Baiersbronner Himmelsweg Bannwald-Tour
Wandern im Nationalpark Schwarzwald
Neun themenbezogene Rundwanderungen der Himmelswege zählt der Baiersbronner Wanderhimmel. Die Himmelswege unterscheiden sich in Strecken und Landschaften ebenso wie in den Anforderungen an die einzelnen Rundwanderungen, da die 11 bis 21 Kilometer langen Touren der Himmelswege hauptsächlich auf Pfaden und Steigen abseits der Forstwege auf der Gemarkung der Gemeinde Baiersbronn verlaufen. Alle Start bzw. Ziel-Orte der einzelnen Rundwanderungen sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Die Bannwald-Tour zeigt die verschiedenen Evolutionsphasen eines Baumes vom kleinen Bäumchen bis hin zum abgestorbenem Baum dem Totholz – das ist Bannwald erleben.
Kurze Wegbeschreibung
Vom Forsthaus Auerhahn im Hinterer Langenbach steil bergauf zur ehemaligen Falzhütte und dem Wildsee und dann auf urwüchsigem steilen Pfad die Karwand zum Eutinggrab mit Wildseeblick auf der Hochmoorebene erklimmen. Bei der 1 km entfernten Darmstätter Hütte besteht Einkehrmöglichkeit. Auf dem Westweg am Westhang des Altsteigerkopfs führt die Bannwald-Tour mit herrlichen Ausblicken in die Rheinebene hinab zum Seibelseckle wo erneut die Möglichkeit zur Einkehr in der Rasthütte gegeben ist. Vom Seibelseckle wandert man zur Brandhütte und auf einem schmalen Fußpfad hinab zum Schöner Felsen. Kurz vor dem Ziel kommen Sie am Wildgehege Hinterer Langenbach vorbei, in dem einige Rehe leben. Abgerundet eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Rundwanderung bei der vor allem Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderlich sind. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Wanderung am Seibelseckle zu beginnen.
Länge der Strecke: ca. 13,4 km
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer, Trittsicherheit und festes Schuhwerk vorausgesetzt
Dauer der Wanderung mit Pausen: ca. 6 Stunden mit Pausen
Start/Ziel: Forsthaus Auerhahn Hinterer Langenbach , Einstiegsmöglichkeit in diese Rundwanderung besteht auch am Seibelseckle
Anfahrt/Rückfahrt:
Mit dem Auto entweder von Rastatt auf der B500 bis Seibelseckle, und dann auf dem Fahrweg zum Forsthaus Auerhahn
Mit öffentliche Verkehrsmittel: http://www.vgf-info.de/fahrplantarifauskunft/fahrplaene/
Wichtige Standorte:
Forsthaus Auerhahn Hinterer Langenbach
Ehemalige Falzhütte
Wildsee
Abstecher evtl. zum Eutinggrab mit Wildseeblick
Darmstätter Hütte
Lothardenkmal am Altsteigerkopf
Seibelseckle
Schöner Felsen
Ausführliche Wegbeschreibung
Gleich zu Beginn der Wanderung beim Forsthaus Auerhahn 705 m üNN beginnt ein steiler Aufstieg. Nach 200 m überqueren wir am Hartwaldwegle 731 m üNN den Forstweg geradeaus um dann gleich links abzubiegen. In Begleitung der gelben Raute wandern wir 700 Meter bergauf zum Harzwald 798 m üNN, wir gehen nach rechts und gleich darauf schräg links in den Waldweg.
In den Nationalpark Schwarzwald
Die Grenzen des Nationalpark Schwarzwald befinden sich in Höhenlagen über 800 Metern, ein aufgestelltes Schild zeigt uns an, dass wir uns jetzt auf Wegen im Nationalpark befinden.
Der Waldweg stößt nach 300 Meter auf einen Forstweg, wir müssen nach rechts und gleich schräg links in einen unbefestigten mit vielen Buntsandsteinen übersäten Waldweg. So wild und urwüchsig werden die Wege in einem Nationalpark wohl bald aussehen können, uns würde es gefallen, auch wenn es anstrengend und stets bergauf geht. An der Gabelung nach 400 Metern weist uns die Beschilderung Wildsee/Darmstätterhütte auf einen überaus holprigen, mit großen Buntsandsteinen belegten breiten Pfad steil bergauf, nochmals einen Forstweg, halten uns links und erreichen nach 200 Meter einen Forstweg. Wintersportlern wird der Forstweg bekannt vorkommen, es ist der Weg, auf dem die Gaiskopfspur für Langläufer verläuft. Wenige Meter links erkennen wir die Schlappachhütte. Wir müssen den Forstweg in einen naturbelassenen Pfad überqueren und nochmals einen Waldweg um auf dem schmalen Fußpfad ins Waldschutzgebiet/Bannwald weiter zu wandern.
Die ehemalige Falzhütte 975 m üNN erreichen wir nach etwa 300 Metern. Heute steht an dieser Stelle eine Infotafel „ Bannwald Hornisgrinde – Wilder See.
Seit Beginn der Wanderung haben wir nun 275 Höhenmeter überwunden. Bis zum See verläuft die Strecke nun leicht abwärts. Nach 300 Meter wandern macht der Weg eine scharfe Linkskurve und nach nochmaligen 470 m biegen wir in einer Rechtskehre in einen 1 km langen Fußfad ab, abermals zeigen Hinweisschildern, dass wir uns im Waldschutzgebiet und Bannwald befinden und zum Seeloch gelangen. Hier an diesem Weg kann der Besucher gegenüber einem Wirtschaftswald den natürlichen Kreislauf des Waldes erleben, neben Jungpflanzen und stattlichen Bäumen zeigen sterbende und abgestorbene Baumriesen alle Generationen eines Baumlebens. Der Bestand an Tier und Pflanzenarten ist an so einem Wald so auch um ein vielfaches höher als im Wirtschaftswald. Der Pfad wird zunehmend steinig und breiter und nach etwa 500 Meter Wanderung kommen wir am Wildsee an.
Der Wildsee, einer der schönsten Orte im des Nationalpark Schwarzwald
Einladend für eine Vesperpause liegt der Wildsee vor uns. Die Stille um uns herum lässt uns den Alltag vergessen. Der Wildsee, ein eiszeitlicher Karsee wird von den Besuchern im Nordschwarzwald nicht umsonst als einer der schönsten Orte im des Nationalpark Schwarzwald angesehen. So friedvoll der Wildsee vor uns liegt, so düster ranken sich einige Sagen um den See, am bekanntesten wohl Die Nixe vom Wildsee.
Hoch über der Karwand können wir die Eutinggrabstätte erkennen, eine Gruppe von Wanderern blickt auf den See herunter. Auf dem beinahe alpinen Fußpfad besteigen wir die 120 Meter hohe Karwand. Der alpine Fußpfad verlangt Trittsicherheit und angepasstes Schuhwerk. Während des Weges verdeutlichen uns auch hier die abgestorbenen Bäume und die neu gewachsenen Jungbäume, was Bannwald und Nationalpark bedeuten. Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Altes Leben stirbt, neues Leben erwacht.
Wir kommen an einer uralten und urwüchsigen Großvatertanne vorbei, die schon einige Stürme überstanden hat. Wer alte Fotos, aufgenommen vor 100 Jahren anschaut, der wird erkennen können, das sich der massive gedrungene Baum, der so gar nicht nach einer hohen majestätischem Baumriesen aussieht, kaum verändert hat.
Wildseeblick am Eutinggrab
Auf 1020 m üNN erreichen wir das Wildseewegle und treffen auf die Westweg Etappe 4 und Seensteig Etappe 3. Nach links kann es einen Abstecher zum Wildseeblick und Eutinggrab für einen atemberaubenden Blick auf den Wildsee von oben wert sein. Das Euting-Grab liegt etwas erhöht, die Urnengrab Euting-Grabstätte ist benannt nach Geheimrat Prof. Dr.Julius Euting (1839 bis 1913). Der gebürtige Stuttgarter war Direktor der Universitäts- und Landesbibliothek in Straßburg, Arabienreisender und Sprachforscher. Euting war zudem ein großer Förderer des Schwarzwaldvereins und des Vogesenclubs und ist auch heute noch als "Ruhesteinvater" in Erinnerung. Ihm als "Normalsterblichen" ist mit dieser Grabstätte etwas gegönnt worden, das heute sicher nicht mehr möglich wäre, zur damaligen Zeit hat er sich das hart erkämpfen müssen und nur die Anerkennung seiner Liebe zum Schwarzwald und großen Verdienste um den "sanften Schwarzwaldtourismus" hat im das ermöglicht.
Die Bannwald-Tour biegt nach rechts und nach weiteren 100 m auf einen Forstweg nach rechts ab. Am Standort Bannwald 1028 m üNN und den Infotafeln Bannwald Hornisgrinde-Wildsee folgen wir der Beschilderung nach links über den neu angebrachten Bohlensteg zur Darmstätter Hütte 1033 m üNN. Auf dem Forstweg abwärts zum Skilift Darmstätter Hütte 1010 m üNN, dann rechts mit dem Westweg (Seensteig 2 zweigt bei der Skihütte ab auf den oberen Weg).
Lothardenkmal am Altsteigerkopf
Das Lothardenkmal am Altsteigerkopf passieren wir nach fast 1 km. Nach den verheerenden Auswirkungen des Orkantief Lothar, das am 26. Dezember 1999 auch über große Teile des Schwarzwald hinweggefegte, wurden auf verschiedenen Gemarkungen Gedenksteine und Denkmäler errichtet. Hier und entlang der weiteren Wegstrecke gibt es atemberaubende Ausblicke auf Vogelskopf, Seebach, und in die Rheinebene, Mummelsee und Hornisgrinde eröffnen sich uns Wanderern. Im Herbst, wenn eine Inversionswetterlage herrscht, können wir manchmal auf ein Nebelmeer blicken, von manchem Schwarzwaldgipfel ist nur die Spitze zu sehen, ein wirklich einzigartiges Naturschauspiel.
Der Weg am Altsteigerkopf senkt sich langsam abwärts entlang des Westhangs in Richtung Norden auf den Hellmut-Gnändinger Weg, taucht in den Wald ein, an der Gabelung bei einer Hütte rechts sanft ansteigend. Das Nationalpark Schild zeigt uns dass dieses Gebiet hinzuzählt. Auf dem Entlastungsweg stößt nach 1 km der Seensteig hinzu und gleich darauf erreichen wir den Standort Seibelseckle. Die Rasthütte am Seibelseckle, im Winter bei Schnee einer der beliebtesten Treffpunkte für Wintersportler ermöglicht uns eine Einkehr zur Stärkung.
Wir wenden uns nach rechts, überqueren den Parkplatz, biegen in den Forstweg und folgen der gelben Raute und dem Bannwald-Tour Symbol ins Naturschutzgebiet. Die Wanderwege des Seensteig und Westweg verabschieden sich von uns in Richtung Mummelsee. Durch Fichtenwald auf breitem Forstweg leicht abwärts passieren wir nach 400 Meter den Pommerts-Brunnen (920 m), schlagen an der Gabelung den rechten Weg in Richtung Brandhütte ein, die kurz darauf vor uns liegt.
Die Brandhütte (850 m) ist eine offene Hütte mit Bänken im Inneren. Unmittelbar kurz vor der Brandhütte zweigt die Bannwald-Tour nach rechts abwärts auf einen naturbelassenen Pfad, dem Brandwegle. Im Zick-Zack führt er uns entlang am Hang 800 Meter abwärts zum Standort Brandwegle 725 m üNN. Wie biegen nach links auf den Forstweg ab und erreichen nach 100 m „Schöner Felsen“ 715 m üNN.
Wenn wir die Brücke nach rechts überqueren und etwas Abstand zu dieser gigantischen Felsformationen gewinnen, kommt der Fels in seiner ganzen Größe erst richtig zur Geltung.
Vorbei am Schöner Felsen, entlang am plätschernden Kesselbach, wandern wir 200 m zum Zeptbrunnen. An der Gabelung müssen wir nach rechts, wandern oberhalb des Wildgeheges entlang zum Hinterlangenbach Kesselbach 630 m üNN, geradeaus in Richtung Ortsmitte zum Standort Hinterlangenbach Mitte, 680 m üNN und dann zum Hinterlangenbach ehemaliges Wanderheim 685 m üNN. Wir biegen scharf rechts ab und erreichen nach 200 m den Ausgangspunkt der Bannwald-Tour am Forsthaus Auerhahn.
Ohne Probleme lässt sich die Bannwald-Tour anstatt am Forsthaus Auerhahn in Hinterlangenbach auch am Parkplatz Seibelseckle beginnen und beenden.
Informationen zum Urheberecht
Die in diesem Artikel eingestellten Bilder dürfen unverändert und unter Angabe der Quelle kopiert und zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung in allen Medien weiterverarbeitet werden.
Die Bilder sind nach der Reihenfolge der Aufnahme/Wanderung angeordnet und sollen Ihnen Einblick in den Streckenverlauf geben, für eine größere Version auf das Bild klicken!
Baiersbronner Himmelsweg 2-Seen-Tour
Neun themenbezogene Rundwanderungen der Himmelswege zählt der Baiersbronner Wanderhimmel. Die Himmelswege unterscheiden sich in Strecken und Landschaften ebenso wie in den Anforderungen an die einzelnen Rundwanderungen, da die 11 bis 21 Kilometer langen Touren der Himmelswege hauptsächlich auf Pfaden und Steigen abseits der Forstwege verlaufen. Alle Start bzw. Ziel-Orte der einzelnen Rundwanderungen sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Die 2-Seen-Tour zählt zu den Baiersbronner Himmelwege ist sehr abwechslungsreich und spannend, sie hält gleich mehrere Höhepunkte bereit.
Zu Beginn der Wanderung am Baiersbronner Wanderhimmel führt die Strecke durch das romantische Sankenbachtal hinauf zum Sankenbachsee. Es folgt der schon etwas anspruchsvolle beinahe alpine Aufstieg am Sankenbach Wasserfall zur Sankenbach die Wasserfallhütte zu den Kniebishöhen zum Ellbachseeblick. Auch der Abstieg auf urwüchsigem Pfad zum idyllisch gelegenen Ellbachsee setzt Trittsicherheit und gutes Schuhwerk voraus. Vorbei an der Ellbachtanne führt die Route ab dem Gutellbachwegle über die Nordseite mit schönen Ausblicken auf Obertal, Mitteltal und ins Murgtal. Ein Stück des Weges bewegen wir uns noch bei der alten Pflanzschule auf dem Erlebnispfad Holzweg an dem wir einiges Lehrreiches erfahren. Der Heuberg öffnet uns unvergessliche Ausblicke auf Baiersbronn. Am Bergergrund zur Sprungschanze und Umrunden des Höferköpfle leitet die 2-Seen-Tour wieder ins Sankenbachtal zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Länge der Strecke: 18,3 Kilometer ab Parkplatz Sesselbahn, ca. 20,3 km ab S-Bahnhof Baiersbronn
Schwierigkeitsgrad: schwer
Dauer der Wanderung mit Pausen: ca. 6 -7 Stunden mit Pause
Start/Ziel: Touristik-Information/S-Bahnhof Baiersbronn
Anfahrt/Rückfahrt:
mit dem Auto entweder von Rastatt auf der B462 bis Baiersbronn, von Baden-Baden über die Schwarzwaldhochstraße zum Ruhestein, dann in Richtung Baiersbronn,
Parkplätze am Bahnhof
Mit öffentliche Verkehrsmittel:
von Freudenstadt oder Rastatt mit der S-Bahn
http://www.vgf-info.de/
Wichtige Standorte:
Sankenbachsee
Sankenbach-Wasserfallhütte
Kniebis-Heimatpfad
Ellbach-Seeblick
Ellbachsee
Ellbachtanne
Baiersbronner Walderlebnis (alte Pflanzschule)
Erlebnispfad Holzweg
Bergergrundschanze
Ausführliche Wegbeschreibung 2-Seen-Tour
In Baiersbronn am Bahnhof überqueren wir die Bahnschiene um in Richtung Sesselbahn bei der Zieglers Backstube schräg links mit dem 2-Seen-Tour-Wegzeichen und der blauen Raute auf dem Teersträßchen zum Baiersbronn Mühlkanal 543 m üNN zu marschieren. Den Forbach queren wir nach rechts über eine Brücke und folgen dem Wegweiser „Zum Seensteig“. Die Seensteig Etappe 1 begleitet uns einen Großteil an dieser Wanderung. Nach 120 Metern biegen wir an den Stöckerwiesen 543 m üNN nach rechts in den Stöckerweg und kurz darauf links in die Sankenbachstsraße. Entlang dem Sankenbach wandern wir vorbei am Gleitschrim-Landeplatz 555 m üNN . Auf breitem Fußweg begleitet uns auch der Baiersbronner Himmelsweg 2-Seentour durch das liebliche Sankenbachtal.
Am Kienbächle 568 m üNN überqueren wir das Teersträßchen. Leicht steigt der Weg an um auf 100 m entlang am Wildgehege zum Sankenbach Spielplatz 650 m üNN steil bergauf und sodann vorbei an der Tisch-Sitzgruppe mit offener Hütte beim Spielplatz wieder stark abzufallen. Unten überqueren wir en Sankenbach nach links und sofort biegen wir nach rechts ab und wandern am Waldrand entlang zum Sankenbach-Brückle 616 m üNN. Der Sankenbach fließt jetzt an unserer rechten Seite. An der Sankenbach-Furt 611 m üNN müssen wir nach rechts mit der gelben Raute auf einem wurzeligen naturbelassenen Pfad. Eine schmale Holzbrücke über dem Sankenbach gilt es zu passieren. Der unbefestigte etwa 1 km lange naturbelassene Pfad endet am Sankenbach-Kessel 678 m üNN. Links über die Brücke und der Sankenbachsee 678 m liegt vor uns. Bänke laden zum Verweilen und Beobachten einiger weniger Enten ein.
Sankenbachsee
Ein eiszeitlicher Karsee, der vor dem Verlanden Anfang der 80er Jahre gerettet wrude. Mit seiner Größe von ca. 2,4 Hekar liegt er südlich von Baiersbronn am Ende des Sankanbachtal.
Der Sankenbachsee lässt sich auf dem Dr. Engstler Rundweg halb umrunden, auf der anderen Seite befindet sich eine Hütte mit Grillplatz.
Nun folgt der Aufstieg in der etwa 40 Meter hohen als Naturdenkmal ausgewiesenen Karwand entlang des Sankenbach Wasserfall. Über felsigem und wurzeligem Anstieg mit beinahe alpinen Charakter und über mehrere Brücken, brisante Stellen sind mit Stahlseilen gut gesichert. Schwindelfrei und trittsicher sowie mit gutem Schuhwerk ausgerüstet sein, ist für den Aufstieg unbedingt erforderlich. Oberhalb der Karwand steht die Wasserfallhütte 790 m üNN, die uns nochmals einen Blick auf den Sankenbachsee unter uns werfen lässt.
Nun biegen wir nach rechts auf das Teersträßchen mit der blauen Raute ab, bei den nächsten Standortschildern scharf links in den wurzeligen, steinigen Pfad mit dem Kniebiser Heimatpfad auf den wir nun treffen. Am Teersträßchen rechts und gleich darauf links in den Waldweg, immer noch bergauf, an der Gabelung links zum Standort Bucheck 891 m ü NN. Bei der Wegspinne nehmen wir den 3. Weg von rechts in den Waldweg hinein. Nach 600 m erreichen wir Ochsenhardt 906 m üNN. In den Forstweg rechts und sofort nach links, wieder nach links und rechts in den Grabenweg. Der Seensteig und die 2-Seen-Tour folgt nun immer noch dem Kniebiser Heimatpfad, Vogelpfad und Pirschpfad vereint. So streifen wir entlang am Waldrand wandernd das Kniebis Dorf. An der Hexenhütte (wir treffen auf eine große Wandergruppe) vorbei, ebenso nach 600 Meter an einer originellen Wetterstation. Nun folgen wir dem Pfad abseits der Fahrstraße zum Buchschollen 922 m üNN. Auf den breiten Pfad nach rechts in den Wald hinein und verabschieden uns nun vom Kniebiser Heimatpfad, überqueren die Teerstraße und folgen dem Pfad/Fußweg zu Seehalde 926 m üNN. Wir folgen dem Wegzeichen nach links, erblicken die Langlauflopie Kniebisspur. Nochmals treffen wir auf den Kniebiser Heimatpfad, am Wegrand den Ellbachseeblick-Brunnen und nach wenigen Metern die gigantische Ellbachseeblick Aussichts-Plattform, erbaut Frühjahr 2013, auf der wir den Ellbachsee im Karkessel unter uns liegen sehen und einen atemberaubenden Ausblick nach Mitteltal und entfernte Gebirgszüge bietet.
Ellbachseeblick Aussichts-Plattform
Nochmals treffen wir auf den Kniebiser Heimatpfad, am Wegrand den Ellbachseeblick-Brunnen und nach wenigen Metern die gigantische Ellbachseeblick Aussichts-Plattform, erbaut Frühjahr 2013, auf der wir den Ellbachsee im Karkessel unter uns liegen sehen und einen atemberaubenden Ausblick nach Mitteltal und entfernte Gebirgszüge bietet.
Nur 100 Meter entfernt liegt der Standort Ellbachseeblick-Hütte 932 m üNN, doch wer hier eine Hütte erwartet, weit gefehlt. Nach rechts zweigt der äußerst urwüchsige etwa 900 m lange Pfad abwärts durch die Karwand zum Ellbachsee der ebenfalls unter Naturdenkmal steht, ab. Entsprechendes Schuhwerk und Trittsicherheit sind auch hier gefragt, bei Nässe besteht Rutschgefahr.
Ellbachsee
Nur etwa 1,5 km entfernt liegt der Ellbachsee nördlich des Schwarzwaldkurorts Freudenstadt-Kniebis und 5,5 km südlich von Baiersbronn Mitteltal. Der Ellbachsee, ein Relikt das die letzte Eiszeit hinterlassen hat liegt in Höhe von 770 m üNN in einem Gletscherkarkessel am Fuße einer etwa 150 m hohen Karwand.
Am Seeufer des Ellbachsee laden mehrere Bänke zum Verweilen ein. Der idyllische Karee mit seinem Schwingrasen in der Mitte ist im Laufe der Jahre schon ziemlich verlandet. Besser zu erkennen ist das für denjenigen, der oben auf der Aussichtsplattform steht und zum See herunterschaut.
Beim Ellbachsee steht die Ellbachseehütte, in welcher jedoch kein Übernachten erlaubt ist.Außer der 2-Seen-Tour und Seensteig Etappe 1, führt auch die Wanderstrecke Himmelsweg Naturgewalten-Tour am Ellbachsee vorbei.
Am Standort Ellbachsee wandern wir auf dem Forstweg rechts. Nur wenige Meter vom See weg an einem Brunnen vorbei bis zur Gabelung. Auf dem Forstweg nach links abbiegen, der Weg führt uns abwärts, bei der Gabelung nach einem halben Kilometer müssen wir nach rechts, jetzt begleitet uns der Gutellbach des Weges und nach insgesamt etwa 1,4 Kilometern weiter wandern vorbei an der 680 üNN gelegenen Ellbachtanne.
Die Ellbachtanne
Bei der Ellbachtanne handelt es sich um eine über 270 Jahre alte, große Weißtanne, die auch den hier 2. Weihnachtsfeiertag 1999 wütenden Orkan Lothar unbeschadet überstanden hat. Welche Gönner in früheren Zeiten die Tanne im Wirtschaftswald so lange beschützt hat? Die Ellbachtanne ist mit einer Höhe von ca. 45 Metern und einem Stammumfang von fast 4,40 Metern schon eine imposante Erscheinung und als Naturdenkmal Einzelgebilde im Schwarzwald klassifiziert.
Entlang des Gut-Ellbach wandern wir nun auf dem Forstweg, kommen nach 900 Meter am Wiesenbrunnen und der Wiesenhütte 668m üNN vorbei. Nach links und an der Gabelung beim Hochsitz nochmals links in den Pfad abwärts, An unserer linken Seite fließt der Gut-Ellbach, vorbei an einer großen Lichtung zum Standort Gutellbach Wegle 635 m üNN. Wenige Meter entfernt befindet sich die Ellbach-Hütte. Im Inneren der Ellbach-Hütte befindet sich ein großer Grill, auf dem Vorplatz sind Tisch-Bank-Gruppen aufgestellt, ein Brunnen spendet Wasser.
Geradeaus auf dem im Schatten liegenden Waldweg zeigt uns der Wegweiser der 2-Seen-Tour. Seensteig und Naturgewalten-Tour verlaufen auf dem Pfad links abwärts weiter. Am Marienwegle 640 m üNN müssen wir gerade aus weiter und nach 150 Meter am Grünes Plätzle 650 m üNN rechts in den Pfad. Nach überqueren der Teerstraße in den kleinen Pfad links zum Höllweg und sofort wieder links . An der Gabelung bleiben wir auf dem oberen Höllweg und dann wieder rechts. Dann öffnet sich der Wald und die Aussicht auf den Teilort Baiersbronn Mitteltal ist einzigartig. An der Gabelung am Höllrain 685 m üNN, müssen wir den Weg links nehmen. Am Waldrand entlang des Teersträßchens stehen in Abständen Sitzbänke, die zu einer Pause einladen und die Aussicht genießen lassen. Nach 800 Metern wandern wir in den kurzen breiten Pfad rechts ein um sogleich wieder auf dem Teersträßchen rechts weiter zu gehen. Am Ende der nahenden Häusergruppe geht die 2-Seen-Tour in einen 400 m langen unbefestigten Waldweg über. An der Gabelung weist uns das Wegzeichen auf den linken. Ein Fußpfad rechts führt uns nach weiteren 300 Metern durch schattigen Mischwald und stößt 400 Meter weiter auf einen Forstweg. Wir biegen rechts ab und kommen zur alten Pflanzschule.
Erlebnispfad Holzweg
Am Baiersbronner Walderlebnis ist eine Allee mit den Bäumen des Jahres angelegt. Auf dem hier vorbeiführenden Erlebnispfad Holzweg finden wir den Holzweg Brunnen vor und weitere interessante Attraktionen.
Unsere Wanderstrecke leitet uns beim Baiersbronner Walderlebnis links auf einen mit Holzspäne ausgestreuten Fußpfad. Wir wandern nun auf dem Holzweg der mit mehreren informativen Stationen wie die auf den Kopf gestellten Bäumen aufwartet. Nach vierhundert Metern wandern wir auf dem Pfad in einer Linkskehre weiter abwärts. 200 Meter weiter erreichen wir das Eingangsportal des Holzweg und den Standort Holzweg 685 m üNN.. Die weitere Wanderstrecke über den Parkplatz Heuberg 665 m üNN in Richtung Heuberg, auf einem steilen Wiesenpfad am Heuberg nach unten zum Standort Heuberg 635 m üNN, hier rechts auf dem Pfad im Heuberg. Bänke fordern den Wanderer geradezu auf, eine Pause einzulegen und an einem der schönsten Plätze im Nordschwarzwald die überwältigende Aussicht auf Baiersbronn zu genießen.
Gegenüber können wir die Bergergrundschanze entdecken, auf dem Stutzweg wandern wir zum Forstweg, biegen rechts und gleich wieder nach links ab, wandern auf dem Forstweg oberhalb der Bergrundschanze hindurch, 500 Meter weiter zweigt die 2-Seen-Tour nach links in einen steilen 300 Meter langen Fußpfad ab und bringt uns zum Höferköpfle 588 m üNN. Scharf rechts in Richtung Kienbächle wandern wir oberhalb der Weideflächen mit Blick zur Sesselbahn und der Glasmännlehütte auf dem Asphalt-Weg um das Höferköpfle herum, an der Gabelung nach 900 Metern wählen wir den linken Waldweg und gleich darauf halten wir uns immer noch links. Der Weg macht eine scharfe Linkskurve und nun laufen wir entlang des Kienbächle an der Bauernhausgruppe vorbei zum Standort Kienbächle 568 m üNN, den wir nach 1,6 km vom letzten Standort aus gerechnet erreichen. Der letzte Teil der 2-Seen-Tour ist nun identisch mit dem Anfang. Vorbei am Gleitschirmlandeplatz 555 m üNN (beim Parkplatz Sesselbahn) wandern wir zum S-Bahnhof zurück.
Wir möchten hier anmerken, dass bei unserer Wanderung im Juni 2014 zwischen dem Standort Höferköpfle und Kienbächle keine Wegzeichen auf den 1,6 km zu finden waren. In einem Telefonat mit dem Wanderinformationszentrum Baiersbronn wurde uns mitgeteilt, dass wir falsch gelaufen seien. Ein Vergleich mit unserer GPS-Aufzeichnung und der vom Baiersbronner Wanderinformationszentraum hat jedoch keine Abweichung ergeben, die Tracks sind identisch.
Informationen zum Urheberecht
Die in diesem Artikel eingestellten Bilder dürfen unverändert und unter Angabe der Quelle kopiert und zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung in allen Medien weiterverarbeitet werden.
Die Bilder sind nach der Reihenfolge der Aufnahme/Wanderung angeordnet und sollen Ihnen Einblick in den Streckenverlauf geben, für eine größere Version auf das Bild klicken!
Baiersbronn Himmelswege Mönch Tour
Neun themenbezogene Rundwanderungen der Himmelswege zählt der Baiersbronner Wanderhimmel. Die Himmelswege unterscheiden sich in Strecken und Landschaften ebenso wie in den Anforderungen an die einzelnen Rundwanderungen, da die 11 bis 21 Kilometer langen Touren der Himmelswege hauptsächlich auf Pfaden und Steigen abseits der Forstwege verlaufen. Alle Start bzw. Ziel-Orte der einzelnen Rundwanderungen sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Die Mönch-Tour der Baiersbronner Himmelswege beginnt und endet bei der historischen Münsterkirche in Klosterreichenbach und führt durch das romantische Reichenbachtal vorbei an der Klosterquelle. Beim Märtlesweiher oder der Stoffelshütte lässt sich eine erste Pause einlegen, denn erst beim Friedensbaum werden Sie wieder eine Sitzbank zum Ausruhen finden. Weiter geht es dann über die Höhe zur Himmelsliege am Rußenkopf. Herrliche Blicke auf die Seitentäler Baiersbronn und der umliegenden Berghänge im Murgtal sind gewiss. Bei einem Abstecher zur Zimmerplatzhütte kann nochmals eine Pause eingelegt werden, von hier aus verbindet auch ein Pfad zum Standort Rosenbergwegle, um nicht nochmals den Weg zurückgehen zu müssen.

Länge der Strecke: ca. 12,2 Kilometer ab Parkplatz Schwimmbad/Minigolfplatz Klosterreichenbach,
direkt neben der historischen Münsterkirche
Dauer der Wanderung mit Pausen: ca. 5 Stunden
Start/Ziel: Parkplatz/Minigolfplatz Klosterreichenbach
Anfahrt/Rückfahrt:
mit dem Auto auf der B462 bis Klosterreichenbach
Mit öffentliche Verkehrsmittel:
von Freudenstadt oder Rastatt mit der S-Bahn
http://www.vgf-info.de/
Die wichtigsten Standorte:
Kloster in Klosterreichenbach
Klosterquelle
Pavillon Schwarzwaldverein
Märtlesweiher
Stoffelshütte
Friedensbaum
Himmelsliege Rußenkopf
evtl. Abstecher zur Zimmerplatzhütte
Kurzbeschreibung Himmelswege Mönch Tour
Wir starten an der Standortbeschilderung Klostenreichenbach Schwimmbad 517 m üNN, neben der historischen Münsterkirche rechts in den Fußweg durch die Parkanlage am Minigolfplatz und einer Riesensitzbank und dem großen Teich vor dem Schwimmbad vorbei. Bei der Reichenbachhalle/Schwimmbad steigen wir die Treppenstufen empor und wenden uns nach links auf das Teersträßchen. Wir wandern auf dem Dornstetter Weg (550 m üNN) geradeaus durch das Reichenbachtal. Beim Standort Reichenbach 540 m üNN wählen wir den linken Schotterweg ins Landschaftsschutzgebiet. Das neben uns plätschernde Bächlein führt uns direkt auf einem Bohlensteg rechts zur Klosterquelle (535 m üNN), die etwas abseits im Gebüsch liegt. Geradeaus auf dem Schotterweg erreichen wir wenig später den vom Schwarzwaldverein erbauten Pavillon 542 m üNN. Bei der Beschilderung wandern wir in den zunächst steil aufwärts verlaufenden naturwüchsigen Fußpfad. Am Alter Wald stößt der Pfad wieder auf den Schotterweg, wir überqueren ihn und wandern auf in den rechten unteren Weg durch das mit zahlreichen Lupinen gesäumten Wegrand sonnige Tal.
Der Märtlesweiher ist von unserem Startpunkt ca. 2 km entfernt, wurde 1977 angelegt. Der durch eine Stauung angelegte Weiher hat sich mit den Jahren zu einen wertvollen Lebensraum zahlreicher Pflanzen und Tieren entwickelt. Ein als kleines Bächlein über den Weg führender Ablauf gibt überschüssiges Wasser ins Tal ab.
An der Abzweigung Scheidgrund 571 m üNN biegen wir nach links ab auf den leicht ansteigenden Forstweg. Auf dem Schatten spendenden Weg durch den Mischwald kommen wir am Simonsbrunnen vorbei. An der nächsten Gabelung biegen wir links ein nach einer Senke rechts und an der nächsten Abzweigung links und erreichen nach 1 km die Stoffelshütte 627 m üNN .
Ein Graspfad führt uns 600 m durch den schluchtartigen Berg aufwärts zur Wegkreuzung Stoffelswald 720 m ü NN. Wir biegen rechts ab und wandern jetzt ca. 1 km in Begleitung des bekannten Mittelweg auf dem Forstweg zum Igelsberger Sträßle 764 m üNN und biegen dann rechts ab.
Historischer Glasbrunnen (Gallenbrunnen)
An der nächsten Gabelung in 600 Metern müssen wir links nach weiteren 300 m überqueren wir an der Gabelung den Forstweg und schwenken in den Waldpfad ein und kommen nach einem weiteren Kilometer am Historischen Glasbrunnen (Gallenbrunnen) vorbei. Beim nächsten Forstweg müssen wir links und dann rechts. Den Hirschkopf 794 m üNN erreichen wir nach 1,5 km, biegen recchts ab und wandern geradeaus bis zur Wegspinne. Das Wegzeichen zeigt uns den Weg schräg rechts und gleich darauf sehen wir den Friedensbaum, einen für den Schwarzwald untypischen Mammutbaum vor uns. Zumindest im dichten Wald dürfte dieser Baum einzigartig sein.
Der Mammutbaum Friedensbaum
Der Friedensbaum wurde 1871 gepflanzt, die Rinde des Baumes ist sehr weich und fühlt sich fast schwammartig an, viele Specht-Löcher und Rizzen im Stamm dienen den Vögeln als Nistplätze. Wenige Meter entfernt steht noch die Friedensbirke, die am 03.10.1990 gepflanzt wurde.
Wir wandern auf dem Forstweg weiter, müssen an der Gabelung den linken Weg wählen und erreichen nach 200 m den Standort Schönblickwegle 805 m üNN. Es geht geradeaus weiter, Vorsicht nach 150 Meter zweigt ein Pfad nach links ab, bei unserer Wanderung war lediglich ein Schild mit der blauen Raute angebracht, kein Wegzeichen der Mönchtour, erst nach 100 m am Pfadrand und von der Abzweigung aus nicht sichtbar. Der 200 m lange Fußpfad stößt auf einen Waldweg, am Hochsitz müssen wir nach rechts zum Misselewegle 782 m üNN. Geradeaus wandern wir durch den Wald der sich nach 600 Meter öffnet und den Blick auf die Gebirgszüge des hinteren Murgtals mit seinen Seitentälern frei gibt und wir gleich darauf die Himmelsliege und eine Sitzbank am Rußenkopf mit Blick zum Rinkenkopfturm gegenüber erreichen.
Der weitere Weg verläuft nun abwärts auf dem Forstweg. Wir überqueren eine Kreuzung geradeaus, biegen in den Fußpfad rechts ein, stoßen auf einen Waldweg und biegen nach rechts und gelangen zum Standort Zimmerplatz 744 m üNN. An der Gabelung wandern wir weiter bis zum Rosenberg 743 m üNN.
Wer möchte kann geradeaus zur Neue Zimmerplatz Hütte in 0,6 km laufen um nochmals eine Rast einzulegen, von hier aus verbindet auch ein Pfad zum Standort Rosenbergwegle, um nicht nochmals den Weg zurückgehen zu müssen.
Wir biegen rechts ab, nach 100 Meter gab es an unserem Wandertag nur eine gelbe Raute, keine Wegführung der Mönch-Tour. Wir müssen der gelben Raute folgen (denn geradeaus finden wir die nächsten 800 Meter keine Markierung) und finden nach 220 Meter unser Wegzeichen für die Mönch-Tour) Wir folgen dem Grasfußpfad in den Wald hinein, auf einem Saumpfad wandern wir und stoßen nach 540 Meter auf einen Forstweg vorbei an einer Bank und auf dem schmalen Waldpfad rechts wandern wir abwärts zum Rosenbergwegle 670 m üNN, überqueren wieder einen Forstweg und auf den in Serpentinen angelegten Fußpfad weiter bergab. Herrliche Blicke auf Klosterreichenbach und der Münsterkirche erhalten wir an den lichten Stellen des Waldes. Nach 800 Meter mündet der naturbelassene Fußpfad auf das Teersträßchen zum Standort Dornstetter Weg 550 m üNN. Wir biegen nach links ab in Richtung Schwimmbad und Parkanlage zurück zu unserem Ausgangspunkt der Mönch-Tour umrunden den eindrucksvollen Park mit Kinderspielplatz jedoch noch auf der anderen Seite.
Informationen zum Urheberecht
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Die Bilder sind nach der Reihenfolge der Aufnahme/Wanderung angeordnet und sollen Ihnen Einblick in den Streckenverlauf geben, für eine größere Version auf das Bild klicken!
Baiersbronner Genussplätze
Die vier neu angelegten Genussplätze am Baiersbronner Wanderhimmel sind ein echter Gaumenschmaus. Wiesen und Waldrand umgeben die Genussplätze und integrieren sie mit ihrer skulpturartigen Bauweise aus heimischem Douglasienholz in die Landschaft. Besonders reizvoll für den Wanderer ist das Essen in freier Natur und macht dies auf einer natürlichen Picknicknickdecke aus Rohstoffen zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Abhängig von den Jahreszeiten schenkt die Natur noch einige kulinarische Köstlichkeiten. Ob Beeren, Pilze oder Wildkräuter, der Wanderer wird fast das ganze Jahr über verwöhnt. Im wahrsten Sinne des Wortes – die Natur mit allen Sinnen genießen. Zwischen März und Oktober ist die beste Jahreszeit um eine Tour zu den Genussplätzen zu planen.
Zu jedem Genussplatz gibt es eine abwechslungsreiche Wegführung. Für unterschiedliche Ansprüche lassen sich die Wanderungen in leicht, mittel oder schwer einteilen, so dass jeder Wanderer eine Tour nach einen Vorlieben findet:
Genussplatz an der Walterhütte
Start/Ziel: Lärchenhütte Baiersbronn-Obertal
Länge: 8,4 km
Charakteristik: Natur- und Wanderweg, Pfad, Asphalt, schwer und anspruchsvoll
Verkehrsmittel: mit dem Bus nach Bushaltestelle Buhlbachaue, dann zu Fuß zur Lärchenhütte
mit dem Pkw zum Parkplatz Lärchenhütte
Genussplatz am Simonsbrunnen
Start/Ziel: Parkplatz am Minigolfplatz Klosterreichenbach, bei der Klosterkirche
Länge: 6,8 km
Charakteristik: Natur- und Wanderweg, Pfad, mittel
Verkehrsmittel: S-Bahn, Haltestelle Klosterreichenbach
Pkw, Parkplatz am Minigolfplatz Klosterreichenbach
Genussplatz am oberen Zinken
Start/Ziel: Parkplatz Plauderstüble, Tonbach
Länge: 10,8 km
Charakteristik: Natur- und Wanderweg, Pfad, wenig Asphalt, schwer und anpruchsvoll
Verkehrsmittel: Bus, Hotel Waldlust, Tonbach, oder Hotel Traube/Tanne Tonbach
Pkw, Parkplatz Plauderstüble, Tonbach
Einkehrmöglichkeit: Blockhütte des Hotels Traube Tonbach
Genussplatz am Blockhaushof
Start/Ziel: Parkplatz Eckköpfle, Huzenbach
Länge: 3,9 km
Charakteristik: Natur- und Wanderweg, Pfad, leicht
Höhenunterschied ca. 150 hm
Verkehrsmittel: S-Bahn, Haltestelle Huzenbach oder Schwarzenberg, zu Fuß vom Bahnhof Huzenbach etwa 2 km bis zum Startpunkt
Pkw, Wanderparkplatz Eckköpfle, Huzenbach
Seensteig Etappe 1 – Baiersbronn bis Mitteltal
5 Etappen umfasst der Seensteig. Mit 91 km lässt sich die komplette Gemarkung Baiersbronn in fünf Tagen umwandern. Das Deutsche Wanderinstitut hat den Seensteig zu einem der schönsten Wanderwege ausgewählt. Am 06.09.2013 erhielt er das Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.
Gleich zwei Highlights hält diese Seensteig Etappe bereit, den Sankenbachsee und den Ellbachsee.
Zum Einstieg dieser Mehrtagesetappe Seensteig am Baiersbronner Wanderhimmel ist diese Wanderung gerade richtig. Aber schon etwas anspruchsvoll mit dem beinahe alpinen Aufstieg am Sankenbach Wasserfall und auch der Abstieg zum Ellbachsee setzt Trittsicherheit und gutes Schuhwerk voraus. Eine Herausforderung noch für alle, die das Abenteuerliche mögen, ein urwüchsiger Pfad quer durch den Forst bietet eine Variante der Seensteig Etappe 1 zwischen Ellbachsee und Ellbachtanne. Aber Vorsicht ist geboten, der enge steinige, urwüchsige Pfad schlängelt sich quer durch den Hang abwärts, und man muss wirklich aufpassen, wo man hintritt um sich nicht noch den Knöchel zu verstauchen oder zu stolpern.
Länge der Strecke: ca. 15,5 km über den Abenteuerpfad beim Ellbachsee
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Dauer der Wanderung mit Pausen: ca. 5 Stunden mit Pause
Start: Touristik-Information/S-Bahnhof Baiersbronn
Ziel: Baiersbronn Mitteltal Wildgehege
Anfahrt/Rückfahrt: mit dem Auto entweder von Rastatt auf der B462 bis Baiersbronn, von Baden-Baden über die Schwarzwaldhochstraße zum Ruhestein, dann in Richtung Baiersbronn, Parkplätze am Bahnhof
Mit öffentliche Verkehrsmittel:
von Freudenstadt oder Rastatt mit der S-Bahn
http://www.vgf-info.de/
Wichtige Standorte:
Wildgehege Sankenbachtal
Sankenbachsee
Sankenbach-Wasserfallhütte
Kniebis Heimatpfad
Ellbachsee-Blickk
Ellbachsee
Ellbachtanne
Wildgehege Baiersbronn-Mitteltal
Wegbeschreibung
In Baiersbronn am Bahnhof überqueren wir die Bahnschiene um in Richtung Sesselbahn bei der Zieglers Backstube schräg links mit dem Seensteig-Wegzeichen und der blauen Raute auf dem Teersträßchen zum Baiersbronn Mühlkanal 543 m üNN zu marschieren. Den Forbach queren wir nach rechts über eine Brücke und folgen dem Wegweiser „Zum Seensteig“. Nach 120 Metern biegen wir an den Stöckerwiesen 543 m üNN nach rechts in den Stöckerweg und kurz darauf links in die Sankenbachstsraße. Entlang dem Sankenbach wandern wir vorbei am Gleitschrim-Landeplatz 555 m üNN . Auf breitem Fußweg begleitet uns auch der Baiersbronner Himmelsweg 2-Seentour durch das liebliche Sankenbachtal.
Am Kienbächle 568 m üNN überqueren wir das Teersträßchen. Leicht steigt der Weg an um auf 100 m entlang am Wildgehege zum Sankenbach Spielplatz 650 m üNN steil bergauf und sodann vorbei an der Tisch-Sitzgruppe mit offener Hütte beim Spielplatz wieder stark abzufallen. Unten überqueren wir en Sankenbach nach links und sofort biegen wir nach rechts ab und wandern am Waldrand entlang zum Sankenbach-Brückle 616 m üNN. Der Sankenbach fließt jetzt an unserer rechten Seite. An der Sankenbach-Furt 611 m üNN müssen wir nach rechts mit der gelben Raute auf einem wurzeligen naturbelassenen Pfad. Eine schmale Holzbrücke über dem Sankenbach gilt es zu passieren. Der unbefestigte etwa 1 km lange naturbelassene Pfad endet am Sankenbach-Kessel 678 m üNN. Links über die Brücke und der Sankenbachsee 678 m liegt vor uns. Bänke laden zum Verweilen und Beobachten einiger weniger Enten ein.
Sankenbachsee
Ein eiszeitlicher Karsee, der vor dem Verlanden Anfang der 80er Jahre gerettet wrude. Mit seiner Größe von ca. 2,4 Hekar liegt er südlich von Baiersbronn am Ende des Sankanbachtal.
Der Sankenbachsee lässt sich auf dem Dr. Engstler Rundweg halb umrunden, auf der anderen Seite befindet sich eine Hütte mit Grillplatz.
Nun folgt der Aufstieg in er etwa 40 Meter hohen als Naturdenkmal ausgewiesene Karwand entlang des Sankenbach Wasserfall. Über felsigem und wurzeligem Anstieg mit beinahe alpinen Charakter und über mehrere Brücken, brisante Stellen sind mit Stahlseilen gut gesichert. Schwindelfrei und trittsicher sowie mit gutem Schuhwerk ausgerüstet ist für den Aufstieg unbedingt erforderlich. Oberhalb der Karwand steht die Wasserfallhütte 790 m üNN, die uns nochmals einen Blick auf den Sankenbachsee unter uns werfen lässt.
Nun biegen wir nach rechts auf das Teersträßchen mit der blauen Raute ab, bei den nächsten Standortschildern scharf links in den wurzeligen, steinigen Pfad mit dem Kniebiser Heimatpfad auf den wir nun treffen. Am Teersträßchen rechts und gleich darauf links in den Waldweg, immer noch bergauf, an der Gabelung links zum Standort Bucheck 891 m ü NN. Bei der Wegspinne nehmen wir den 3. Weg von rechts in den Waldweg hinein. Nach 600 m erreichen wir Ochsenhardt 906 m üNN. In den Forstweg rechts und sofort nach links, wieder nach links und rechts in den Grabenweg. Der Seensteig und die 2-Seen-Tour folgt nun immer noch dem Kniebiser Heimatpfad, Vogelpfad und Pirschpfad vereint. So streifen wir entlang am Waldrand wandernd das Kniebis Dorf. An der Hexenhütte (wir treffen auf eine große Wandergruppe) vorbei, ebenso nach 600 Meter an einer originellen Wetterstation. Nun folgen wir dem Pfad abseits der Fahrstraße zum Buchschollen 922 m üNN. Auf den breiten Pfad nach rechts in den Wald hinein und verabschieden uns nun vom Kniebiser Heimatpfad, überqueren die Teerstraße und folgen dem Pfad/Fußweg zu Seehalde 926 m üNN. Wir folgen dem Wegzeichen nach links, erblicken die Langlauflopie Kniebisspur.
Ellbachseeblick Aussichts-Plattform
Nochmals treffen wir auf den Kniebiser Heimatpfad, am Wegrand den Ellbachseeblick-Brunnen und nach wenigen Metern die gigantische Ellbachseeblick Aussichts-Plattform, erbaut Frühjahr 2013, auf der wir den Ellbachsee im Karkessel unter uns liegen sehen und einen atemberaubenden Ausblick nach Mitteltal und entfernte Gebirgszüge bietet.
Nur 100 Meter entfernt liegt der Standort Ellbachseeblick-Hütte 932 m üNN, doch wer hier eine Hütte erwartet, weit gefehlt. Nach rechts zweigt der äußerst urwüchsige etwa 900 m lange Pfad abwärts durch die Karwand zum Ellbachsee der ebenfalls als Naturdenkmal steht, ab. Entsprechendes Schuhwerk und Trittsicherheit sind auch hier gefragt, bei Nässe besteht Rutschgefahr.
Ellbachsee
Nur etwa 1,5 km entfernt liegt der Ellbachsee nördlich des Schwarzwaldkurorts Freudenstadt-Kniebis und 5,5 km südlich von Baiersbronn Mitteltal. Der Ellbachsee, ein Relikt das die letzte Eiszeit hinterlassen hat liegt in Höhe von 770 m üNN in einem Gletscherkarkessel am Fuße einer etwa 150 m hohen Karwand.
Am Seeufer des Ellbachsee laden mehrere Bänke zum Verweilen ein. Der idyllische Karee mit seinem Schwingrasen in der Mitte ist im Laufe der Jahre schon ziemlich verlandet. Besser zu erkennen ist das für denjenigen, der oben auf der Aussichtsplattform steht und zum See herunterschaut.
Beim Ellbachsee steht die Ellbachseehütte, in welcher jedoch kein Übernachten erlaubt ist. Außer der 2-Seen-Tour und Seensteig Etappe 1, führt auch die Wanderstrecke Himmelsweg Naturgewalten-Tour am Ellbachsee vorbei.
Am Standort Ellbachsee wandern wir auf dem Forstweg rechts. Nach 300 Meter verzweigt sich der Forstweg und es bieten sich zwei Wegführungen an.
Seensteig-Variante Abendteuerpfad
Links abwärts verläuft die bequeme Strecke wer jedoch das anspruchsvolle liebt, der kann das Seensteig-Spezial wählen. Nach weiteren 30 Metern zweigt ein unbefestigter schmaler Pfad ab. Naturbelassen, urwüchsig, steinig, fast urwaldartig schlängelt sich der überaus schmale Fußpfad zwischen Fichten, Gestrüpp und Farnen durch den Gebirgshang. Trittsicher, festes Schuhwerk und aufmerksam konzentriertes Wandern sind hier gefragt um nicht zu stolpern oder sich den Knöchel zu übertreten.
Der 1 km lange Pfad endet auf dem Forstweg auf welchem die herkömmliche Strecke läuft, nicht weit entfernt von der ca. 270 Jahre alten Ellbachtanne 680 m üNN, die selbst Orkan Lothar im Jahr 1999 standgehalten hat.
Seensteig –Variante auf bequemem Forstweg
Auf dem Forstweg nach links abbiegen. führt uns der Weg abwärts, bei der Gabelung nach einem halben Kilometer müssen wir nach rechts, jetzt begleitet uns der Gutellbach des Weges und nach insgesamt etwa 1,4 Kilometern weiter wandern zur 680 üNN gelegenen Ellbachtanne.
Entlang des Gut-Ellbach wandern wir nun auf dem Forstweg, kommen nach 900 Meter am Wiesenbrunnen und der Wiesenhütte 668m üNN vorbei. Nach links und an der Gabelung beim Hochsitz nochals links in den Pfad abwärts, An unserer linken Seite fließt der Gut-Ellbach, vorbei an einer großen Lichtung zum Standort Gutellbach Wegle 635 m üNN. Wenige Meter entfernt befindet sich die Ellbach-Hütte. Im Inneren der Ellbach-Hütte befindet sich ein großer Grill, auf dem Vorplatz sind Tisch-Bank-Gruppen aufgestellt, ein Brunnen spendet Wasser.
Links in einen wurzeligen Pfad in Treppenstufen übergehen, einen Weg überqueren und nochmals eine Treppe hinunter, rechts abbiegen am Gutellbach entlang, am Rand einer Lichtung vorbei. In kurzen Abständen aufgestellte Bänke, den Standort
Gutellbachwegle 635 m üNN ist in 700 m nach der Wiesenhütte erreicht. Hier geht es den wurzeligen Pfad bergab bis zur Ellbachbrücke, die es zu überqueren gilt, rechts abbiegen und am Ufer des Gutellbach auf breitem wurzeligen Waldweg, der sich nachfolgend nach links vom Gutellbach enfernt und zum 1653,65 Wildgehege Ellbach 618 m üNN nach 600 m führt.
Das Wildgehege
Am Rotwildgehege, je nach Tageszeit, da das Gehege doch recht klein ist, kann das Wild hier aus wenigen Metern Entfernung beobachtet werden. Weiter geht es an mehreren Sitzbänken und Kinderspielplatz vorbei am Forsthaus Mitteltal 590 m üNN,
Kurz darauf links über die Gutellbachbrücke 590 m üNN, hier vereinigen sich der Gute Ellbach und der Böse Ellbach zum Ellbach und sofort rechts auf den Radweg, vorbei am Tennisplatz und Kleintierzüchterheim.
Auf der linken Seite sieht man auf der anderen Talseite wieder den Skihang, den wir schon am Beginn unserer Naturgewalten-Tour in anderer Richtung passiert haben. Am Standort Mitteltal Ahornweg 572 m üNN, überqueren wir die Mitteltal Murgbrücke 572 m und sind gleich am Ende derr Naturgewalten-Tour beim Gasthaus Lamm bzw. Tourist-Information in Baiersbronn-Mitteltal.
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Die in diesem Artikel eingestellten Bilder dürfen unverändert und unter Angabe der Quelle kopiert und zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung in allen Medien weiterverarbeitet werden.
Die Bilder sind nach der Reihenfolge der Aufnahme/Wanderung angeordnet und sollen Ihnen Einblick in den Streckenverlauf geben, für eine größere Version auf das Bild klicken!
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