Jahr 1837 kam eine weitere offizielle Inschrift "Hohenheim 1837 " dazu, sie stammt von Studenten der Universität Hohenheim die in diesem Jahr die endgültige Waldvermessung durchgeführt haben.
Eine Informationstafel neben dem Dreifürstenstein zeigt uns die Inschriften auf dem Felsen zu deuten.
Wilde Markierungen auf dem Dreifürstenstein
Im Laufe der Jahrhunderte wurden die historischen und originalen Beschriftungen durch viele weitere Inschriften beschädigt und erweitert. Diese Beschädigungen sind natürlich, vor allem im Bereich der offiziellen Schrift störend, die originale Schrift wurde auch schon mehrmals saniert. Jedoch geben diese "wilden Inschriften" durchaus auch interessante Einblicke in die Besucher der Felsengruppe in den vergangenen Jahrhunderten.
Die heutigen Grenzen beim Dreifürstenstein
Heute stellt der Punkt die Gemarkungsgrenze zwischen den badischen Gemeinden Sasbach und Seebach sowie der württembergischen Gemeinde Baiersbronn dar.
Wie den Dreifürstenstein erreichen
Der Dreifürstenstein befindet sich auf dem Wegverlauf des Westweges, am besten den Holzbohlenweg in Richtung der bewaldeten Fläche auf dem Hochplateaus der Hornisgrinde folgen.......Auch die Seensteig Etappe 4, die vom Mummelsee nach Schönmünzach führt am Dreifürstenstein vorbei.
AugenBlick-Runde Sasbachwalden-Hörchenberg
11 Augenblick-Runden zählt der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, unterschiedlich lang und schwierig
Kurzbeschreibung Naturpark-Augenblick Sasbachwalden-Hörchenberg:
Die Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord AugenBlick-Runde auf den Hörchenberg in Sasbachwalden bietet einige Highlights. Vom Kurhaus in Sasbachwalden startend führt die Rundwanderung zur Gaishöllschlucht mit den Gaishöllwasserfällen. Auf mehreren Treppen und Brücken werden so einige Höhenmeter überwunden, um dann schließlich auf dem Hörchenberg mit dem Naturpark-AugenBlick belohnt zu werden. Anschließend geht es am Rande von Weinbergen abwärts, vorbei an den Plätzen „Schlafen im Weinfass“ und der Straubenhöf-Mühle zum Ortskern und Startpunkt der AugenBlick-Runde beim Kurhaus Sasbachwalden.
Start/Ziel:
Kurhaus Sasbachwalden KoordinatenStart: N 48° 41.956 E008° 35.498
Koordinaten für den Augenblick: N 48° 41.952 E008° 35.235
Länge / Dauer: 5 km, ca. 2 Std. Gehzeit
Charakteristik: Pfade, Waldwege, Asphaltweg
Sehenswertes: Gaishöll Wasserfälle, Schlafen im Weinfass, bei klarer Sicht vom Augenblick zum Straßburger Münster
Einkehrmöglichkeiten: Gastronomie Sasbachwalden
Anfahrt/Rückfahrt:
Mit öffentliche Verkehrsmittel: Planung mit reiseauskunft.bahn.de
Mit Pkw: zum Parkplatz beim Kurhaus oder Erlebnisbades Sasbachwalden
Standorte:
Kurhaus
Hohacker
Dr. Wagner-Kliniken 270 m
Hundeberg 330 m
Gaishölle unten 350 m
Gaishölle Mitte 435 m
Gaishölle oben 493 m
Hörchenberg 476 m
Augenblick mit Sicht zum Straßburger Münster
Sasbachwalden Minigolf 275 m
Ausführliche Wegbeschreibung AugenBlick-Runde Sasbachwalden-Hörchenberg
Vom Ausgangspunkt der Naturpark AugenBlick-Runde beim Kurhaus in Sasbachwalden führt uns der Weg zunächst in Richtung Hohacker, den Dr. Wagner-Kliniken und Hundeberg. Wir erreichen den unteren Einstieg der Gaishölle. Der Genießerpfad Alde Gott Panoramarunde Sasbachwalden wird nun einige Zeit unser Wegbegleiter sein. Auch werden ein Heilklima-Wanderweg und der Friedens-Pilgerweg von Sasbachwalden, die Wanderroute mit der AugenBlick-Runde teilen.
Gaishölle
Durch die Schlucht der Gaishölle stürzt der Brandbach hinunter. Auf dem Talgrund lagen riesengroße Felsen und Findlinge, die im Laufe der Jahrhunderte durch das große Wassergefälle freigespült wurden und eine wildromantische Waldschlucht mit einer Vielzahl von Wasserfällen entstehen ließ. Die sich hier vor etwa 315 Millionen Jahren gebildeten Granitgesteine bestehen aus Feldspat, Quarz und Biotit.
Früher war es nicht möglich durch dieses Tal normal zu gehen. Um durch die Schlucht zu gelangen, musste man „geißen“, sich wie eine Geiß (Ziege) kletternd fortbewegen. Der Name „Hölle“ ist ein Name, wie man früher eine enge, wilde, mit vielen Steinen und Felsen bestücke Landschaft nannte.
Der erste Wanderweg durch diese wildromantische Schlucht Gaishölle wurde im Jahr 1880 angelegt. Im Jahr 1882 wurde ein Verschönerungsverein gegründet, der für die Unterhaltung und Pflege dieses Wanderweges zuständig war, der heutige Heimat- und Verkehrsverein Sasbachwalden.
Die Weglänge durch die Gaishölle beträgt etwa 800 m. Auf 13 Brücken wird die Seite der Schlucht am Brandbach immer wieder gewechselt und auf 225 felsigen Steinstufen wird ein Höhenunterschied von 154 m überwunden.
Ein Einstieg in die Gaishölle-Schlucht ist sowohl an der Murbergstraße als auch an der L86 Hohenrode möglich.
So wechseln wir auf urwüchsigen Pfaden, felsigen Stufen und 13 Brücken die Seiten in der engen Schlucht der Gaishölle-Wasserfälle und überwinden auf einer Länge von 800 Metern einen Höhenunterschied von 154 Metern.
Vom oberen Einstieg in die Gaishölle-Schlucht ist es zum Naturpark AugenBlick Hörchenberg nicht mehr weit. Entlang der Landesstraße wandern wir am links liegenden Spinnerhof vorbei.
Aussichtspunkt AugenBlick-Runde
Am angelegten Aussichtspunkt mit dem markanten Naturpark-Auge angelegten Tisch und der Sitzbank hatten wir Glück und konnten sogar das Straßburger Münster erblicken.
Eine herrliche Aussicht in über das vor uns liegende Sasbachwalden, die Rheinebene bis zu den Vogesen war bei dieser Wetterlage ein einzigartiger Genuss.
Nach Durchqueren eines kurzen Waldstücks wandern wir am Rand der Weinberge zum Schnapsbrunnen, denn hier ist auch die Wegstrecke der Rundwanderung Schnapsbrunnenweg. Gleich daneben wird ein Schlafen im Weinfass angeboten.
Schlafen im Weinfass
Hier hat man die Möglichkeit bei vorheriger Buchung im Weinfass zu schlafen. Einzigartig, für das Frühstück hat man eine supertolle Aussicht und eine himmlische Ruhe. Wäre das vielleicht ein Idyll für frisch verliebte Paare? Morgens aufwachen, die Aussicht und Ruhe genießen, Frühstücken und vielleicht noch mehr …
Straubenhöf-Mühle
Weiter geht’s zur Straubenhöf Mühle. Pause gefällig? Vespertische und Bänke laden zu einer Brotzeit ein. Der Hofbauer Andreas Straub baute die Straubenhöf Mühle im Jahr 1789. Davor stand hier eine baufällig gewordene Mahl- und Sägemühle. Die Straubenhöf-Mühle wurde als Getreidemühle bis 1938 betrieben.
Aufgrund des oberschlächtigen Wasserrads wird das in fachwerkbauweise errichtete Mühlengebäude vom Gewicht des Wassers aus dem Sasbach angetrieben. Die Mühle wurde 1983/84 teilweise saniert und 2000/01 komplett renoviert und ist seither wieder funktionsfähig. Die Straubenhöf-Mühle steht unter Denkmalschutz und ist seit 1988 im Besitz der Gemeinde Sasbachwalden.
Entlang des Sasbachs wandern wir abwärts an Wald- und Wiesenrand in den Ort Sasbachwalden. Beim Minigolfplatz wenden wir uns in Richtung Schwimmbad und erreichen nach wenigen Metern das Ziel der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord AugenBlick-Runde.
Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5
Den Wegweisern folgend wandert man zunächst vom Tiergarten an der Fremersbergstraße hinab ins Michelbachtal zu den Waldseen. Die Waldseestraße am unteren Waldsee überquerend, wird auf einem schmalen aufsteigenden Wanderpfad am Fuße des Katzenstein im Stadtwald Baden-Baden die beeindruckende Felsformation des Pulverstein erreicht.
Weiter ansteigend zum Droschkenweg und über den Bergrücken hinab nach Ooscheuern gelangt der Wanderer zum Etappenziel bei der Bernharduskirche.
Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5 vom Tiergarten zum Bernhardusplatz
Start: Tiergarten, Fremersbergstraße
Ziel: Bernhardusplatz
Länge der Strecke: ca. 4,9 km
Dauer der Wanderung: ca. 2 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel
Charakteristik: Forstwege, Waldpfade, Fußpfade, wenig Asphaltweg
Aufstieg: 145 m
Abstieg: 246 m
Standorte:
Tiergarten 250 m üNN
Michelbachtal 230 m üNN
Oberer Waldsee 210 m üNN
Die Etappen des Panoramaweg Baden-Baden sind:
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 1
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 2
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 3
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 4
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5
Wegbeschreibung Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5:
Vom Wanderportal Tiergarten aus wandern wir hinter der Bushaltestelle nach links den breiten Fußweg abwärts zum Standort Michebachtal. Die bekannten Baden-Badener Rundwanderwege Beutig-Rundweg und Femersberg-Rundweg sowie der Ortenauer Weinpfad teilen sich hier die Route ein Wegstück mit der Panormaweg Etappe 5.
Wir wandern nach rechts, entlang des Michelbachs, oberhalb der angrenzenden Wiese erblicken wir das Hofgut Fremersberg. Nach etwa 400 Metern überqueren wir die Katzensteinstraße, biegen nach rechts in einen Pfad vorbei am oberen Waldsee.Der nun folgende breite Waldweg, dem Michelbachweg, verläuft am Fuße des Friesenberg an welchem auf der Friesenbrunnen zu finden ist. Beim unteren Waldsee überqueren wir die Waldseestraße und wandern auf dem Mittelweg (nicht der bekannte Fernwanderweg) weiter. Nun kommt der anstrengendste Teil dieser Etappe des Panoramaweg Baden-Baden.
Die Wanderung führt auf dem Naturlehrpfad bergauf, vorbei an einem Wasserbehälter und zweigt nach einigen Metern nach rechts ab. Der breite unbefestigte Wanderweg am Fuße des Katzenstein zweigt im weiteren Verlauf auf den Pulversteinweg ab. Wir wandern auf dem schmäler werdenden breiten Pfad und gewinnen stetig an Höhe. Schließlich erreichen wir eine steile mit einem Geländer gesicherten Steintreppe und erklimmen den beeindruckenden
Pulverstein Baden-Baden
Eine beeindruckende Felsformation im Baden-Badener Stadtwald erhebt sich in der Nähe des hiesigen Waldseeplatzes. Der Fels besteht aus sehr widerstandsfähigem Gesteinsmaterial, verursacht durch Verkieselung, allerdings nicht so stark wie zum Beispiel der Battertfelsen. Unterschiedliche Schichtungs- und Verwitterungsformen sind an den Felswänden aufgeschlossen.
E
ine Sitzbank belohnt uns mit einer Pause für die Mühe. Der Waldweg bringt uns beim wandern kurze Zeit später nach rechts in den Droschkenweg und anschließend auf dem Weißhaidenweg nach rechts. Der nun folgende unbefestigte Waldweg lässt im angrenzenden Wohngebiet Oosscheuern den Stadtwald von Baden-Baden hinter sich. Von der Eichwaldstraße wandern wir nach links in die Laubstraße, kurz darauf rechter Hand in die Jahgdhausstraße.
Die Aumattstraße überqueren wir auf dem Zebrastreifen bis zur Fußgängerampel an der B500 am Ebertplatz. Wir können das Etappenziel der Wanderung bereits sehen, denn der Bernhardusplatz befindet sich vor der imposanten Bernharduskirche.
Mehr Bilder zur Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5 sehen sie hier!
Informationen zum Urheberecht
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Iberst-Rundweg Baden-Baden
Der Iberst-Rundweg befindet sich auf der Gemarkung Baden-Baden und ist mit einem lilafarbenen Kreis als Wegzeichen gekennzeichnet.
Auf Forstwegen mit leichter Steigung wandern, somit ist der Iberst-Rundweg auch für Kinderwagen geeignet, die Rundwanderung führt vom Zimmerplatz über die Lache Hütte zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung am Wanderparkplatz Zimmerplatz.
Länge der Strecke: ca. 6,3 km
Schwierigkeitsgrad: Wanderung mit leichter Steigung
Dauer der Wanderung ohne Pausen: ca. 2 Stunden Gehzeit
Start/Ziel: Wanderparkplatz Zimmerplatz
Anfahrt/Rückfahrt mit dem Pkw: zum Wanderparkplatz Zimmerplatz
Mit öffentliche Verkehrsmittel: Linie 245 zur B500/‘Schwarzwaldhochstrasse, Haltestelle Zimmerplatz, Fahrplan kvv.de, dann wenige Meter zu Fuß bis zum Wanderparkplatz Zimmerplatz
Standorte:
Wanderparkplatz Zimmerplatz 352 m üNN
Lache Hütte 455 m üNN
Jahnhütte
Am Wanderparkplatz Zimmerplatz wandern wir auf dem Lacheweg am Parkplatz vorbei. Nach etwa 400 m erreichen wir eine Abzweigung und gehen geradeaus auf dem leicht ansteigenden Weg weiter. Schon bald können wir links die Burgruine Yburg erblicken und alsbald treffen wir auf die Rebland Nordic Walking Strecke III, vom Bolzplatz Neuweier herkommend.
Burgruine Yburg
Die Yburg ist eine mittelalterliche Burgruine um 1200 errichtet. Eine Aussichtsterrasse lässt den Blick über die Reblandgemeinden schweifen. Der erhaltene Bergfried lässt sich über eine Holztreppe zu einer Aussichtsplattform ersteigen. Oben angekommen erhält man einen Rundumausblick auf die umliegenden Orte und Schwarzwaldhöhen. Das hier gelegene Restaurant bietet hungrigen Ausflüglern deutsche Küche an.
Eine kurze starke Steigung überwinden wir und passieren die nächste Abzweigung. Linkseitig gibt der Wald die Sicht auf die Reblandgemeinde Neuweier frei. Immer auf dem Weg wandern erreichen wir die Lachehütte. Ein kurzes Wegstück teilt sich unsere Wanderung mit dem prämierten Panoramaweg Baden-Baden. Auf dem nun leicht ansteigenden Forstweg liegt nach 500 Metern die Jahnhütte vor uns.
Ruhig gelegen, mehrere Bänke um die Hütte und ein Brunnen der Trinkwasser spendet, lädt zum Verweilen ein.
Der weitere Wanderweg verläuft nun leicht bergab auf dem Laisenbergweg zum Ausgangspunkt unserer Rundwanderung am Fuße des Nationalparks Schwarzwald.
Informationen zum Urheberecht
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Lange nicht mehr war Wandern im Schwarzwald so beliebt wie in jüngster Zeit. Waren es bis vor wenigen Jahren eher die Altersgruppen um die 45 und älter, so entdecken jetzt immer mehr die jüngeren Generationen und Familien mit Kindern, wie schön und abwechslungsreich Schwarzwald wandern sein kann.
Weg vom Alltag und Berufsleben, wirken die Natur die Stille der dunklen Wälder, saftig grüne Wiesen und wildromantische Bäche oder Wasserfälle wie ein Labsal auf die Seele. Auch lassen sich im Schwarzwald beim Wandern so manche schöne Aussicht genießen oder Schwarzwald Sehenswürdigkeiten erleben.
Der Schwarzwald ist geprägt durch das Zusammenwirken von Geologie, Klima und Nutzung durch den Menschen über viele Jahrhunderte.
Seit dem Jahr 2000 gibt es den Naturpark Mitte/Nord im Schwarzwald. Er ist der größte Naturpark in Deutschland und besitzt eine Fläche von etwa 357 000 Hektar. Inmitten diesem Gebietes liegt der im Mai 2014 eröffnete Nationalpark Schwarzwald. In seiner einzigartigen Vielfalt konnten sich zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ansiedeln und ihre Heimat finden.
Schwarzwald wandern
Über den gesamten Schwarzwald wird ein ausgebautes Wegenetz von Wanderwegen zum Schwarzwald Wandern mit unterschiedlich schweren Ansprüchen vom Schwarzwaldverein gepflegt.
Ein einzigartiges Naturerlebnis ist eine Schwarzwald Wanderung durch die Wutachschlucht auf dem Schluchtensteig zwischen Stühlingen und Wehr. So gibt es auf schmalen Pfaden entlang der wild tosenden Wutach und der Lotenbachklamm runde 500 Schmetterlingsarten und um die 3000 Pflanzen zu entdecken, mit etwas Glück sogar Orchideen wie der gelbe Frauenschuh.
Weitwanderer kommen beim Wandern durch den Schwarzwald auf dem legendären Fernwanderweg Westweg auf Ihre Kosten. Mit seinen 285 km von Pforzheim, durch den Nationalpark Schwarzwald über den Feldberg und Belchen im Südschwarzwald bis Basel, wird das Schwarzwald Wandern zu einer echten Herausforderung.
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