- Details
AugenBlick-Runde Lossburg Zauberland-Vogteiturm
11 Augenblick-Runden zählt der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, unterschiedlich lang und schwierig
Kurzbeschreibung:
Startpunkt der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord AugenBlick-Runde ist beim Wanderparkplatz beim Freibad in Loßburg. Der Wanderweg führt direkt ins Loßburger Zauberland hinein, einem Naturerlebnispfad am Kinzigsee. Schon bald erreicht man den romantisch gelegenen Kinzigsee, den es auf einem Bohlensteg zu überqueren gilt. Anschließend führt der Wanderweg weiter durch das Zauberland mit Kinzigursprung, Himmelsleiter und weiteren Spiel- und Erlebnisstationen. Highlight der Naturpark AugenBlick-Runde ist der 31 Meter hohe Vogteiturm, der eine hervorragende Panoramasicht bietet, direkt neben dem Naturpark-Augenblick gelegen. Anschließend geht es in den Ort mit einigen Einkehrmöglichkeiten und zurück zum Ausgangspunkt beim Wanderparktplatz beim Freibad in Loßburg.
Naturpark-Augenblick
Start/Ziel: Freibad Lossburg
Koordinaten Start/Ziel: N48°24.650 E008°26.755
Koordinaten Augenblick: N48°25.250 E008°26.277
Länge / Dauer: 5 km, ca. 2 Std. Gehzeit
Charakteristik: Pfade, Waldwege, Asphaltweg
Sehenswertes: Lossburger Zauberland, Naturerlebnispfad, Kinzigsee, Vogteiturm mit 360° Panoramablick
Einkehrmöglichkeiten: Gastronomie Lossburg
Anfahrt/Rückfahrt:
Mit öffentliche Verkehrsmittel: Planung mit reiseauskunft.bahn.de
Mit Pkw: zum Wanderparkplatz am Waldrand beim Freibad in Lossburg zum Startpunkt der AugenblickRunde oder am Parkplatz Vogteiturm an der Kreuzung Breuningerweg und Masselstraße, Koordinaten N48°25.295 E008°26.453, nicht weit vom Augenblick entfernt.
Standorte:
Loßburg Freibad 658 m üNN
Kinzigsee 670 m üNN
Waldlehrpfad 750 m üNN
Loßburg Vogteiturm 740 m üNN
Loßburg Schlössleeck 714 m üNN
Loßburg Martinskirche 695 m üNN
Farngartenweg 714 m üNN
Ausführliche Wegbeschreibung AugenBlick-Runde Lossburg Zauberland-Vogteiturm
Vom Ausgangspunkt der Naturpark AugenBlick-Runde Vogteiturm beim Wanderparkplatz am Waldrand von Loßburg führt uns der Weg unmittelbar ins Loßburger Zauberland hinein.
Lossburger Zauberland - Naturerlebnispfad
Das Loßburger Zauberland am Kinzigsee wurde neu gestaltet. Mit Duftspirale, Baumhaus, Wasserspielplatz, dem Kinzigsee und Kinzigursprung erlebt man wie eindrucksvoll die Natur auf den Menschen wirkt. Für Höhenverliebte wird das besteigen des Vogteiturms mit einer einzigartigen Panoramrundumsicht belohnt.
Wir wandern am Pavillon und den Wasserspielen mit der Libelle Lissi vorbei und erreichen auf leicht ansteigendem Waldweg schon nach kurzer Zeit den idyllisch gelegenen sich in der Sonne spiegelnden Kinzigsee. Auf einem Bohlensteg den Kinzigsee überquerend tauchen wir in den Wald ein und gelangen zum Kinzigursprung.
Kinzigursprung
Am Kinzigursprung entspringt die Quelle des 112 km langen Flusslaufs der Kinzig. Die Quelle liegt auf 680 m üNN und mündet bei Kehl in den Rhein bei 140 m üNN.
Wir wandern weiter durch das Zauberland mit unterschiedlichen Erlebnis- und Spielstationen. Wir passieren das Hexenhäusle und die Himmelsleiter waldaufwärts auf dem unbefestigten Waldweg. Durch das feuchtwarme Moos am Wegrand sprießen die herbstlichen Pilze. Im alten Buntsandstein-bruch wurde Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen geschaffen. Am Standort Waldlehrpfad entdecken wir, dass nun eine Variante des bekannten Fernwanderwegs Ostweg unser Begleiter wird.
Sobald wir aus dem Wald hinaustreten und eine Lichtung betreten, können wir den Vogteiturm bereits vor uns hinter Bäumen herausragen sehen.
Wir umqueren die Lichtung am Rand des Waldes und nähern uns dem Vogteiturm, wo sich auch der Naturpark Augenblick befindet.
Naturpark Augenblick
Der Naturpark-Augenblick ist ein besonderer Aussichtspunkt. Er besteht aus einer Sitzbank, einem Tischchen mit beschrifteter Panoramadarstellung designend entsprechend dem markanten Auge des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.Vogteiturm
Der 35 m hohe Vogteiturm in Loßburg auf der Rodter Höhe wurde zum 100 jährigen Jubiläum des Schwarzwaldvereins der Ortsgruppe Loßburg im Jahr 2002 gebaut. Für den Bau des Aussichtsturms im Schwarzwald wurde unbehandeltes Douglasienholz verwendet. Die Treppenstufen bestehen aus verzinktem Stahl. Die Besucher können den Vogteiturm auf den 172 Stufen auf eine in 31 Meter hoch liegende Panoramaplattform besteigen. Bei gutem Wetter eröffnet sich eine weitblickende Aussicht über den Schwarzwald, zum Schwabenland, Neckarvorland bis zur Schwäbischen Alb.
Das besteigen des Vogteiturms ist kostenfrei und täglich möglich.
Auf den 172 Metallstufen besteigen wir den Vogteiturm um den 360° Panoramablick über die Loßburger Ferienregion zu genießen.
Vom Vogteiturm sind es nur wenige Meter bis zum Breuninger Stein. Der Fernwanderweg Ostweg zweigt hier ab, während wir geradeaus weiter wandern.Der Breuninger Stein
Der Breuninger Stein wurde in Erinnerung von Kommerzialrat Eduard Breuninger aus Stuttgart errichtet. Er ist als Flieger im Luftkampf im ersten Weltkrieg abgestürzt und in Flandern geblieben.
Früher stand der Gedenkstein oberhalb des ehemaligen Breuninger Ferienheimes. Aufgrund Veränderungen der Eigentumsverhältnisse im Mai 2012 wurde er an diesen Standort gewechselt.
Am Mühlgraben entlang, einem Bewässerungsgraben aus früheren Zeiten führt die AugenBlick Runde in den Ort Lossburg. Wir kommen an der Martinskirche einigen Einkehrmöglichkeiten vorbei, bevor die Route wieder Richtung Waldrand abzweigt. Bevor wir den Kinzigsee erneut erreichen biegen wir nach links durch Wiesengelände zum Ausgangspunkt unserer Rundwanderung im Zauberland Lossburg ab.
Informationen zum Urheberecht
Die in diesem Artikel eingestellten Bilder dürfen unverändert und unter Angabe der Quelle kopiert und zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung in allen Medien weiterverarbeitet werden.
- Details
Der Mummelseeblick
Der über dem See gelegene Aussichtspunkt bietet einen unvergleichlichen Blick auf das unten liegende Mummelseehotel und den eiszeitlichen Karsee. Der Mummelseeblick ist ein gern verwendetes Fotomotiv vieler Reiseführer die über Nordbadens beliebtestes Auszugsziel im Schwarzwald berichten.
Der Mummelsee an Schwarzwaldhochstraße ist besonders bei schönem Wetter von ständigem Rummel begleitet. Hier oben in der Karwand lässt sich der See noch in angenehmer Ruhe betrachten, von diesem Rummel ist nichts zu spüren. Dabei kann beim Blick auf den See, das Hotel und die anschließenden Gebirgszüge herrlich entspannt werden. Die Holzbänke am Mummelseeblick laden geradezu ein zum Ausruhen, Entspannen, Vespern und zum Genießen von Mummelsee und Landschaft. Wer sich diese Sehenswürdigkeit entgehen lässt ist selber schuld...
Weitere Informationen zum Mummelsee finden Sie unter:
Die Entstehung des Karsee Mummelsee
Die Geschichte des Berghotel Mummelsee
Die Attraktionen am Mummelsee
Wie den Mummelseeblick erreichen
Vor dem Mummelseehotel stehend führt linksseitig die Seensteig Etappe 4 und der allseits bekannte Fernwanderweg Westweg zum Hornisgrinde-Plateau. Die Wanderwege passieren den Gedenkstein für die französische Luftfahrt und den Katzenkopfstein. Auf einem Pfad mit einer aus Natursteinen gefertigten Treppe führt hinauf zum Standort Katzenkopf. Die Westweg Etappe 4 verläuft an einer Abzweigung nach Links zur Hornisgrinde während die Seensteig Etappe geradeaus an einem alten Bunkerfelsen vorbei und nach ca. 150 Metern an den Mummelseeblick leitet. Wer den Weg auf dem Seensteig weiter wandert, gelangt nach wenigen hundert Metern an die Fahrstraße die zum Hornisgrindegipfel führt.
- Details
Der Dreifürstenstein auf der Hornisgrinde
Der Dreifürstenstein liegt in einem kleinen Waldstück am südöstlichen Rand des Hochplateaus der Hornisgrinde. Wer den am Rande des Nationalpark Schwarzwald gelegenen höchsten Bergrücken im Nordschwarzwald besucht, der sollte auch beim Dreifürstenstein vorbeischauen. Der schattige Platz dort ist für uns im Sommer bei hochsommerlicher Hitze ein willkommener Ruhepunkt.
Der Dreifürstenstein auf der Hornisgrinde, es gibt die Dreifürstensteine sogar noch älter an anderer Stelle, z.B bei der Alexanderschanze. Jener ist allerdings nicht so spektakulär. Der Dreifürstenstein auf der Hornisgrinde besteht aus einer großen Felsenplatte aus Bundsandstein, die von mehreren kleinen Felsenplatten umgeben ist.
Verwendet wurde die an dieser Stelle vorgefundene Felsenplatte im Jahr 1722 zur Markierung der endgültigen Grenzen zwischen den damaligen Herrschaftsgebieten der Markgrafschaften Baden, dem Herzogtum Württemberg und dem Fürstbistum Straßburg. Des weiteren markiert der Dreifürstenstein den höchsten Punkt Württembergs mit 1154 müNN.
Die Markierungen auf dem Dreifürstenstein
Vor der Bestimmung der Grenzen kam es oft zu Streit in Hoheits- und Rechtsfragen zwischen den Ländern, so wurde von Forst und Zivilbeamten der beteiligten Länder die auf der Hornisgrinde vorgefundene Bundsandsteingruppe zur gemeinsamen Land- und Forststelle erhoben. Dazu wurde die größte der Felsplatten mit den Hoheitszeichen der Länder versehen. Im Jahr 1837 kam eine weitere offizielle Inschrift "Hohenheim 1837 " dazu, sie stammt von Studenten der Universität Hohenheim die in diesem Jahr die endgültige Waldvermessung durchgeführt haben.
Eine Informationstafel neben dem Dreifürstenstein zeigt uns die Inschriften auf dem Felsen zu deuten.
Wilde Markierungen auf dem Dreifürstenstein
Im Laufe der Jahrhunderte wurden die historischen und originalen Beschriftungen durch viele weitere Inschriften beschädigt und erweitert. Diese Beschädigungen sind natürlich, vor allem im Bereich der offiziellen Schrift störend, die originale Schrift wurde auch schon mehrmals saniert. Jedoch geben diese "wilden Inschriften" durchaus auch interessante Einblicke in die Besucher der Felsengruppe in den vergangenen Jahrhunderten.
Die heutigen Grenzen beim Dreifürstenstein
Heute stellt der Punkt die Gemarkungsgrenze zwischen den badischen Gemeinden Sasbach und Seebach sowie der württembergischen Gemeinde Baiersbronn dar.
Wie den Dreifürstenstein erreichen
Der Dreifürstenstein befindet sich auf dem Wegverlauf des Westweges, am besten den Holzbohlenweg in Richtung der bewaldeten Fläche auf dem Hochplateaus der Hornisgrinde folgen.......Auch die Seensteig Etappe 4, die vom Mummelsee nach Schönmünzach führt am Dreifürstenstein vorbei.
- Details
AugenBlick-Runde Sasbachwalden-Hörchenberg
11 Augenblick-Runden zählt der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, unterschiedlich lang und schwierig
Kurzbeschreibung Naturpark-Augenblick Sasbachwalden-Hörchenberg:
Die Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord AugenBlick-Runde auf den Hörchenberg in Sasbachwalden bietet einige Highlights. Vom Kurhaus in Sasbachwalden startend führt die Rundwanderung zur Gaishöllschlucht mit den Gaishöllwasserfällen. Auf mehreren Treppen und Brücken werden so einige Höhenmeter überwunden, um dann schließlich auf dem Hörchenberg mit dem Naturpark-AugenBlick belohnt zu werden. Anschließend geht es am Rande von Weinbergen abwärts, vorbei an den Plätzen „Schlafen im Weinfass“ und der Straubenhöf-Mühle zum Ortskern und Startpunkt der AugenBlick-Runde beim Kurhaus Sasbachwalden.
Start/Ziel:
Kurhaus Sasbachwalden KoordinatenStart: N 48° 41.956 E008° 35.498
Koordinaten für den Augenblick: N 48° 41.952 E008° 35.235
Länge / Dauer: 5 km, ca. 2 Std. Gehzeit
Charakteristik: Pfade, Waldwege, Asphaltweg
Sehenswertes: Gaishöll Wasserfälle, Schlafen im Weinfass, bei klarer Sicht vom Augenblick zum Straßburger Münster
Einkehrmöglichkeiten: Gastronomie Sasbachwalden
Anfahrt/Rückfahrt:
Mit öffentliche Verkehrsmittel: Planung mit reiseauskunft.bahn.de
Mit Pkw: zum Parkplatz beim Kurhaus oder Erlebnisbades Sasbachwalden
Standorte:
Kurhaus
Hohacker
Dr. Wagner-Kliniken 270 m
Hundeberg 330 m
Gaishölle unten 350 m
Gaishölle Mitte 435 m
Gaishölle oben 493 m
Hörchenberg 476 m
Augenblick mit Sicht zum Straßburger Münster
Sasbachwalden Minigolf 275 m
Ausführliche Wegbeschreibung AugenBlick-Runde Sasbachwalden-Hörchenberg
Vom Ausgangspunkt der Naturpark AugenBlick-Runde beim Kurhaus in Sasbachwalden führt uns der Weg zunächst in Richtung Hohacker, den Dr. Wagner-Kliniken und Hundeberg. Wir erreichen den unteren Einstieg der Gaishölle. Der Genießerpfad Alde Gott Panoramarunde Sasbachwalden wird nun einige Zeit unser Wegbegleiter sein. Auch werden ein Heilklima-Wanderweg und der Friedens-Pilgerweg von Sasbachwalden, die Wanderroute mit der AugenBlick-Runde teilen.
Gaishölle
Durch die Schlucht der Gaishölle stürzt der Brandbach hinunter. Auf dem Talgrund lagen riesengroße Felsen und Findlinge, die im Laufe der Jahrhunderte durch das große Wassergefälle freigespült wurden und eine wildromantische Waldschlucht mit einer Vielzahl von Wasserfällen entstehen ließ. Die sich hier vor etwa 315 Millionen Jahren gebildeten Granitgesteine bestehen aus Feldspat, Quarz und Biotit.
Früher war es nicht möglich durch dieses Tal normal zu gehen. Um durch die Schlucht zu gelangen, musste man „geißen“, sich wie eine Geiß (Ziege) kletternd fortbewegen. Der Name „Hölle“ ist ein Name, wie man früher eine enge, wilde, mit vielen Steinen und Felsen bestücke Landschaft nannte.
Der erste Wanderweg durch diese wildromantische Schlucht Gaishölle wurde im Jahr 1880 angelegt. Im Jahr 1882 wurde ein Verschönerungsverein gegründet, der für die Unterhaltung und Pflege dieses Wanderweges zuständig war, der heutige Heimat- und Verkehrsverein Sasbachwalden.
Die Weglänge durch die Gaishölle beträgt etwa 800 m. Auf 13 Brücken wird die Seite der Schlucht am Brandbach immer wieder gewechselt und auf 225 felsigen Steinstufen wird ein Höhenunterschied von 154 m überwunden.
Ein Einstieg in die Gaishölle-Schlucht ist sowohl an der Murbergstraße als auch an der L86 Hohenrode möglich.
So wechseln wir auf urwüchsigen Pfaden, felsigen Stufen und 13 Brücken die Seiten in der engen Schlucht der Gaishölle-Wasserfälle und überwinden auf einer Länge von 800 Metern einen Höhenunterschied von 154 Metern.
Vom oberen Einstieg in die Gaishölle-Schlucht ist es zum Naturpark AugenBlick Hörchenberg nicht mehr weit. Entlang der Landesstraße wandern wir am links liegenden Spinnerhof vorbei.
Aussichtspunkt AugenBlick-Runde
Am angelegten Aussichtspunkt mit dem markanten Naturpark-Auge angelegten Tisch und der Sitzbank hatten wir Glück und konnten sogar das Straßburger Münster erblicken.
Eine herrliche Aussicht in über das vor uns liegende Sasbachwalden, die Rheinebene bis zu den Vogesen war bei dieser Wetterlage ein einzigartiger Genuss.
Nach Durchqueren eines kurzen Waldstücks wandern wir am Rand der Weinberge zum Schnapsbrunnen, denn hier ist auch die Wegstrecke der Rundwanderung Schnapsbrunnenweg. Gleich daneben wird ein Schlafen im Weinfass angeboten.
Schlafen im Weinfass
Hier hat man die Möglichkeit bei vorheriger Buchung im Weinfass zu schlafen. Einzigartig, für das Frühstück hat man eine supertolle Aussicht und eine himmlische Ruhe. Wäre das vielleicht ein Idyll für frisch verliebte Paare? Morgens aufwachen, die Aussicht und Ruhe genießen, Frühstücken und vielleicht noch mehr …
Straubenhöf-Mühle
Weiter geht’s zur Straubenhöf Mühle. Pause gefällig? Vespertische und Bänke laden zu einer Brotzeit ein. Der Hofbauer Andreas Straub baute die Straubenhöf Mühle im Jahr 1789. Davor stand hier eine baufällig gewordene Mahl- und Sägemühle. Die Straubenhöf-Mühle wurde als Getreidemühle bis 1938 betrieben.
Aufgrund des oberschlächtigen Wasserrads wird das in fachwerkbauweise errichtete Mühlengebäude vom Gewicht des Wassers aus dem Sasbach angetrieben. Die Mühle wurde 1983/84 teilweise saniert und 2000/01 komplett renoviert und ist seither wieder funktionsfähig. Die Straubenhöf-Mühle steht unter Denkmalschutz und ist seit 1988 im Besitz der Gemeinde Sasbachwalden.
Entlang des Sasbachs wandern wir abwärts an Wald- und Wiesenrand in den Ort Sasbachwalden. Beim Minigolfplatz wenden wir uns in Richtung Schwimmbad und erreichen nach wenigen Metern das Ziel der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord AugenBlick-Runde.
- Details
Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5
Den Wegweisern folgend wandert man zunächst vom Tiergarten an der Fremersbergstraße hinab ins Michelbachtal zu den Waldseen. Die Waldseestraße am unteren Waldsee überquerend, wird auf einem schmalen aufsteigenden Wanderpfad am Fuße des Katzenstein im Stadtwald Baden-Baden die beeindruckende Felsformation des Pulverstein erreicht.
Weiter ansteigend zum Droschkenweg und über den Bergrücken hinab nach Ooscheuern gelangt der Wanderer zum Etappenziel bei der Bernharduskirche.
Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5 vom Tiergarten zum Bernhardusplatz
Start: Tiergarten, Fremersbergstraße
Ziel: Bernhardusplatz
Länge der Strecke: ca. 4,9 km
Dauer der Wanderung: ca. 2 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel
Charakteristik: Forstwege, Waldpfade, Fußpfade, wenig Asphaltweg
Aufstieg: 145 m
Abstieg: 246 m
Standorte:
Tiergarten 250 m üNN
Michelbachtal 230 m üNN
Oberer Waldsee 210 m üNN
Die Etappen des Panoramaweg Baden-Baden sind:
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 1
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 2
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 3
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 4
- Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5
Wegbeschreibung Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5:
Vom Wanderportal Tiergarten aus wandern wir hinter der Bushaltestelle nach links den breiten Fußweg abwärts zum Standort Michebachtal. Die bekannten Baden-Badener Rundwanderwege Beutig-Rundweg und Femersberg-Rundweg sowie der Ortenauer Weinpfad teilen sich hier die Route ein Wegstück mit der Panormaweg Etappe 5.
Wir wandern nach rechts, entlang des Michelbachs, oberhalb der angrenzenden Wiese erblicken wir das Hofgut Fremersberg. Nach etwa 400 Metern überqueren wir die Katzensteinstraße, biegen nach rechts in einen Pfad vorbei am oberen Waldsee.Der nun folgende breite Waldweg, dem Michelbachweg, verläuft am Fuße des Friesenberg an welchem auf der Friesenbrunnen zu finden ist. Beim unteren Waldsee überqueren wir die Waldseestraße und wandern auf dem Mittelweg (nicht der bekannte Fernwanderweg) weiter. Nun kommt der anstrengendste Teil dieser Etappe des Panoramaweg Baden-Baden.
Die Wanderung führt auf dem Naturlehrpfad bergauf, vorbei an einem Wasserbehälter und zweigt nach einigen Metern nach rechts ab. Der breite unbefestigte Wanderweg am Fuße des Katzenstein zweigt im weiteren Verlauf auf den Pulversteinweg ab. Wir wandern auf dem schmäler werdenden breiten Pfad und gewinnen stetig an Höhe. Schließlich erreichen wir eine steile mit einem Geländer gesicherten Steintreppe und erklimmen den beeindruckenden
Pulverstein Baden-Baden
Eine beeindruckende Felsformation im Baden-Badener Stadtwald erhebt sich in der Nähe des hiesigen Waldseeplatzes. Der Fels besteht aus sehr widerstandsfähigem Gesteinsmaterial, verursacht durch Verkieselung, allerdings nicht so stark wie zum Beispiel der Battertfelsen. Unterschiedliche Schichtungs- und Verwitterungsformen sind an den Felswänden aufgeschlossen.
E
ine Sitzbank belohnt uns mit einer Pause für die Mühe. Der Waldweg bringt uns beim wandern kurze Zeit später nach rechts in den Droschkenweg und anschließend auf dem Weißhaidenweg nach rechts. Der nun folgende unbefestigte Waldweg lässt im angrenzenden Wohngebiet Oosscheuern den Stadtwald von Baden-Baden hinter sich. Von der Eichwaldstraße wandern wir nach links in die Laubstraße, kurz darauf rechter Hand in die Jahgdhausstraße.
Die Aumattstraße überqueren wir auf dem Zebrastreifen bis zur Fußgängerampel an der B500 am Ebertplatz. Wir können das Etappenziel der Wanderung bereits sehen, denn der Bernhardusplatz befindet sich vor der imposanten Bernharduskirche.
Mehr Bilder zur Panoramaweg Baden-Baden Etappe 5 sehen sie hier!
Informationen zum Urheberecht
Die in diesem Artikel eingestellten Bilder dürfen unverändert und unter Angabe der Quelle kopiert und zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung in allen Medien weiterverarbeitet werden.
Unterkategorien
fernwanderwege
Fernwanderwege die durch den Schwarzwald gehen
Mehretappenwege
Mehretappenwege die durch den Schwarzwald gehen
Baiersbronner Wanderhimmel
Wandertouren Baiersbronner Wanderhimmel













