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Die Baiersbronner Himmelswege
Neun themenbezogene Rundwanderungen der Himmelswege zählt der Baiersbronner Wanderhimmel. Die Himmelswege unterscheiden sich in Strecken und Landschaften ebenso wie in den Anforderungen an die einzelnen Rundwanderungen, da die 11 bis 21 Kilometer langen Touren der Himmelswege hauptsächlich auf Pfaden und Steigen abseits der Forstwege verlaufen.
Alle Start bzw. Ziel-Orte der einzelnen Rundwanderungen sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Start/Ziel: Touristik-Information in Baiersbronn-Obertal
Länge der Strecke: ca. 21,7 km
Dauer der Wanderung: ca. 7 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Charakteristik: bequeme Forstwege, urwüchsige Pfade, Waldpfade
Aufstieg: 553 m
Abstieg: 553 m
Höchster Punkt: 1053 m
Niederster Punkt: 591 m
Anfahrt/Rückfahrt:
Mit dem PKW bis Baiersbronn-Obertal, Parkplatz gegenüber Tourist-Info
Mit öffentliche Verkehrsmittel:
http://www.efa-bw.de/

Start/Ziel: Touristik-Information bzw. Gasthaus Lamm in Baiersbronn-Mitteltal
Länge der Strecke 15,7 km
Dauer: ca. 6 - 7 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Charakteristik: Asphaltweg, Wald- und Forstwege, Naturpfade
Aufstieg: 443 m
Abstieg: 443 m
Höchster Punkt: 928 m
Niederster Punkt: 563 m
Anfahrt:
Mit dem PKW von Rastatt/Gernsbach/Vorderem Murgtal herkommend auf der B 462 bis Baiersbronn, am Kreisel nach rechts in Richtung Mitteltal zum Gasthaus Lamm bzw. Touristikinformation. Hier ist links ein Parkplatz für PKW’s
Mit dem PKW von Baden-Baden/Bühl kommend über die Schwarzwaldhochstraße B 500 bis zum Ruhestein, hier Richtung Baiersbronn-Mitteltal abbiegen bis zum Gasthaus Lamm bzw. Touristikinformation.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Buslinie 21 und F11, Bushaltestelle Mitteltal Lamm
Von Baden-Baden aus mit der Linie 245 bis Mummelsee
werktags: F21, von Freudenstadt herkommend, oder ab Ruhestein
Linie 12 vom Mummelsee zum Ruhestein oder Freudenstadt zum Ruhestein
F12 von Freudenstadt oder vom Mummelsee herkommend
Samstag, Sonn- und Feiertag, F11 von Freudenstadt her kommend

Start/Ziel: Parkplatz Fuhrmanns-Brunnen (Nähe Stadtbahnhalt) zum Standort Huzenbach Seebachstraße (wenige Meter entfernt vom Rathaus/Touristikinformation)
Länge der Strecke: ca. 12,7 km
Dauer: ca. 4 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Charakteristik: Forstwege, urwüchsige Pfade, steile schmale in Serpentinen angelegte Fußpfade
Aufstieg: 558 m
Abstieg: 558 m
Höchster Punkt: 911 m
Niederster Punkt: 476 m
Anfahrt mit PKW:
auf der B462 nach Huzenbach Ortsausgang in Richtung Baiersbronn, Parkplatz Fuhrmanns Brunnen, Nähe S-Bahn-Halt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
mit der Stadtbahn S41 von Karlsruhe oder Freudenstadt nach Huzenbach

Start/Ziel: Touristik-Information/S-Bahnhof Baiersbronn oder Parkplatz Sesselbahn
Länge der Strecke: 19,8 km ab Parkplatz Sesselbahn Baiersbronn
Dauer der Wanderung: ca. 6 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: schwer
Charakteristik: Naturpfade, urwüchsige Fußpfade, Wald- und Forstwege
Aufstieg: 578 m
Abstieg: 578 m
Höchster Punkt: 926 m
Niederster Punkt: 551 m
Anfahrt/Rückfahrt:
mit dem Auto entweder von Rastatt auf der B462 bis Baiersbronn, von Baden-Baden über die Schwarzwaldhochstraßezum Ruhestein, dann in Richtung Baiersbronn,
Parkplätze am Bahnhof
Mit öffentliche Verkehrsmittel:
von Freudenstadt oder Rastatt mit der S-Bahn
http://www.vgf-info.de/
http://www.efa-bw.de/

Start/Ziel: Parkplatz/Minigolfplatz Klosterreichenbach
Länge der Strecke: ca. 12,2 Kilometer ab Parkplatz Schwimmbad/Minigolfplatz Klosterreichenbach,
direkt neben der historischen Münsterkirche
Dauer der Wanderung: ca. 4 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: leicht
Charakteristik: Wald- und Wanderwege, Naturpfade
Aufstieg: 302 m
Abstieg: 302 m
Höchster Punkt: 813 m
Niederster Punkt: 518 m
Anfahrt/Rückfahrt:
mit dem Auto auf der B462 bis Klosterreichenbach
Mit öffentliche Verkehrsmittel:
von Freudenstadt oder Rastatt mit der S-Bahn
http://www.vgf-info.de/
http://www.efa-bw.de/

Start/Ziel: Forsthaus Auerhahn Hinterer Langenbach , Einstiegsmöglichkeit in diese Rundwanderung besteht auch am Seibelseckle
Länge der Strecke: ca. 13,3 km
Dauer der Wanderung mit Pausen: ca. 4,5 -6 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer, Trittsicherheit und festes Schuhwerk vorausgesetzt
Charakteristik: Waldwege, Wanderwege, urwüchsige Pfade
Aufstieg: 470 m
Abstieg: 4570 m
Höchster Punkt: 1040 m
Niederster Punkt: 676 m
Anfahrt/Rückfahrt:
Mit dem Auto entweder von Rastatt auf der B500 bis Seibelseckle, oder über B462 nach Schönmünzach und dann nach Hinterlangenbach zum Forsthaus Auerhahn
Mit öffentliche Verkehrsmittel:
http://www.vgf-info.de/
http://www.efa-bw.de/

Start/Ziel: Schönmünzach Nähe Bahnhof
Länge der Strecke: ca. 16,9 km
Dauer der Wanderung: ca. 5,5 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Charakteristik: naturbelassene Fußpfade, Forstwege, alpinähnlicher Pfad am Huzenbacher See
Aufstieg: 517 m
Abstieg: 517 m
Höchster Punkt: 919 m
Niederster Punkt: 458 m
Anfahrt/Rückfahrt: mit dem Auto entweder von Rastatt auf der B462 bis Schönmünzach, Parkplatz S-Bahnhof
Mit öffentliche Verkehrsmittel: S41 von Rastatt bis Schönmünzach oder von Freudenstadt bis Schönmünzach

Start/Ziel: Wanderportal Haus des Gastes Tonbach
Länge der Strecke: 20,3 km
Dauer der Wanderung: ca. 6 – 7 Stunden Gehzeit
Schwierigkeit: mittelschwer
Charakteristik: etwas Asphaltweg, Waldwege, Forstwege, Waldpfade, Naturpfade
Aufstieg: 589 m
Abstieg: 589 m
Höchster Punkt: 933 m
Niederster Punkt: 575 m
Anfahrt: Mit dem Pkw Richtung Tonbach bis zur Waldlust, rechts abbiegen zum Haus des Gastes, oberhalb Parkplatz
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
bis zur Bushaltestelle Waldlust, nach rechts zum Haus des Gastes

Start/Ziel: Baiersbronn-Obertal Tourist-Info
Länge der Strecke: ca. 21,4 km
Dauer der Wanderung: ca. 7 Stunden Gehzeit
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Charakteristik: Forstwege, urwüchsige Pfade
Aufstieg: 492 m
Abstieg: 492 m
Höchster Punkt: 952 m
Niederster Punkt: 588 m
Anfahrt/Rückfahrt:
Mit dem PKW bis Baiersbronn-Obertal, Parkplatz gegenüber Tourist-Info
Mit öffentliche Verkehrsmittel:
http://www.vgf-info.de/
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Auf der Germarkung Oberwolfach wurde 1903 tief im Wald auf dem Kamm in 689 m Höhe eine Schutzhütte gebaut. Die Hütte lag damals schon direkt neben dem Westweg und wurde nach dem damaligen Vorsitzenden des Schwarzwaldverein Siegmund Gayer „Gayerhütte“ benannt. Ein Brand, verursacht durch einen Blitzschlag, zerstörte die Hütte am 20. November 1917. 
Unter dem Ortsgruppen Vorsitzenden des Schwarzwaldverein Otto Bührer wurde im Jahr 1923 die heutige Hütte, die Hohenlochenhütte, auf einem Felsen etwas tiefer in der Nähe einer Quelle in 640 m üNN erbaut. Die Einweihungsfeier der Hohenlochenhütte fand am 04. November 1923 statt. Das 90-jährige Jubiläum wurde fast auf den Tag genau im November 2013 gefeiert. Ein herrlicher Weitblick über die Berge bietet sich einem jeden Wanderer. Die Hohenlochenhütte steht auf dem Grund des Käppelewirts Armbruster. Über die Jahre hinweg wurde sie immer wieder aufgewertet und renoviert. Die Familie Armbruster hat bis heute die Aussicht von sichtversperrenden Bäumen freigehalten.
Falls gewünscht können Wandergruppen auf Voranmeldung eine Sonderöffnung erhalten. Westwegwanderer und auch andere Wanderer dürfen gerne bei einem warmen Getränk, wie Kaffee oder Tee, selbstverständlich auf Spendenbasis, oder einen kühlen Schluck aus der nebenan liegenden Quelle, die schöne Aussicht in die Ferne genießen, oder aber sich bei Regen und Kälte am warmen Ofen im Inneren der Hohenlochenhütte aufwärmen.
Auf dem Felsen vor der Hohenlochenhütte wurde im Mai 2011 eine Tafel zur Orientierung, gestiftet vom Präsidenten des Schwarzwaldveriens, aufgestellt.
Heute führt der Westweg auf seiner 6. Etappe zwischen Hark und Hausach direkt an der Hohenlochenhütte vorbei. Unweit der Hütte befindet sich die Quelle, dessen Wasser als Trinkwasser geeignet ist. Ein schmaler Pfad führt einige Meter abwärts zu einem „Stillen Örtchen“, dem Toilettenhäuschen. Die freigehaltene Aussicht ist atemberaubend und lässt die Gedanken in die Ferne schweifen.
Informationen zum Urheberecht
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Die St. Martinskapelle Furtwangen Google Maps
Die St. Martinskapelle liegt im mittleren Schwarzwald entlang einer alten Passstraße die vermutlich schon zu Zeiten der Kelten benutzt wurde. Sie liegt nicht nur zwischen der Breg- und der ElzquelleIn, in nur wenigen Meter Entfernung konnte auch der Grenzverlauf von Donau und Rhein, die Wasserscheide Donau- Rhein bestimmt werden. Auch wenn die alte Straße nicht mehr von Bedeutung ist, führt mit dem ältesten deutschen Fernwanderweg dem im Jahr 1900 angelegten Westweg immer noch ein traditionsreicher Weg durch die Gemarkung der Martinskapelle, auch in Richtung Aussichtsturm Brend.
Die kleine Kapelle hat eine wechselvolle Geschichte, ein ursprünglicher Bau wurde vermutlich am Platz einer heidnischen Opferstelle (Quellheiligtum) errichtet, dabei deutet das gefundene Fundament auf eine frühchristliche Missionskapelle. Wissenschaftlich belegt ist das aber nicht, so entsprach der würfelförmige Bau mit einer Kantenlänge von 4,20 m in etwa dem der Wendelinskapelle in Graubünden aus dem 6 Jahrhundert nach Christus.
Die alten Fundamente und vermutlich ein Teil der Außenmauern sind im Mittelalter, vermutlich in spätgotischer Zeit, wieder für den Bau eine Kapelle verwendet worden. Die Kapelle wurde jedoch im Dreißigjährigen Krieg wie viel andere Städte und Gebäude teilweise durch Brand zerstört.
Um das Jahr 1800 könnte die St. Martinskapelle dann zum benachbarten Kolmenbauernhof gekommen sein, auch heute noch gehört die St. Martinskapelle zum Eigentum der Familie Dold vom Kolmenbauernhof.
Im Jahr 1848 wird die Kapelle in ein kleines Bauernhaus mit Stall und Heuboden umgewandelt, es war damals üblich das Mensch und Tier in einem Gebäude hausen. Das Zwiebeltürmchen musste einem Schornstein weichen, der Innenraum der Kapelle wurde durch den Einbau eines Zwischenboden aufgeteilt, um im unten Raum Platz für die Tiere zu schaffen.
Um 1900 erlebt die Familie große Not, dabei gibt sie ein Versprechen ab, die St. Martinskapelle wieder als Kirchlein herzurichten, wenn Gott helfen würde. Gott muss wohl geholfen haben, denn 1905/1906 wird das Versprechen eingelöst und die Kapelle wieder aufgebaut. Schon im Jahr 1906 findet die Einweihung statt.
Im Jahr 1958 wird die Kapelle während neuerlichen Restaurierungsarbeiten auch grabungstechnisch untersucht, dabei wurden Umbauten entfernt um den ursprünglichen Zustand wieder zu erreichen. Der der um 1920 erbaut Altaraufsatz abgelaugt und nach historischen Vorbildern im barocken Stil wiederhergestellt.
In den Jahren 1995 bis 1997 findet eine weitere größer Restaurierung der Kapelle statt. Wasserscheide Donau- Rhein
Im Altertum gilt die Donau als der längste europäische Strom, so beschäftigt die Frage nach ihrer Quelle schon die Gelehrten der damaligen Zeit. Mittlerweile ist das geklärt, die Quelle der Donau befindet sich auf der Gemarkung der St. Martinskapelle Furtwangen, das stellt schon 1847 das Universallexikon des Großherzogtums Baden fest. So ist die Breg der längste Quellfluß der Donau, sie fließt nach Donaueschingen wo sie sich mit der Brigach vereinigt und den Beginn der Donau bildet.
Informationen zum Urheberecht
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Himmelswege Baiersbronn - Holzmacher-Tour
Genießen Sie bei dieser ausgedehnten Rundwanderung die Ruhe und Abgeschiedenheit in den Höhen des Nordschwarzwalds und seien Sie dem Himmel so nah. Spüren Sie die Einsamkeit im tiefen Wald und lauschen dem Singen der Vögel und dem Auftreten der eigenen Schritte auf dem Waldboden.
Ausgangspunkt/Ziel: Wanderportal Haus des Gastes Tonbach
Anfahrt: Mit dem Pkw Richtung Tonbach bis zur Waldlust, rechts abbiegen zum Haus des Gastes, oberhalb Parkplatz
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zur Bushaltestelle Waldlust, nach rechts zum Haus des Gastes
Streckenverlauf: Dauer:
ca. 7 Stunden mit Pausen, Tiefster Punkt: 580 m üNN, Höchster Punkt: 916 m üNN, Länge der Strecke: 20,3 km
Die markantesten Standorte:
Härlisbergbrunnen
Traube Tonbach, Rückseite
Gedenkstein Dr. Hermann Neuberger
Blockhütte Traube Tonbach
David-Finkbeiner-Hütte
Wiesenhütte
Wildgehege Tonbach
Salbeofen nach Wildgehege
Stirnleshütte
Hirschstein
Zinkenhütte und Aussichtspunkt
Ein zweiter Salbeofen
Priorstein
Grenzstein aus dem Jahr 1557
Start der Holzmacher-Tour
ist am Wanderportal beim Haus des Gastes in Tonbach. Auf asphaltiertem Weg wandern wir am Parkplatz oberhalb des Haus des Gastes vorbei, bergauf zum Standort Härlisberg 588m. Nach 400 m gelangen wir zum Härlisbergbrunnen auf 615 m üNN, schlagen den oberen Weg Richtung Plauderstüble zum Waldparkplatz ein. Wer mit dem KFZ kommt, findet hier einen Parklatz und verlegt seinen Start einfach an diese Stelle.
Der Wanderweg verläuft am Waldrand zu unserer Linken wandern wir an der Rückseite mit Außenanlage der berühmten Traube Tonbach vorbei. Beim Waldparkplatz wählen wir den unteren Weg, tauchen in den Wald ein, kommen am Gedenkstein Dr. Hermann Neuberger vorbei und erblicken alsbald die Blockhütte beim Standort „Bei der Blockhütte“, die auch zur Traube Tonbach gehört.
Blockhütte Traube Tonbach
Ein rustikales Ambiente und eine Karte mit deftigen Spezialitäten. Die Küche der Traube Tonbach bietet an dieser Stelle auch für Wanderer regionale Klassiker, hausgemachte Eintöpfe aber auch Kaffee und hausgemachte Kuchen. Im Winter werden gesellige Hüttenabende mit Raclette oder Fondue geboten. Besonders schön ist es natürlich im Sommer, wenn auf der sonnigen Terrasse gedeckt wird. Die Blockhütte ist ganzjährig täglich von 12.00 - 18.00 Uhr geöffnet. Sonntag und Feiertags von 11.00 - 18.00 Uhr.
Den rechten Weg an der Gabelung, bei den Schildertafeln Lönshütte 678 m üNN gehen wir 400 m geradeaus zum Eichbergwegle 582 m üNN. An diesem Standort zweigt ein Pfad nach links abwärts vom Weg ab, den wir hier in Richtung Forsthaus nehmen müssen. Vorsicht, wenn man evtl. gerade nicht aufpasst, kann es passieren, dass man daran vorbeiläuft.
In Serpteninen schlängelt der schmale Fußpfad umsäumt von Heidelbeersträuchern über eine Länge von 600 m hinab zum Forsthaus im Tonbachtal. Unten im Tal hören wir den Tonbach plätschern. Bevor das Forsthaus erreicht ist, steigt der Pfad nochmals an. Immer wieder laden Sitzbänke am Wegesrand zu einer Ruhepause ein.
Nach Passieren des Forsthauses Tonbach zweigen wir vom Weg nach links auf den Waldweg ab und erreichen nach kurzer Zeit die bei unserer Wanderung sturmgeschädigte David-Finkbeiner-Hütte 680 m üNN. Ab hier begleiten uns jetzt der Premiumwanderweg Murgleiter Etappe 4 und Seensteig Etappe 5. Geradeaus entlang dem Tonbach überqueren wir diesen auf einer Holzbrücke. An der Furt ist ein Abstecher zur links oben gelegenen Pudelsteinhütte möglich. Wir kommen an einem Brunnen vorbei, überqueren abermals den Tonbach auf einer Holzbrücke und wandern auf einem schmalen Fußpfad am Wiesenrand entlang bis zur Wiesenhütte.
Wiesenhütte
Die Wiesenhütte bietet mit überstehendem Dach Unterstand mit einer Bank, auch im Inneren gibt es eine Bank und Tisch was für eine kleine Vesperpause aber auch bei aufkommendem Regen willkommen ist. Links befindet sich der Brunnen Magda und gleich darauf wandern wir auf dem Forstweg am Wildgehege entlang zum Pflanzgarten 676 m üNN. Mit etwas Glück können wir einige Rehe beobachten.
Wildgehege Tonbach
Der Wildgehege Rundweg verläuft zu beiden Seiten des Tonbach, wir haben bei verschiedenen Wanderungen leider nur einmal Wild sehen können, das liegt vielleicht auch daran, das das Gelände für Besucher nicht immer gut einsehbar ist.
Wir bieten beim Pflanzgarten in den Pfad nach rechts ab und gelangen nach 400 m zum Salbeofen indem wir zuerst über eine Holzbrücke und dann nach rechts und sofort wieder nach links auf dem breiten Pfad und weiteren 150 m nochmals über eine Holzbrücke marschieren.
Salbeofen
Jahrhundertelang diente Holz als Baustoff, Werkstoff und Brennstoff. Das chemische Potenzial des Rohstoffes Holz musste erst noch erkannt werden, Johannes Wein und seine Familie besaß schon um 1750 diese Kenntnisse und trennte bei der Herstellung von Holzkohle im Salbeofen die Nebenprodukte, die zu verschiedensten Produkten als Schmieren und Salben weiter verarbeitet wurden.
Beim Salbeofen beginnt der steile und anstrengende Teil der Holzmacher-Tour, der Aufstieg zum Überzwercher Berg. Auf steilem, teils steinigem und verwurzelten schmalen Fußpfad in lang gezogenen Serpentinen zwischen vermoosten Felsbrocken und Baumstümpfen hindurch, gelangen wir zur Stirnleshütte 800 m üNN, davor überqueren wir einen Forstweg.
Stirnleshütte 800 m üNN
Die Schutzhütte steht auf einer Anhöhe und ist schon früh zu sehen, vor der Stirnleshütte befindet sich eine kleine Feuerstelle sowie ein Unterstand mit Sitzplatz. Im Inneren der Stirnleshütte steht ringsum eine Bank, in der Mitte Tische. Rechts neben der Hütte verläuft ein schmaler Saumpfad am Hang des Bergrückens zur Forstweggabelung am Standort Überzwercher Berg 800 m üNN. Wir biegen nach rechts auf den oberen Forstweg ab, der nochmals ordentlich ansteigt um bis zum Hinterer Plon 103 Höhenmeter zu überwinden. Es zweigt ein Pfad nach schräg links ab, eine Bank lädt zum Ausruhen ein.
Auf matschigem moorastigem Pfad
Jetzt kommt ein Stück, das wir nur selten und nach längeren regenfreien Zeiten trockenen Fußes begehen konnten. Auf matschigem, moorastigem Pfad passieren wir die zu der Jahreszeit unserer Wanderung zum Teil schneebedeckte Gipfelebene, wandern am Hirschstein vorbei zur Kleemisse 902 m üNN. Hier wenden wir uns nach links und sogleich beim Forstweg abermals nach links um nach 100 m den mit Geländer gesicherten Huzenbach Seeblick mit der Seeblickhütte 916 m üNN zu erreichen, den höchsten Punkt der Holzmacher-Tour.
Huzenbacher Seeblick
Ein wunderschöner Ausblick zum Huzenbacher See mit seinem Schwingrasen und dem Teichrosengürtel unterhalb der Karwand und den Gebirgszügen in der Ferne bietet sich uns. Vom Huzenbacher Seeblick mit seiner Hütte, den Sitzbänken und der Liegebank geht es in 600 m Entfernung auf einem felsigen, verwurzelten Pfad zum See hinunter. Wer genügend Zeit hat, sollte die ca. 160 Höhenmeter zum Karsee und zurück ruhig machen, es lohnt sich...
Der Abstieg ist recht steil und nur für geübte Wanderer mit festem Schuhwerk und Trittsicherheit geeignet, der unbefestigte Pfad mündet nach 160 Höhenmeter auf einen Forstweg.
Die Holzmacher Tour führt uns jetzt wieder zurück zur Kleemmisse, dann rechts in den Pfad und nach 20 m links auf das Kleemisswegle. Wir verlassen nun die Murgleiter Etappe 4 und Seensteig Etappe 5. Der Weg macht einen großen Bogen, wir überqueren einen Forstweg und am Standort Kleemisswegle 879 m üNN biegen wir in den Pfad rechts ein, stoßen auf einen Forstweg und gehen wieder nach rechts. Eine Vielzahl von Gemarkungs- bzw. Reviersteinen finden wir an den Wegrändern. An der Kreuzung überqueren wir den Forstweg, gehen geradeaus weiter abwärts zum Vorderer Plon 890 m üNN. An der Gabelung müssen wir in die Linkskehre auf dem Forstweg weiter, der in einem sonnigen Abschnitt liegt und an der Zinkenhütte 1952 vorbei führt.
Zinkenhütte und Aussichtspunkt
Die Zinkenhütte hat eine Veranda mit Tisch und Bank. Der Weg wechselt zu einem Teersträßchen, an der nächsten Gabelung müssen wir links bergauf über den Bergrücken des Höllkopf. Jetzt geht der Weg in Schotter über, an dieser Stelle locken eine vom müden Wanderer leicht zu übersehende Himmelsliege und eine Bank mit einer tollen Aussicht ins Tonbachtal.
Am oberen Eichelberg 882 m üNN weist uns die Holzmacher-Tour nach rechts in einen unbefestigten breiten Waldpfad. Beim Waldstieg 812 m üNN, an der Gabelung links und an der Dreieckgabelrung rechts abbiegen. Bei der Abzweigung müssen wir nach rechts und nochmals rechts dem Holzwegweiser am Baum in Richtung Daniels Hütte-Salbeofen folgen.
Zum zweiten Salbeofen
Auf schmalem Waldfußpfad beginnen wir den ersten Abstieg. Kurz vor Erreichen eines Forstwegs müssen wir links abbiegen in den Pfad zum zweiten Salbeofen dieser Wanderung. Am Forstweg dann rechts und über einen kleinen Holzsteg in einen Pfad rechts und den Forstweg überqueren.
Am Standort Salbeofen 784 m führt die Holzbacher Tour auf dem Forstweg geradeaus, an der Feuerlehne 784 m geradeaus und nochmals bergan auf den Höhenrücken des Wiedenbergs zum Priorstein mit Bänken, Tischen und einer Himmelsliege.
Sagenumwoben, der Priorstein
Die von Wind und Wasser rund geschliffenen Bundsandsteinbrocken liegen auf dem Höhenrücken des Wiedenberges. Zu früher Zeit wurden auf diesem Bergrücken Rinder, Schafe und Ziegen gehalten, was den Weide-Berg frei von Bäumen gehalten hat. Was natürlich auch zur guten Sichtbarkeit der Priorstein Felsengruppe führte, so wurden diese als Markante Formation zur Grenzbeschreibung herangezogen. Eine Sage um den Prior des Kloster Reichenbach gab der Steinformation seinen Namen.
Wir überqueren den Höhenrücken des Wiedenberg, kommen nach 400 Metern an einer Lichtung für die Jagd vorbei. Linksseitig, 10 m abseits vom Wegrand finden wir den „Alter Grenzsein“.
Ein Grenzstein erzählt Geschichte
Der Grenzstein aus dem Jahr 1557 markiert eine heftig umstrittene Grenze, die wohl schon viel früher, noch vor 900 gezogen wurde. Er grenzte den württembergischen Bereich, somit die Ortschaft Baiersbronn gegen den badischen Bereich, also der Ortschaft Reichenbach ab. Nach längerem Grenzstreit zwischen Württemberg und Baden wurde im Jahr 1557 eine Regelung getroffen, wonach der obere Murgtal-Bereich Württemberg der Region ums Kloster Baden zugeschlagen wurde.
Abstieg ins Tonbachtal
Jetzt beginnt der eigentliche Abstieg ins Tonbachtal zurück. Nach ca. 150 m biegen wir an der Gabelung rechts ab, an der Kreuzung in die Linkskehre, nach 50 m scharf rechts auf den breiten Waldpfad. Steil geht es jetzt bergab, der Weg ist breit, es geht scharf links weiter zum Standort Wiedenberg 690 m üNN. An der Gabelung müssen wir nach rechts, vorbei am Weisser Stein, 676 m üNN. Nun in den Pfad links in Richtung vorderes Tonbachtal. Wir überqueren einen Forstweg und wandern auf dem Fußpfad weiter abwärts zur Sonnenhalde 603 m. Jetzt müssen wir scharf rechts auf die Teerstaraße, entlang zwischen Waldrand und Wohngebiet, passieren die letzten 800 m über den Standort Obere Sonnenhalde und an der Kapelle links zum Ende der Holzmacher Tour am Haus des Gastes.
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Informationen zum Urheberecht
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Die Bilder sind nach der Reihenfolge der Aufnahme/Wanderung angeordnet und sollen Ihnen Einblick in den Streckenverlauf geben, für eine größere Version auf das Bild klicken!
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Seensteig Etappe 4 - Mummelsee nach Schönmünzach
Vom Touristenrummel am Mummelsee führt uns die vierte und vorletzte Etappe des Seensteig, es geht auf Waldwegen- und Pfaden zum Mummelseeblick, über den Hornisgrinde Bergrücken, vor dem Windpark über die Grindenhochfläche zum Dreifürstenstein, und dann in die Einsamkeit und Stille des Nordschwarzwalds.
Durch den Biberkessel bis hin zum Tanzplatz und über die Langengrinde vorbei am Naturschutzgebiet beim Blindsee zum Schurmseeblick und traumhaft idyllisch gelegenen Schurmsee hinab nach Schönmünzach.
Die 21 km lange und ca. 6 Stunden dauernde Wanderung dürfte als "mittelschwer" eingestuft werden und erfordert jedoch Trittsicherheit und Ausdauer.
Kurzbeschreibung
Länge der Strecke: 21km
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Charakteristik: Pfade, Schottewege, Asphalt
Dauer der Wanderung ohne Pausen: ca. 7 Stunden
Start: Mummelsee an der Schwarzwaldhochstraße
Ziel: Kurpark-Parkplatz beim Wanderportal in der Ortsmitte von Schönmünzach
Anfahrt:
Mit dem PKW auf der Schwarzwaldhochstraße zum Mummelsee
Rückfahrt:
auf der B462 in Richtung Forbach/Rastatt oder Freudenstadt
Mit öffentliche Verkehrsmittel:
http://www.vgf-info.de/
Die wichtigsten Standorte:
Mummelsee
Hornisgrinde
Dreifürstenstein
Kieneck
Balzgänger
Tanzplatz
Langegrinde
Blindensee
Schurmseehöhe
Schurmsee
Schönmünzach
Start ist Mummelsee, am Gedenkstein für die französische Luftfahrt und am Katzenkopfstein vorbei, einen Pfad mit einer aus Natursteinen gefertigte Treppe hinauf zum Standort Katzenkopf. Einen kurzen Abstecher zum Mummelseeblick und zurück zum alten Bunkerfelsen, hier rechts über ein paar Felsenstufen , von dort aus geht es auf einem schmalen mit Steinplatten ausgelegten Grindenpfad weiter, unterhalb der Bergwachthütte weiter Richtung Windpark.
Weiter zum Hornisgrinde Bismarckturm, vorbei in Richtung Ostseite der Hornisgrinde. Auf dem Ruthard-Hambrecht Weg wandern wir mit Blick zum Biberkessel, zunächst auf einem Belag aus Buntsandsteinplatten, alsbald auf Holzschwellen über das Grindenhochmoor hinweg.
Nach etwa 670 m erreichen wir am südöstlichen Rand der Hornisgrindehochfläche den Dreifürstenstein Der Dreifürstenstein ist eine Grenzmarkierung aus dem Jahr 1722 zwischen der Markgrafschaft Baden, dem Herzogentum Württemberg und dem Fürstbistum Straßburg
Beim Dreifürstensteinwegle wandern wir auf einem sehr schmalen Saumpfad nach links, am Hang zwischen Obergrinden und Untergrinden entlang. Tittsicherheit und Schwindelfreiheit sind gefragt, eine etwas heikle Stelle ist zu überwinden, ansonsten ist der Saumpfad jedoch gut zu bewältigen. Bei Nässe jedoch nicht unbedingt empfehlenswert, da Rutschgefahr besteht.
Am Kieneck wurde die Wegführung des Seensteig geändert, eine neue Route mit Wegzeichen des Wanderhimmel Seensteig weist den Weg. Ein Aussichtsplatz mit großen Felsbrocken eignen sich ideal um hier eine Vesperpause einzulegen, weiter bergab zum Standort Hinterer Brand und auf einem unbefestigen Waldweg zum Balzgänger in Richtung Zwieseleckpfad.
Links in den Pfad rein und auf den nächsten 200 Metern ca. 60 anstrengende Höhenmeter überwinden, was eine Steigung von ca. 30% ausmacht.
Ziel ist der Tanzplatz 884 m ü. NN, wir befinden uns jetzt auf dem etwas weniger bekannten Langegrindeweg. Einsamkeit und Stille machen sich breit, nur das Singen und Zwitschern einiger Singvögel ist zu hören. Gräser, Heidelbeeren, überwiegend Jungbäume von Fichten, Kiefern, Birken und vereinzelte Weißtannen zeichnen hier die Grindenlandschaft, jedoch ein gänzlich anderes Bild wie wir es vom Hochkopf oder der Hornisgrinde gewohnt sind.
Beim Diebaukopf biegen wir rechts ab, kommen wir zum Blindsee, oder was davon noch zu sehen ist. Der Blindsee ist fast vollständig verlandet, nach weiteren 600 m erreichen wir den Blindsee Abzweig 840 m ü.NN. Hier endet die geänderte Wegführung des Seesteigs und die Etappe verläuft auf der alten Route weiter. Es geht weiter zur Schurmseehöhe 960 m ü. NN.
Auf der Schurmseehöhe gibt es zwei Stellen mit Aussicht auf den Schurmsee, die erste Stelle die wir erreichen ist etwas unterhalb des Wegs und bietet den schöneren Blick auf den See, eine Sitzbank lädt zum Verweilen ein.
Wir gehen weiter, auf einem überaus holprigen mit Steinen übersäten Weg geht es bergab. Der Weg ist sehr breit aber derart steinig und uneben, das er wirklich nicht angenehm zu laufen ist. So steigen wir zum verlassen gelegenen Schurmsee in 800 m üNN.
Ein schmaler Pfad leitet hinunter zum Seeufer, welches durch einen Holzzaun abgegrenzt ist. Sitzbänke lassen Wanderer hier ausruhen und eine Pause machen, die herrliche Ruhe am See genießen und Natur in Form von Pflanzen und Tieren beobachten, bevor die Seensteig-Wanderung fortsetzt wird.
Weiter auf einem befestigten und bequemen Forstweg zur Kreuzung/Wegspinne. Bei dem Hochsteig müssen wir den Pfad rechts daneben gehen. Schon bald sehen wir unten im Tal schon die ersten Häuser von Schönmünzach. Der Abstieg im Sommerhang beginnt. Vorbei an einer großen Buche, einer Sitzbank, nochmals einen Weg überqueren und den Sommerbergweg auf dem schmalen Saumpfad den steilen Hang hinunter, links über die Murgbrücke (In den Auen) und kurz darauf sind wir am Standort Schönmünzach Bahnhof.
Ausführliche Weg- und Ortsbeschreibung
Um einen guten Überblick über die zurückgelegte Strecke zu erhalten geben wir ab und zu auch die Höhenmeter an. Wir starten unsere vierte Seensteig Etappe beim Schilderstandort Berghotel Mummelsee 1031 m ü. NN, er findet sich links vor dem Hotel und zeigt uns den Weg, der gemeinsam mit dem Westweg linkerhand am Hotel vorbei Richtung Katzenkopf führt.
Nach wenigen Metern den Berg hinauf, vorbei an dem Gedenkstein für die französische Luftfahrt. Beim Standort Markwaldweg 1051 m ü. NN gabelt sich der schottrige Forstweg. Wir nehmen den oberen Weg, kommen am Katzenkopfstein, eine aus einem Granitstein gefertigte Sitzbank vorbei, er trägt die Inschrift Katzenkopfaktion 1987 M. Sucher Bgm.aD Gm. Sasbachried. Wir erblicken auf der rechten Hangseite auf eine Mischung aus gewaltigen Felsbrocken, vielen Resten abgesägter Baumstämmen/Totholz und jungen Bäumchen und Sträuchern, auf der linken Seite erhalten wir bei schönem Wetter einen umwerfenden Blick auf das im Tal liegende Seebach und die darum liegenden Gebirgsketten.
Nach einigen Metern zweigt der Weg rechts in einen Pfad ab, eine mit Natursteinen gefertigte Treppe unterbrochen mit Felsplatten führt den Berg aufwärts der zunehmend steiniger und ursprünglicher wird.
Am Standort Katzenkopf 1120 m ü. NN spaltet sich der Weg, wir nehmen den rechten und kommen zu einem alten Bunkerfelsen (leicht zu übersehen), der Felsen wurde in der Zeit des zweiten Weltkrieges und unter der Beatzung der französischen Streitkräfte mit einer Reihe von militärischen Zeichen und Namen versehen.
Wir biegen vor dem Felsen nach links ab (geradeaus geht es lt. dem Tourenplaner des Baiersbronner Wanderhimmels vermutlich mit einer weiteren Variante des Seensteigs über den Mummelseeblick zum Bismarckturm). Der Mummelseeblick liegt aber nur 150 Meter weiter und sollte, egal welche Rute unbedingt mit aufgenommen werden.
Der Mummelseeblick
Den Mummelsee in Ruhe genießen, der Mummelsee ist ein Karsee und eines der beliebtesten Ausflugsziele entlang der Schwarzwaldhochstraße und bei schönem Wetter von ständigem Rummel begleitet. In der Karwand hoch oben ist von diesem Rummel nichts zu spüren, hier kann beim Blick auf den Mummelsee, das Hotel und die anschließenden Gebirgszüge herrlich entspannt werden. Die Holzbänke am Mummelseeblick laden geradezu ein zum Ausruhen, Entspannen, Vespern und zum Genießen von Mummelsee und Landschaft, Wer sich diese Sehenswürdigkeit entgehen lässt ist selber schuld...
Weiter zur Hornisgrinde
Wir gehen die 150 Meter zurück zum Standort Katzenkopf, zuerst über eine Felsentreppe, von dort aus geht es auf einem schmalen mit Steinplatten ausgelegten Pfad weiter, der Westweg der uns bis hier begleitet zweigt nach 250 m rechts ab, die Wegführung des Seensteigs läuft unterhalb der Bergwachthütte weiter geradeaus Richtung Windpark. Ein Schildchen des Seensteigs zur Orientierung finden wir an einer dünnen Birke.
Vor uns sehen wir jetzt den Sendeturm des SWR (rot-weiße Spitze). Der schmale Pfad verläuft am Westrand der Grindenhochfläche der Hornisgrinde auf ausgelegten Buntsandsteinplatten. Auf der rechten Seite bezaubert uns die Grindenhochfläche, auf der linken Seite stehen einige vom Lothar Orkan und durch den Borkenkäfer abgestorbene Fichtenstämme, sie heben sich von der mit jungen Bäumen und Sträuchern bestehenden Pflanzung ab. An der kommenden Pfadverzweigung müssen wir rechts hoch.
Der Wegweiser zeigt Richtung Dreifürstenstein, rechts vorbei am ersten positionierten Windrad und erreichen nach ca. 1,5 km Kilometer unserer Wanderung den Hornisgrinde Windpark 1135 m ü.NN.
Hornisgrinde Windpark
Auf der Hornisgrinde herrscht eine Durchschnittswindgeschwindigkeit von 5,2 m/s im Jahresmittel. Mitte der 1990er Jahre wurde deshalb ein kommerzieller Windpark nördlich des Hochmoores der Hornisgrinde errichtet. Zwei weitere Windkraftanlagen mit einer Leistung zu je 110 kW wurden durch private Initiative 1994 gebaut, eine Dritte mit 132 kW folgte 1996. Die Windparks sind, wie auch hier auf der Hornisgrinde, bei den Standortfragen immer kontroversen Diskussionen ausgesetzt, da die Anlage nicht mehr dem heutigen Standard entspricht, ist geplant den Windpark durch leistungsfähigere Windräder zu ersetzen.
Hornisgrinde Bismarckturm
Wenig später kommen wir am Hornisgrinde Bismarckturm 1165 m ü. NN vorbei. Am höchsten Punkt des Hornisgrindeberges befand sich bereits 1822 ein acht Meter hoher Signalpfeiler für die Landesvermessung. Der Signalpfeiler bestand aus Sandsteinquadern und wurde 1871 mit festem Mauerwerk versehen. Das Bauwerk wurde Bismarckturm genannt, nach dem damals politischen Architekten des Kaiserreiches. Wilhelm Nauwerck war Vorsitzender der Acherner Sektion des Schwarzwaldvereins und befasste sich mit dem Projekt eines Aussichtsturms. Indem 1892 an der Außenseite eine Treppe gebaut wurde konnte das Bauwerk in einen Aussichtsturm umgewandelt werden. Während der militärischen Nutzung war der Bismarksturm, nicht zugänglich. Eine Sanierung des Bismarkturms fand im Jahr 2000 statt, der Turm wurde durch eine äußere aus Stahl gebaute Wendeltreppe wieder zugänglich gemacht.
Am Bismarksturm vorbei in Richtung Ostseite der Hornisgrinde, auf dem nach Ruthard-Hambrecht benannten Weg, (Hambrecht erreichte 1972 die Zurücksetzung des Militärzaunes und ermöglichte damit den Bau des Schwellenwegs zum Schutz des Hochmoores). wandern wir mit Blick zum Biberkessel, zunächst auf einem Belag auf Buntsandsteinplatten, alsbald auf Holzschwellen über das Grindenhochmoor hinweg. Mehre Sitzbänke säumen den Weg, das Hochmoor das sich so grundsätzlich von der Landschaft unterhalb des Gipfels unterscheidet bietet zu jeder Jahreszeit seine Besonderheiten. Niedrige Jahrestemperaturen, hohe Niederschläge und extreme Nährstoffarmut bestimmen das Landschaftsbild, nur hochspezialisierte Pflanzenarten können im Hochmoor auf der Hornisgrinde überleben
Der Dreifürstenstein
Nach 670 m erreichen wir am südöstlichen Rand der Hornisgrindehochfläche den Dreifürstenstein auf 1150 m Höhe. Der aus einer Buntsandsteinplatte besteht und mit einer Höhe von 1.151 m ü. NN der höchste Punkt in Baden-Württemberg ist.. Der Dreifürstenstein ist eine Grenzmarkierung aus dem Jahr 1722 zwischen der Markgrafschaft Baden, dem Herzogentum Württemberg und dem Fürstbistum Straßburg. Heute ist der Dreifürstenstein die Gemarkungsgrenze zwischen den badischen Gemeinden Sasbach und Seebach sowie der württembergischen Gemeinde Baiersbronn.
Auf schmalen Pfaden die Hornisgrinde hinab
Vor dem Dreifürstenstein wandern wir in den Bannwald nach links ein und können einen Blick auf den Skihang Seibelseckle werfen. Auf einem steinigen Pfad bergab zum Dreifürstenwegle in 1140 m ü NN. Bei diesem Standort biegen wir nach links ab, auf einem sehr schmalen Saumpfad, entlang am Hang zwischen Obergrind und Untergrinden. Tittsicherheit und Schwindelfreiheit sind gefragt, eine etwas heikle Stelle ist zu überwinden, ansonsten ist der Saumpfad jedoch gut zu bewältigen. Bei Nässe jedoch nicht unbedingt empfehlenswert, da Rutschgefahr besteht.
Nach knappen 400 m verbreitert sich der Pfad kurz bevor wir Kieneck 1085 m ü NN erreicht haben.
Neue Wegführung des Seensteig
Am Kieneck wurde die Wegführung des Seensteig geändert, eine neue Route mit dem Wegzeichen des Wanderhimmel Seensteig weist uns den Weg. Auf einem schmalen Fußpfad, umsäumt von Farnen und Gräsern bis wir auf einen Forstweg stoßen und nach links abbiegen und 720 m weiter einen Wendeplatz erreichen (der Forstweg endet hier). Ein Aussichtsplatz mit großen Felsbrocken eignen sich ideal um hier eine Vesperpause einzulegen, bevor es rechts einen schmalen steilen Pfad geradelinig 270 m bergab geht und uns zum Standort Hinterer Brand 915 m ü.NN bringt. Wir biegen nach links auf den unbefestigen Waldweg ab und erreichen nach runden 800 Metern den Balzgänger 926 m ü NN.
Direkt beim Standortschild müssen wir rechts in den Pfad abwärts gehen, der nach weiteren 450 m auf einen Forstweg trifft, wir wieder links abbiegen und an der Gabelung in 120 m geradeaus weitergehen bis zum Zwieseleckpfad 825 m ü NN.
Jetzt müssen wir links in den Pfad rein, und Vorsicht, gleich wieder rechts, in den breiten unbefestigten steinigen und zunehmend verschmälernden Pfad. Ein Grasweg muss überquert werden und auf den nächsten 200 Metern ca. 60 anstrengende Höhenmeter überwunden werden, was eine Steigung von ca. 30% ausmacht.
Ziel ist der 1663,55 Tanzplatz 884 m ü. NN. Hier biegen wir rechts ab auf den Langegrindeweg, erst geht es noch etwas aufwärts, nach 130 m wird der Pfad eben und schmal, und siehe da, man glaubt es kaum, die erste Sitzbank seit wir den Dreifürstenstein hinter uns gelassen haben an. Die Bank ist so klasse, das wir das mit einem Bild belegen möchten....
Der Langegrindeweg
Wir befinden uns auf dem etwas weniger bekannten Langegrindeweg. Einsamkeit und Stille machen sich breit, nur das Singen und Zwitschern einiger Singvögel ist zu hören. Wenn wir zurück schauen können wir im Westen den SWR-Sendeturm mit der rot-weißen Spitzen entdecken und die gesamte Gebirgskuppe der Hornisgrinde. Noch zwei weitere Ruhebänke aus gesägten Baumstämmen sind auf der Langegrinde am Pfadrand zu finden. Gräser, Heidelbeeren, überwiegend Jungbäume von Fichten, Kiefern, Birken und vereinzelte Weißtannen zeichnen hier die Grindenlandschaft, jedoch ein gänzlich anderes Bild wie wir es vom Hochkopf oder der Hornisgrinde gewohnt sind.
Beinahe 3 km sind wir über die Langegrindeweg gewandert, beim Diebaukopf biegen wir rechts ab und stoßen auf einen Forstweg und müssen an der kommenden Gabelung nach links auf dem Forstweg weiter.
Der Blindsee
Nach weniger als einem Kilomter kommen wir am Blindsee an, oder was davon noch zu sehen ist. Der Blindsee ist fast vollständig verlandet, während langer Trockenzeiten hat er wohl kaum Wasser, da er keinen Bachzulauf hat und nur von Regenwasser genährt wird. Er liegt im Naturschutzgebiet Blindsee bei Hundsbach und ist Lebensraum zahlreicher gefährdeter Pflanzen und Tiere. Ein Betreten ist nur auf festen Wegen gestattet. Links oben etwas versteckt steht eine kleine Holzhütte mit Ziegeldach.
Auf der alten Wegführung des Seensteig zur Schurmseehöhe
Nach etwa 600 m ständig leicht abwärts Wandern erreichen wir den Blindsee Abzweig 840 m ü.NN. Hier endet die geänderte Wegführung des Seesteigs und die Etappe verläuft auf der alten Route weiter. Wir halten uns links aufwärts und erreichen auf der Ebene eine Weggabelung nach etwa 1100 m. Auf dem rechten Forstweg kommen wir nach 1 km unserer Wanderung auf der Schurmseehöhe 960 m ü. NN an.
Auf der Schurmseehöhe gibt es zwei Stellen mit Aussicht auf den Schurmsee, die erste Stelle die wir erreichen ist etwas unterhalb des Wegs und bietet den schöneren Blick auf den See, eine Sitzbank lädt zum Verweilen ein. Eine zweite Aussichtsstelle liegt näher am Weg, der freie Blick auf den Schurmsee ist bedingt durch die Bepflanzung aber etwas schlechter.
Wir gehen weiter, nach 500 m zweigen wir scharf rechts und gleich wieder scharf links ab. Auf einem überaus holprigen mit Steinen übersäten Weg geht es bergab. Der Weg ist sehr breit aber derart steinig übersät und uneben, das er wirklich nicht angenehm zu laufen ist. So steigen wir zum Standort Schurm 830 m üNN ab um in einer Rechtskehre zum Schurmsee Abzweig 790 m ü NN zu gelangen. Hier geht es wieder bequem noch 200 m und der verlassen gelegene Schurmsee 800 m üNN inmitten eines Karkessels ist erreicht.
Der Schurmsee
Der Schurmsee liegt auf 794 Meter im Naturschutzgebiet, er ist einer der weniger bekannten im Schwarzwald noch verbliebenen Karseen. Die Karseen, ein Überbleibsel aus der letzten Eiszeit, manche von Sagen und Mythen umwoben, sie liegen wie der Schurmsee teilweise versteckt im tiefen Wald. Wie dunkle Augen schauen die Seen aus den Karkesseln empor. Der Schurmsee ist in einer Seerunde von 1,2 km zu umwandern, 180 000 Kubikmetern Wasserinhalt sorgen für bis zu 13 Metern Wassertiefe, er erstreckt sich über 1,6ha Fläche. Ein verschlossene und Hütte und eine kleine offene Schutzhütte stehen in unmittelbarer Nähe oberhalb des Seeufers.
Ein schmaler Pfad leitet hinunter zum Seeufer, welches durch einen Holzzaun abgegrenzt ist. Sitzbänk lassen Wanderer hier ausruhen und eine Pause machen, erst mal Ausruhen und Relaxen, die herrliche Ruhe am See genießen und die Natur in Form von Pflanzen und Tieren beobachten, bevor die Seensteig-Wanderung fortsetzt wird.
Die letzten 4,3 Kilometer
Es geht zurück zum Abzweig Schurm in 200 m Entfernung, jetzt müssen wir geradeaus daran vorbeiwandern immer leicht abwärts auf einem befestigten und bequemen Forstweg. Bevor wir eine Gabelung nach etwa 3 km erreichen und den Forstweg überqueren, und dann in den Pfad schräg rechts, also hier nicht falsch laufen. Ab jetzt ist bis zum Etappenende die Murgleiter Etappe 3 unser Begleiter. Zweihundert Meter Pfad, wir stoßen auf einen Forstweg, biegen nch rechts, gelangen nach 80 m an eine Kreuzung/Wegspinne. Bei dem Hochsteig müssen wir den Pfad rechts daneben gehen.
Wir komme nochmals an zwei Bänken vorbei, vor der zweiten Bank müssen wir links in den Pfad und gleich darauf links auf den Waldweg abbiegen. Unten im Tal sind schon die ersten Häuser von Schönmünzach zu sehen. Nach weiteren 300 Meter begehen wir scharf rechts den Pfad. Der Abstieg im Sommerhang beginnt. Vorbei an einer großen Buche, einer Sitzbank, nochmals einen Weg überqueren und auf dem Sommerbergweg den schmalen Saumpfad im steilen Hang zur
zur Schifferstraße 470 m ü.NN absteigen und überqueren. 100 m zur Durchgangsstraße von Schönmünzach, der B462, rechts über die Schönmünzbrücke (Schönmünz fließt hier in die Murg), die Straße am Fußgängerüberweg überqueren, nach rechts und beim ehemaligen Schiff (Standort Schönmünzstraße 460 m ü.NN) links über die Murgbrücke (In den Auen) und gleich am Standort Schönmünzach Bahnhof 460 m ü. NN rechts zum Bahnhof Schönmünzach.
Anfahrt:
Mit dem Auto
Über die B500 auf der Schwarzwaldhochstraße zum Mummelsee
Anfahrt mit dem Bus ab Baden-Baden
Der Schnellbus der Linie 245 verkehrt vom Bahnhof Baden-Baden über den Leopoldsplatz - Augustaplatz - Geroldsau - Schwarzwaldhochstraße zum Mummelsee. Fahrplan von Baden-Baden zum Mummelsee
Anfahrt mit dem Bus ab Achern
Die Panorama-Linie 7123 fährt über Achern und Sasbachwalden zum Mummelsee
Bitte nutzen Sie die Online-Auskunft unter www.efa-bw.de.
Rückreise:
Erfolgt vom Bahnhof Schönmünzach aus, hier mit der Stadtbahn Richtung Rastatt/Karlsruhe oder Freudenstadt
Informationen zum Urheberecht
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