Augenblick-Runden im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord
Für einen Augenblick innehalten und die schöne Aussicht genießen und gleichzeitig beim Umherblicken die abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord wahrnehmen. Die Naturpark-Augenblicke sind besonders ausgewählte Aussichtspunkte. Eine Sitzbank mit Tischchen und einer beschrifteten Panoramatafel ermuntern den Wanderer, die Landschaft zu entdecken. Die Aussichtspunkte am Naturpark-Augenblick spiegeln das Naturpark-Logo - nämlich das unverkennbare Naturpark-Auge - wider. Gleichzeitig lässt sich hier eine Rundwanderung mit schönen Aussichten, Sehenswürdigkeiten und beeindruckenden Landschaftsbildern beginnen, die Augenblick-Runde.
11 Augenblick-Runden zählt der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, unterschiedlich lang und schwierig
Naturpark-Augenblick Altensteig/Hornberg
Start/Ziel: Marktplatz Berneck
Koordinaten Start: N 48° 38.346 E008° 34.982
Koordinaten Panormatafel Augenblick: N48° 37.602 E008° 33.953
Länge / Dauer: 16,5 km, ca. 5,5 Std. Gehzeit
Charakteristik: naturbelassene Pfade, Waldwege
Sehenswertes: Burg Berneck
Einkehrmöglichkeiten: Rössle Berneck, Landgasthof Ochsen in Zwerenberg, Baiermühle AltensteigAnfahrt mit PKW und Einstiegsmöglichkeit in die Runde: mit PKW zum Wanderparkplatz N48° 37.623 E008° 33.966
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Startpunkt: von Altensteig zu Bushaltestelle Berneck Marktplatz
Naturpark-Augenblick Bad Teinach-Zavelstein
Start/Ziel: Parkplatz am Ortsrand Rötenbach, am Wanderheim oder bei den Sportanlagen
Koordinaten Start: N48°43.070 E008°39.926
Koordinaten Panormatafel Augenblick: N48°43.070 E008°39.926
Länge / Dauer: 15,2 km, ca. 5 Stunden Gehzeit
Charakteristik: Wege, schmale, steile, naturbelassene Pfade
Sehenswertes: Abstecher zur Burgruine Zavelstein
Einkehrmöglichkeiten: Naturpark- und Wellnesshotel KroneLamm, Wanderheim Zavelstein, Hotel Therme Bad Teinach, Schloßberghütte Bad Teinach
Verkehrsmittel:
Anfahrt mit PKW Einstiegspunkt Augenblick Zettelberg an der L346 (Wildbader Straße)
Naturpark-Augenblick Bad Wildbad Sommerberg
Start/Ziel: Bergstation Sommerbergbahn Bad Wildbad
Koordinaten Start: N48°45.047 E008°32.351
Koordinaten Augenblick: N48°45.047 E008°32.351
Länge / Dauer: 4,5 km, ca. 2,5 Std. Gehzeit
Charakteristik: breite Forstwege, für Kinderwagen und e-Rollstuhl bzw. e-Zughilfe geeignet
Sehenswertes: vom Augenblick Aussicht auf Bad Wildbad, Baumnwipfelpfad
Einkehrmöglichkeiten: Gastronomie an der Bergstation
Verkehrsmittel:
Bus oder S-Bahn, 50 m bis zur Talstation der Sommerbergbahn
PKW: Parkmöglichkeit im Parkhaus P4, mit Sommerbergbahn zur Bergstation oder kostenpflichtige Parkmöglichkeit am Sommerberg, wenige Minuten Fußweg bis zur Bergstation
Naturpark-Augenblick Bühlertal Engelsberg
Start/Ziel: Touristik-Informationen Bühlertal
Koordinaten Start: N48°41.206 E008°11.258
Koordinaten Augenblick: N48°41.274 E008°11.302
Länge / Dauer: 5,4 km, ca. 21,5 - 2 Stunden Gehzeit
Charakteristik: familienfreundlicher Weg
Sehenswertes: Grotte, Emil-Kern-Hütte
Einkehrmöglichkeiten: Gastronomie in Bühlertal
Verkehrsmittel:
Anfahrt mit Bus von Bühl Linie 243, Bus-Stopp Bühlertal-Schwimmbad
Anfahrt mit PKW, Parkmöglichkeit hinter der Touristik-Info oder auf dem Parkplatz des Bühlot Freibades
Naturpark-Augenblick Calw-Holzbronn
Start/Ziel: Holzbronn
Länge / Dauer: 13,2 km, ca. 4,5 Std. Gehzeit
Charakteristik: breite wege, steile Pfade
Sehenswertes: Ruine Burg Waldeck
Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Talmühle, Hotel Kloster Hirsau
Verkehrsmittel:
mit Bus zur Bushaltestelle Holzbronn Dorfplatz, Planung mit reiseauskunft.bahn.de
mit Pkw zum Parkplatz in Nähe Sportplatz Holzbronn, Bannstraße N48° 39.462 E008° 44.807. Bannstraße nach Norden am Sportplatz vorbei folgend, nach links auf Gültlinger Straße 200 m zum Startpunkt der Augenblick-Runde.
Naturpark-Augenblick Lossburg
Start/Ziel: Freibad Lossburg
Länge / Dauer: 5 km, ca. 2 Std. Gehzeit
Koordinaten Start: N48°24.650 E008°26.755
Koordinaten Augenblick: N48°25.250 E008°26.277
Charakteristik: für Kinderwagen und e-Rollstuhl bzw. e-Zughilfe geeignet
Sehenswertes: Lossburger Zauberland, Kinzigsee, Vogteiturm
Einkehrmöglichkeiten: Abstecher Naturpark-Wirt im Landgasthof Hotel Hirsch, sonstige Gastronomie
Verkehrsmittel:
öffentliche Verkehrsmittel Planung mit reiseauskunft.bahn.de
mit Pkw zum Parkplatz Vogteiturm an der Kreuzung Breuningerweg und Masselstraße (N48°25.295 E008°26.453, 300 m bis zum Augenblick oder mit Pkw zum Wanderparkplatz am Waldrand (Wegweiser zum Freibad folgen)
Naturpark-Augenblick Neuweiler-Agenbach
Start/Ziel: Parkplatz bei Agenbach an der K 4325 oder Bushaltestelle Agenbach Sonnenhale Neuweiler
Koordinaten Start: N 48° 41.956 E008° 35.498
Koordinaten Augenblick: N 48° 41.952 E008° 35.235
Länge / Dauer: 8,2 km, ca. 2,5 Std. Gehzeit
Charakteristik: befestigte Wanderwege, Forstwege, Wiesenwege, Pfade
Sehenswertes: Agenbacher Sägmühle, Forellenpark Kleinenztal
Einkehrmöglichkeiten: Landhotel Talblick
Verkehrsmittel:
öffentliche Verkehrsmittel Anreise mit Bus zu Bushaltestelle Agenbach Sonnenhalde Neuweiler, Planung mit reiseauskunft.bahn.de
mit Pkw zum Parkplatz an der K4325 (Startpunkt)
Naturpark-Augenblick Pfalzgrafenweiler-Kälberbronn
Start/Ziel: Hotel Waldsägmühle
Koordinaten Start: N48°31.598 E008°31.104
Koordinaten Augenblick: N48°31.901 E008°29.590
Länge / Dauer: 6,1 km, ca. 2 Std. Gehzeit
Charakteristik: für Kinderwagen und e-Rollstuhl bzw. e-Zughilfe geeignet
Sehenswertes:
Einkehrmöglichkeiten: Naturpark-Wirte Hotel Restaurant Waldsägmühle und Schwanen Kälberbronn
Verkehrsmittel:
öffentliche Verkehrsmittel Planung mit reiseauskunft.bahn.de
mit Pkw zum Ortsausgang Kälberbronn an der K4728 (N48°31.959 E008°29.363) wenige Meter vom Augenblick entfernt.
oder mit Pkw zum Wanderparkplatz am Hotel Waldsägmühle
Naturpark-Augenblick Sasbachwalden-Hörchenberg
Start/Ziel: Kurhaus SasbachwaldenKoordinaten
Start: N 48° 41.956 E008° 35.498
Koordinaten Augenblick: N 48° 41.952 E008° 35.235
Länge / Dauer: 5 km, ca. 2 Std. Gehzeit
Charakteristik: Pfade, Waldwege, Asphaltweg
Sehenswertes: Gaishöll Wasserfälle, Schlafen im Weinfass, bei klarer Sicht vom Augenblick zum Straßburger Münster
Einkehrmöglichkeiten: Gastronomie Sasbachwalden
Verkehrsmittel:
Planung mit reiseauskunft.bahn.de
mit Pkw zum Parkplatz beim Kurhaus oder Erlebnisbades Sasbachwalden
Naturpark-Augenblick Schiltach-Schlossberg
Start/Ziel: Häberlesbrücke bei P1 Lehwiese und Bahnhof Schiltach Mitte
Koordinaten Start: N 48° 17.448 E008° 20.633
Koordinaten Augenblick: N48° 17.313 E008° 20.763
Länge / Dauer: 16 km, ca. 5 - 6 Std. Gehzeit
Charakteristik: steile Wege, schmale Pfade
Sehenswertes: Schenkenburg, Burgruine am Schlossberg, historische Altstadt
Einkehrmöglichkeiten: Gastronomie Schiltach oder Schenkenzell
Verkehrsmittel:
Anfahrt mit Pkw zum Parkplatz P1 Lehwiese und in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Schiltach Mitte oder Freibad Schiltach/Schenkenzell parken (N48° 18.002 E008° 21.850)
Naturpark-Augenblick Wildberg - Wächtersberg
Start/Ziel:Bahnhof Wildberg
Koordinaten Start: N 48° 37.516 E 8° 44.578
Koordinaten Augenblick: N 48° 37.604 E 8° 45.485
Länge / Dauer: 7,5 km, ca. 2,5 Std. Gehzeit
Charakteristik: bergauf, abwechslungsreiche Landschaft, naturnahe Wanderwege
Sehenswertes: historische Schlossanlage, Aussicht Nagoldtal, Bogenbrücke
Einkehrmöglichkeiten: Gastronomie Ortsmitte Wildberg, Naturpark-Wirt Landgasthof Löwen im Ortsteil Schönbronn
Verkehrsmittel:
öffentliche Verkehrsmittel Planung mit reiseauskunft.bahn.de Bushaltestelle Wildberg Wächtersberger Straße, 10 Minuten bergauf, dann gelbe Raute nach links bis zum Augenblick
mit Pkw zum Wanderparkplatz Sulzer Eck (N48° 37.301 E008° 45.631, Anfahrt über L358 Sulz), ca. 500 m zu Fuß bis zum Augenblick.Straße geradeaus zum Standortt Sulzer Eck, dann ausgeschildert
Der Schluchsee – ein idealer Ort für Freunde des Wassersports
Im südlichen Schwarzwald gelegen gilt der Schluchsee als größter See der Region. Der ehemalige Gletschersee am Fuße des Feldbergs erstreckt sich auf einer Länge von 7,3 Kilometern und einer Breite von 1,4 Kilometern. Das kühle Nass ermöglicht zahlreiche Freizeitaktivitäten und rund um den See laden ausgewiesene Pfade zum Wandern ein.Wanderwege mit herrlichen Ausblicken
Eine ebenerdige Wanderroute führt um den Schluchsee herum und ist mit einer Länge von 18 Kilometern auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Auf einem Felsvorsprung am Schluchsee liegt der Aussichtspunkt „Amalienruhe“. Vom dort errichteten Bellevue-Pavillon haben Urlauber einen herrlichen Blick über den See und die umliegende Berge des Schwarzwalds. Etwas höher hinaus geht es auf dem Schluchseer Jägersteig. Hier winden sich Pfade zwischen den Bäumen hindurch, die immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die Gegend um den See bieten. Kein Wunder, dass die Gemeinde Schluchsee im Jahr 2005 die Auszeichnung als beliebtester Wanderort Deutschlands erhielt.Einzigartige Fotomotive in der Natur
Tolle Motive für Fotos finden sich in dieser Umgebung zahlreiche, ob für großflächige Panoramaaufnahmen oder Makrofotografien von Flora und Fauna. Mit etwas Glück erhaschen Wanderer einen Blick auf eines der etwa 600 Auerhühner, die im Schwarzwald leben. Rehe und Füchse sind ebenso anzutreffen wie Kuckucks, Aurorafalter und der Badische Riesenregenwurm. Die Kamera-Ausrüstung lässt sich dabei am einfachsten auf dem Rücken transportieren, beispielsweise in einem Dakine Rucksack, der mit kleinen Fächern das Zubehör für die Kamera besonders gut verstauen kann, zusammen mit einer Wanderkarte, Verpflegung und Getränken.
Ein beliebtes Ausflugsziel für Badegäste
Der Schluchsee ist einer der saubersten Badeseen Deutschlands. Urlauben können im Sommer nicht nur das kühle Wasser genießen, sondern auch im beheizten Freibad einen angenehmen Aufenthalt verbringen. Wer sportlich aktiv sein will, kann sich ein Kanu oder ein Segelboot ausleihen. Stand-Up-Paddling ist ebenfalls möglich. Im Bahnhofsgebäude in Seebrugg gibt es eine Tauchschule, die das passenden Material verleiht und über die schönsten Tauchrouten informiert. Mit der MS Schluchsee lässt sich das auf 930 Meter Höhe liegende Gewässer per Schiff entdecken.
Bilder Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5
Den Wegweisern folgend wandert man zunächst vom Tiergarten an der Fremersbergstraße hinab ins Michelbachtal zu den Waldseen. Die Waldseestraße am unteren Waldsee überquerend, wird auf einem schmalen aufsteigenden Wanderpfad am Fuße des Katzenstein im Stadtwald Baden-Baden die beeindruckende Felsformation des Pulverstein erreicht.
Weiter ansteigend zum Droschkenweg und über den Bergrücken hinab nach Ooscheuern gelangt der Wanderer zum Etappenziel bei der Bernharduskirche.
Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5 vom Tiergarten zum Bernhardusplatz
Start: Tiergarten, Fremersbergstraße
Ziel: Bernhardusplatz
Länge der Strecke: ca. 4,9 km
Dauer der Wanderung: ca. 2 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel
Charakteristik: Forstwege, Waldpfade, Fußpfade, wenig Asphaltweg
Aufstieg: 145 m
Abstieg: 246 m
Standorte:
Tiergarten 250 m üNN
Michelbachtal 230 m üNN
Oberer Waldsee 210 m üNN
Die Etappen des Panoramaweg Baden-Baden sind:
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 1
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 2
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 3
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 4
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5
Eine ausführliche Beschreibung des Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5 lesen!
Informationen zum Urheberecht
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Die Bilder sind nach der Reihenfolge der Aufnahme/Wanderung angeordnet, für eine größere Version auf das Bild klicken!
Romantische Reise ins Naturparadies Schwarzwald
„Seltsam schöne Hügelfluchten / Dunkle Berge, helle Matten, / Rote Felsen, braune Schluchten, / Überflort von Tannenschatten.“ So beschreibt der Schriftsteller Hermann Hesse seine Heimat, den Schwarzwald. Dieser außergewöhnliche Naturpark lädt zum Entspannen, zum Wandern und zur Entdeckung ein. Warum nicht den nächsten Urlaub mit dem oder der Liebsten in dieser Region im Südwesten Deutschlands verbringen? Wir haben spannende Tipps für Sie!
Zeit zum Entspannen: Verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten
Wer kennt das nicht? Der hektische Alltag zwischen Job, Kindern, Einkäufen und Hausarbeit lässt oftmals wenig Zeit zu zweit. Da tut es gut, für einige Tage mit dem Partner oder der Partnerin wegzufahren. Sich gemeinsam erholen, zusammen genießen und sich neu aneinander freuen. Der Schwarzwald überzeugt mit vielfältigen Hotelangeboten, beispielsweise mit dem 5-Sterne-Parkhotel Adler in Hinterzarten. In dem seit 1446 bestehenden Familienhotel lässt es sich wunderbar entspannen, denn von Wellness bis Beauty gibt es vielfältige Arrangements. Entspannen Sie zum Beispiel bei einer erfrischenden Thalasso-Entschlackungskur oder einer erholsamen Ganzkörpermassage. Die Küchen der hauseigenen Restaurants verwöhnen den anspruchsvollen Gaumen mit internationalen oder regionalen Spezialitäten sowie süßen Köstlichkeiten.
Wer es lieber außergewöhnlicher mag, kann seine Schlafstätte auch gegen einen besonderen Ort im Schwarzwald austauschen. Am Schluchsee im Hochschwarzwald kann man beispielsweise in einem Baumzelt übernachten. In Titisee-Neustadt im Hochschwarzwald werden Übernachtungen in einem Wiesenfass angeboten.
Natur pur von Nord nach Süd
Wer den Blick von oben liebt, beginnt seine Reise am besten auf der Schwarzwaldhochstraße. Die älteste Panoramastraße Deutschlands erstreckt sich über 60 Kilometer von Freudenstadt nach Baden-Baden. Während man auf den Wegen wandert, eröffnen sich atemberaubende Ausblicke auf die unten liegenden Täler. Man passiert malerische Wasserfälle und Seen, hört das plätschernde Wasser, atmet die frische Luft ein. Wenn im Winter der Schnee die Berge bedeckt, finden Skifahrer, Rodler und Schneeschuhwanderer ein Paradies auf Erden.
Nahe Karlsruhe, genauer gesagt in Karlsbad, hat sich die Familie Jansen einem besonderen Projekt angenommen. Seit über 40 Jahren hegen und pflegen sie ihren Rhododendronpark. Ein Besuch lohnt sich vor allem zwischen Anfang Mai und Mitte Juni, wenn die Büsche in voller Blüte stehen und das 10 Hektar große Areal in ein riesiges Farbenmeer verwandeln. Dabei kann man über 150 verschiedene Sorten von Rhododendren und Azaleen bestaunen.
Ein Spektakel der besonderen Art bietet der Berg Schauinsland. Dieser 1.284 Meter hohe Gipfel trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Im Herbst löst ein Hochdruckgebiet Inversionswetter aus. Während Freiburg unter einer dichten Wolkendecke versinkt, erblickt man von der Bergspitze aus den azurblauen Himmel und kann die wärmenden Sonnenstrahlen genießen. Denn da oben wird es ganz schön kalt, mitunter 20 Grad kälter als im Tal. Also warm anziehen nicht vergessen.
Auf Schwarzwaldhöhen verläuft der Premiumwanderweg Renchtalsteig Etappe IV von der Alexanderschanze an der Renchquelle vorbei hinab zur Renchtalhütte. Zum neuen Buchkopfturm und der Zuflucht steigt der Weg wieder an um dann zum Schliffkopf mit weiten Blicken über das Renchtal zu leiten.
Auf Forstwegen und Pfaden fällt der Wanderweg bis zur Klosterruine Allerheiligen stark ab um dann zur Engelskanzel, einem Aussichtsfelsen über den Allerheiligen Wasserfelsen, nochmals anzusteigen. Entspannt klingt die Wanderung auf 1,4 km zum Standort Wasserfall-Parkplatz aus.
Länge der Strecke: 23,6 km
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Charakter: Waldwege, Naturpfade, wurzelige Fußpfade
Dauer der Wanderung: ca. 7 -8 Stunden Gehzeit ohne Pausen
Sehenswertes: Renchtalhütte, Buchkopfturm, Gleitschirmflieger-Startplatz, Schliffkopf, Klosterruine Allerheiligen, Allerheiligen-Wasserfälle
Start: Wanderportal Renchtalsteig bei der Alexanderschanze
Ziel: Parkplatz Wasserfälle
Anfahrt/Rückfahrt:
Es empfiehlt sich, einen PKW am Etappenende zu stellen und entweder mit dem Bus (Naturerlebnis-Linie 7125 zum Ruhestein und F2 zur Alexanderschanze) bzw. einem zweiten PKW zum Etappenstart zu fahren. Leider ist die Busverbindung sehr ausgedünnt und deshalb nicht gewährleistet, dass man den letzten Bus, der bereits recht früh fährt, schafft.
Fahrpläne:
http://www.ortenaulinie.de/,Lde/Startseite/Fahrplan/schwarzwaldhochstra%C3%9Fe.html
http://www.vgf-info.de/fahrplan-und-fahrscheinauskunftauskunft/fahrplaene-gueltig-ab-11122016/
Die Etappe lässt sich problemlos aufteilen:
Teilstrecke 1:
Ausgangspunkt Alexanderschanze
Mit PKW oder Buslinie F2 ab Mummelsee zu erreichen
Zielpunkt Zuflucht
Mit Buslinie F2 zur Alexanderschanze zurückfahren bzw. zum Mummelsee
Teilstrecke 2:
Ausgangspunkt Zuflucht
PKW an Parkplatz Wasserfälle abstellen und mit dem Bus Naturerlebnis-Linie 7125 zum Ruhestein, umsteigen und mit Buslinie F2 zur Zuflucht
Zielpunkt Parkplatz Wasserfälle
Standorte:
Alexanderschanze 968 m üNN
Oberer Leitweg 900 m üNN
Trogloch 835 m üNN
Schönegrund 865 m üNN
Mittlerer Brandweg 778 m üNN
Renchtalhütte 752 m üNN
Geisenhark 756 m üNN
Brandkopf 858 m üNN
Buchkopfturm 910 m üNN
Kohlgrube 907 m üNN
Rossbühl 943 m üNN
Zuflucht 954 m üNN
Schwarze Lache 910 m üNN
Lotharpfad 930 m üNN
Haferrüttenrank 857 m üNN
Schwabenrank 877 m üNN
Steinmäuerle Infotafel 997 m üNN
Steinmäuerle 1000 m üNN
Schliffkopf 1055 m üNN
Am Tausendmeterweg 1006 m üNN
Jakobshütte 1006 m üNN
Allerheiligen Kloster Ruine 637 m üNN
Allerheiligen Klosterhof 630 m üNN
Wasserfälle Parkplatz 518 m üNN
Wegbeschreibung Renchtalsteig Etappe IV:
Die 4. Etappe des Renchtalsteigs beginnt am südlichen Ende des Parkplatzes beim Standort Alexnderschanze. Beim Dreifürstenstein die Straße querend halten wir uns etwas links. Vor der Infotafel rechts in den Waldweg einbiegend, erblicken wir nach der ersten Kurve in der Ferne die Zuflucht.
Leicht abwärts auf bequemem Waldweg gelangen wir auf dem Oberen Leitweg zum Trogloch und der Renchquelle. Die noch jungen niederen Bäume ermöglichen uns den Blick auf die umliegenden Renchtalberghänge und Seitentäler. Nach mehreren Standortschildern erreichen wir den Mittleren Brandweg. Nun verläuft auf dem Wegabschnitt bis zur Renchtalhütte der Genießerpfad und Premiumwanderweg Wiesensteig parallel.
Renchtalhütte
Die Renchtalhütte war einst eine Bergstation und Clubheim der Ski- und Wandervereine des Renchtals, heute gehört sie dem Schwarzwälder Hotelier Meinrad Schmiederer. Ein verheerender Brand verwüstete die Renchtalhütte, mit großem Aufwand wurde sie wieder neu errichtet.
Original Schwarzwälder Spezialitäten bietet die Renchtalhütte an, ein faszinierender Weitblick von der Panoramaterrasse ins Tal und zu den gegenüberliegenden Schwarzwaldhöhen machen dies zu einem vollendeten Genuss.
An der Wegspinne bei der Renchtalhütte begeben wir uns auf die Brandstraße. Nach wenigen Metern zweigt der Wanderweg nach links ab, steigt stetig an. Schon bald erblicken den Buchkopfturm auf dem Buchkopf. Ein Drachenflieger zieht über dem Buchkopfturm am Himmel seine Kreise. Er ist sicher bei dem in der Nähe gelegenen Gleitschirmflieger Startplatz gestartet.
Der Renchtalsteig zweigt in einer Rechtskurve auf einen unbefestigten Naturpfad ab. Einen Unterstand am Wegrand gibt uns Gelegenheit einen Blick ins Renchtal und die Renchtalhöhen zu werfen. Vom Köpfleweg zweigt der Renchtalsteig ab auf den Hubert-Fischer-Steg, einem steilen Pfad bergauf zum Buchkopfturm, der sich kurz darauf vor uns erhebt.
Buchkopfturm
Unweit des Gleitschirmflieger-Startplatzes Oppenau erhebt sich auf dem Buchkopf der 28 Meter hohe Buchkopfturm. Aus Weißtannenholz in sechseckiger Bauweise errichtet, bietet er auf der obersten Plattform eine Aussicht bis zu den Vogesen. Bereits beim Hochsteigen auf den 140 Stufen, kann man seinen Blick rundum schweifen lassen. Die Eröffnungsfeier des Aussichtsturms im Schwarzwald fand am 14. Mai 2015 statt.
Wohlfühlliegen und eine Tischgruppe erwarten uns. Eine atemberaubende Rundumsicht vom Turm mit jedem Stockwerk schöner, und oben vom Turm in der luftigen Höhe eine rundum begeisternde weite Aussicht. Und nicht zu vergessen, das Liebesbänkle zwischen zwei Stockwerken.
Dem Renchtalsteig Wegweiser folgend erreichen wir die Gabelung Buchkopfweg. In Richtung Kohlgrube und Rossbühl gelangen wir zu einem Fichtenwäldchen. Feuchte kühle Luft umgibt uns auf dem Pfad zum Gleitschirmflieger Startplatz.
Am Startplatz der Gleitschirmflieger ist die Aussicht auf den Schwarzwald natürlich ebenfalls überwältigend. Nicht nur ins Renchtal, auch bis zum Schliffkopf und zur Hornisgrinde haben wir freie Sicht. Auf einem weichen Waldpfad leitet der Renchtalsteig uns weiter. Der Lärm der Autos, der von der befahrenen Oppenauer Steige herrührt, dringt immer stärker werdend an unsere Ohren. Schließlich verläuft der Fußpfad parallel zur Autostraße, neben einer ehemaligen Schanzenanlage.
Beim Parkplatz Skilift Zuflucht/Buchkopfturm Oppenau erkennen wir noch den alten Grenzverlauf zwischen Baden und Württemberg.
Nur noch wenige Meter bis zur Zuflucht, dann verläuft der Wanderweg des Renchtalsteig wieder parallel mit dem Westweg. An der Röschenschanze vorbei, man erblickt den Ski-Hang-Zuflucht, nun auf steinigem Pfad durch den Wald abwärts bis zum Wanderparkplatz an der Schwarzen Lache.
Röschenschanze
Ganz nah der Zuflucht liegt die Röschenschanze. Sie ist eine von vielen Militärischen Schutzwehren, die seit dem 30-jährigen Krieg (1618 bis 1648) angelegt wurden. Es wurden überwiegend die Truppen des französischen Nachbarn damit abgewehrt.
Wollgras, Heidekraut und Feuerblume fühlen sich hier heimisch. Auch der seltene Schweizer Löwenzahn hat sich hier angesiedelt. Man erkennt ihn an den zwei bis vier Schuppenblättern an dem nach oben hin verdickten Stängel. Der Schweizer Löwenzahn wird zwischen 10 bis 30 cm hoch, er verzweigt sich nicht und ist einköpfig mit einer goldgelben Krone. Meistens sind die Köpfchen vor dem Blühen nickend. Im Vergleich zu den Grundblättern ist der Stängel auch viel länger.
Am Standort Schwarze Lache halten wir uns links. Mit dem Panoramarundweg wandern wir auf dem sanft ansteigenden Forstweg etwa 600 Meter durch den Wald. Zurückblickend werfen wir nochmals einen Blick auf den Buchkopfturm. Vorausschauend erkennen wir das Schliffkopf Hotel und auf der gegenüberliegenden Bergseite den Eckenfelsen.
Eckenfelsen
Am Rande des Schwarzwaldes oberhalb von Oppenau liegt der Eckenfelsen im Lierbachtal. Aus 300 Millionen Jahren altem Vulkangestein besteht das Felsmassiv und mit einem unvergessenen Blick auf Natur. Der Eckenfelsen ist beliebtes Klettergebiet mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Zum Schutz der empfindlichen Flora und Fauna, ist das Klettern gemäß der Schutzgebietsverordnung zeitlich und flächenmäßig beschränkt. Erlaubt ist das Klettern vom 1. Juli bis zum 15. Januar des folgenden Jahres.
Eine Hinweistafel benennt die in der Ferne liegenden Gebirgszüge, darunter auch den Mooskopf mit den darauf vom Schwarzwaldverein erbauten Mooskopfturm. Am Mooskopfturm verläuft übrigens die Renchtalsteig Etappe I vorbei.
Auf breitem Forstweg in weiten Bögen und ständigem Blick in Richtung Westen über das Rheintal bis zu den Vorgesen, erreichen wir den hinteren Ausgang am Lotharpfad.

Lotharpfad
Der Lotharpfad ist eine unberührte Sturmwurffläche des Orkantiefs Lothar vom 26. Dezember 1999. Das Areal ist sich selbst überlassen, Tier- und Pflanzenwelt kann sich frei entwickeln. Der Lotharpfad liegt an der Schwarzwaldhochstraße, zwischen dem Schliffkopf und der Abzweigung „Zuflucht – Oppenau“.
Ab jetzt verläuft auch die Seensteig Etappe 2 parallel mit unserer Renchtalsteig Wanderung.
Abwärts zum Haferrütterank und dann immer leicht ansteigend zur Schliffkopf Steinmäuerle Infotafel.
Hier nehmen wir wahr, dass der Murgtalwanderweg mit 5 Tagesetappen hier seinen Startpunkt hat, während die 5. Etappe der Murgleiter am Schliffkopfplateau endet.
Vom höchsten Punkt am Schliffkopf führt uns ein steiniger Pfad etwa 250 Meter abwärts zum Tausendmeterweg. Bei der Jakobshütte wenden wir uns nach links in den Fuchsbühlweg. Mit jedem Schritt verlieren wir auf dem abwärts führenden Wanderweg auf Forstwegen und schmalen Pfaden an Höhenmetern. Bald darauf dringt Motorenlärm an unsere Ohren, nach Überqueren der Straße erblicken wir am Wegrand eine zum Baum des Jahres 2004 gekürte Weißtanne.
Vor uns in der Talsenke erhebt sich die Klosterruine Allerheiligen in unser Blickfeld. Im Klosterhof wenden wir uns nach rechts auf den Sagenrundweg, der sich aufwärts windet und an der Engelskanzel einen Blick in die Tiefe Schlucht der Allerheiligen Wasserfälle und den emporragenden Felswänden werfen lässt.
Allerheiligen Wasserfälle und Klosterruine
Die Allerheiligen Wasserfälle stürzen 83 Meter tief über sieben Kaskaden in die Tiefe ins Lierbachtal. Der komplette Fall beträgt gut 100 Meter. Sie sind die größten natürlichen Wasserfälle im Nordschwarzwald und liegen auf der Gemarkung Oppenau. Über mehrere Brücken und Treppen wurden die Allerheiligen Wasserfälle begehbar gemacht.
Oberhalb der Allerheiligen Wasserfälle im Lierbachtal liegt die frühgotische Klosterruine Allerheiligen aus Buntsandstein. Teile des Langhauses und der Vorhalle sowie Reste der Sakrestei und Kreuzgangs sind erhalten geblieben. Im einstigen Gesindehaus unterhalb der Klosterruine ist ein Informationszentrum eingerichtet.
Auf den Wasserfälle-Weg biegen wir scharf links ein und legen die letzten 1,4 km auf dem Wanderweg bis zum Wasserfälle Parkplatz, dem Etappenende, entspannt zurück.
Unterkategorien
fernwanderwege
Fernwanderwege die durch den Schwarzwald gehen
Mehretappenwege
Mehretappenwege die durch den Schwarzwald gehen
Baiersbronner Wanderhimmel
Wandertouren Baiersbronner Wanderhimmel























