Bilder der Murgleiter Etappe 3
Wandern von Forbach nach Schönmünzach
Kurzbeschreibung
Bei der Historischen Holzbrücke beginnt die dritte Etappe des Premiumwanderwegs Murgleiter. Über die steile Marienstraße wird die sagenumwobene Maria-Hilf-Kapelle oberhalb Forbachs zusammen mit dem Westweg erreicht. Ein weiterer Anstieg erfolgt durch das Frankenbachtal und auf urwüchsigen Serptentinenpfaden bis die Murgleiter den Westweg am Hauerloch verlässt und über das Wasserschloss mit der beeindruckenden Rohrbahn des Pumpspeicherkraftwerks zur Schwarzenbachtalsperre, dem größten Stausee im nördlichen und mittleren Schwarzwald weiterführt. Nach einem kurzen Stück entlang des Sees steigt die Murgleiter hinab zum Fuße der 65 Meter hohen Staumauer. Schwarzenbach und Raummünzach folgend, deren Wasserlauf in Richtung Murg fließt, ihrer schmalsten und wildesten Passage bei Raumünzach. Nachdem einige waldreiche Hänge oberhalb des Talgrunds durchwandert sind, wird am Bahnhof Schönmünzach der Endpunkt der Murgleiter Etappe 3 erreicht.
Ausrüstung: festes Schuhwerk, das ausreichend Halt auf schlüpfrigen, steilen bzw. felsigen und unwegsamen Wegen bietet.
Länge der Strecke: ca. 17,7 km
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
Dauer der Wanderung ohne Pausen: ca. 6 Stunden
Start: Forbach Historische Holzbrücke
Ziel: Schönmünzach Bahnhof
Anfahrt: mit dem Auto aus Richtung Rastatt oder Freudenstadt auf der B 462 nach Forbach
Rückfahrt: von Schönmünzach mit dem Auto in Richtung Rastatt oder Freudenstadt auf der B 462
Mit öffentliche Verkehrsmittel: von Rastatt oder Freudenstadt mit der S-Bahn S41 nach Forbach, Rückfahrt von Schönmünzach mit der S41
Wichtige Standorte:
Historische Holzbrücke Forbach
Mosesbrunen
Maria-Hilf-Kapelle
Wasserschloss
Schwarzenbachtalsperre
Erbersbronn/Hugenloch
Kraftwerk Raumünzach
Bahnhof Schönmünzach
Eine ausführliche Beschreibung der Murgleiter Etappe 3 lesen!
Informationen zum Urheberecht
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Die Bilder sind nach der Reihenfolge der Aufnahme/Wanderung angeordnet und sollen Ihnen Einblick in den Streckenverlauf geben, für eine größere Version auf das Bild klicken!
































































































Murgleiter Etappe 5
ACHTUNG: Stand der Wanderung 2013, die offizielle Wegführung wurde 2014 geändert und führt jetzt nicht mehr wie hier beschrieben an der Ruine Tannenfels vorbei.
Baiersbronn Murgleiter-Portal zum Schliffkopf
Bereits 2008 hat der Fernwanderweg Murgleiter die Kriterien des „Deutschen Wandersiegels“ erfüllt und wurde mit 34 Erlebnispunkten ausgzeichnet. 2011 erhielt der dann um zwei Etappen erweiterte Fernwanderweg 59 Erlebnispunkte und wurde somit zum zweiten Mal vom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert. Die Murgleiter hat diese Prüfung mit Auszeichnung bestanden und darf sich deshalb als „Premiumwanderweg“ bezeichnen. Das erteilte Wandersiegel behält seine Gültigkeit bis Juni 2014. Da der Weg beim Deutschen Wanderinstitut immer noch als Premiumwanderweg geführt wird, gehen wir von einer baldigen Verlängerung des Wandersiegels aus.
In fünf Etappen teilt sich die Gesamtlänge der Murgleiter auf. 2011 wurde der Premiumwanderweg 2011 um zwei Etappen von drei Etappen mit 68 km auf fünf Etappen mit nunmehr 110 km erweitert. Die offizielle Eröffnungsfeier fand am 20. August 2011 statt.
Kurzbeschreibung
Vom Murgleiter-Portal Sommerseite in Baiersbronn führte die alte Wegstrecke der Murgleiter Etappe 5 (noch zur Ruine Tannenfels) durch den dicht bewaldeten Rinkenkopf zum Rinkenturm. Vorbei an der Wanderhütte Sattelei leitete die Wegstrecke auf Waldpfaden abwärts zum Fuchsloch und anschließend am Waldrand entlang am Dammwildgehege vorbei zum Ruhbach nach Mitteltal und zur Murg und Naturschwimmbad. Vom Anstieg zur einstigen Raubritterburg Ruine Tannenfels und anschließenden Abstieg zum Kurgarten Baiersbronn-Obertal führt die Wanderung auf die andere Talseite zum Kraftenbuckel und am Waldrand entlang mit herrlichen Ausblicken auf Obertal und Buhlbach bis zur Fischzucht mit dem Fischerstüble. Nun leitet die Murgleiter Etappe 5 bergauf zum Murgurprung. Das letzte Stück bis zur Infotafel Steinmäuerle und der Aussichtsplattform Schliffkopf verläuft teilweise auf urwüchsigen und naturbelassenen Pfaden.
Länge der Strecke: ca. 19,9 km
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
Dauer der Wanderung ohne Pausen: ca. 6,5 -7 Stunden
Start: Murgleiter-Portal Sommerseite Baiersbronn
Ziel: Schliffkopf Plateau
Anfahrt/Rückfahrt: mit dem Auto aus Richtung Rastatt oder Freudenstadt auf der B 462 nach Baiersbronn
Mit öffentliche Verkehrsmittel: von Rastatt oder Freudenstadt mit der S-Bahn S41 nach Baiersbronn, Rückfahrt vom Schliffkopf über Freudestadt oder Ruhestein nach Baiersbronn
Wichtige Standorte:
Murgleiter-Portal Sommerseite Baiersbronn
Rinkenkopfturm
Wanderhütte Sattelei
Naturbad Mitteltal
Ruine Tannenfels
Fischerstüble Buhlbach
Murgursprung
Infotafel Steinmäuerle
Schliffkopf Gipfel mit Aussichtsplattform
Ausführliche Wegbeschreibung Murgleiter Etappe 5
Vom Bahnhof Baiersbronn auf der Freudenstadter Straße wandern wir abwärts bis zum Kreisel an dem sich Ruhesteinstraße und Murgtalstraße treffen. Von der Murgtalstraße biegen wir nach rechts ab um in die Häslergasse nach links aufwärts zu gehen und wiederum links in die Schiefergasse bis wir den Sommerseitenweg erreichen. Auf einem steilen Fußpfad legen wir die letzten 100 m bis zum Murgleiter-Portal zurück. Hier beginnt die 5. Etappe des Murgleiter-Premienwanderwegs.
Kurz nach dem Murgleiter-Portal am Standort Rinkenkopfwegle erst nach links, aber schon nach wenigen Metern zweigt der Weg nach rechts ab. Vorsicht, hier ist die Beschilderung etwas irreführend, da bei der Markierung auf dem Weg aufwärts das Murgleiter-Symbol fehlte. In wenigen Serpentinen geht es auf einem Pfad am Rinkenberg nach oben und gelangen zum Standort Rinkenkopf und nach 200 m zum Rinkenkopfturm.
Der Rinkenkopfturm
Er gehört zu einer ganzen Reihe von Aussichtstürmen im Schwarzwald. Der 100 Jahre alte Rinkenkopfturm, auch König-Wilhelm-Turm genannt, aus Natursteinen liegt auf dem 759 m üNN Rinkenkopf bei Baiersbronn und bietet, da er bestiegen werden kann eine hervorragende Sicht auf Baiersbronn. Die Aussichtsplattform trägt den Namen König Wilhelm. Ein daneben stehender Stahlmast wird als Funksender genutzt In der Schutzhütte neben dem Turm befindet sich eine Tafel mit Erklärungen zum rätselhaften Ringwall auf dem Rinkenkopf.
Weiter wandern wir über die Gipfelkuppe des Rinkenkopf. Bei einer Gabelung des Pfades wählen wir den linken Weg (rechts der Pfad geht steil bergab). Eine Wegmarkierung, die die Richtung weist, fehlte hier. Der Weg führt zur Sattelei, bei der eine Einkehrmöglichkeit besteht. Der Murgleiter-Markierung folgend, führt der weitere Waldweg leicht abwärts vorbei am Fuchsloch zum Labronnerweg. Hier nach rechts und beim Eulengrundweg, hier finden wir einen sehr schön angelegten Kurpark mit Spielplatz, biegen wir rechts ab in die Sackgasse um über den Eulengrund auf dem Eulengrundweg zum Dammwildgehege zu wandern. In Richtung Ortskern zum Standort Mitteltal Rain. Hier geht’s nach rechts und wieder nach rechts, dem Wegweiser zur Weißenbachhalle folgend, wo Ruhbach und Siedichfür zusammenfließen. Wir wanden zur Ruhbachgasse bis zur Ruhesteinstraße und überqueren diese um sodann auf dem Dammweg an der Murg entlang in Richtung Obertal am Sportplatz und Naturbad vorbei zu laufen. Hier die Murgbrücke überqueren, in die Ilgenbachstsraße und nach wenigen Metern an der Abzweigung links (hier ist noch die Murgleiter-Umleitung (diese bringt den Wanderer jedoch nicht zur Ruine Tannenfels) angebracht, auf dem Radweg entlang der Murg) aufwärts, an der Gabelung bei den Hühnern ebenfalls nach links den breiten unbefestigten Forstweg aufwärts zur Ruine Tannenfels.
Ursprünglich vor dem Sturm Ende Juni 2012 führte der Weg nach rechts, die Markierung zeigte noch in die Richtung. Wandert man aber hier weiter geht es nach der Häusergruppe links hoch.
Ruine Tannenfels
Die Burgruuine Tannenfels, eine ehemalige Turmburg, liegt in 645 m üNN auf einem Buntsandsteinfelsen zwischen Rechtmurg und Ilgenbach oberhalb des Ortsteils Obertal der Gemeinde Baiersbronn. Baiersbronn gehört zum Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg.
Dem Weg weiter aufwärts folgend bis zur Wegegabelung, hier rechts zur Jägerruhe und dann nach links. Nach wenigen Metern zweigt ein Fußpfad nach rechts ab in Richtung Obertal Kurgarten. Der Pfad endet an der Sonnenhütte, wir wandern am Scharrein-Brunnen vorbei, sehen unter uns dann am Biotop beim Kurgarten Obertal. Wir durchqueren den Kurpark mit Konzertplatz, wandern an der Touristinformation vorbei , biegen nach links ein Richtung Buhlbach, überqueren die Rotmurg und biegen beim Landgasthof Murg-Cafe nach rechts zum Kraftenbuckel in die Straße ein. Es geht aufwärts und dann nach links in den Kraftenbuckelweg. Die Murgleiter führt uns dann am Waldrand auf einem nahezu ebenen Waldweg oberhalb Obertal und Buhlbach mit Blick zum Schwimmbad Obertal und Minigolfanlage entlang.
An der nächsten Gabelung (liegt wie ein U vor uns) wählen wir den rechten Weg, kommen am Schwarzer Brunnen vorbei und folgen am Standort „Röhrsbächle“ der Wegweisung Richtung Hänger. Doch dann heißt es aufpassen. Bei einer erneuten Wegkreuzung war die Murgleiter-Wegweisung nicht ganz eindeutig. Hier nach links in den Pfad abzweigen. Abwärts gelangen wir zum Röhrsbächle, überqueren diesen auf einer Holzbrücke bei einer Sitzbank. Nach 150 m mündet der Pfad in einen Asphaltweg der uns nach weiteren 150 m zum Hänger 688 m üNN bringt, abwärts vorbei am Hängerbrunnen, in der Linkskurve zweigen wir in einen Graspfad ab, der evtl. nicht immer gemäht und sichtbar ist und schneiden damit die Schleife der Straße. Beim Öchslebrunnen (Standort Buhlbach 655 m üNN) wandern wir nach rechts auf dem Teersträßchen weiter, bei der Fischzucht 651 m üNN (rechts oben liegt das Fischstüble) geradeaus zum Fischstüble 650 m NN.. An der dieser Abzweigung gehen wir link, rechtsseitig der Rechtmurg auf dem breiten Grasweg bzw. Wintersport Langlaufloipe Rechtmurgspur (mit Flutlichtanlage), überqueren die Rechtmurg an der Holzbrücke, und hier aufgepasst, gleich scharf rechts durchwandern wir ca. 850 m auf dem Graspfad entlang am Ufer der Rechtmurg und dem Rand einer Wiesenfläche bis wir letztlich auf dem Pfad sanft aufwärts auf einen Forstweg stoßen.
Sanft steigt der Forstweg auf einer Weglänge von etwa 1,2 zum Köpflesbauerndurchlaß mit der Schutzhütte an. Unterwegs kommen wir noch an einer Sitzbabank vorbei, bis wir dann an der Schutzhütte eine Pause einlegen.
An der Wegkreuzung Köpfelsbauerndurchlass biegen wir nach rechts (man kann auch nach links den bequemen Forstweg aufwärts nehmen) und nach der Hütte links in den unbefestigten Waldweg der in einen steinigen verwurzelten Pfad übergeht aufwärts ansteigend um dann nach 800 Metern auf den besagten Forstweg zu stoßen. Den Weg immer aufsteigend vorbei am Herdeger Brunnen erreichen wir nach weiteren 800 Metern den Murgursprung, 921 m üNN.
Der Murgursprung
Bei der Murg-Quelle gibt s eine Informationstafel die über den Murgtal-Wanderweg informiert. Eine Tischgruppe lädt hier zu einer Vesperpause ein.
Beim Murgursprung wandern wir auf einem 300 Meter langen anspruchsvollem, naturbelassenen Stein- und Wurzelpfad (Murgleiter und Murgtalwanderweg vereint) steil empor bis der schmale mit Heidelbeersträuchern gesäumte Fußpfad auf einen Forstweg stößt. Wir biegen nach rechts zur Wegkreuzung beim Rechtmurgwegle 975m üNN ab, geradeaus der Wegweisung zur Steinmäuerle Infotafel folgend, nach 400 m überqueren wir die Schwarzwaldhochstraße geradeaus nach wenigen Metern zum Standort Steinmäuerle Infotafel 997 m üNN.
Höhen-Tour, Renchtalsteig und Westweg treffen auf Murgleiter Etappe 5, die Seensteig Etappe 2 hat ihr Ziel erreicht und endet, zugleich startet die Seensteig Etappe 3. Ebenso beginnt hier die erste Etappe des Murgtal-Wanderwegs.
Wir wandern geradeaus ein kurzes Stück auf dem 1000m Weg zum Standort Steinmäuerle 1000m üNN und biegen kurz darauf bei der Sitzbank rechts in den steinigen Pfad entlang der Weideneinzäunung ab.
Nach knappen 500 m auf holprig-steinigem Pfad kommen wir zu einer Gabelung mit einer Informationstafel zur Grindenbeweidung. Ringsum sind mehrere Sitzbänke aufgestellt, auf geschottertem Weg biegen wir links ab bis wir 260 m weiter am Schliffkopf 1055 m üNN mit der großen Aussichtsplattform angekommen sind. An dieser Stelle ist der Start/Endpunkt der Murgleiter Etappe 5 und Renchtalsteig.
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Informationen zum Urheberecht
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Bilder Murgleiter Etappe 5
Baiersbronn Murgleiter-Portal zum Schliffkopf
Kurzbeschreibung
Vom Murgleiter-Portal Sommerseite in Baiersbronn führte die alte Wegstrecke der Murgleiter Etappe 5 (noch zur Ruine Tannenfels) durch den dicht bewaldeten Rinkenkopf zum Rinkenturm. Vorbei an der Wanderhütte Sattelei leitete die Wegstrecke auf Waldpfaden abwärts zum Fuchsloch und anschließend am Waldrand entlang am Dammwildgehege vorbei zum Ruhbach nach Mitteltal und zur Murg und Naturschwimmbad. Vom Anstieg zur einstigen Raubritterburg Ruine Tannenfels und anschließenden Abstieg zum Kurgarten Baiersbronn-Obertal führt die Wanderung auf die andere Talseite zum Kraftenbuckel und am Waldrand entlang mit herrlichen Ausblicken auf Obertal und Buhlbach bis zur Fischzucht mit dem Fischerstüble. Nun leitet die Murgleiter Etappe 5 bergauf zum Murgurprung. Das letzte Stück bis zur Infotafel Steinmäuerle und der Aussichtsplattform Schliffkopf verläuft teilweise auf urwüchsigen und naturbelassenen Pfaden.
Länge der Strecke: ca. 19,9 km
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
Dauer der Wanderung ohne Pausen: ca. 6,5 -7 Stunden
Start: Murgleiter-Portal Sommerseite Baiersbronn
Ziel: Schliffkopf Plateau
Anfahrt/Rückfahrt: mit dem Auto aus Richtung Rastatt oder Freudenstadt auf der B 462 nach Baiersbronn
Mit öffentliche Verkehrsmittel: von Rastatt oder Freudenstadt mit der S-Bahn S41 nach Baiersbronn, Rückfahrt vom Schliffkopf über Freudestadt oder Ruhestein nach Baiersbronn
Wichtige Standorte:
Murgleiter-Portal Sommerseite Baiersbronn
Rinkenkopfturm
Wanderhütte Sattelei
Naturbad Mitteltal
Ruine Tannenfels
Fischerstüble Buhlbach
Murgursprung
Infotafel Steinmäuerle
Schliffkopf Gipfel mit Aussichtsplattform
Eine ausführliche Wegbeschreibung zum Murgtal Etappe 5 wandern!
Informationen zum Urheberecht
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Kunstweg am Reichenbach
Moderne Kunst und traditionelle Heuhütten inmitten eines malerischen, romantischen Tales, das ist sicher die treffenste Kurzbeschreibung für den Kunstweg in Reichenbach. Der Zugang zum Kunstweg liegt direkt neben der B462 Gernsbach nach Freudenstadt, am besten bei der Abzweigung nach Kaltenbronn den Parkplatz anfahren.
Über etwa 3,2 km erstreckt sich der Kunstweg am Reichenbach entlang und führt von Obertsrot-Hilpertsau, einem Teilort von Gernsbach im Murgtal. Er verläuft parallel zur Verbindungsstraße Gernsbach-Kaltenbronn, nach Reichental. Der leicht ansteigende Wanderweg eignet sich wunderbar für einen sonntäglichen Spaziergang, am besten mit der ganzen Familie, da er auch Kinderwagen geeignet ist. Kinder finden hier im Reichenbachtal Gelegenheit genug am Bach, um die Kunstwerke und auf den Wiesen Interessantes und Geheimnisvolles zu entdecken.
Die typischen Heuhütten für das Murgtal und verborgene Wasserkanäle wird der aufmerksame Wanderer immer wieder entdecken können. Bekannte Künstler aus Baden-Württemberg und dem europäischen Ausland haben ihre Werke hier zur Verfügung gestellt, um dem Besucher das ineinanderfließen von Kunst und Natur näher zu bringen. Jedes Jahr wird der Kunstweg am Reichenbach, der in Hilpertsau in die Murg mündet, durch weitere Werke bereichert und diese verbleiben unterschiedlich lange.
Länge der Strecke: ca. 3,5 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: leicht, für Kinderwagen geeignet
Dauer der Wanderung ohne Pausen: 1,5 Stunden
Start: Infotafel „Kunstweg am Reichenbach" hinter der Fa. Holzbau Wurm
Ziel: Ölberg Reichental
Anfahrt/Rückfahrt: B 462 zwischen Hilpertsau und Weisenbach Richtung Kaltenbronn abbiegen. Ca. 50 m Nach dem Bahnübergang rechts in den Weg "Am Reichenbach". Die Gewerbeansiedlung durchfahren und bei der Infotafel "Kunstweg am Reichenbach" (nach der Fa. Holzbau Wurm) parken.
öffentliche Verkehrsmittel: mit der S41 von Rastatt oder Freudenstadt kommend bis zum Haltepunkt Hilpertsau oder der Buslinie 242 ab Gernsbach Bahnhof bis Haltestelle Reichentaler Straße (fährt regulär nicht stündlich)
Wer möchte kann auf dem gleichen Weg oder über das Schmietkreuz und Kapfweg zurückwandern.
Geschichte und Ideologie
Der Kunstweg am Reichenbach wurde 2004 von Rüdiger Seidt gegründet, auch der Verein „Kunstweg am Reichenbach e.V.“ mit Interessierten und Kunstfreunden ins Leben gerufen. Nachfolger des Gündervaters ist Herr Voré aus Ettlingen.
Der Kunstweg am Reichenbach, ist in die Natur integriert und soll auch so bleiben. Der Besucher werden sensibilisiert die Natur und seine Umwelt bewusster wahrzunehmen. Die Künstler sollen durch ihre Werke das Verschmelzen von Kunst und Natur symbolisieren. Durch die Wahrnehmung über verschiedene Sinnesorgane, wie Sehen und Hören, werden diese aktiv erarbeiteten Naturerlebnisse viel intensiver im Gedächtnis gefestigt
Die Kunstwerke am Kunstweg im Reichenbachtal sind eng mit der Umgebung verknüpft. Die Gestaltungselemente Metall Holz, Erde, Papier, Wasser, Stein Beton und auch Naturmaterialen wurden verarbeitet. Die Erschaffer der Kunstwerke stellen, legen, bauen, hängen, bohren, graben die Werke in die Landschaft, oder lassen sie sogar schweben oder bewegen. Manche Werke bleiben aufgrund ihrer verwendeten Materialien lange erhalten, andere, welche aus biologischen Stoffen verarbeitet sind, werden bald wieder in die Natur zurück finden.
Wenn Sie jetzt mehr über den Kunstweg am Reichenbach erfahren möchten, schauen Sie auf der Webpräsenz des Vereins nach!
Informationen zum Urheberecht
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Das Bild an dieser Heuhütte und die Motorsägearbeiten gehören nicht zum offiziellen Kunstweg.
Der Ziegenpfad in Bermersbach im Murgtal
Länge der Strecke: Rundwanderung ca. 5 km
Schwierigkeitsgrad: mittel, nicht für Kinderwagen geeignet, Hunde sind an der Leine zu führen
Dauer der Wanderung ohne Pausen: 2 Stunden
Start: Bermersbach oder Forbach Ortsausgang Richtung Bermersbach
Ziel: Forbach oder Bermersbach
Anfahrt/Rückfahrt: mit dem Auto aus Richtung Rastatt oder Freudenstadt auf der B 462 nach Forbach oder Bermersbach
Mit öffentliche Verkehrsmittel: von Rastatt oder Freudenstadt mit der S-Bahn S41 Forbach
Der Ziegenpfad
Der Bermersbacher Ziegenpfad ist schon ein Wandererlebnis der besonderen Art. Und das nicht nur für Kinder. Die ganze Familie begeistert sich für Gretel, Resi, Kuligunde und wie sie alle heißen, die neugierigen Vierbeiner. Auf einer Länge von ca. 5 km lässt sich der Ziegenpfad, ein Rundweg, der sich am Sersbach entlang von der Landstraße 79 ab dem Ortsausgang von Forbach bis hinauf ins Bergdorf Bermersbach auf schmalen Pfaden quer durch die Weideflächen der Geißen schlängelt, durchwandern. Mehrere Infotafeln vermitteln Wissenwertes und auch Lustiges über die vierbeinigen Landschaftspfleger. Festes Schuhwerk versteht sich von selbst. Ein bisschen mutig sein gehört natürlich auch dazu, denn die Ziegen sind äußerst neugierig und schauen schon gern was ihre Gäste in den Taschen haben. Aber nicht füttern, das kann die Ziegen krank machen, außerdem sollen sie ja auch das Gras abfressen. Und nicht wundern, gerne umringen die Ziegen die Besucher und begleiten sie auf den Pfaden bis zum Ausgang, das Gatter immer sorgfältig verschließen.
Ca. 100 Ziegen, aufgeteilt in 5 Herden findet man an verschiedenen Weideflächen. Am Ziegenpfad weiden die im letzten Winter geborenen kleinen Ziegen und ihre alten Tanten. Die alten Tanten, die Ziegen, die nicht mehr gedeckt werden und auch keinen Nachwuchs mehr haben, sind die Lehrmeister und Erzieher der Jungen. Solange es ihnen schmeckt, dürfen sie es sich gut gehen lassen und sich wohlfühlen. Die Ziegenböcke allerdings, enden irgendwann kulinarisch, denn diese werden in der Landwirtschaft nicht subventioniert.
In der Anfangszeit hatte ganz Bermersbach mitgeholfen die Ziegen in den Stall zu treiben. Heute sind dafür drei Ziegentreiber ausreichend, und kaum einer nimmt Notiz davon, wenn die Tiere die Straße entlang trotten. So selbstverständlich gehören sie inzwischen zum Alltag in Bermersbach. Aber trotzdem, die Ziegen sind schon etwas Besonderes, denn genau dafür ist der kleine Ort Bermersbach im Nordschwarzwald, der zwischen Forbach und Rote Lache liegt, auch überall bekannt.
Bei allem Schönen sollte jedoch nicht vergessen werden, dass Ziegen auch Arbeit machen. Krankheiten, Impfungen, Klauenschneiden, Geburt und Tod. All das nimmt viel Zeit in Anspruch. Aber das halbe Dorf Bermersbach hilft mit und ist auch Mitglied im Verein „Ziegenfreunde“, der 1998 gegründet wurde. Freiwillig, ehrenamtlich ohne Bezahlung. An diesem Projekt hängt sehr viel Herzblut. Ein Dorf schultert gemeinsam eine Landwirtschaft.
Der Ziegenverein
Einst war Bermersbach umgeben von einem düsteren Wald und drohte darin zu verschwinden mit negativen Auswirkungen auf Klima, Wohlbefinden der Menschen und die Attraktivität des Ortes. Im November 1998 half das ganze Dorf zusammen und rodeten den ersten Hang. Die einstige alte Kulturlandschaft von Weiden, Äckern und Streuobstwiesen wollte man zurück gewinnen. Und was eignet sich da nicht besser als eine Ziegenherde? Die Ziegen fressen immer nur die Blätter ab. Wenn alles verbissen und vernagt ist, wächst das nicht mehr nach und verschwindet mit den Jahren. Und die Flächen werden wieder frei, so wie es früher war. Der Ziegenverein Ziegenfreunde Bermersbach e.V. wurde gegründet.
Der Ziegenverein betreut auch Hinterwälder-Rinder und Dexterrinder. Den Dexterrinder sagt man Ruhe und Gutmütigkeit nach. Die Ziegen schaffen nicht mehr alleine alle Weiden gründlich abzufressen. Den Rindern schmeckt das Gras, das die Ziegen nicht mögen. Also es kann schon mal vorkommen, dass man auf dem Ziegenpfad auf ein paar Rinder stößt. Vielleicht auch eine Mutterkuh, da sollte man dann aber besser einen Bogen rum machen. Denn auch die friedlichste Mutterkuh kann zur „Schutzglucke“ werden wenn jemand ihrem Kälbchen zu nahe kommt.
Heuhütten, wie sie im Murgtal sehr typisch sind, finden sich auch auf den Ziegenweiden. Selbst gebaut von den ehrenamtlichen Helfern aus Bermersbach. Heuhütten haben ihren Ursprung in den Alpen, Wanderarbeiter aus Tirol haben sie ins Murgtal gebracht.
Seit der Anfangszeit des Ziegenpfades sind eine Vielzahl von Biotopen auf den Ziegenweiden entstanden. Tiere wie z.B. Libellen, Bachstelze oder Gartenrotschwänzchen fühlen sich hier wohl. Sogar den Speisepilz Parasol lässt sich hier immer häufiger finden. Den Deckel des Pilzes herunter und gebraten wie ein Schnitzel schmeckt er hervorragend.
Der Ziegenstall
Der Ziegenstall befindet sich am Ortsende Bermersbach in Richtung Rote Lache, etwa 100m von der L79 entfernt.
Riesige Heuhaufen lagern im Ziegenstall, die von den Leuten im Dorf zu handlichen kleinen Ballen gepresst werden. Das ist Futter für den Winter, wenn auf den Weiden nichts mehr wächst. Das Geheimnis dieser Dorfgemeinschaft lautet Landwirtschaft in der Gemeinschaft. Die Arbeit und die Verantwortung ist auf viele Helfer verteilt. Jeder in der dörflichen Gemeinschaft leistet seinen Beitrag dazu.
Der Ziegenstall ist das Winterquartier der Ziegen, wohin sie alljährlich im November oder Dezember, je nach Witterung, hingeführt werden und die kalte Jahreszeit bis zur neuen Weidesaison im April verbringen. Bei gutem Wetter dürfen die Ziegen tagsüber die Weiden um den Ziegenstall nach Grünfutter absuchen.
Die Ziegenherden
Meistens sind fünf Weiden während der Weidesaison im April bis ca. November/Dezember mit jeweils einer Ziegenherde belegt.
Der Zuchtbock und seine kastrierten Gefährten stehen auf einer Weide. Die Herde mit den Mutterziegen und ihrem Nachwuchs trifft man meistens auf dem Ziegenpfad an. Es gibt noch zwei Fresserherden, das sind die Patenziegen und haben nichts mit der Zucht zu tun sondern widmen sich einzig der Landschaftspflege.
Ziegenpatenschaft
Wer will kann bei den Bermersbacher Ziegenfreunden eine Patenschaft für eine Fresserziege übernehmen. Der Pate erwirbt eine Ziege und beteiligt sich zusätzlich mit dem jährlichen Mitgliedsbeitrag an den Kosten für Tierarzt, Futter usw. für die eigene Patenziege und unterstützt den Verein ein wenig auf diese Weise. Gibt ein Pate seine Ziege wieder zurück, erhält er den Kaufpreis erstattet. Infos gibt es auf der Internetseite der Ziegenfreunde.
Die Ziege bleibt jedoch bei ihrer Herde. Manche Paten wohnen ganz weit weg, andere wiederum nur ein paar Dörfer weiter. Paten können natürlich auch kommen und ihre Patenziege bürsten und sich um sie kümmern.
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