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Panoramaweg Baden-Baden Etappe 1Panoramaweg Baden-Baden Etappe 1

Bernhardusplatz – Merkur Talstation

Start: Bernhardusplatz Weststadt Baden-Baden
Ziel: Merkur Talstation

Anfahrt mit dem PKW:

in die Weststadt Baden-Baden Nähe Bernharduskirche, Parkplatz muss gesucht werden, da es zum Teil Anwohnerparkplätze, bzw. mit Parkscheibe zeitbeschränkt sind
Anfahrt öffentlichen Verkehrsmittel:
Baden-Baden-Linie 201, fährt ab Bahnhof Baden-Baden bis zur Große Dollenstraße, dann wenige Meter zu Fuss zum Bernhardsplatz (Kirche) zum Etappenstart
Rückfahrt mit Linie 204 oder 205 ab Talstation Merkur zum Leopoldplatz, dann umsteigen in Linie 201 in Richtung Weststadt

Länge der Strecke: ca. 6 km
Dauer der Wanderung: 1,5 – 2 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Charakteristik: Forstwege, Waldpfade, Fußpfade, Asphaltwege

Die Etappen des Panoramaweg Baden-Baden sind:

Kirche Sankt BernhardWegbeschreibung Panoramaweg Baden-Baden Etappe 1

In der Weststadt Baden-Baden bei der imposanten Kirche Sankt Bernhard besser unter Bernharduskirche bekannt, beginnt die erste Etappe des 2007 ausgezeichneten Premiumwanderwegs, der mit 42 km um Baden-Baden herum führt.

Unmittelbar vor der Kirche zeigt ein großes Panoramaweg-Schild den Weg, der geht auf dem Kellersbildweg Richtung Waldrand, am Galgenbächle entlang bis zum Bernhardusbrunnen. Der ist bei Baden-Badener als Brunnen mit hervorragendem Trinkwasser bekannt, es geht am Brunnen vorbei und auf dem Zieglerweg in den Wald hinein, der Weg führt in einer Spitzkehre aufwärts zum Balzenberg.

Nach dem passieren eines landwirtschaftlichen Betriebes entlocken wir dem Wald rechts einen ersten Blick über die bewaldeten Höhenzüge des Norschwarzwalds, der Yburg, dem Fremersbergturm, zum Ruberg. Der Blick geht auch auf erste Teile der zu Füßen liegenden Stadt Baden-Baden. Bergwärts erreichen wir nach 1,5 km eine große Wegkreuzung in deren Mitte der „Grüne Stein“, ein Felsbrocken mit alten Richtungsinformationen steht.

Wir überqueren den kreuzenden Eselsmattenweg und wandern etwa 300 Meter auf einem schmalem bergauf führenden Buchen-Waldpfad, der auf den Rotenfelser Weg führt. Wir gehen diesen Weg nach rechts, bis wir bis zur Straße dem "Alter Schlossweg" kommen, hier die Straße am Straßenrand rechts abwärts, nur ca. 100 Meter, dann weist das Panoramaschildchen auf der anderen Straßenseite in einen Fußpfad wieder in den Wald hinein.

Blick von der SophienruheBlick von der Sophienruhe

Der Weg führt uns bergauf, links können wir durch die Bäume die Burgruine Altes Schloss Hohenbaden erblicken. Nach 300 m erreichen wir die Sophienruhe, uns bietet sich ein überwältigender Blick auf Baden-Baden mit dem Kurhaus und Neues Schloss Baden-Baden und der dahinter liegenden Höhenzüge, sogar die Spitze des Sendeturms auf der Hornisgrinde ist zu sehen.

Wenige Meter links abwärts wandern wir am Standort Sophienruhe 330m nach rechts und stoßen auch schon bald auf einen breiten Waldweg. Auf dem Strohhüttenweg abwärts wandernd erreichen wir nach 500 m die Strohhütte. Die liegt direkt vor einer Straße, die wir nur überqueren  müssen um durch eine Zauntür (Wildschweinschutz) auf das ehemalige Landesgartenschaugelände, dem Hungerberg zu gelangen. Auch hier bietet sich uns ein gigantischer Blick auf Baden-Baden und die Vorgebirgszone. Das Neue Schloss, ein Gebäude das in Baden-Baden zum Dauerthema geworden ist, erscheint hier ganz nah.

Blick in die StadtBlick in die Stadt Baden-Baden

Wir wenden uns nach links und dann rechts die Treppen hinunter, vorbei an der Waldschänke auch Hungerberghütte. Vor dem Spielplatz müssen wir nach links, jetzt haben wir den Merkurberg in seiner ganzen Größe direkt vor uns. Beeindruckend auch die Sicht auf große Teile der Stadt Baden-Baden mit ihren prächtigen Villengebäuden. Auf dem Spazierweg wandern wir durch die Wiesen des Hungerbergs abwärts, an der Gabelung müssen wir uns scharf links halten. Wir passieren wieder eine Zauntür und am Standort Steinwald 220m müssen wir auf dem breiten Pfad hinunter nochmals durch eine Zauntür, auf den Teerweg nach links abwärts in Richtung Rotenbachtal.
Unten angekommen erreichen wir den Platz der Badischen Revolution, hier steht seit September 2004 eine drei Meter hohe Bronzestatue des russischen Dichters Fjodor Dostojewskij.

An der Dostojewskij Statue vorbei führt der Weg zum Zebrastreifen der die Rotenbachtalstraße überquert, nach links, ein paar Meter entlang der Straße und dann nach rechts in den Waldpfad, entlang des Rotenbächle, kurz nach einem kleinen Wasserfall führt der Weg aus dem Wäldchen auf die Straße zur Wolfsschlucht. Entlang der leider viel befahrenen Straße geht es bergauf bis zum Abarin Hotel, hier biegen wir nach rechts ab, wandern vorbei an der Gartenanlage Kleingartengruppe Langengehren, die für Gartenfreunde durchaus was zu bieten hat. Dabei aber nicht vergessen, auf die linke Seite zu schauen, hier zeigt sich das Felsenmassiv Battert bei gutem Wetter von seiner schönsten Seite, links nicht weit entfernt von den Battertfelsen steht die Burgruine Altes Schloss Hohenbaden.

Blick auf dem Merkur
Blick auf dem Merkur

Weiter geht es auf dem Teesträßchen Langengehrenweg bergauf, das am Ende der Gartenanlage in einen Schotterweg übergeht. Wir wandern entlang einer Wiese mit gut gepflegten Obstbäumen, mit totalem Blick auf den Merkur, dem Hausberg von Baden-Baden und etwas Geduld auch die im Jahr 1913 eröffnete Merkur Bergbahn. Bei guter Thermik, wie bei unserer Wanderung, können wir eine Vielzahl von Gleitschirmfliegern im Flug und auf der neben und unterhalb liegenden Wiese bei der Landung beobachten.

Am Ende des Weges am Waldrand laden Bänke zum Verweilen ein. Wir stoßen auf die Teufelskanzelstraße und wandern etwa 700 Meter auf dem Forstweg nach rechts auf nun fast ebenem Weg zum Etappenziel an der Merkur Talstation.

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